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David Comes to Life
 
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David Comes to Life

Fucked Up Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (11. Mai 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Matador/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B004RZTNUM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.661 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Let Her Rest 3:22EUR 0,91
Anhören  2. Queen Of Hearts 4:36EUR 0,91
Anhören  3. Under My Nose 3:28EUR 0,91
Anhören  4. The Other Shoe 4:56EUR 0,91
Anhören  5. Turn The Season 4:02EUR 0,91
Anhören  6. Running On Nothing 4:46EUR 0,91
Anhören  7. Remember My Name 5:09EUR 0,91
Anhören  8. A Slanted Tone 3:39EUR 0,91
Anhören  9. Serve Me Right 3:48EUR 0,91
Anhören10. Truth I Know 4:33EUR 0,91
Anhören11. Life In Paper 4:38EUR 0,91
Anhören12. Ship Of Fools 4:02EUR 0,91
Anhören13. A Little Death 4:35EUR 0,91
Anhören14. I Was There 3:18EUR 0,91
Anhören15. Inside A Frame 4:17EUR 0,91
Anhören16. The Recursive Girl 3:34EUR 0,91
Anhören17. One More Night 5:36EUR 0,91
Anhören18. Lights Go Up 5:29EUR 0,91


Produktbeschreibungen

motor.de

Grandiose Hardcore-Punk-Überdosis mit toughen Ohrwürmern im Anderthalb-Dutzend-Pack. Man kann sicher nur wenige Bands auf der Welt als umtriebiger bezeichnen. Eine selbst für Gutwillige unübersehbare Menge an Output haben die Hardcore-Punks Fucked Up in den zehn Jahren ihre Bestehens herausgeschleudert, die bisher zwei offiziellen Alben fallen da noch am Wenigsten ins Gewicht, selbst aufmerksame Fans kommen kaum hinterher angesichts der irren Mengen allein an 7’’-Singles. Die Kanadier als exzentrisch zu bezeichnen, wäre die Untertreibung eben dieses Jahrzehnts, da sprechen schon die überbordenden Live-Shows eine sehr deutliche Sprache. Und jetzt das: Ein Punk-Konzeptalbum? Eine Rockoper? Knapp 80 Minuten? Verrückt, keine Frage. Fucked Up – „A Little Death“ (live am 16. April 2011) „David Comes To Life“ hat in der Tat so etwas wie eine Handlung, es fängt natürlich mit dem Verlieben an, die Verstrickung der – sich schon immer durch das Fucked Up-Werk ziehenden – Titelfigur in den Klassenkampf ist eine der ersten und noch überschaubareren Folgen, es geht dann noch um eine Menge mehr und am Ende sind alle tot. Oder so … Es ist also ein nicht nur angesichts der eindrucksvollen Länge gewissermaßen erwartungsgerechtes Œuvre, nämlich überbordend episch und bedeutungsschwanger aufgeladen. Der Knaller an diesem ausufernd scheinenden Album ist indessen, dass es der Erwartungshaltung ein mächtiges Schnippchen schlägt. Denn dies ist alles andere als dröge Artrock-Verhaspelei oder Füllmaterial-Gedehne, es gibt hier praktisch keine Minute handlungstragende Langeweile, man kann sich genau genommen auch gleich einen Dreck um die „Story“ scheren. „David Comes To Life“ ist schlicht und einfach eine Sammlung hervorragender Hardcore-Punk-Songs, die man in dieser Ausformung und Geballtheit heutzutage kaum noch von irgendeiner Band des Planeten erwarten konnte. Man kann sich gar nicht satthören an den Straight-in-your-face-Hits, die Fucked Up hier gleich im Dutzendpack abliefern. Extrem konzentriert, diszipliniert und aufgeräumt geben sich die sonst gern mal ins Experimentelle und Psychedelische abgleitenden Musiker, landen enorm kraftstrotzende, Riff-gesättigte und bei aller rüden Aggressivität blitzblankpolierte Ohrwurm-Punktlandungen. Deren einziges Problem ist die schiere Menge an ihnen. Die macht es einem praktisch unmöglich, mal eben mit den gewohnten ein oder zwei Ohrwürmern üblichen Kalibers aus diesem Album herauszumarschieren, das einen nach seiner vollen Spielzeit von einer Überdosis nahezu betäubt zurücklässt. Rockoper hin oder her, dieses Album ist ein grandioser Höhepunkt – und wie man hört vielleicht sogar auch das Ende – dieser Band, deren Großartigkeit sich auf eine quasi erschlagende Weise manifestiert, bevor sie noch richtig berühmt geworden sind

Kurzbeschreibung

Von Anfang an haben Fucked Up aus Toronto mit ihrem musikalischen Schaffen Grenzen gesprengt. Als Punkband gegründet wechselten sie das Feld bald zunehmend in Richtung Hardcore, den sie mit psychedelischen Elementen und ungewöhnlicher Instrumentierung wie Flöten und Keyboards anreicherten. Ihre Songs und Konzerte dehnten sie dabei oft zu abenteuerlicher Länge aus (legendär etwa ihre 12-stündige Show in New York im Oktober 2008). Und auch ihr neuester Wurf “David Comes To Life” ist mit 78 Minuten Spielzeit nicht eben knapp ausgefallen. Diese Band hat auch tatsächlich etwas zu erzählen. Von den obskuren Artworks der unzähligen Vinylsingles über die offensiven Lyrics bis hin zu den sagenumwobenen Shows, bei denen Frontman Damian Abraham gerne mal nackt und blutig ins Publikum springt, spielt die Selbstinszenierung von jeher eine tragende Rolle bei Fucked Up. Seinen vorläufigen Höhepunkt findet dies jetzt in der vielleicht ersten Hardcore-Oper der Welt! Bisher waren Rockopern eindringliche Beispiele für geschmackloses Geprotze, vorgetragen von selbstherrlichen Rock-Diktatoren auf übermäßig langen Alben. Völlig unvereinbar also mit jeglicher Punk-Attidtüde - und eben darum der Grund dafür, dass Fucked Up nun dieses monströse Mammutwerk vorlegen. Inhaltlich dreht sich auf “David Comes To Life” in 18 Songs und vier Akten alles um den Titelhelden und Protagonisten, der Ende der 70er Jahre in einer britischen Industriestadt lebt. In einem nicht näher definierten Krieg verliert David bei einem Bombenangriff seine große Liebe und hat fortan mit allerlei dunklen inneren Mächten zwischen Hass, Moral, Tod, Liebe, Wut und Schuld zu kämpfen. Natürlich lässt sich das Album aber auch einfach als das hören, was es außerdem ist: Ein wuchtiges Stück Rockmusik, ein melodiöses Noise-Opus, dominiert von drei Gitarren und Damien Abrahams massiver Stimme, auf dem immer mal wieder (und mehr denn je) die Vorliebe der Band für rifflastigen, klassischen UK-Indierock hervorblitzt. Groß!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ok, ok, Du musst schon etwas auf die härtere Gangart stehen. Dabei darfst Du ruhig anspruchsvoll, nur vielleicht, äh..nun ja, nicht unbedingt der pure Gesangsästhet sein.

Doch wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, dürfte das neue Fucked Up Album für Dich - genauso wie für mich - schon jetzt die Platte des Jahres sein, wenn nicht sogar der nächste Klassiker, der unbedingt mit auf die Insel muss.

Absolut frisch und einfallsreich verpackt werden 18 Songs auf 77 Minuten Laufzeit verteilt - das allein ist schon eine sportliche Leistung. Und jeder Song geht durch Mark und Bein. Allein bei den irre-melodischen Gitarrenbögen steigt die Sonne so dermaßen schnell und brutal hoch, dass man für jeden Schatten wieder dankbar ist. Diese liefert (Gott sei Dank:-) Fucked-up-Shouter Damian Abraham mit seinem grandios wüsten Sprechgesang.

David Comes to Life ist ein durch und durch punkig-progressives Musikdrama mit Plots und düsterer Handlung rund um einen verzweifelt kämpfenden Helden, somit das musikalisch abgefahrenste Ergebnis, was die Band bislang zuwege gebracht hat. Endgenial!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
akustischer Diamant! 30. Juni 2011
Von T. Nick
Format:Audio CD
Wenn man sich derzeit in Foren umschaut, hagelt es für "David Comes To Life" absolut berechtigt nur begeisterte Kritiken!
Es steht aber auch nicht selten geschrieben, Fucked Up wäre zu einer Indie-Rock Band verkommen. Dieses Urteil ist aber mit Fug und Recht als hahnebüchener Blödsinn abzutun!
Würde Frontmann Damian Abraham begleitet von einem Flügel in seiner unverwechselbaren Art wütend ins Mikro rotzen, käme auch niemand auf die Idee der Band ein Abwandern ins klassische Genre zu unterstellen.
Zwar ist dieses Album von deutlich melodischeren Gitarrenriffs durchzogen als "Hidden World" und "Chemistry Of Common Life"... was heißt "zwar"? Gott sei Dank! Und wer eine (in diesem Fall beeindruckende!) Weiterentwicklung einer Band kritisiert, kann von mir in seiner Urteilskraft ebenfalls nicht für voll genommen werden.
Wo auch immer dieser immense kreative Impuls herkommt, er ist eine Bereicherung für die Musikwelt!

Konzeptalben wie dieses waren mir bisher nur durch beispielsweise The Who mit "Thommy" bekannt. Von Fucked Up hätte ich ein solches wohl als Letztes erwartet! Schon gar nicht, wenn es sich vornehmlich mit Liebe und Leid auseinandersetzt.
Und doch ist daraus ein wahres Meisterwerk entstanden!
In meinem ganzen Leben hat mich noch nie ein musikalisches Werk so schnell angesprochen und wurde dermaßen oft in kürzester Zeit durchgehört!
Ich freue mich zur Zeit schon während der Arbeit darauf nach Hause zu kommen, um als erste Amtshandlung "David Comes.." zu starten.

Man sollte übrigens der Chronologie folgen, da zum Einen ein Handlungsstrang besteht und zum Anderen die Lieder mitunter ineinander übergehen. Nimmt man die Reihenfolge auseinander, geht etwas an Hörgenuß verloren.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
hello my name is david 10. August 2011
Von fffb
Format:MP3-Download
eine rock opera geschrieben zu haben wird fucked up nachgesagt. während dies für andere bands in elf von zehn fällen in die geschmackliche abschiebehaft führt, steht david comes to life anderen fucked up - alben wie dem mit dem polaris preis bedachten the chemistry of common life in nichts nach. stimmungsvoll wirds wenn damian abraham von weiblichem gesang unterstützt oder gekontert wird (ich denke bassistin sandy mirinda).

hardcore/punkrock gilt nur noch eingeschränkt und um im elektronikmarkt nicht neben madonna einsortiert zu werden: das album wirkt trotz hohem tempo eingängiger als die vorgänger und setzt auf wohlgesetzte spannungsbögen. es vermeidet dabei jedoch jeden kitsch, und fängt dennoch ein hohes maß an emotionen ein, denn die geschichte von veronica und david lässt einen 78 minuten nicht los (paradox?). der plot bleibt aufgrund der kryptischen lyrics weitgehendst im dunkeln, was möglicherweise gerade die stärke dieser rock opera ausmacht, und vor der befürchteten banalität bewahrt.

für hörer von the bronx, pulled apart by horses, genepool, smoke blow, the hickey underworld, aber auch wenn du noch the killers hörst, alles außer radiohead kategorisch ablehnst oder nur zu modeselektor remixes tanzen gehst, solltest du hier mal reinhhören.

august 2011 auf tour, nächsten donnerstag in wiesbaden.
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