Daughtry

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Biografie

Über einen Mangel an Karriere-Highlights kann sich Chris Daughtry nun wirklich nicht beklagen: in den vergangenen fünf Jahren veröffentlichte der aus North Carolina stammende Sänger, Songwriter und Musiker zwei US-Nummer-Eins-Alben hintereinander: zunächst das selbst betitelte Vierfach-Platin-Debüt (das zum schnellstverkauften Rock-Debütalbum in der Geschichte der Soundscan-Charterfassung wurde) und 2009 den Follow-Up „Leave This Town“. Vier Daughtry-Singles erreichten Platz eins der Top 40: „It’s Not Over“, „Home”, „Feels Like Tonight” und „No Surprise”), viermal wurde die Band für einen ... Lesen Sie mehr

Über einen Mangel an Karriere-Highlights kann sich Chris Daughtry nun wirklich nicht beklagen: in den vergangenen fünf Jahren veröffentlichte der aus North Carolina stammende Sänger, Songwriter und Musiker zwei US-Nummer-Eins-Alben hintereinander: zunächst das selbst betitelte Vierfach-Platin-Debüt (das zum schnellstverkauften Rock-Debütalbum in der Geschichte der Soundscan-Charterfassung wurde) und 2009 den Follow-Up „Leave This Town“. Vier Daughtry-Singles erreichten Platz eins der Top 40: „It’s Not Over“, „Home”, „Feels Like Tonight” und „No Surprise”), viermal wurde die Band für einen Grammy nominiert (u.a. in der Kategorie „Bestes Rock Album“ für „Daughtry“), sie räumte drei American Music Awards ab und gab überall auf der Welt Konzerte, darunter ausverkaufte Shows in Südafrika, Singapur und auf den Philippinen.

Als es nun an die Arbeiten zum dritten Album „Break The Spell“ ging, wäre es durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn Chris und Band – die Gitarristen Josh Steely und Brian Craddock, Bassist Josh Paul und Drummer Robin Diaz – einfach weiterhin bei ihrer bewährten Erfolgsformel geblieben wären. Doch ein solches Vorgehen entspräche ganz und gar nicht ihrer Arbeitsweise. „Ich wollte auf keinen Fall noch einmal das gleiche Album machen“, beschreibt Chris sein Gefühl, als die Band im März 2011 zusammen mit ihrem langjährigen Produzenten Howard Benson ins Studio ging. „Howard rief mich an und sagte, er hätte ein paar Ideen, was wir auf dem neuen Alben alles verändern sollten“, erinnert sich Chris, „Er sagte: ‚Wir müssen uns selbst einen Tritt verpassen‘. Die Songs, die wir ihm vorab zukommen ließen, hatten ihn umgehauen – und das ist bei ihm wirklich alles andere als einfach. Alles war vom Start weg extrem positiv.“

Das Resultat ist nun „Break The Spell“ – ein Album, das einmal mehr von Chris‘ kraftvoller, emotional mitreißende Stimme und seinem Näschen für unbarmherzig melodische Refrains geprägt ist. Es ist aber auch ein Album, dass es der Band erlaubt, sich musikalisch weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch die langjährigen, treuen Fans glücklich zu machen. „Als die Songwriting-Sessions begannen, sagten wir uns: ‚Lasst uns nicht versuchen, wie irgendwas oder irgendwer zu klingen‘. Lasst uns einfach schreiben und sehen, was passiert“, erinnert sich Chris, der jeden der Songs entweder mit einem seiner Bandkollegen oder Leuten wie Marti Frederiksen, Busbee, und Brett James schrieb. „Es entstanden dabei einige hochinteressante Sachen, die man nicht mit den Songs vergleichen kann, die wir bisher gemacht haben. Und auch wenn einige der Tracks es nicht auf das Album geschafft haben, hat der Prozess doch unseren Horizont erweitert. Es war eine sehr inspirierende Erfahrung. Und zum ersten Mal sagte ich: ‘Das klingt nicht wie wir, aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir so etwas machen‘.“

Diese Risikobereitschaft ist u.a. bei roughen Rocknummern wie der harten ersten Single „Crawling Back To You“ hören, oder den Songs „Outta My Head“ und „Renegade“. Letzterer wurde vom „Entertainment Weekly“-Magazin bereits für seine „wind-in-your-eyes“-Hookline und den „leather-glove-to-the-sky“-haften Refrain abgefeiert. Oder anders gesagt (Zitat): „Der ideale Soundtrack für eine Fahrt auf dem Highway“. Die Songs umweht die selbstbewusste und großspurige Attitude einiger von Chris‘ absoluten Lieblingsbands. „Ich habe sehr viel alte Aerosmith- und Def Leppard-Platten gehört und ich wollte ein Rockalbum machen, dass sehr optimistisch und auf-die-Zwölf ist“, erklärt Chris. „Einige der Tracks auf ‚Leave This Town‘ waren recht heavy, aber insgesamt erschien mir das Album sehr glattpoliert. ‚Break The Spell‘ ist eher ein Album, bei dem die Fäuste nach oben gehen, wenn man so will. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es reduzierter ist, aber die Songs haben einfach etwas mehr Luft zum Atmen.“

Der klangliche Raumgewinn hat aber auch zur Folge, dass den Worten wesentlich mehr Platz eingeräumt wird, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein Umstand, der Chris sehr wichtig war, spätestens als ihm bewusst wurde, dass einige der neuen Songs textlich weitaus tiefgründiger ausfielen als jemals zuvor. „Die Geburt meiner Zwillinge im November 2011 löste definitiv etwas in mir aus“, sagt er. Sie führte u.a. zu bewegenden Balladen wie „Gone Too Soon“. Während des Songwritings gab es allerdings auch einen Moment, an dem sich Chris ausklinken musste, um sich wieder zu sammeln. „Der Song handelt von der Erkenntnis, dass heute der Tag gewesen sein könnte, an dem jemand die Kerzen ausbläst“, erklärt er. „Das hat mich ziemlich hart getroffen. Ich kann mich erinnern, dass ich meinem Bruder das Demo vorspielte und als ich mich umdrehte, sah ich, dass er weinte. Ich wusste nicht, dass seine Frau vor einigen Jahren eine Fehlgeburt hatte. Es war ein sehr emotionaler Moment.“

„Gone Too Soon“ ist möglicherweise der intensivste Track auf dem Album, aber „Break The Spell“ ist alles andere als eine grüblerische Platte. Und sie handelt auch nicht durchweg von Menschen, die sich trennen – ein weiterer Beweis dafür, dass Chris sich diesmal aus seiner „Comfort Zone“ gewagt hat. „Der Zug ist abgefahren“, sagt er, „ich wollte Texte schreiben, die etwas charmanter sind, also erinnerte ich mich an die Zeiten, als ich meine Frau kennenlernte, anstatt in irgendwelchen sorgenvollen Zeiten herum zu wühlen. Ich wollte all die spontanen Dinge aufgreifen, die man macht, wenn alles neu und perfekt ist und man versucht, jemanden zu beeindrucken. Über so etwas hatte ich noch nie Songs gemacht. Und auch ‚Crawling Back To You‘ ist eine ganz andere Variante der klassischen ‚Sorry, ich hab’s vergeigt‘-Geschichte – es handelt davon, dass ich genau das mache, was du vorher gesagt hattest: ich komme wieder zurückgekrochen.“

Alles in allem ist Chris überzeugt, dass ihm mit „Break The Spell“ (das genau fünf Jahre nach seinem Debütalbum erscheint) das optimistischste und hoffnungsvollste Album gelungen ist, das die Band jemand aufgenommen hat. „Es ist nicht so finster“, erklärt er, „ich singe nicht über schlechte Zeiten. Und da die meisten der Songs uptempo sind, macht es auch großen Spaß, sie live zu spielen.“

Denn die Bühne ist nach wie vor der Ort, wo Daughtry richtig aufblühen. Die Band hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie sich auf Tour am wohlsten fühlt und wenn sie wieder losziehen, um ihren Fans „Break The Spell“ live vorzustellen, wird das nicht anders sein. „Bon Jovi, U2 und Aerosmith sind natürlich ein großer Einfluss für uns – sowohl musikalisch als auch in der Art und Weise, wie sich nach all den Jahren immer wieder auf Achse sind und vor Massen von Zuschauern spielen. Das ist wirklich sehr inspirierend“, schwärmt Chris. „Denn mal ehrlich: wir haben uns ja nicht zum Ziel gesetzt, in Clubs zu spielen. Keiner gründet eine Rockband, um für den Rest der Karriere in Clubs aufzutreten. Ich will in Arenen spielen. Ich würde gerne in Stadien spielen. Und dieses Album ist ein Schritt in die richtige Richtung.”

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Über einen Mangel an Karriere-Highlights kann sich Chris Daughtry nun wirklich nicht beklagen: in den vergangenen fünf Jahren veröffentlichte der aus North Carolina stammende Sänger, Songwriter und Musiker zwei US-Nummer-Eins-Alben hintereinander: zunächst das selbst betitelte Vierfach-Platin-Debüt (das zum schnellstverkauften Rock-Debütalbum in der Geschichte der Soundscan-Charterfassung wurde) und 2009 den Follow-Up „Leave This Town“. Vier Daughtry-Singles erreichten Platz eins der Top 40: „It’s Not Over“, „Home”, „Feels Like Tonight” und „No Surprise”), viermal wurde die Band für einen Grammy nominiert (u.a. in der Kategorie „Bestes Rock Album“ für „Daughtry“), sie räumte drei American Music Awards ab und gab überall auf der Welt Konzerte, darunter ausverkaufte Shows in Südafrika, Singapur und auf den Philippinen.

Als es nun an die Arbeiten zum dritten Album „Break The Spell“ ging, wäre es durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn Chris und Band – die Gitarristen Josh Steely und Brian Craddock, Bassist Josh Paul und Drummer Robin Diaz – einfach weiterhin bei ihrer bewährten Erfolgsformel geblieben wären. Doch ein solches Vorgehen entspräche ganz und gar nicht ihrer Arbeitsweise. „Ich wollte auf keinen Fall noch einmal das gleiche Album machen“, beschreibt Chris sein Gefühl, als die Band im März 2011 zusammen mit ihrem langjährigen Produzenten Howard Benson ins Studio ging. „Howard rief mich an und sagte, er hätte ein paar Ideen, was wir auf dem neuen Alben alles verändern sollten“, erinnert sich Chris, „Er sagte: ‚Wir müssen uns selbst einen Tritt verpassen‘. Die Songs, die wir ihm vorab zukommen ließen, hatten ihn umgehauen – und das ist bei ihm wirklich alles andere als einfach. Alles war vom Start weg extrem positiv.“

Das Resultat ist nun „Break The Spell“ – ein Album, das einmal mehr von Chris‘ kraftvoller, emotional mitreißende Stimme und seinem Näschen für unbarmherzig melodische Refrains geprägt ist. Es ist aber auch ein Album, dass es der Band erlaubt, sich musikalisch weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch die langjährigen, treuen Fans glücklich zu machen. „Als die Songwriting-Sessions begannen, sagten wir uns: ‚Lasst uns nicht versuchen, wie irgendwas oder irgendwer zu klingen‘. Lasst uns einfach schreiben und sehen, was passiert“, erinnert sich Chris, der jeden der Songs entweder mit einem seiner Bandkollegen oder Leuten wie Marti Frederiksen, Busbee, und Brett James schrieb. „Es entstanden dabei einige hochinteressante Sachen, die man nicht mit den Songs vergleichen kann, die wir bisher gemacht haben. Und auch wenn einige der Tracks es nicht auf das Album geschafft haben, hat der Prozess doch unseren Horizont erweitert. Es war eine sehr inspirierende Erfahrung. Und zum ersten Mal sagte ich: ‘Das klingt nicht wie wir, aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir so etwas machen‘.“

Diese Risikobereitschaft ist u.a. bei roughen Rocknummern wie der harten ersten Single „Crawling Back To You“ hören, oder den Songs „Outta My Head“ und „Renegade“. Letzterer wurde vom „Entertainment Weekly“-Magazin bereits für seine „wind-in-your-eyes“-Hookline und den „leather-glove-to-the-sky“-haften Refrain abgefeiert. Oder anders gesagt (Zitat): „Der ideale Soundtrack für eine Fahrt auf dem Highway“. Die Songs umweht die selbstbewusste und großspurige Attitude einiger von Chris‘ absoluten Lieblingsbands. „Ich habe sehr viel alte Aerosmith- und Def Leppard-Platten gehört und ich wollte ein Rockalbum machen, dass sehr optimistisch und auf-die-Zwölf ist“, erklärt Chris. „Einige der Tracks auf ‚Leave This Town‘ waren recht heavy, aber insgesamt erschien mir das Album sehr glattpoliert. ‚Break The Spell‘ ist eher ein Album, bei dem die Fäuste nach oben gehen, wenn man so will. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es reduzierter ist, aber die Songs haben einfach etwas mehr Luft zum Atmen.“

Der klangliche Raumgewinn hat aber auch zur Folge, dass den Worten wesentlich mehr Platz eingeräumt wird, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein Umstand, der Chris sehr wichtig war, spätestens als ihm bewusst wurde, dass einige der neuen Songs textlich weitaus tiefgründiger ausfielen als jemals zuvor. „Die Geburt meiner Zwillinge im November 2011 löste definitiv etwas in mir aus“, sagt er. Sie führte u.a. zu bewegenden Balladen wie „Gone Too Soon“. Während des Songwritings gab es allerdings auch einen Moment, an dem sich Chris ausklinken musste, um sich wieder zu sammeln. „Der Song handelt von der Erkenntnis, dass heute der Tag gewesen sein könnte, an dem jemand die Kerzen ausbläst“, erklärt er. „Das hat mich ziemlich hart getroffen. Ich kann mich erinnern, dass ich meinem Bruder das Demo vorspielte und als ich mich umdrehte, sah ich, dass er weinte. Ich wusste nicht, dass seine Frau vor einigen Jahren eine Fehlgeburt hatte. Es war ein sehr emotionaler Moment.“

„Gone Too Soon“ ist möglicherweise der intensivste Track auf dem Album, aber „Break The Spell“ ist alles andere als eine grüblerische Platte. Und sie handelt auch nicht durchweg von Menschen, die sich trennen – ein weiterer Beweis dafür, dass Chris sich diesmal aus seiner „Comfort Zone“ gewagt hat. „Der Zug ist abgefahren“, sagt er, „ich wollte Texte schreiben, die etwas charmanter sind, also erinnerte ich mich an die Zeiten, als ich meine Frau kennenlernte, anstatt in irgendwelchen sorgenvollen Zeiten herum zu wühlen. Ich wollte all die spontanen Dinge aufgreifen, die man macht, wenn alles neu und perfekt ist und man versucht, jemanden zu beeindrucken. Über so etwas hatte ich noch nie Songs gemacht. Und auch ‚Crawling Back To You‘ ist eine ganz andere Variante der klassischen ‚Sorry, ich hab’s vergeigt‘-Geschichte – es handelt davon, dass ich genau das mache, was du vorher gesagt hattest: ich komme wieder zurückgekrochen.“

Alles in allem ist Chris überzeugt, dass ihm mit „Break The Spell“ (das genau fünf Jahre nach seinem Debütalbum erscheint) das optimistischste und hoffnungsvollste Album gelungen ist, das die Band jemand aufgenommen hat. „Es ist nicht so finster“, erklärt er, „ich singe nicht über schlechte Zeiten. Und da die meisten der Songs uptempo sind, macht es auch großen Spaß, sie live zu spielen.“

Denn die Bühne ist nach wie vor der Ort, wo Daughtry richtig aufblühen. Die Band hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie sich auf Tour am wohlsten fühlt und wenn sie wieder losziehen, um ihren Fans „Break The Spell“ live vorzustellen, wird das nicht anders sein. „Bon Jovi, U2 und Aerosmith sind natürlich ein großer Einfluss für uns – sowohl musikalisch als auch in der Art und Weise, wie sich nach all den Jahren immer wieder auf Achse sind und vor Massen von Zuschauern spielen. Das ist wirklich sehr inspirierend“, schwärmt Chris. „Denn mal ehrlich: wir haben uns ja nicht zum Ziel gesetzt, in Clubs zu spielen. Keiner gründet eine Rockband, um für den Rest der Karriere in Clubs aufzutreten. Ich will in Arenen spielen. Ich würde gerne in Stadien spielen. Und dieses Album ist ein Schritt in die richtige Richtung.”

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Über einen Mangel an Karriere-Highlights kann sich Chris Daughtry nun wirklich nicht beklagen: in den vergangenen fünf Jahren veröffentlichte der aus North Carolina stammende Sänger, Songwriter und Musiker zwei US-Nummer-Eins-Alben hintereinander: zunächst das selbst betitelte Vierfach-Platin-Debüt (das zum schnellstverkauften Rock-Debütalbum in der Geschichte der Soundscan-Charterfassung wurde) und 2009 den Follow-Up „Leave This Town“. Vier Daughtry-Singles erreichten Platz eins der Top 40: „It’s Not Over“, „Home”, „Feels Like Tonight” und „No Surprise”), viermal wurde die Band für einen Grammy nominiert (u.a. in der Kategorie „Bestes Rock Album“ für „Daughtry“), sie räumte drei American Music Awards ab und gab überall auf der Welt Konzerte, darunter ausverkaufte Shows in Südafrika, Singapur und auf den Philippinen.

Als es nun an die Arbeiten zum dritten Album „Break The Spell“ ging, wäre es durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn Chris und Band – die Gitarristen Josh Steely und Brian Craddock, Bassist Josh Paul und Drummer Robin Diaz – einfach weiterhin bei ihrer bewährten Erfolgsformel geblieben wären. Doch ein solches Vorgehen entspräche ganz und gar nicht ihrer Arbeitsweise. „Ich wollte auf keinen Fall noch einmal das gleiche Album machen“, beschreibt Chris sein Gefühl, als die Band im März 2011 zusammen mit ihrem langjährigen Produzenten Howard Benson ins Studio ging. „Howard rief mich an und sagte, er hätte ein paar Ideen, was wir auf dem neuen Alben alles verändern sollten“, erinnert sich Chris, „Er sagte: ‚Wir müssen uns selbst einen Tritt verpassen‘. Die Songs, die wir ihm vorab zukommen ließen, hatten ihn umgehauen – und das ist bei ihm wirklich alles andere als einfach. Alles war vom Start weg extrem positiv.“

Das Resultat ist nun „Break The Spell“ – ein Album, das einmal mehr von Chris‘ kraftvoller, emotional mitreißende Stimme und seinem Näschen für unbarmherzig melodische Refrains geprägt ist. Es ist aber auch ein Album, dass es der Band erlaubt, sich musikalisch weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch die langjährigen, treuen Fans glücklich zu machen. „Als die Songwriting-Sessions begannen, sagten wir uns: ‚Lasst uns nicht versuchen, wie irgendwas oder irgendwer zu klingen‘. Lasst uns einfach schreiben und sehen, was passiert“, erinnert sich Chris, der jeden der Songs entweder mit einem seiner Bandkollegen oder Leuten wie Marti Frederiksen, Busbee, und Brett James schrieb. „Es entstanden dabei einige hochinteressante Sachen, die man nicht mit den Songs vergleichen kann, die wir bisher gemacht haben. Und auch wenn einige der Tracks es nicht auf das Album geschafft haben, hat der Prozess doch unseren Horizont erweitert. Es war eine sehr inspirierende Erfahrung. Und zum ersten Mal sagte ich: ‘Das klingt nicht wie wir, aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir so etwas machen‘.“

Diese Risikobereitschaft ist u.a. bei roughen Rocknummern wie der harten ersten Single „Crawling Back To You“ hören, oder den Songs „Outta My Head“ und „Renegade“. Letzterer wurde vom „Entertainment Weekly“-Magazin bereits für seine „wind-in-your-eyes“-Hookline und den „leather-glove-to-the-sky“-haften Refrain abgefeiert. Oder anders gesagt (Zitat): „Der ideale Soundtrack für eine Fahrt auf dem Highway“. Die Songs umweht die selbstbewusste und großspurige Attitude einiger von Chris‘ absoluten Lieblingsbands. „Ich habe sehr viel alte Aerosmith- und Def Leppard-Platten gehört und ich wollte ein Rockalbum machen, dass sehr optimistisch und auf-die-Zwölf ist“, erklärt Chris. „Einige der Tracks auf ‚Leave This Town‘ waren recht heavy, aber insgesamt erschien mir das Album sehr glattpoliert. ‚Break The Spell‘ ist eher ein Album, bei dem die Fäuste nach oben gehen, wenn man so will. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es reduzierter ist, aber die Songs haben einfach etwas mehr Luft zum Atmen.“

Der klangliche Raumgewinn hat aber auch zur Folge, dass den Worten wesentlich mehr Platz eingeräumt wird, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein Umstand, der Chris sehr wichtig war, spätestens als ihm bewusst wurde, dass einige der neuen Songs textlich weitaus tiefgründiger ausfielen als jemals zuvor. „Die Geburt meiner Zwillinge im November 2011 löste definitiv etwas in mir aus“, sagt er. Sie führte u.a. zu bewegenden Balladen wie „Gone Too Soon“. Während des Songwritings gab es allerdings auch einen Moment, an dem sich Chris ausklinken musste, um sich wieder zu sammeln. „Der Song handelt von der Erkenntnis, dass heute der Tag gewesen sein könnte, an dem jemand die Kerzen ausbläst“, erklärt er. „Das hat mich ziemlich hart getroffen. Ich kann mich erinnern, dass ich meinem Bruder das Demo vorspielte und als ich mich umdrehte, sah ich, dass er weinte. Ich wusste nicht, dass seine Frau vor einigen Jahren eine Fehlgeburt hatte. Es war ein sehr emotionaler Moment.“

„Gone Too Soon“ ist möglicherweise der intensivste Track auf dem Album, aber „Break The Spell“ ist alles andere als eine grüblerische Platte. Und sie handelt auch nicht durchweg von Menschen, die sich trennen – ein weiterer Beweis dafür, dass Chris sich diesmal aus seiner „Comfort Zone“ gewagt hat. „Der Zug ist abgefahren“, sagt er, „ich wollte Texte schreiben, die etwas charmanter sind, also erinnerte ich mich an die Zeiten, als ich meine Frau kennenlernte, anstatt in irgendwelchen sorgenvollen Zeiten herum zu wühlen. Ich wollte all die spontanen Dinge aufgreifen, die man macht, wenn alles neu und perfekt ist und man versucht, jemanden zu beeindrucken. Über so etwas hatte ich noch nie Songs gemacht. Und auch ‚Crawling Back To You‘ ist eine ganz andere Variante der klassischen ‚Sorry, ich hab’s vergeigt‘-Geschichte – es handelt davon, dass ich genau das mache, was du vorher gesagt hattest: ich komme wieder zurückgekrochen.“

Alles in allem ist Chris überzeugt, dass ihm mit „Break The Spell“ (das genau fünf Jahre nach seinem Debütalbum erscheint) das optimistischste und hoffnungsvollste Album gelungen ist, das die Band jemand aufgenommen hat. „Es ist nicht so finster“, erklärt er, „ich singe nicht über schlechte Zeiten. Und da die meisten der Songs uptempo sind, macht es auch großen Spaß, sie live zu spielen.“

Denn die Bühne ist nach wie vor der Ort, wo Daughtry richtig aufblühen. Die Band hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie sich auf Tour am wohlsten fühlt und wenn sie wieder losziehen, um ihren Fans „Break The Spell“ live vorzustellen, wird das nicht anders sein. „Bon Jovi, U2 und Aerosmith sind natürlich ein großer Einfluss für uns – sowohl musikalisch als auch in der Art und Weise, wie sich nach all den Jahren immer wieder auf Achse sind und vor Massen von Zuschauern spielen. Das ist wirklich sehr inspirierend“, schwärmt Chris. „Denn mal ehrlich: wir haben uns ja nicht zum Ziel gesetzt, in Clubs zu spielen. Keiner gründet eine Rockband, um für den Rest der Karriere in Clubs aufzutreten. Ich will in Arenen spielen. Ich würde gerne in Stadien spielen. Und dieses Album ist ein Schritt in die richtige Richtung.”

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