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Daumenlutscher.
 
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Daumenlutscher. [Taschenbuch]

Walter Kirn , Kristian Lutze
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462029908
  • ISBN-13: 978-3462029901
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.145.731 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Minnesota zur Zeit Ronald Reagans. Justin Cobb ist vierzehn, sein Zahnarzt nennt ihn den 'King Kong der oralen Obsessionen'. Justin ist Daumenlutscher, nur mit dem Daumen im Mund fühlt er sich komplett. Sehr zum Verdruss seines Vaters Mike, Jäger und Sportfanatiker, ein waschechter Macho, der seine Familie nur 'Leute' nennt. Mike will die überbissbedingten Zahnarztrechnungen nicht mehr bezahlen und ordnet eine Hypnosebehandlung an, mit Erfolg. Justin muss auf seinen Daumen verzichten. Doch nicht nur er, jedes Mitglied der Familie Cobb hat eine innere Leere zu füllen. Mike muss jedes Jahr eine Hirschkuh erlegen. Audrey, Justins viel zu schöne Mutter, träumt von einem Rendezvous mit Don Johnson. Joel, sein kleiner Bruder, wird Tennis-Freak und ist fixiert auf Designerklamotten. Eine ganz normale amerikanische Familie also. Allein Justin spürt, auf welch schmalem Grat sich das nach außen intakte Familienleben bewegt. Als die bekannten Pubertätsüberlebenshilfen wie Aufputschmittel, Sex, Alkohol und Hasch versagen, ergreift Justin die Initiative, um seine offenbar völlig überforderten Eltern zur Vernunft und damit das Familienleben einigermaßen ins Lot zu bringen. Skurril, irre komisch und herzergreifend - Justin Cobb ist garantiert der liebenswerteste Daumenlutscher der zeitgenössischen Literatur."Hier machen Zwangsneurosen Spaß!" (Time Out)

Über den Autor

Walter Kirn ist Literaturkritiker und schreibt für das "New York Magazine", "Time", "The New Yorker", "The New York Times Book Review", "Vanity Fair" und "GQ". In den USA sind vor "Daumenlutscher" zwei Bücher von Walter Kirn erschienen: Der Erzählungsband "My Hard Bargain" und der Roman "She Needed Me", auf den Martin Scorsese eine Filmoption erworben hat. "Daumenlutscher" löste in den USA eine Debatte in dem bekannten Online-Literatur-magazin "salon.com" aus, nachdem Kirn den Gemeinplatz "Ich selbst bin mein schärfster Kritiker" auf die Spitze trieb, indem er einen Verriss seines eigenen Romans im Literaturmagazin "Tin House" veröffentlichte. Walter Kirn lebt auf einer Farm in Livingstone, Montana.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch zu meinem Geburtstag geschenkt gekriegt. Zunächst war ich skeptisch, da ich im Buchladen den Klappentext gelesen habe und dann nicht einmal Lust hatte, die ersten Seiten zu lesen. Eines Tages sagte ich mir: Mal gucken, geben wir dem Buch mal eine Chance. Vielleicht ist es ja doch besser als ich dachte. UND WIE GUT ES WAR !!! Die Sprache zog mich sofort in ihren Bann. Der daumenlutschende Justin ist einem sofort sympathisch. Der Bruder Joel... nun ja, es wird nicht so ausführlich über ihn berichtet, aber er macht auch nicht den eingebildetsten Eindruck ob seiner Tennis-Karriere. Die Mutter arbeitet nachts in der Notaufnahme (selige Erinnerung an ER :-). Am besten gefallen hat mir aber von allen der Vater ! Fehler in der Konzeption des Buches ? Nein, nicht unbedingt.

Doch jetzt zunächst mal die Story zusammengefasst: Justin ist die Hauptfigur in diesem Roman. Er hat ein klitzekleines Problem, das schon anhand des Titels des Romans klar wird. Er ist ein Daumenlutscher. Sein Vater hält das irgend wann nicht mehr aus, schließlich ist Justin schon ein Teenager und kein Baby mehr. Also schickt er Justin zum Zahnarzt, der ihm helfen will, von dieser "Sucht" wegzukommen. Das klappt auch, nur das Justin sich jetzt immer wieder andere "Süchte" zulegt. Zunächst ist es Hustensaft, dann sind es Medikamente. Als eines Tages zwei Mormonen vor der Tür stehen, sieht Justin eine Möglichkeit, seine Familie, die mittlerweile in einer Krise steckt, aus dieser wieder herauszuholen. Die Familie läßt sich taufen, nimmt am Leben der Gemeinde teil. Doch der Vater, ein leidenschaftlicher Jäger und Liebhaber von Kautabak, hat Probleme, die später ans Licht kommen. Justin versucht jedoch verbittert, seine Familie zusammen zu halten...

Der Roman beschreibt eigentlich "nur" das Erwachsenwerden dieses Jungen. Dennoch sagt es einem auch, das man immer ein Kind bleiben sollte, sich die Fähigkeit bewahren sollte, wie ein Kind zu entdecken.

Fazit: Ich persönlich "liebe" dieses Buch. Es ist natürlich keine literarische Glanzleistung. Aber ich bin fasziniert von diesem Buch, weil der Autor es schafft, mich als Leser einfach bei der Stange zu halten, obwohl effektiv eigentlich nichts passiert. Gut, es gibt immer wieder Ereignisse, die Justin veranlassen, etwas zu tun, damit die Familie nicht auseinander fällt. Aber ansonsten ist es einfach nur die Schilderung einer nicht ganz normalen amerikanischen Familie. Auf jeden Fall steht dieses Buch auf meiner "Noch mal lesen"-Liste.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach total genial... 10. Januar 2003
Von Wiebke
Format:Taschenbuch
ein wirklich interessantes buch, ansprechend geschrieben und mit vielen interessanten themen wie drogen, aussenseitern, eltern, religion und vielen andren problemen jugendlicher gespickt!!! sehr empfehlenswert und wirklich liebenswert - wie es auch im buch oder auf dem klappentext heißt!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch schildert den Alltag einer etwas verrückten amerikanischen Familie und das Erwachsenwerden von der Hauptfigur Justin Cobb. Ein sehr leicht zu lesendes Buch, vom Anfang bis zum Ende. Jedoch fehlte mir ein wirkliches Hauptthema, das dem Buch das gewisse Etwas gibt. Darum auch nur vier Sterne anstatt fünf.
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