Dave Brubeck

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Biografie

Weltberühmt wurde Dave Brubeck 1959 mit „Take Five“, dem wohl erfolgreichsten Jazzstück aller Zeiten. Am 5. Dezember 2012 ist der legendäre Maestro im biblischen Alter von 91 Jahren verstorben.

Er landete einen Hit, dessen Melodie auch heute noch, mehr als ein halbes Jahrhundert später, nahezu jeder mitpfeifen kann – wohl kaum ein anderer Jazzer könnte dies von sich sagen. „Take Five“ war ein Jahrhundertstück, eines, das seine Zeit, seine Ära, seine Kultur definierte. Kein Wunder also, dass die Redaktion des ZDF-„heutejournal“ für die Sendung an Brubecks Todestag Einmaliges beschloss und ... Lesen Sie mehr

Weltberühmt wurde Dave Brubeck 1959 mit „Take Five“, dem wohl erfolgreichsten Jazzstück aller Zeiten. Am 5. Dezember 2012 ist der legendäre Maestro im biblischen Alter von 91 Jahren verstorben.

Er landete einen Hit, dessen Melodie auch heute noch, mehr als ein halbes Jahrhundert später, nahezu jeder mitpfeifen kann – wohl kaum ein anderer Jazzer könnte dies von sich sagen. „Take Five“ war ein Jahrhundertstück, eines, das seine Zeit, seine Ära, seine Kultur definierte. Kein Wunder also, dass die Redaktion des ZDF-„heutejournal“ für die Sendung an Brubecks Todestag Einmaliges beschloss und sich, wie Moderator Claus Kleber anmerkte, von den Tönen eben jenes Hits „in die Sendung tragen ließ“. Mit dem sperrigen und doch so elegant inszenierten 5/4-Takt von „Take Five“ verbeugte sich das ZDF vor einer Legende: Dave Brubeck, der am 5. Dezember 2012, in Norwark, Connecticut, nur einen Tag vor seinem 92. Geburtstag, an Herzversagen starb, war in der Tat einer der Giganten in der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Der am Nikolaustag 1920 im kalifornischen Concord geborene Hornbrillenträger ging schon früh seinen ganz eigenen Weg. Bereits auf Kindesbeinen war der spätere Pianist mit klassischer Musik in Berührung gekommen, als junger Mann hatte er zudem in Western Swing und Hillbilly Bands gespielt und nicht zuletzt in Kalifornien Vorlesungen des aus Deutschland emigrierten Zwölfton-Komponisten Arnold Schönberg gehört. So hatte Brubeck einen musikalischen Horizont entwickelt, der ihn einerseits über den Tellerrand des seinerzeit angesagten Swing hinausblicken ließ, andererseits aber auch zur bei Puristen gelegentlich umstrittenen Figur machte.

In den vierziger Jahren bereits hatte Brubeck begonnen, sich mit Polyrhythmik, Kontrapunkt und ungewöhnlichen Harmoniestrukturen auseinanderzusetzen. Eine Zeit, in der Jazz vor allem als der Mainstream-Swing der Big Bands in Erscheinung trat, ansonsten aber in Clubs wie dem New Yorker „Minton’s“ durch junge Musiker wie Charlie Christian, Thelonius Monk, Charlie Parker und Dizzy Gillespie eine radikale Umdeutung erfuhr. Deren BeBop manövrierte den Jazz als Massenmusik allerdings ins Abseits.
Brubecks eher kühl-intellektueller Ansatz jedoch hatte weder mit dem Swing noch mit dem BeBop viel zu tun, stattdessen legte er entscheidende Grundlagen für das, was in den fünfziger Jahren als Cool Jazz und Westcoast-Stil bekannt werden sollte. Mit seiner Nähe zur Klassik fand Brubeck sein Publikum naturgemäß eher in den Colleges und an den Unis als in den verräucherten New Yorker Clubs. Folglich war der Feingeist denn auch anerkannt und erfolgreich beim jungen weißen Bildungsbürgertum. Nach Louis Armstrong brachte es Brubeck im Jahr 1954 als zweiter Jazzmusiker überhaupt auf den Titel des renommierten „Time“-Magazins. Im gleichen Jahr begann er seine über Dekaden erfolgreiche Zusammenarbeit mit Columbia Records.

Der internationale Durchbruch gelang Brubeck 1959 mit „Time Out“, einem Album, dass souverän und ausgeruht, aber auch mit kühler Intellektualität die Grenzgebiete zwischen Cool Jazz und Klassik mit Hilfe ungerader Metren und sogar türkischer Folklore auslotete. Unerhört zu jener Zeit, weshalb denn auch manche Kritiker monierten, der Pianist sei kein echter Jazzer und swinge mitnichten. Ein Vorwurf, der kennzeichnend für die damaligen Richtungskämpfe im Genre war, das in den 1960er Jahren in verschiedene Richtungen – freie Improvisation einerseits und Traditionalismus anderseits – auseinanderdriftete. Brubeck ließen derlei Prozesse kalt, er machte stoisch weiter und pflegte sein Werk auf epochalen Einspielungen wie etwa dem legendären Doppelalbum „Live At The Berlin Philharmonie“ von 1970. In seinen späteren Jahren beschäftigte sich der musikalische Kosmopolit mit eher Jazz-fernen Themen wie Klassik, Kammermusik und geistlichen Oratorien.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Weltberühmt wurde Dave Brubeck 1959 mit „Take Five“, dem wohl erfolgreichsten Jazzstück aller Zeiten. Am 5. Dezember 2012 ist der legendäre Maestro im biblischen Alter von 91 Jahren verstorben.

Er landete einen Hit, dessen Melodie auch heute noch, mehr als ein halbes Jahrhundert später, nahezu jeder mitpfeifen kann – wohl kaum ein anderer Jazzer könnte dies von sich sagen. „Take Five“ war ein Jahrhundertstück, eines, das seine Zeit, seine Ära, seine Kultur definierte. Kein Wunder also, dass die Redaktion des ZDF-„heutejournal“ für die Sendung an Brubecks Todestag Einmaliges beschloss und sich, wie Moderator Claus Kleber anmerkte, von den Tönen eben jenes Hits „in die Sendung tragen ließ“. Mit dem sperrigen und doch so elegant inszenierten 5/4-Takt von „Take Five“ verbeugte sich das ZDF vor einer Legende: Dave Brubeck, der am 5. Dezember 2012, in Norwark, Connecticut, nur einen Tag vor seinem 92. Geburtstag, an Herzversagen starb, war in der Tat einer der Giganten in der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Der am Nikolaustag 1920 im kalifornischen Concord geborene Hornbrillenträger ging schon früh seinen ganz eigenen Weg. Bereits auf Kindesbeinen war der spätere Pianist mit klassischer Musik in Berührung gekommen, als junger Mann hatte er zudem in Western Swing und Hillbilly Bands gespielt und nicht zuletzt in Kalifornien Vorlesungen des aus Deutschland emigrierten Zwölfton-Komponisten Arnold Schönberg gehört. So hatte Brubeck einen musikalischen Horizont entwickelt, der ihn einerseits über den Tellerrand des seinerzeit angesagten Swing hinausblicken ließ, andererseits aber auch zur bei Puristen gelegentlich umstrittenen Figur machte.

In den vierziger Jahren bereits hatte Brubeck begonnen, sich mit Polyrhythmik, Kontrapunkt und ungewöhnlichen Harmoniestrukturen auseinanderzusetzen. Eine Zeit, in der Jazz vor allem als der Mainstream-Swing der Big Bands in Erscheinung trat, ansonsten aber in Clubs wie dem New Yorker „Minton’s“ durch junge Musiker wie Charlie Christian, Thelonius Monk, Charlie Parker und Dizzy Gillespie eine radikale Umdeutung erfuhr. Deren BeBop manövrierte den Jazz als Massenmusik allerdings ins Abseits.
Brubecks eher kühl-intellektueller Ansatz jedoch hatte weder mit dem Swing noch mit dem BeBop viel zu tun, stattdessen legte er entscheidende Grundlagen für das, was in den fünfziger Jahren als Cool Jazz und Westcoast-Stil bekannt werden sollte. Mit seiner Nähe zur Klassik fand Brubeck sein Publikum naturgemäß eher in den Colleges und an den Unis als in den verräucherten New Yorker Clubs. Folglich war der Feingeist denn auch anerkannt und erfolgreich beim jungen weißen Bildungsbürgertum. Nach Louis Armstrong brachte es Brubeck im Jahr 1954 als zweiter Jazzmusiker überhaupt auf den Titel des renommierten „Time“-Magazins. Im gleichen Jahr begann er seine über Dekaden erfolgreiche Zusammenarbeit mit Columbia Records.

Der internationale Durchbruch gelang Brubeck 1959 mit „Time Out“, einem Album, dass souverän und ausgeruht, aber auch mit kühler Intellektualität die Grenzgebiete zwischen Cool Jazz und Klassik mit Hilfe ungerader Metren und sogar türkischer Folklore auslotete. Unerhört zu jener Zeit, weshalb denn auch manche Kritiker monierten, der Pianist sei kein echter Jazzer und swinge mitnichten. Ein Vorwurf, der kennzeichnend für die damaligen Richtungskämpfe im Genre war, das in den 1960er Jahren in verschiedene Richtungen – freie Improvisation einerseits und Traditionalismus anderseits – auseinanderdriftete. Brubeck ließen derlei Prozesse kalt, er machte stoisch weiter und pflegte sein Werk auf epochalen Einspielungen wie etwa dem legendären Doppelalbum „Live At The Berlin Philharmonie“ von 1970. In seinen späteren Jahren beschäftigte sich der musikalische Kosmopolit mit eher Jazz-fernen Themen wie Klassik, Kammermusik und geistlichen Oratorien.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Weltberühmt wurde Dave Brubeck 1959 mit „Take Five“, dem wohl erfolgreichsten Jazzstück aller Zeiten. Am 5. Dezember 2012 ist der legendäre Maestro im biblischen Alter von 91 Jahren verstorben.

Er landete einen Hit, dessen Melodie auch heute noch, mehr als ein halbes Jahrhundert später, nahezu jeder mitpfeifen kann – wohl kaum ein anderer Jazzer könnte dies von sich sagen. „Take Five“ war ein Jahrhundertstück, eines, das seine Zeit, seine Ära, seine Kultur definierte. Kein Wunder also, dass die Redaktion des ZDF-„heutejournal“ für die Sendung an Brubecks Todestag Einmaliges beschloss und sich, wie Moderator Claus Kleber anmerkte, von den Tönen eben jenes Hits „in die Sendung tragen ließ“. Mit dem sperrigen und doch so elegant inszenierten 5/4-Takt von „Take Five“ verbeugte sich das ZDF vor einer Legende: Dave Brubeck, der am 5. Dezember 2012, in Norwark, Connecticut, nur einen Tag vor seinem 92. Geburtstag, an Herzversagen starb, war in der Tat einer der Giganten in der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Der am Nikolaustag 1920 im kalifornischen Concord geborene Hornbrillenträger ging schon früh seinen ganz eigenen Weg. Bereits auf Kindesbeinen war der spätere Pianist mit klassischer Musik in Berührung gekommen, als junger Mann hatte er zudem in Western Swing und Hillbilly Bands gespielt und nicht zuletzt in Kalifornien Vorlesungen des aus Deutschland emigrierten Zwölfton-Komponisten Arnold Schönberg gehört. So hatte Brubeck einen musikalischen Horizont entwickelt, der ihn einerseits über den Tellerrand des seinerzeit angesagten Swing hinausblicken ließ, andererseits aber auch zur bei Puristen gelegentlich umstrittenen Figur machte.

In den vierziger Jahren bereits hatte Brubeck begonnen, sich mit Polyrhythmik, Kontrapunkt und ungewöhnlichen Harmoniestrukturen auseinanderzusetzen. Eine Zeit, in der Jazz vor allem als der Mainstream-Swing der Big Bands in Erscheinung trat, ansonsten aber in Clubs wie dem New Yorker „Minton’s“ durch junge Musiker wie Charlie Christian, Thelonius Monk, Charlie Parker und Dizzy Gillespie eine radikale Umdeutung erfuhr. Deren BeBop manövrierte den Jazz als Massenmusik allerdings ins Abseits.
Brubecks eher kühl-intellektueller Ansatz jedoch hatte weder mit dem Swing noch mit dem BeBop viel zu tun, stattdessen legte er entscheidende Grundlagen für das, was in den fünfziger Jahren als Cool Jazz und Westcoast-Stil bekannt werden sollte. Mit seiner Nähe zur Klassik fand Brubeck sein Publikum naturgemäß eher in den Colleges und an den Unis als in den verräucherten New Yorker Clubs. Folglich war der Feingeist denn auch anerkannt und erfolgreich beim jungen weißen Bildungsbürgertum. Nach Louis Armstrong brachte es Brubeck im Jahr 1954 als zweiter Jazzmusiker überhaupt auf den Titel des renommierten „Time“-Magazins. Im gleichen Jahr begann er seine über Dekaden erfolgreiche Zusammenarbeit mit Columbia Records.

Der internationale Durchbruch gelang Brubeck 1959 mit „Time Out“, einem Album, dass souverän und ausgeruht, aber auch mit kühler Intellektualität die Grenzgebiete zwischen Cool Jazz und Klassik mit Hilfe ungerader Metren und sogar türkischer Folklore auslotete. Unerhört zu jener Zeit, weshalb denn auch manche Kritiker monierten, der Pianist sei kein echter Jazzer und swinge mitnichten. Ein Vorwurf, der kennzeichnend für die damaligen Richtungskämpfe im Genre war, das in den 1960er Jahren in verschiedene Richtungen – freie Improvisation einerseits und Traditionalismus anderseits – auseinanderdriftete. Brubeck ließen derlei Prozesse kalt, er machte stoisch weiter und pflegte sein Werk auf epochalen Einspielungen wie etwa dem legendären Doppelalbum „Live At The Berlin Philharmonie“ von 1970. In seinen späteren Jahren beschäftigte sich der musikalische Kosmopolit mit eher Jazz-fernen Themen wie Klassik, Kammermusik und geistlichen Oratorien.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

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