Nach unzähligen Konzerten vor Millionen von Menschen rund um den Erdball veröffentlichen die Rock-Millionseller Daughtry mit „Leave This Town“ ein zweites Album, dass genau dort anknüpft, wo die Band mit ihrem fünffach-Platin-ausgezeichneten und mehrfach Grammy-nominierten Debüt aufgehört hatte. Dabei bilden die Irrungen und Wirrungen, die die fünf Musiker in den vergangenen Jahren durchlebten, das thematische Herzstück des neuen Longplayers. Geformt und zurechtgeschliffen auf zigtausend Tour-Kilometern, weisen Melodien den Weg wie Scheinwerfer in finsterer Nacht. Die Songs künden von der ruhelosen Energie, die sich aus den Herausforderungen speist, die das Leben mit sich bringt und zeigt die verschiedenen Wege, die wir auf der Suche nach gemeinsamem Einvernehmen mit den Mitmenschen beschreiten.
2008 fand die Marathon-Tour, in deren Verlauf Daughtry sich von kleinen Club-Dates bis zu Stadion-Eröffnungen hoch gearbeitet hatten, endlich ein Ende. Doch nicht nur live hatte die Band ihre Spuren hinterlassen: Nach zwei Jahren standen drei US-Nummer-Eins-Hits und ein Debütalbum zu Buche, das zwei Mal hinter einander die meistverkaufte Rockveröffentlichung in den USA war und das nach wie vor das am schnellsten verkaufende Rock-Debütalbum der US-Charts-Geschichte ist. Mit dem nachhaltigen Erfolg des Erstlings im Hinterkopf und angetrieben vom Ehrgeiz, die eigenen Bestmarken zu überbieten, vertiefte sich Chris in die Arbeit und schrieb monatelang mit den versiertesten Rock-Songwritern am neuen Material.
„Viele Texte handeln davon, wie Schicksalsschläge uns sowohl befreien als auch einengen können, und der Erkenntnis, dass es meist mit Kummer endet, wenn wir vor etwas davon laufen und uns oft Erlösung erwartet, wenn wir auf etwas zusteuern“, erklärt Sänger Chris Daughtry. Der Albumtitel entstammt einer Zeile des Songs „September”, den Chris zusammen mit Gitarrist Josh Steely schrieb. In bewegenden Worten beschreibt Chris in der bittersüßen Ballade seine Kindheit und Jugend in einer winzigen Stadt in North Carolina, wo er mit seinem Bruder aufwuchs. „Jedes Mal, wenn ich diesen Song höre, fühle ich mich in die Sommer zurückversetzt, die ich in Lasker verbrachte“, sagt er. „Es war toll, dort aufzuwachsen, aber ich wusste auch, dass ich irgendwann weggehen muss, um etwas aus meinem Leben zu machen.“
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