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David Lynch und seine Filme
 
 
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David Lynch und seine Filme [Broschiert]

Georg Seeßlen
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Schüren Verlag; Auflage: 6., erw. u. überarb. A. (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894724374
  • ISBN-13: 978-3894724375
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 438.600 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Standardwerk über das Regie-Enfant Terrible" --Marburger Neue Zeitung, 19.03.2000

Frame 25, 26.04.2000

"... sicherlich (auch international) eines der profundesten analytischen Werke, dass sich mit Lynch und seinen Filmen beschäftigt"

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Seit Beginn der 70er Jahre verfaßt Georg Seeßlen wissenschaftliche Analysen über Unterhaltung im allgemeinen und über die verschiedenen Sparten und Genres des Unterhaltungsspielfilms im besonderen. Daß er sich nun ausgerechnet den Regisseur David Lynch für eine tiefergehende Analyse ausgesucht hat, erscheint da auf den ersten Blick überraschend. Beim näheren Nachdenken dann aber auch nicht mehr, schließlich handelt es sich bei den meisten von Lynchs Filmen um eine, möglicherweise elitäre, zumindest aber modische Form des Unterhaltungskinos.

Was hat uns Seeßlen nun über Lynch zu sagen? Auffällig ist, daß die Thesen des Autors zwar sehr originell wirken, sich bei genauerer Untersuchung dann aber doch eher als effekthascherische Luftschlösser erweisen. Einige fast esoterisch anmutende Versteigungen wie etwa die Interpretation aller Lynch'scher Protagonisten als "nicht zu Ende geborene Männer" scheinen denn doch mehr als nur weit hergeholt. So wird es bei fortschreitendem Lesen immer ärgerlicher, daß Seeßlen bei seinen Analysen nicht bei den eigentlichen Filmen blkeibt, sondern sich in nebulöse Wortgespinste verrennt. Da es bisher im deutschsprachigen Raum aber nur wenig Literatur über Lynch gibt, und der Band somit fast eine Pionierleistung darstellt, seien ihm hiermit drei Sterne zugestanden. Wer aber bodenständigere (gleichzeitig auch wenig tief gehende) Informationen zu Lynch sucht, sollte sich besser Robert Fischers "David Lynch" zulegen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grenzgänger des Diskurses? 27. September 2003
Format:Taschenbuch
Seesslen tappt sehenden Auges in die für ihn gestellte Postmoderne-Falle hinein: Er versucht zu beschreiben, was nicht beschreibbar ist. Wo Lynch mit voller Absicht die Grenzen des Diskurses aufzeigt, versucht Seesslen in unerträglich absurder Manier die Leerstellen sprachlicher Erfassbarkeit mit symptomatisch überdrehtem Gequassel, esoterischen Halbwahrheiten und offensichtlich nicht verstandenen Theoremen der Postmodernekritik aufzufüllen, ja zum Überlaufen zu bringen - anstatt sie nüchtern zu problematisieren. Lang nicht mehr habe ich einen in seiner Selbstüberschätzung so einzigartigen Schwachsinn gelesen. Wärmstens zu empfehlen ist dagegen der von Eckhardt Papst herausgegebenen Reader ' 'A strange World'. Das Universum des David Lynch ".
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27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ärgerliche Analyse! 16. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Oft frage ich mich bei Filmkritikern, woher sie das Recht nehmen, vollkommen abstruse Behauptungen über Filme und deren Intention in die Welt zu setzen. Gerog Seeßlen treibt diese Vorgehensweise mit seinem Buch "David Lynch und seine Filme" vollkommen auf die Spitze. Seine Analysemonster wirken konstruiert, nicht nachvollziehbar und erwecken zudem auch gar nicht den Eindruck der Bemühung um Nachvollziehbarkeit. Seeßlen schreibt über den Vorspann von Twin Peaks: "Wenn in der Bildfolge des Beginns die verwunschene Landschaft von Twin Peaks tatsächlich einen weiblichen Körper beschreibt, so wird der Vorgang, den wir in gerade acht Einstellungen erlebt haben, nichts anderes sein können als die Geschichte von einer Zeugung und Geburt. Aber am Ende des Geburtsvorgangs steht nichts anderes als der Tod." [Seite 8-9] Weiblicher Körper? Zeugung und Geburt? Tod? Seeßlens Buch steckt voller solch abgehobener Behauptungen, die nicht ansatzweise erläutert werden. Georg Seeßlen meint es, also meint er auch, es ist so.
Störend ist zudem, dass Seeßlen sich nicht damit begnügt, die Filme und Arbeiten Lynchs einzeln zu analysieren, sondern sie alle in einen großen Gesamtkontext stellen muss, in dessen Zentrum der von Seeßlen kreierte "nicht zu Ende geborene Mann" steht, ein weiterer, unbegründeter Analyseauswuchs. Lynch greift sicherlich immer wieder auf gewisse Motive zurück, zitiert sich selbst, deshalb seine Filme aber als unbedingte, logische Konsequenz auseinander zu betrachten, wirkt doch arg konstruiert.
Leider enthält das Buch nur wenig Informationen über die Person David Lynch, die mich interessiert hätten. Der Buchtitel hätte impliziert, dass es sowohl um David Lynch als auch um seine Filme geht.
Für die Serie "Twin Peaks" und den Film "Blue Velvet" bietet Seeßlen allerdings streckenweise zumindest interessante Deutungsideen an, wenn er gerade mal nicht in die Gigantomanie seiner "Gesamtdeutung" verfällt. Das nachträglich eingefügte Kapitel über "Mulholland Drive" wirkt sogar erstaunlich unverkrampft im Vergleich zum Rest des Buches, hier versucht der Autor nicht, dem Film krampfhaft eine Deutung aufzuzwängen, sondern geht nur ein paar Variationen durch, was Sinn macht.
Über das geniale Werk von David Lynch wird es die "letzte Wahrheit" wohl nie geben, ich gebe auch nicht vor, mehr zu wissen als Seeßlen. Nur halte ich es für absurd, an Filme, denen Seeßlen selbst sogar ihre Außergewöhnlichkeit attestiert, mit den üblichen Methoden der Filmanalyse heranzutreten. So wie Lynchs Filme die reine Narration durchbrechen, entziehen sie sich auch der reinen Psychologie. Lynch wäre nicht Lynch, wenn es anders wäre.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kann man Lynch verstehen? Mit Georg Seeßlen lohnt der Versuch.
Georg Seeßlen ist einer der klügsten und kenntnisreichsten Autoren im kultur-, film- und sozialwissenschaftlichen Bereich. Was ihm die anderen Rezensenten, z.T. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2007 von Philip Gale
Entschlüsselung von Lynchs rätselhafter Bilderwelten
"Eraserhead", "Blue Velvet", "Twin Peaks", "Lost Highway", "Mulholland Drive"...dies ist nur eine kleine Auswahl an Filmen von David Lynch, die nach dem Betrachten nicht selten ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2007 von Julia Schulte
Unverständlich, zusammenhangslos, absolut leserunfreundlich..!
Wenn Bücher für eine lesende Kundschaft geschrieben werden, so hat das Georg Seesslen nicht begriffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2006 von SwissFox
Bitte nicht kaufen !
Vom Kauf dieses Buches muss ich unbedingt abraten!
Allein der Titel ist schon irreführend, denn es geht zu 99% um die Filme. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2005 von W. Busch
David Lynch, Mr. Mystery.
Ein praktisch unverzichtbares Nachschlagewerk für alle David Lynch-Besessenen bietet Georg Seesslen mit einer, bis ins letzte Detail ausführlich und vielschichtig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2005 von robotgeorgie
wir haben es hier mit David Lynch zu tun, nicht mit Mathe
Schon mal gleich: Das Buch braucht von Lynch-Freunden nicht gekauft werden.
Es ist einfach grauenhaft geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2004 von Alexander Jaeger
Aus dem Ärmel gezogene Hirngespenste
Es gibt wenige Bücher, die mit soviel Text, sowenig aussagen; peinliches gelabere: "...nicht fertig geborener Mensch... . Lesen Sie weiter...
Am 4. Juni 2000 veröffentlicht
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