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Folge 2 der Kolumnensammlung bietet sogar noch mehr Abwechslung: Eingestreut sind diesmal Fragen von Lesern, die Sick auf kurzweilige Art beantwortet. Zum Beispiel ob neben der Torschlusspanik auch die immer wieder gehörte "Torschusspanik" sprichwörtlich ist. Wie man "doof" steigert oder ob der Ausdruck "etwas türken" mit den Türken zu tun hat und deshalb als diskriminierend abzulehnen sei. Mit der Sprachkultur in E-Mails beschäftigt sich sogar ein längerer Text, und am Ende des Buches wartet ein kleiner Deutschtest: "60 Fragen aus dem Fundus der Irrungen und Verwirrungen unseres Sprachalltags". Für wahre Zwiebelfisch-Fans fast ein Kinderspiel.
Ich habe in Bastian Sicks unterhaltsamer Deutschklasse auch wieder einiges gelernt. Zum Beispiel, dass das vielbenutzte "ausgepowert" eigentlich aus dem Französischen (von "pauvre") stammt. Und endlich hat mir jemand erklärt, was die Abkürzung "lol" bedeutet, die zu viele E-Mails verunziert. "Laugh out loud" -- andererseits eine gute Empfehlung an alle Leser dieses Buches. --Christian Stahl
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Keine Besserwisserei,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache (Taschenbuch)
Dieses Buch ist nur zu empfehlen. Auf witzige Weise wird mit vielen Angewohnheiten im Sprach- und Schriftgebrauch aufgeräumt, die sich eingeschlichen haben. Mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Mich regt es furchtbar auf, wenn ich z.B. in der Presse und anderen öffentlichen Publikationen immer wieder Fehler finde, die mich an mir selbst zweifeln lassen. Bin ich nun blöd oder alle anderen....das hatte ich dochmal anders gelernt...will ich fragen. Erstaunlicherweise lässt sich oft feststellen, dass wirklich die o.g. veröffentlichen Texte (auf deren Richtigkeit man sich ja verlassen können sollte) fehlerhaft sind.Auch die meisten Geschäftsbriefe strotzen nur so von Fehlern und vergewaltigten Redewendungen oder Sinnentfremdungen. Allein das berühmte "diesen Jahres" findet man dauernd (Es heißt: "dieses Jahres"). Ich denke, dass es sehr wichtig ist, da Einhalt zu gebieten. Wozu hat man denn Regeln, wenn sich kein Mensch an sie hält? Ich freue mich dann, bei Streitigkeiten ein Nachschlagewerk als "Beweismöglichkeit" zur Hand zu haben (aus den komplizierten Erläuterungen des Dudens wird man ja oft nicht schlau). Noch nie wurde Rechtschreibung so unterhaltsam gemacht. Hier lerne ich gerne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Stoff geht nicht aus!,
Rezension bezieht sich auf: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache (Taschenbuch)
Wenn Bastian Sick seinen Finger in die Sprachwunden legt, dann tut das nicht nur weh, sondern es kitzelt auch und verlockt zum Lachen. Auch im zweiten Band seines Erfolgsbuches, dessen erster Teil über eine Million Leser fand, bleibt der Autor seiner ironischen Grundmelodie treu. Wer befürchtet hat, Sick ginge der Stoff aus, sieht sich eines Besseren belehrt: Er schöpft nach wie vor aus dem Vollen, wenn er uns durch den Irrgarten der falschen Konjunktive, der hohlen Phrasen und der unvermeidlichen Rechtschreib- und Interpunktionsfehler führt. Dass diesmal die Fragen von Lesern eingeflossen sind und auch die E-Mail-Gepflogenheiten behandelt werden, macht das Buch noch lebendiger und aktueller - und keinesfalls doofer (oder heißt es "döfer" - natürlich gibt's darauf eine Antwort!). Hier pflegt ein Autor den Dialog mit dem Leser. Noch dazu in einer Sprache, die durch Klarheit und Witz besticht. Außerdem fordert er die Leser auf, selbst im Beet der sprachlichen Unarten zu jäten: Ein Test am Ende des Buches gibt die Gelegenheit, das eigene Verhältnis zur Sprache zu prüfen und Fehler auszutilgen. Ich hab's probiert und versichere: Wer bei der Lektüre aufgepasst, hat gute Chancen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kaum etwas falsch gemacht.....oder doch?,
Rezension bezieht sich auf: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache (Taschenbuch)
Eines vorweg: die zweite Folge von Sicks teils humoristischen Darstellungen der Irrungen und Wirrungen deutscher Sprachabfolgen und grammatikalischer Unwägbarkeiten ist kaum schlechter als sein Erstlingswerk.
Sick hat es wieder verstanden, Eigentümlichkeiten, Selbstverständlichkeiten und Unwägbarkeiten des deutschen Sprach-und Schriftgebrauchs so zusammenzustellen, dass der Leser gleichsam unterhalten wie belehrt wird. Die Kapitel sind kurz und knackig, wobei der Autor nicht selten interessante Fragen von Lesern (Fans) beantwortet. Das Buch ist unterhaltsam und weist am Ende einen Fragenkatalog auf, den man einfach beantworten muss. So weit, so gut. Übel aufgestoßen ist mir jedoch, dass Sick sich im Gegensatz zu seinem Erstlingswerk "entwickelt" hat. Bediente er sich anfangs noch des Oberlehrertons, so mutiert er in diesem Buch bisweilen zum gefrusteten Besserwisser. Akzeptiert er manchmal noch regionale Unterschiede und Dialekte, so muss es jedoch auffallen, dass Sick mit seiner Schriebart manchmal den guten Ton verfehlt. Es ist nicht schädlich, auch dem Leser den "Fehlerspiegel" vorzuhalten und ihn dadurch zum Nachdenken zu bewegen. Doch Sick macht sich regelrecht unsympathisch, wenn er es in seiner Erbsenzählerei übertreibt und mit einem Seufzen eine Arroganz heraufbeschwört, die den interessanten Grundgedanken des Buches kaum dienlich ist. Ich möchte z.B. einmal den Herrn Sick erleben, wenn dieser, unter Zeitdruck und anderen Zwängen stehend, eine E-Mail verfassen muss, die keine Zeit für Formvollendung lässt. Tatsächlich hätte sich der Autor, wie in seinem Erstlingswerk auch geschehen, mehr auf sein feines Gespür für Ironie und Wortwitz verlassen sollen. Stattdessen deckelt er manchmal den Anspruch auf Unterhaltung, indem er stets kurz davor ist, andere für dumm zu verkaufen. Und dies halte ich für grenzwertig! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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