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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache [Taschenbuch]

Bastian Sick
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. August 2005
Wenn alle Fälle davonschwimmen … Die zweite Folge des SensationserfolgesNoch nie sorgte ein Buch über den richtigen Umgang mit der deutschen Sprache für ein solches Aufsehen und begeisterte Hunderttausende von Lesern. Bastian Sick ist heute Deutschlands bekanntester Sprachpfleger, und sein zweites Buch wird schon sehnlichst erwartet.Mit seinem ersten Buch gelang Bastian Sick ein kleines Wunder. Plötzlich lasen viele Menschen über Interpunktion, den korrekten Plural oder guten Stil im Deutschen. Gleichzeitig gewannen sie neues Vertrauen in das eigene Sprachgefühl. Doch längst sind nicht alle Fragen beantwortet und alle Probleme gelöst. Und schaut man genau hin, ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod, sondern es verschwinden noch mehr Fälle – »an den Ufern des Rhein und auch beim US-Präsident«. Natürlich möchte man die Dinge auch nicht schwarzmalen. Halt, heißt es nicht schwarz malen? Manches lässt einen verzweifeln und manchmal bleibt es ein Zweifelsfall der deutschen Sprache. Bastian Sick geht vielen dieser kleinen und großen Sprachvergehen nach und macht sich so seine Gedanken über das gefühlte Komma, den traurigen Konjunktiv und den geschundenen Imperativ. Und vor allem beantwortet er in diesem Band viele Fragen seiner Leser.Mit großem Deutsch-Test!Aktuelle Zwiebelfisch-Kolumnen finden Sie unter www.spiegel.de/kultur/zwiebelfischJetzt auch als Hörbuch (Lesung mit Bastian Sick, 2 CDs, ISBN 3-89813-445-8) beim Audio-Verlag.

Wird oft zusammen gekauft

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache + Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod + Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3. Noch mehr aus dem Irrgarten der deutschen Sprache
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 268 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 14 (19. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036068
  • ISBN-13: 978-3462036060
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.505 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Das Foto auf der Rückseite zeigt einen wie ein Honigkuchenpferd grinsenden Autor. Kein Wunder. Wurden von Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod doch schon eine Million Exemplare verkauft. Bastian Sick präsentiert nun eine zweite Auswahl seiner so erfolgreichen Zwiebelfisch-Kolumnen, die der ersten in nichts nachsteht. Und man gönnt ihm diese ostentative Fröhlichkeit auch deshalb, weil der Leser bei der Lektüre auch selbst reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln und Lachen bekommt. Zum Beispiel über die hier versammelten "Katastrophen mit Apostrophen" oder dialektale Besonderheiten wie etwa die rheinische Verlaufsform: "Dat Chantal ist sich die Haare am Föhnen". Oder die zunehmende Begeisterung auf öffentlichen Schildern für Anführungszeichen. Da kann der Schuss leicht nach hinten losgehen, wenn etwa eine Fluglinie verlautbart: Wir wünschen Ihnen einen "guten Flug". Und natürlich freut man sich auch, wenn Oberlehrer Sick, solchen Sprachverhunzern auf die Füße tritt. Etwa der ärgerlich falsche Gebrauch der Vorsilbe Ex: Wie oft hat man nicht von in der Ex-DDR geborenen Menschen lesen müssen.

Folge 2 der Kolumnensammlung bietet sogar noch mehr Abwechslung: Eingestreut sind diesmal Fragen von Lesern, die Sick auf kurzweilige Art beantwortet. Zum Beispiel ob neben der Torschlusspanik auch die immer wieder gehörte "Torschusspanik" sprichwörtlich ist. Wie man "doof" steigert oder ob der Ausdruck "etwas türken" mit den Türken zu tun hat und deshalb als diskriminierend abzulehnen sei. Mit der Sprachkultur in E-Mails beschäftigt sich sogar ein längerer Text, und am Ende des Buches wartet ein kleiner Deutschtest: "60 Fragen aus dem Fundus der Irrungen und Verwirrungen unseres Sprachalltags". Für wahre Zwiebelfisch-Fans fast ein Kinderspiel.

Ich habe in Bastian Sicks unterhaltsamer Deutschklasse auch wieder einiges gelernt. Zum Beispiel, dass das vielbenutzte "ausgepowert" eigentlich aus dem Französischen (von "pauvre") stammt. Und endlich hat mir jemand erklärt, was die Abkürzung "lol" bedeutet, die zu viele E-Mails verunziert. "Laugh out loud" -- andererseits eine gute Empfehlung an alle Leser dieses Buches. --Christian Stahl

Pressestimmen

"Man spürt das Vergnügen, das der Umgang mit gutem Deutsch bereitet ... Sicks Geheimnis ist seine Heiterkeit." (FAZ)

"Wo der Duden nicht weiter weiß, weiß Sick Rat." (Saarbrücker Zeitung)

"Bastian Sick hat Humor." (Stuttgarter Nachrichten)


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Besserwisserei 27. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist nur zu empfehlen. Auf witzige Weise wird mit vielen Angewohnheiten im Sprach- und Schriftgebrauch aufgeräumt, die sich eingeschlichen haben. Mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Mich regt es furchtbar auf, wenn ich z.B. in der Presse und anderen öffentlichen Publikationen immer wieder Fehler finde, die mich an mir selbst zweifeln lassen. Bin ich nun blöd oder alle anderen....das hatte ich dochmal anders gelernt...will ich fragen. Erstaunlicherweise lässt sich oft feststellen, dass wirklich die o.g. veröffentlichen Texte (auf deren Richtigkeit man sich ja verlassen können sollte) fehlerhaft sind.
Auch die meisten Geschäftsbriefe strotzen nur so von Fehlern und vergewaltigten Redewendungen oder Sinnentfremdungen.
Allein das berühmte "diesen Jahres" findet man dauernd (Es heißt: "dieses Jahres").
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, da Einhalt zu gebieten. Wozu hat man denn Regeln, wenn sich kein Mensch an sie hält?
Ich freue mich dann, bei Streitigkeiten ein Nachschlagewerk als "Beweismöglichkeit" zur Hand zu haben (aus den komplizierten Erläuterungen des Dudens wird man ja oft nicht schlau).
Noch nie wurde Rechtschreibung so unterhaltsam gemacht.
Hier lerne ich gerne.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Stoff geht nicht aus! 27. September 2005
Format:Taschenbuch
Wenn Bastian Sick seinen Finger in die Sprachwunden legt, dann tut das nicht nur weh, sondern es kitzelt auch und verlockt zum Lachen. Auch im zweiten Band seines Erfolgsbuches, dessen erster Teil über eine Million Leser fand, bleibt der Autor seiner ironischen Grundmelodie treu.

Wer befürchtet hat, Sick ginge der Stoff aus, sieht sich eines Besseren belehrt: Er schöpft nach wie vor aus dem Vollen, wenn er uns durch den Irrgarten der falschen Konjunktive, der hohlen Phrasen und der unvermeidlichen Rechtschreib- und Interpunktionsfehler führt. Dass diesmal die Fragen von Lesern eingeflossen sind und auch die E-Mail-Gepflogenheiten behandelt werden, macht das Buch noch lebendiger und aktueller - und keinesfalls doofer (oder heißt es "döfer" - natürlich gibt's darauf eine Antwort!).

Hier pflegt ein Autor den Dialog mit dem Leser. Noch dazu in einer Sprache, die durch Klarheit und Witz besticht. Außerdem fordert er die Leser auf, selbst im Beet der sprachlichen Unarten zu jäten: Ein Test am Ende des Buches gibt die Gelegenheit, das eigene Verhältnis zur Sprache zu prüfen und Fehler auszutilgen. Ich hab's probiert und versichere: Wer bei der Lektüre aufgepasst, hat gute Chancen!

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaum etwas falsch gemacht.....oder doch? 8. August 2007
Von o_ton
Format:Taschenbuch
Eines vorweg: die zweite Folge von Sicks teils humoristischen Darstellungen der Irrungen und Wirrungen deutscher Sprachabfolgen und grammatikalischer Unwägbarkeiten ist kaum schlechter als sein Erstlingswerk.
Sick hat es wieder verstanden, Eigentümlichkeiten, Selbstverständlichkeiten und Unwägbarkeiten des deutschen Sprach-und Schriftgebrauchs so zusammenzustellen, dass der Leser gleichsam unterhalten wie belehrt wird. Die Kapitel sind kurz und knackig, wobei der Autor nicht selten interessante Fragen von Lesern (Fans) beantwortet. Das Buch ist unterhaltsam und weist am Ende einen Fragenkatalog auf, den man einfach beantworten muss.
So weit, so gut. Übel aufgestoßen ist mir jedoch, dass Sick sich im Gegensatz zu seinem Erstlingswerk "entwickelt" hat. Bediente er sich anfangs noch des Oberlehrertons, so mutiert er in diesem Buch bisweilen zum gefrusteten Besserwisser. Akzeptiert er manchmal noch regionale Unterschiede und Dialekte, so muss es jedoch auffallen, dass Sick mit seiner Schriebart manchmal den guten Ton verfehlt. Es ist nicht schädlich, auch dem Leser den "Fehlerspiegel" vorzuhalten und ihn dadurch zum Nachdenken zu bewegen. Doch Sick macht sich regelrecht unsympathisch, wenn er es in seiner Erbsenzählerei übertreibt und mit einem Seufzen eine Arroganz heraufbeschwört, die den interessanten Grundgedanken des Buches kaum dienlich ist. Ich möchte z.B. einmal den Herrn Sick erleben, wenn dieser, unter Zeitdruck und anderen Zwängen stehend, eine E-Mail verfassen muss, die keine Zeit für Formvollendung lässt.
Tatsächlich hätte sich der Autor, wie in seinem Erstlingswerk auch geschehen, mehr auf sein feines Gespür für Ironie und Wortwitz verlassen sollen. Stattdessen deckelt er manchmal den Anspruch auf Unterhaltung, indem er stets kurz davor ist, andere für dumm zu verkaufen. Und dies halte ich für grenzwertig!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Gift
I bought this as a gift for my mother, who used to teach German at school. She enjoyed it very much.
Vor 4 Monaten von Mirian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hat mir sehr geholfen
Dank Bastian Sick und seiner Reihe "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" bin ich in vielen grammatischen Fragen viel sicherer geworden und habe bei mir kleine sprachliche... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von DiabolicWords veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Sprachspaß geht weiter
Ich möchte meine Rezension mit einem Zitat aus diesem Buch, zu finden auf Seite 151, beginnen: "Sprache ist wie Botanik. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Anett Posner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unerlässlich für Freunde der Deutschen Sprache
Auf liebenswürdige Weise zeigt das Buch , dass die Deutsche Sprache und somit auch die Rechtschreibung und damit die Grammatik viele Tücken hat. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Heinrich Werhonig veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod 2
Das Buch kam sehr pünktlich und war gut verpackt.Das Werk war ein Geschenk, deswegen kann ich zum Inhalt keine Angaben machen.
Vor 16 Monaten von Thorsten Schmelzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grammatik
Ich arbeite als Schreibtante, dafür war das Buch sehr hilfreich. Konnte damit als "Klugscheißer" meinem Chef noch was beibringen. Danke
Veröffentlicht am 23. Februar 2011 von H. Krakau
4.0 von 5 Sternen Man braucht eigentlich nur zwei der drei Bände zu lesen
Siehe Titel. Nach der Lektüre kann jeder nachempfinden, mit welchen Schwierigkeiten Ausländer, die des Deutschen nicht mächtig sind, zu kämpfen haben.
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von Ulrich Guenthner
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Beispiel des deutschen Humors.
Das Buch eignet sich besonders gut, um Deutsch als Fremdsprache zu lernen. Es verschafft einen tiefen Einblick in die deutsche Sprach- und Humorkultur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2010 von Evgen Antipin
5.0 von 5 Sternen 8tung Lerngefahr: Grammatikkurs von hintenrum
"Petra hatte ihr rosanstes' Tanktopp angehabt, als der wo besonders laut dröhnende Düsenjet der Irakis' den Himmel brandmarkte, ob wohl dessen Flugzeuge auf Grund... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2010 von Taklamakan
4.0 von 5 Sternen Teil 2 ist etwas spezialisierter
Während Teil 1 Phänomene betrachtete, die jedem von uns schon oft untergekommen sind, ist Teil 2 bereits spezialisierter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2009 von callisto
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