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Dava Sobel's Der Längengrad - Longitude (2er DVD Set)

Jonathan Coy , Christopher Hodsol , Charles Sturridge    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Dava Sobel's Der Längengrad - Longitude (2er DVD Set) + Längengrad: Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste
Preis für beide: EUR 23,98

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Produktinformation

  • Darsteller: Jonathan Coy, Christopher Hodsol, Jeremy Irons
  • Regisseur(e): Charles Sturridge
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Februar 2008
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 198 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000T6XS7M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.242 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

England im Jahre 1714. Queen Anne setzt eine unermesslich große Belohnung für denjenigen aus, der es endlich schafft, eine verlässliche Navigation auf See zu ermöglichen. Da die Seefahrt eine der Lebensadern des Königreiches war, wurde dieses Projekt allgemein als das wichtigste seiner Zeit angesehen. Da kommt ausgerechnet ein unbekannter Handwerker daher und behauptet, das Unmögliche geschafft zu haben! John Harrison wird von den Gelehrten der Jury jahrzehntelang in die Mangel genommen. Zu groß wäre der Skandal, wenn einem einfachen Mann tatsächlich gelungenen wäre, woran sämtlich renommierte Wissenschaftler dieser Zeit kläglich scheiterten. 40 Jahre seines Lebens wird Harrison diesem Projekt widmen und dabei mehr als einmal das Wohl seiner Familie aufs Spiel setzen. Als sich der britische Weltkriegsveteran Rupert Gould 1920 mit dem verstaubten und vergessenen Erbe Harrisons auseinandersetzt, wird endgültig klar, welch meisterliche Arbeit das verschmähte Genie von einst vollbracht hat. Doch Gould ist von einem ähnlichen Schlag. Für ihn wird der Kampf um die Anerkennung von Harrisons Arbeit zu einer Obsession...

Movieman.de

"Der Längengrad" erzählt eine Geschichte, die viele vermutlich gar nicht kennen. Dabei wird hier die Historienstunde nicht trocken und langweilig, sondern mit viel Schmiss und Elan erzählt. Interessant ist dabei der Aufbau in Form von zwei parallel erzählten Geschichten, die einander nicht nur ergänzen, sondern filmisch auch sehr gut bedingen. Der Wechsel vom 18. zum 20. Jahrhundert verläuft makellos, wobei die Dramaturgie derart ist, dass die Spannung durch die Übergänge noch gesteigert wird. Die Synchronisation ist gut gelungen, auch wenn es ungewohnt ist, den Synchronsprecher von Don Johnson auf Jeremy Irons zu hören. Fazit: Gut gemachte Geschichtsstunde

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch eine gute DVD mit hochwertigem Bild und passablem, aber nicht überragendem Ton. Beim Bonusmaterial gibt es leider nur Kleinigkeiten.

Bild: Das Bild dieser Miniserie aus dem Jahr 2000 macht einen sehr ordentlichen Eindruck. Die Farben sind eher dezent gestaltet, passend zur britischen Herkunft. Dabei sind Primärtöne jedoch kräftig, aber nicht so übersättigt, dass sie ausfransen würden, wie man sehr schön an den knallroten Uniformen der britischen Soldaten sehen kann. Rauschen ist praktisch nicht vorhanden und auch die Kompression macht ein gutes Bild. Nur ganz leichtes Blockrauschen in großen Flächen wie dem Himmel sind bisweilen erkennbar (00:33:03). Die Schärfe ist gut, wobei die Kanten sehr sauber gearbeitet sind. Nur selten gibt es bei Elementen wie Täuen leichte Treppchenbildung. Doppelkonturen fallen nur selten auf (00:01:29). Die Vorlage hat die knapp acht Jahre gut weggesteckt und kommt störungsfrei daher.

Ton: Das Problem an der deutschen Tonspur ist, dass die Dialoge sehr steril daherkommen und im Film wie ein Fremdkörper wirken. Dazu muss man noch nicht einmal mit dem O-Ton vergleichen, um das zu erkennen. Es ist leider so, dass die Dialoge viel zu laut erscheinen, gerade so, wie es ein Off-Kommentar bei einer Dokumentation sein sollte. Der englische Originalton, der zwar nur in Stereo vorliegt, ist da schon deutlich harmonischer und auch im akustischen Gesamtzusammenhang klarer und stimmiger. Die hinteren Kanäle bleiben eher wenig eingesetzt, von der dezenten Musik mal abgesehen.

Extras: Neben dem Trailer gibt es eine Bildergalerie und ein paar eher nichtssagende Texttafeln. --movieman.de



Kundenrezensionen

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4.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Verfilmung... 12. November 2007
Der Mehrteiler "Longitude" ist eine Literaturverfilmung, die auf wahren Begebenheiten beruht (der Autor heißt Dava Sobel). Es geht um einen Mann, einem Uhrmacher, der sein komplettes Leben dafür verwendet hat, eine praktikable Lösung zu finden, wie man am besten auf dem Meer navigieren kann. Dabei muss er nicht nur gegen wissenschaftliche Probleme kämpfen, sondern auch ganz besonders gegen gesellschaftliche, denn die hohen Wissenschaftler der britischen Königin können es gar nicht ausstehen, dass ihnen ein gewöhnlicher Uhrmacher etwas vormacht. Das Werk des Mannes hat großen Nutzen für die Menschheit gebracht, der Mann selbst ist vergessen worden. Bis in die 1930er Jahre, wo jemand die Geschichte wieder ausgräbt und dem Uhrmacher nachträglich ein Denkmal setzt. Wobei er allerdings in den Wirren der Anfänge des Zweiten Weltkriegs große Probleme kriegt und darüber sogar seinen Verstand verliert. Dieser Mann der "Neuzeit" wird gespielt von Jeremy Irons, der sich, dank "Wiedersehen mit Brideshead" und "Die Unzertrennlichen" für immer in meine Top 10 der Lieblingsschauspieler gespielt hat. Der alte Uhrmacher wird von Michael Gambon dargestellt, den das jüngere Publikum wohl am ehsten als Dumbledore aus den Harry-Potter-Filmen kennt. Das Drehbuch stammt von Charles Sturrdige, der in England als einer der gefragtesten Regisseure für Literaturverfilmungen gilt. Dank (wiederum) "Wiedersehen mit Brideshead" hat auch er meine höchste Achtung verdient. Die Verfilmung an sich ist sehr gelungen, man fühlt sich gut in die Zeit hinein versetzt, all die Schiffsszenen lassen alte Zeiten aufleben und die zermürbenden Sitzungen vor dem Komitee bewegen. Auch die Vater-Sohn-Geschichte (der Sohn des Uhrmachers arbeitet an dem Chronometer mit) gibt eine weitere wichtige Komponente. Die beiden Handlungen (damals, "heute") spielen gleichzeitig und man switcht immer zwischen beiden hin und her, was zusätzlichen Reiz verschafft, denn so kann man verschiedene Parallelen ausmachen. Für mich ist "Longitude" als Film ein echtes Meisterwerk, das Buch steht inzwischen auf meiner "To read"-Liste.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dem einfachen Tischler John Harrison gelang 1735 etwas, was kein anderer vor ihm fertiggebracht hatte. Er stellte eine Präzisionsuhr her, die sogar noch die genaue Zeit anzeigte wenn sie sich bei hohem Seegang auf einem Schiff befand. Zwanzig Jahre vorher hatte das englische Parlament einen Preis ausgelobt, für den ersten dem es gelingen sollte, dass sogenannte "Längengradproblem" zu lösen.
Für die Seefahrer war es von lebenswichtiger Bedeutung, die exakte Position des eigenen Schiffes zu kennnen. Der Breitengrad konnte damals schon hinreichend genau bestimmt werden. Der Längengrad aber stellte noch die große Herausforderung dar.
Mit Harrisons Uhr war es nun möglich, die exakte Differenz zwischen der Zeit am Nullmeridian und der aktuellen Ortszeit zu bestimmen. Dadurch ergibt sich der geographische Abstand, denn da die Erde für eine Drehung von 360 Grad 24 Stunden braucht, legt sie in einer Stunde 15 Grad zurück. Eine Stunde Zeitunterschied entspricht also 15 Grad westlicher oder östlicher Länge.

Der Film beschreibt die Odyssee John Harrisons (Michael Gambon) die Funktionstüchtigkeit der Uhr unter Beweis zu stellen. Aufgrund seiner bürgerlichen Herkunft werden ihm aber Steine in den Weg gelegt, die er mühselig aus dem Weg räumen muss, um die Anerkennung für seine Arbeit zu erhalten. Parallel zu diesen Ereignissen wird die Arbeit von dem ehemaligen Offizier Rupert Gould (Jeremy Irons) gezeigt, der in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts obsessiv versucht Harrisons Uhren wieder zum laufen zu bringen, und dabei sein Privatleben total vernachläßigt.

Regissseur Charles Sturridge gelingt es am Anfang noch sein Publikum für die Geschichte zu fesseln. Durch die gute Darstellung von Michael Gambon als John Harrison wird die Figur für den Zuschauer sehr greifbar. Durch die Laufzeit der Geschichte (198 Minuten!), entstehen aber doch einige Längen. Der Subplot, um Rupert Gould wirkt zudem sehr aufgesetzt und wäre besser aus dem Film entfernt worden, da er auch keinerlei Einfluß auf die Haupthandlung hat.

Fazit: Recht interessante Geschichtsstunde, die leider ein wenig zu lang geraten ist. Sturridge hätte sich das Drehbuch besser noch mal vorgeknöpft und einige Passagen gestrichen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Swatopluk
Was ist alltäglicher als eine Uhr, die man vielleicht alle paar Monate um ein paar Sekunden korrigieren muß? Für eine Handvoll Euro in jedem Kaufhaus zu haben. Das war im 18 Jhd. anders. Eine "gute" Uhr ging weniger als eine Minute pro Tag falsch. Und gute Uhren funktionierten nicht auf See, da das Pendel permanent gestört wird. Damit schien die einfachste Methode der Längengrad-Bestimmung ohne Landsicht durch Uhrenvergleich auszufallen. Ein so ernsthaftes Problem, daß der britischen Regierung 20.000 Pfund (nach heutigem Geld ein Millionenbetrag) für eine Lösung angemessen schein. Die vorgelegten Lösungen übetrafen sich aber gegenseitig an Abstrusität. Doch dann kam ein Tischler aus der Provinz und behauptete das Uhren-Problem lösen zu können. Dieser Film erzählt seine Geschichte und die des Mannes, der im 20. Jhd. sein Werk der Vegessenheit entriss. Es ist das Portrait zweier besessener Charactere, die bereit waren alles zu opfern und die institutionellen Widerstände zu überwinden.
Besetzt mit hervorragenden Darstellern kann man das Projekt nur als gelungen bezeichnen (da vergäbe ich 4 Sterne).
Die deutsche DVD-Ausgabe hat aber zwei große Mankos, für die ich fast geneigt wäre, 2 Sterne abzuziehen. Die Untertitel sind bein Genuss der Original-Tonspur nicht ausblendbar (wäre mir das vorher aufgefallen, hätte ich direkt aus England geordert). Sie sind außerdem z.T ungeschickt eingepaßt und zerstören Spannungsmomente, indem sie kritische Dialogzeilen zu früh verraten. Sehr viel gravierender ist aber, daß die Untertitel eine ganze Serie gröbster Fehler enthalten, die selbst dem Laien auffallen sollten. Da wird aus "press" (Zwangsverpflichtung zum Militärdienst) im Deutschen "Bedrängung", aus "adultery" (Ehebruch) wird "volljährig" (engl.:"adult") (Ehescheidung wegen Volljährigkeit???) etc.
Ich kann daher nur empfehlen, sich wenn möglich für die UK Import-Version zu entscheiden. Der Film ist es allemal wert.
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