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Dawn of the Dead [Blu-ray]
 
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Dawn of the Dead [Blu-ray]

Ving Rhames , Sarah Polley , Zack Snyder    Freigegeben ab 18 Jahren   Blu-ray
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ving Rhames, Sarah Polley, Mekhi Phifer, Jake Weber
  • Regisseur(e): Zack Snyder
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Portugiesisch (DTS 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Russisch (DTS 5.1), Spanisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Griechisch, Polnisch, Portugiesisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 7. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003YJ5MWU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.057 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Remake des Romero-Klassikers: Handgreiflicher Un-Toten-Horror in Hochglanz-Optik. Die Story hantiert mit den Urängsten der Menschheit vor dem Tod und dessen Verkleidung. Das schafft tiefgehenden Horror und den nutzt "Dawn" meisterlich. Mit unaufhaltsamer Rasanz wird ein effektives und einfallsreiches Drehbuch abgehandelt. Fazit: Sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Zombie-Remake kommt welch Wunder, mit einer überragenden, eigentlich schon bonbonfarbigen Farbsättigung auf die Mattscheibe.  Selbst unter der Dusche (04.20) sehen beide rotbraun aus, wie ein Hummer. Das macht die recht häufigen blutigen Szenen zur Film geworden RAL-Farbpalette. Nur gelegentlich kommt es in Hintergründen zu leichtem Grieseln und in Schwenks vor Großaufnahmen zu leichtem Ruckeln. Gras wird büschelweise und hochscharf abgebildet. Akustisch wird Bombastsound aus der Delikatessen-Abteilung geboten. Permanent ist man so tief im Geschehen rund um den Zuschauer herum, dass man gern auch etwas weniger nah dran sein möchte, so real klingt der Schocker. Egal ob die unsägliche Kaufhausmusik irgendwo in Hintergrund nudelt, oder Besetztzeichen mit dem Hörer aus dem Bildschirm heraus wandern, Schüsse fallen, die Zombies gegen Türen trommeln, es ist alles und immer rundum zu hören. Dawn of the dead ist ein Musterbeispiel dafür, wie sehr ein intensiver Filmsound den Filmgenuss mitprägen kann. Extras gab es leider keine. By the way: Was bringt jemanden dazu, das Hauptmenü zu 90% leer zu lassen und zur Bedienung kaum verständliche Icons anzuzeigen, aus denen man erst schlau wird, wenn man das "?" Icon wählt. Dann werden die Icons erklärt. Was soll dieser Blödsinn? --movieman.de

OFDb.de

Eine passende Umschreibung für Zack Snyders Neuverfilmung des klassischen Splatterfilmstoffes "Dawn of the Dead" zu finden ist leicht, und man findet sie in der Popkultur unserer Zeit. R.E.M.s 1988'er Hit "It's the End of the World as we know it (and I feel fine)".

"It's the end of the world..."

Ja, es ist das Ende der Welt. Warum, weswegen, wann. Das interessiert hier niemanden mehr. Aber innerhalb der ersten Filmminuten macht nur ein kleiner Kameraschwenk deutlich, welch apokalyptische Ereignisse sich hier gerade auftun. Sarah Polley steht vor den Trümmern ihrer Vorstadtsiedlung. Vor wenigen Stunden ist sie noch die Straße von einem stressigen Arbeitstag nach Hause gefahren, nun ist genau dieser Strich in der Landschaft Zeuge von Blut, Chaos, Gewalt, Explosionen, Geschrei, Panik. Und ehe sie sich versieht ist sie in einer kleinen Gruppe Überlebenskämpfer verankert, die sich gegen die Invasion von menschenfressenden Untoten wehrt, und sich in einem Einkaufshaus verbarrikadiert. Die Gruppe ist wild zusammengewürfelt. Ein schwarzer Officer, ein Ex-Gangster mit schwangerer Freundin, ein Hilbillie, ein paar machtgeile Sicherheitsmänner, ein sarkastischer Yuppie und ein paar Normalos. Nicht alle haben das Ziel des Überlebens so eindeutig vor sich, wie Ana (Polley), und nicht alle werden dieses Ziel auch erreichen. Doch bis es dazu kommt, bietet "Dawn of the Dead" jede Menge Action, Zombies und Spannung.

"... as we know it..."

Ja, die Geschichte hatten wir schon mal. In der Filmhistorie fest als das Splatterereignis schlechthin verankert, schuf George A. Romero 1978 mit seinem Klassiker "Dawn of the Dead" einen einfach lesbaren Kommentar auf den Konsumismus und Kapitalismus kurz bevor die Reagan-Ära in Amerika heran brach, in dem Gewand eines hyperbrutalen Zombiefilmes. Dank der wenig subtilen politischen Botschaft des Filmes fand er sowohl bei renommierten Filmkritikern, als auch bei den Horrorfans, die begeistert von den coolen Charakteren, der Action und der Gewalt waren, Anklang. Mittlerweile haben wir 2004 und die Zeiten haben sich geändert. Der Regisseur hinter dem Zombiefilm ist nunmehr kein politisch Interessierter, sondern ein Videoclip-Regisseur, dessen Engagement für "Dawn of the Dead" mehr oder weniger eine Auftragsarbeit war.

Die Story ist grob die gleiche, doch ist die zynische Aussage über Gier und Habsucht des Menschen nicht nur in den Hintergrund gerückt, sie ist gänzlich verschwunden. Die wenigen Spannungen innerhalb der Zombie-Survivor-Crew sind auf bekannte Klischees zurückzuführen: Der Yuppie stellt seine Yacht als Rettungschance in Aussicht, weigert sich aber bei den Vorbereitungen mitzuhelfen; die Sicherheitsmänner handeln egoistisch und drohen mit Waffengewalt, wenn man sich nicht ihren kontrollierenden Regeln unterwirft. Mit der politischen Stellung, die Romeros "Dawn of the Dead" vertrat hat dies alles überhaupt nichts zu tun. Auch wenn eine Reflektion auf den Konsumismus in den heutigen Tagen sicherlich weniger aktuell wäre, vermisst man schon irgendeine Ambition Snyders, mehr als nur einen Horroractioner zu drehen. Doch genau das hat er getan, und das führt uns wiederum zu:

"... (and I feel fine)"

Auch wenn der Morgengrauen der Toten im Jahre 2004 weniger hintergründig von Statten geht, als Horrorspielfilm funktioniert erstaunlich gut. Das Tempo stimmt, die Schauspieler sind okay, die Action ist da, und sie ist überraschend graphisch. Zack Snyders Optik ist wild, edel, sehr stilisiert und mag den Zuschauer von Anbeginn des Films fesseln. Mag man ihm ob Ansicht seiner bisherigen Musikvideos kaum Talent zusprechen, dürfte "Dawn of the Dead" jene Abneigung revidieren. Der Film lebt von seiner pulsierenden, optischen Kraft.

"Dawn of the Dead" ist Horror für das neue Jahrtausend. Schnell, teuer, aber nicht mainstreamig und schon gar nicht durch Kompromisse in seiner Wirkung beeinträchtigt. Man wird bestens unterhalten, und der schale Nachgeschmack eines "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" bleibt auch aus. Snyders "Dawn of the Dead" dürfte die erste große Überraschung dieses Kinojahres sein, denn der Film kann den Befürchtungen, dem Original zu wenig Tribut zu zollen, und zu sehr dem Geld und dem Kommerz (also jenen Antrieben, die der '78er Film noch thematisierte) verfallen zu sein, standhalten. Und deswegen stimme ich das Lied noch einmal überrascht an: "It's the end of the world as we know it (and I feel fine)".

--- Björn Last (Der Mann mit dem Plan)

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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Remakes und auch atmosphärischsten Zombie- Filme!!, 19. März 2007
Von 
HumanBeing (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Director's Cut] (DVD)
Wie war das schön, als ich damals im Kino saß (Nachtvorstellung), nichtsahnend was für ein toller Zombiefilm hier auf mich wartete. Ich habe natürlich alle Klassiker von George A. Romero und konnte mir nicht so recht vorstellen, dass dieser Film den Charme der guten alten Zombie Filmchen vermag einzufangen. Doch ich wurde eines besseren belehrt:

Es fängt actionbefangen an und das sehr beeindruckend, indem man, mittels Flucht per Auto, durch einen Teil der Stadt und somit auch des Zombiebefalls geführt wird. Die Panik derer, die auf der Leinwand agieren, kann man perfekt nachvollziehen. Auch die Momente später, in dem Einkaufs-center suchen ihresgleichen in diesem Genre. Die Zombiemasken sind derart gut animiert, dass man sich fragt, kann es was besseres geben? Schock- Momente gibt es reichlich und auch interessante Einlagen, die den Film zu etwas ganz Besonderen machen. Auch viele kleine nette Ideen, die sich von den "Oldies" abgrenzen wurden hier eingesetzt, wie bspw. eine Zombie-Geburt.

Nachdem ich jedenfalls aus der Nachtovrstellung kam, verspürte ich das Gefühl, dass an allen Ecken mehrere Zombies lauern würden, was noch kein Film schaffte zu erzeugen. :)

Für mich ist dieser Film ein Überraschungshit, nach dem ich hoffe, dass es bald weitere Filme dieser Art geben wird!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Brilliant!, 31. August 2008
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Director's Cut] (DVD)
Mit einem Remake von DAWN OF THE DEAD hat sich Zack Snyder an einen der größten Klassiker des Horrorkinos gewagt. Das Original von Romero war ein kompromissloser Film, der viele Konventionen des Kinos völlig ignorierte und natürlich einen enormen Kultstatus erlangt hat. Sicherlich ist dies dem Original auch gelungen, weil es auf mehreren Ebenen gut funktioniert: wer einen (im positiven Sinn!) "stumpfen" Zombiefilm sehen will bekommt ihn, wer eine gesellschaftskritische Studie sehen will wird die auch entdecken.

Das Remake setzt dem gegenüber auf mehr Action und stärkere Präsentation - und genau dies ist Snyder auch gelungen. Die apokalyptische Stimmung eines Zombie-Films wird brilliant eingefangen, gleichzeitig werden die Längen von Romero's Vorlage souverän vermieden. Im Remake geht es schnell und schonungslos vorwärts. Insoferns etzt Snyder mehr auf Handlung als es Romero tat, diese Action ist aber gut in Szene gesetzt und um Welten(!) besser als die vieler billigen Nachahmer, die in den letzten 3 Jahren erschienen sind.

Beeindruckend sind die Massenszenen der Zombies, und ich glaube KEIN Zuschauer hat die erste Einstellung des völlig überrannten Parkplatzes vor der Mall in der "Down With The Sickness" Montage vergessen. Das die Zombies mittlerweile sprinten und nicht mehr schlurfen ist natürlich gewöhnungsbedürftig, jedoch in meinen Augen durchaus OK - der Film ist schneller und rasanter inszeniert, da wirkt dies durchaus stimmig.

Positiv fielen mir auch die Leistungen der Schauspieler auf, die sich durchaus sehen lassen lassen kann - gleiches gilt für die Gags des Films, die wirklich gut egsetzt sind und definitiv nicht in Klamauk ausarten, aber immer wieder die Stimmung auflockern. Ein weiteres Plus ist das brilliante Bonusmaterial der DVD, welches meiner Ansicht nach zum stärksten Bonus gehört, den ich je mit einem Film erworben habe.

Sicherlich: das Remake ist nicht besser als das Original - aber auf seine Art und Weise sehr gut und als eigenständiger Film absolut empfehlenswert.

Alles in allem muss man aus Erfahrung beim Remake eines Klassikers ja das Schlimmste erwarten - dieses Remake ist wirklich gelungen und dürfte sogar viele Skeptiker und Hardcore-Romero-fans überzeugen.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen When there's no more room in hell ..., 21. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Director's Cut] (DVD)
the dead will walk the earth.

Tja, das predigt uns als Ken Foree als TV-Priester in diesem Remake. Aber eins nach dem anderen.

Die Toten sind also wiederauferstanden und haben ordentlich Hunger - wen wundert's ? So machen sich eben die untoten Amerikaner auf den Weg ihr Grundnahrungsmittel zu sich zu nehmen, Menschen.

Binnen weniger Stunden wird die gesamte Welt von den Zombies, achtung wörtlich zu nehmen, überrannt und nur eine handvoll zusammengewürfelter Menschen scheint überlebt zu haben.

Da Transportmittel knapp und die Lust auf Shopping groß ist, machen sich die Hauptfiguren also auf den Weg ins Einkaufszentrum um dort Unterschlupf zu suchen. Eigentlich keine schlechte Idee, die untoten Vorbesetzer werden kurzerhand ausgeschaltet, die Eingänge werden verbarrikadiert und das Leben am Rand der totalen Verzweiflung und Zersörung der Menschheit eigentlich ganz witzig.

Mehr will ich an dieser Stelle nicht zur Story sagen, man sollte storytechnisch keine Offenbarung erwarten, selbige ist von Snyder handwerklich gut gestaltet, reisst aber keine Bäume aus.

Dagegen können aber Gore-Effekte, Sound, Bild, Thematik und Nervenkitzel sehr stark punkten.

Angefangen vom Sound sei zu erwähnen, dass vorallem der Soundtrack aussergewöhnlich gut ist. Sei es das Intro des Films unterlegt mit "The Man Comes Around" von Johnny Cash, "People Who Died" von der Jim Carrol Band oder "Get down with the Sickness" von Disturbed, der Sound fügt sich immer perfekt in das Geschehen ein und untermalt den Film mit sarkastischen Anspielungen die zeigen dass sich Snyder beim Remake selbst nicht zu ernst genommen hat. Große Klasse.

Für mich persönlich ist die Thematik des Zombieangriffs bzw. das anschliessende verschanzen in einer Mall immer wieder faszinierend, deswegen erhalten sowohl Original als auch das Remake von mir Extrapunkte deswegen.

Es vermittelt einfach ein wunderbar sarkastisches Bild, eine der Hauptfiguren auf dem Dach des Einkaufszentrums Golf spielen zu sehen, während sich unter ihm die fleischhungrige Meute versammelt.

Auch wenn die Story etwas dünn ist, das kann der Film durchaus mit oben genannten Aspekten deutlich in den Schatten stellen und ein äusserst unterhaltendes Popkorn-Kino Erlebnis bieten.

Vielleicht nicht jedermans Geschmack, ich bin jedoch sowohl von Zack Snyder, als auch den Schauspielern positiv überrascht. Snyder hat dem Kultfilm seine eigene Note verpasst und auch wenn einige Dinge den Spaß trüben, siehe rennende Zombies, tragen diese Eigenheiten doch dazu bei dem Film deutlich mehr Geschwindigkeit zu verpassen als dem Original.

Für mich ist der Film, zusammen mit Romero's Kult-Horror, einer der besten Filme überhaupt, da er gar nicht tiefgreifende Interpretationsansätze oder Charakterzeichnung bieten, sondern über knapp 1:45 Std. unterhalten will. Und daus auf einem Niveau von bildlich sehr stark ausgedrückter Gewalt und doch relativ starken Gore-Szenen. Für Einsteiger ins Horror-Genre oder Menschen mit schwachen Mägen nicht geeignet.

Wie gesagt, der Film ist für mich einer der besten überhaupt. Daher:

10/10
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