David Garrett

 

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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Biografie

Als David Garrett einen Titel für sein neues Album suchte, brachte er seine Vorstellungen direkt auf den Punkt und nannte es „Music“. Das ehemalige Wunderkind der Klassikszene, das mit gerade mal 13 Jahren seinen ersten Vertrag bei der Deutschen Grammophon hatte, löst heute durch seine spektakuläre musikalische Verbindung von Rock und Pop mit symphonischen oder barocken Traditionen bei ganzen Heerscharen von internationalen Fans eine wahre „Garrett-Mania“ aus. Für ihn ist alles Musik und alle Stilrichtungen stehen gleichberechtigt nebeneinander.

„Ich habe niemals aufgehört, klassische Musik ... Lesen Sie mehr

Als David Garrett einen Titel für sein neues Album suchte, brachte er seine Vorstellungen direkt auf den Punkt und nannte es „Music“. Das ehemalige Wunderkind der Klassikszene, das mit gerade mal 13 Jahren seinen ersten Vertrag bei der Deutschen Grammophon hatte, löst heute durch seine spektakuläre musikalische Verbindung von Rock und Pop mit symphonischen oder barocken Traditionen bei ganzen Heerscharen von internationalen Fans eine wahre „Garrett-Mania“ aus. Für ihn ist alles Musik und alle Stilrichtungen stehen gleichberechtigt nebeneinander.

„Ich habe niemals aufgehört, klassische Musik zu spielen“, stellt er dabei heraus, „aber wenn du auf der Violine wirklich versiert bist, kannst du einfach alles machen. Es kommt dann nur darauf an, was du wirklich mit der Musik erreichen möchtest.“

In seinen Teenager-Wunderjahren sah alles zuerst nach einer langen Karriere als Klassik-Solist aus. Er arbeitete unter hochverehrten Maestros wie Claudio Abbado und Zubin Mehta und mit führenden Orchestern auf der ganzen Welt. David Garrett beherrschte schon damals die Meisterwerke der Violinliteratur. Aber er wusste auch, dass es außerhalb des goldenen Käfigs der klassischen Musik noch ein anderes Leben gibt, und so ging er das Risiko ein, Europa zu verlassen, um für sich den inspirierenden Schmelztiegel New York zu entdecken. An der New Yorker Juilliard School ging er seinen Studien der klassischen Musik nach, aber auch die Stadt selbst eröffnete ihm sämtliche musikalischen und persönlichen Möglichkeiten. Dies war die Geburtsstunde des neuen David Garrett: ein Ausnahmetalent, das sich allen Strömungen öffnet.

Man könnte eigentlich ein ganzes Buch über all seine musikalischen Träume und Pläne schreiben, die ihm ständig durch den Kopf gehen. Und die Stücke, die er für „Music“ arrangiert hat, ermöglichen Rückschlüsse auf das wahre Ausmaß seiner kreativen Ambitionen und Fähigkeiten. Die CD vereinigt in sich eine berauschende Mischung aus klassischem Rock, klassischem Pop und traditioneller Klassik – ein Genre-Mix, zusammengebracht in dem sich ständig ausweitenden musikalischen Universum des Geigers. „Einerseits versuche ich, die klassische Musik aus einer neuen Perspektive zu betrachten, während ich auf der anderen Seite Elemente der klassischen Musik in den Pop integrieren und dabei die ursprüngliche Energie beibehalten möchte“, erklärt David Garrett.

Der kakophonen Wiedergeburt von Khachaturians „Sabre Dance“ kann man sicherlich keinen Mangel an Energie nachsagen – ein Stück in teilweise wuchtigem Punkrock-Stil, das den Sex Pistols mehr Tribut zollt als der Leningrader Philharmonie. In der Welt von David Garrett ist nichts heilig. Mutig greift er den Geist von Beethovens Genie auf, indem er zwei Sätze aus dessen Neunter Sinfonie bearbeitet und sie dabei vollständig seinem eigenen System unterwirft. Er zelebriert das Scherzo als einen belebenden rhythmischen Galopp, aufgeladen mit krachender Percussion, jaulender Gitarre und Power-Geige, während die berühmte „Ode an die Freude“ für die Geige mit einem strudelnden keltischen Jig versehen wird und der European Community Choir den berühmten Text anstimmt.

Noch viel verwegener von David Garrett ist vielleicht die umfassende Neubearbeitung des „Nocturnes“ von Chopin, einem Komponisten, der in der Musikgeschichte als einer der berühmtesten Vertreter des Klavierspiels gilt und dabei doch niemals auch nur eine einzige Note für die Violine komponiert hat – im Angesicht dessen ein wahrhaft tollkühnes Unterfangen! Eine Geige wird niemals dem Klavier ähneln, aber David Garrett löste das Problem: Er hat die Violine dazu verwendet, den introvertierten und melancholischen Geist des Stückes herauszuarbeiten, obwohl sich gleichzeitig im Hintergrund eine Kulisse aus elektronischer Percussion und David Fosters Keyboard aufbaut.

Nach all dem scheint es das einfachste Anliegen auf der Welt zu sein, Bachs Doppelkonzert für zwei Cembali in C-Dur neu zu arrangieren und in das Garrett-Repertoire aufzunehmen. David Garrett fokussiert sich darauf, die melodische Linie zum Leuchten zu bringen, während das Klavier und die Streicher eine Klangpalette von einfachen, aber sehr effektvollen Farben hinter ihm zeichnen. David Garretts Kunst liegt darin begründet, zwischen der klassischen und populären Musik einen Weg zu öffnen. Seine Version von Coldplays „Viva La Vida“ macht einerseits Gebrauch von ausgeklügelter elektronischer Mehrspurigkeit, integriert aber andererseits genauso gut etwas vom Geist minimalistischer Komponisten vom Schlage eines Philipp Glass oder Michael Nyman.

Selbst wenn er sich der erdrückenden Wucht von Queens bombastischer Hymne “We Will Rock You” annimmt, in der sich ständig um ihn herum wahre rhythmische Explosionen ereignen, schafft er darin doch gleichzeitig Raum für einige waghalsige klassische Schnörkel. Es ist, als würde er sich selbst dazu herausfordern, nach der nächsten großen Aufgabe zu suchen. Um noch einen weiteren Sprung hinter „Vivaldi Vs. Vertigo“ zu schaffen (wo er clever die „Vier Jahreszeiten“ mit dem treibenden Riff von U2s „Vertigo“ veredelte), hat er dieses Mal einen Weg gefunden, das gefeierte James-Bond-Thema mit Led Zeppelins Klassiker „Whole Lotta Love“ zu verschmelzen, um daraus „Whole Lotta Bond“ zu erschaffen. Aber es ist hier auch eine Sensibilität am Werk, die im feinfühligen Pizzicato-Spiel von Michael Jacksons Hit „Human Nature“ offenbar wird. Sie ist ebenfalls in der Art und Weise zu spüren, wie David Garrett die Solo-Violine in das urbane, R&B-gefärbte „Cry Me A River“ integriert.

Seine Arbeit wird oft als „Crossover“ beschrieben, aber was auch immer es ist: David Garrett weiß: „Crossover stellt eine viel größere Herausforderung dar als klassische Musik, weil du deinen Hörern die Dinge in einem völlig neuen Licht präsentieren möchtest, während du gleichzeitig eine erstklassige geigerische Darbietung hinlegen willst.“ Vielleicht sollten wir es ganz simpel „David-Garrett-Musik“ nennen. Oder noch besser, einfach „Music“.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Als David Garrett einen Titel für sein neues Album suchte, brachte er seine Vorstellungen direkt auf den Punkt und nannte es „Music“. Das ehemalige Wunderkind der Klassikszene, das mit gerade mal 13 Jahren seinen ersten Vertrag bei der Deutschen Grammophon hatte, löst heute durch seine spektakuläre musikalische Verbindung von Rock und Pop mit symphonischen oder barocken Traditionen bei ganzen Heerscharen von internationalen Fans eine wahre „Garrett-Mania“ aus. Für ihn ist alles Musik und alle Stilrichtungen stehen gleichberechtigt nebeneinander.

„Ich habe niemals aufgehört, klassische Musik zu spielen“, stellt er dabei heraus, „aber wenn du auf der Violine wirklich versiert bist, kannst du einfach alles machen. Es kommt dann nur darauf an, was du wirklich mit der Musik erreichen möchtest.“

In seinen Teenager-Wunderjahren sah alles zuerst nach einer langen Karriere als Klassik-Solist aus. Er arbeitete unter hochverehrten Maestros wie Claudio Abbado und Zubin Mehta und mit führenden Orchestern auf der ganzen Welt. David Garrett beherrschte schon damals die Meisterwerke der Violinliteratur. Aber er wusste auch, dass es außerhalb des goldenen Käfigs der klassischen Musik noch ein anderes Leben gibt, und so ging er das Risiko ein, Europa zu verlassen, um für sich den inspirierenden Schmelztiegel New York zu entdecken. An der New Yorker Juilliard School ging er seinen Studien der klassischen Musik nach, aber auch die Stadt selbst eröffnete ihm sämtliche musikalischen und persönlichen Möglichkeiten. Dies war die Geburtsstunde des neuen David Garrett: ein Ausnahmetalent, das sich allen Strömungen öffnet.

Man könnte eigentlich ein ganzes Buch über all seine musikalischen Träume und Pläne schreiben, die ihm ständig durch den Kopf gehen. Und die Stücke, die er für „Music“ arrangiert hat, ermöglichen Rückschlüsse auf das wahre Ausmaß seiner kreativen Ambitionen und Fähigkeiten. Die CD vereinigt in sich eine berauschende Mischung aus klassischem Rock, klassischem Pop und traditioneller Klassik – ein Genre-Mix, zusammengebracht in dem sich ständig ausweitenden musikalischen Universum des Geigers. „Einerseits versuche ich, die klassische Musik aus einer neuen Perspektive zu betrachten, während ich auf der anderen Seite Elemente der klassischen Musik in den Pop integrieren und dabei die ursprüngliche Energie beibehalten möchte“, erklärt David Garrett.

Der kakophonen Wiedergeburt von Khachaturians „Sabre Dance“ kann man sicherlich keinen Mangel an Energie nachsagen – ein Stück in teilweise wuchtigem Punkrock-Stil, das den Sex Pistols mehr Tribut zollt als der Leningrader Philharmonie. In der Welt von David Garrett ist nichts heilig. Mutig greift er den Geist von Beethovens Genie auf, indem er zwei Sätze aus dessen Neunter Sinfonie bearbeitet und sie dabei vollständig seinem eigenen System unterwirft. Er zelebriert das Scherzo als einen belebenden rhythmischen Galopp, aufgeladen mit krachender Percussion, jaulender Gitarre und Power-Geige, während die berühmte „Ode an die Freude“ für die Geige mit einem strudelnden keltischen Jig versehen wird und der European Community Choir den berühmten Text anstimmt.

Noch viel verwegener von David Garrett ist vielleicht die umfassende Neubearbeitung des „Nocturnes“ von Chopin, einem Komponisten, der in der Musikgeschichte als einer der berühmtesten Vertreter des Klavierspiels gilt und dabei doch niemals auch nur eine einzige Note für die Violine komponiert hat – im Angesicht dessen ein wahrhaft tollkühnes Unterfangen! Eine Geige wird niemals dem Klavier ähneln, aber David Garrett löste das Problem: Er hat die Violine dazu verwendet, den introvertierten und melancholischen Geist des Stückes herauszuarbeiten, obwohl sich gleichzeitig im Hintergrund eine Kulisse aus elektronischer Percussion und David Fosters Keyboard aufbaut.

Nach all dem scheint es das einfachste Anliegen auf der Welt zu sein, Bachs Doppelkonzert für zwei Cembali in C-Dur neu zu arrangieren und in das Garrett-Repertoire aufzunehmen. David Garrett fokussiert sich darauf, die melodische Linie zum Leuchten zu bringen, während das Klavier und die Streicher eine Klangpalette von einfachen, aber sehr effektvollen Farben hinter ihm zeichnen. David Garretts Kunst liegt darin begründet, zwischen der klassischen und populären Musik einen Weg zu öffnen. Seine Version von Coldplays „Viva La Vida“ macht einerseits Gebrauch von ausgeklügelter elektronischer Mehrspurigkeit, integriert aber andererseits genauso gut etwas vom Geist minimalistischer Komponisten vom Schlage eines Philipp Glass oder Michael Nyman.

Selbst wenn er sich der erdrückenden Wucht von Queens bombastischer Hymne “We Will Rock You” annimmt, in der sich ständig um ihn herum wahre rhythmische Explosionen ereignen, schafft er darin doch gleichzeitig Raum für einige waghalsige klassische Schnörkel. Es ist, als würde er sich selbst dazu herausfordern, nach der nächsten großen Aufgabe zu suchen. Um noch einen weiteren Sprung hinter „Vivaldi Vs. Vertigo“ zu schaffen (wo er clever die „Vier Jahreszeiten“ mit dem treibenden Riff von U2s „Vertigo“ veredelte), hat er dieses Mal einen Weg gefunden, das gefeierte James-Bond-Thema mit Led Zeppelins Klassiker „Whole Lotta Love“ zu verschmelzen, um daraus „Whole Lotta Bond“ zu erschaffen. Aber es ist hier auch eine Sensibilität am Werk, die im feinfühligen Pizzicato-Spiel von Michael Jacksons Hit „Human Nature“ offenbar wird. Sie ist ebenfalls in der Art und Weise zu spüren, wie David Garrett die Solo-Violine in das urbane, R&B-gefärbte „Cry Me A River“ integriert.

Seine Arbeit wird oft als „Crossover“ beschrieben, aber was auch immer es ist: David Garrett weiß: „Crossover stellt eine viel größere Herausforderung dar als klassische Musik, weil du deinen Hörern die Dinge in einem völlig neuen Licht präsentieren möchtest, während du gleichzeitig eine erstklassige geigerische Darbietung hinlegen willst.“ Vielleicht sollten wir es ganz simpel „David-Garrett-Musik“ nennen. Oder noch besser, einfach „Music“.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Als David Garrett einen Titel für sein neues Album suchte, brachte er seine Vorstellungen direkt auf den Punkt und nannte es „Music“. Das ehemalige Wunderkind der Klassikszene, das mit gerade mal 13 Jahren seinen ersten Vertrag bei der Deutschen Grammophon hatte, löst heute durch seine spektakuläre musikalische Verbindung von Rock und Pop mit symphonischen oder barocken Traditionen bei ganzen Heerscharen von internationalen Fans eine wahre „Garrett-Mania“ aus. Für ihn ist alles Musik und alle Stilrichtungen stehen gleichberechtigt nebeneinander.

„Ich habe niemals aufgehört, klassische Musik zu spielen“, stellt er dabei heraus, „aber wenn du auf der Violine wirklich versiert bist, kannst du einfach alles machen. Es kommt dann nur darauf an, was du wirklich mit der Musik erreichen möchtest.“

In seinen Teenager-Wunderjahren sah alles zuerst nach einer langen Karriere als Klassik-Solist aus. Er arbeitete unter hochverehrten Maestros wie Claudio Abbado und Zubin Mehta und mit führenden Orchestern auf der ganzen Welt. David Garrett beherrschte schon damals die Meisterwerke der Violinliteratur. Aber er wusste auch, dass es außerhalb des goldenen Käfigs der klassischen Musik noch ein anderes Leben gibt, und so ging er das Risiko ein, Europa zu verlassen, um für sich den inspirierenden Schmelztiegel New York zu entdecken. An der New Yorker Juilliard School ging er seinen Studien der klassischen Musik nach, aber auch die Stadt selbst eröffnete ihm sämtliche musikalischen und persönlichen Möglichkeiten. Dies war die Geburtsstunde des neuen David Garrett: ein Ausnahmetalent, das sich allen Strömungen öffnet.

Man könnte eigentlich ein ganzes Buch über all seine musikalischen Träume und Pläne schreiben, die ihm ständig durch den Kopf gehen. Und die Stücke, die er für „Music“ arrangiert hat, ermöglichen Rückschlüsse auf das wahre Ausmaß seiner kreativen Ambitionen und Fähigkeiten. Die CD vereinigt in sich eine berauschende Mischung aus klassischem Rock, klassischem Pop und traditioneller Klassik – ein Genre-Mix, zusammengebracht in dem sich ständig ausweitenden musikalischen Universum des Geigers. „Einerseits versuche ich, die klassische Musik aus einer neuen Perspektive zu betrachten, während ich auf der anderen Seite Elemente der klassischen Musik in den Pop integrieren und dabei die ursprüngliche Energie beibehalten möchte“, erklärt David Garrett.

Der kakophonen Wiedergeburt von Khachaturians „Sabre Dance“ kann man sicherlich keinen Mangel an Energie nachsagen – ein Stück in teilweise wuchtigem Punkrock-Stil, das den Sex Pistols mehr Tribut zollt als der Leningrader Philharmonie. In der Welt von David Garrett ist nichts heilig. Mutig greift er den Geist von Beethovens Genie auf, indem er zwei Sätze aus dessen Neunter Sinfonie bearbeitet und sie dabei vollständig seinem eigenen System unterwirft. Er zelebriert das Scherzo als einen belebenden rhythmischen Galopp, aufgeladen mit krachender Percussion, jaulender Gitarre und Power-Geige, während die berühmte „Ode an die Freude“ für die Geige mit einem strudelnden keltischen Jig versehen wird und der European Community Choir den berühmten Text anstimmt.

Noch viel verwegener von David Garrett ist vielleicht die umfassende Neubearbeitung des „Nocturnes“ von Chopin, einem Komponisten, der in der Musikgeschichte als einer der berühmtesten Vertreter des Klavierspiels gilt und dabei doch niemals auch nur eine einzige Note für die Violine komponiert hat – im Angesicht dessen ein wahrhaft tollkühnes Unterfangen! Eine Geige wird niemals dem Klavier ähneln, aber David Garrett löste das Problem: Er hat die Violine dazu verwendet, den introvertierten und melancholischen Geist des Stückes herauszuarbeiten, obwohl sich gleichzeitig im Hintergrund eine Kulisse aus elektronischer Percussion und David Fosters Keyboard aufbaut.

Nach all dem scheint es das einfachste Anliegen auf der Welt zu sein, Bachs Doppelkonzert für zwei Cembali in C-Dur neu zu arrangieren und in das Garrett-Repertoire aufzunehmen. David Garrett fokussiert sich darauf, die melodische Linie zum Leuchten zu bringen, während das Klavier und die Streicher eine Klangpalette von einfachen, aber sehr effektvollen Farben hinter ihm zeichnen. David Garretts Kunst liegt darin begründet, zwischen der klassischen und populären Musik einen Weg zu öffnen. Seine Version von Coldplays „Viva La Vida“ macht einerseits Gebrauch von ausgeklügelter elektronischer Mehrspurigkeit, integriert aber andererseits genauso gut etwas vom Geist minimalistischer Komponisten vom Schlage eines Philipp Glass oder Michael Nyman.

Selbst wenn er sich der erdrückenden Wucht von Queens bombastischer Hymne “We Will Rock You” annimmt, in der sich ständig um ihn herum wahre rhythmische Explosionen ereignen, schafft er darin doch gleichzeitig Raum für einige waghalsige klassische Schnörkel. Es ist, als würde er sich selbst dazu herausfordern, nach der nächsten großen Aufgabe zu suchen. Um noch einen weiteren Sprung hinter „Vivaldi Vs. Vertigo“ zu schaffen (wo er clever die „Vier Jahreszeiten“ mit dem treibenden Riff von U2s „Vertigo“ veredelte), hat er dieses Mal einen Weg gefunden, das gefeierte James-Bond-Thema mit Led Zeppelins Klassiker „Whole Lotta Love“ zu verschmelzen, um daraus „Whole Lotta Bond“ zu erschaffen. Aber es ist hier auch eine Sensibilität am Werk, die im feinfühligen Pizzicato-Spiel von Michael Jacksons Hit „Human Nature“ offenbar wird. Sie ist ebenfalls in der Art und Weise zu spüren, wie David Garrett die Solo-Violine in das urbane, R&B-gefärbte „Cry Me A River“ integriert.

Seine Arbeit wird oft als „Crossover“ beschrieben, aber was auch immer es ist: David Garrett weiß: „Crossover stellt eine viel größere Herausforderung dar als klassische Musik, weil du deinen Hörern die Dinge in einem völlig neuen Licht präsentieren möchtest, während du gleichzeitig eine erstklassige geigerische Darbietung hinlegen willst.“ Vielleicht sollten wir es ganz simpel „David-Garrett-Musik“ nennen. Oder noch besser, einfach „Music“.

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