Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Datenjagd im Internet
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Datenjagd im Internet [Taschenbuch]

Christiane Schulzki-Haddouti
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 12.11.2001
Obwohl das Buch "zahlreiche Fakten und Hinweise zum Thema Privatsphäre im Internet" liefert, ist es eher ein Überblick über mögliche Gefahren als eine wirkliche Anleitung zum Selbstschutz des Lesers, meint Rezensent Martin Klaus. Dennoch werde der Leser um einiges schlauer: Er erfahre zum Beispiel, dass "WAU" nicht das Bellen eines Hundes bezeichnet, sondern "Webzugriff anonym und unbeobachtbar", dass "Webbugs", also "Webkäfer", wenn schon keine realen, so aber auch keine virtuellen Tierchen sind, sondern dass sie vertrauliche Daten weiterleiten oder - ganz hinterhältig - ein auf den Internet-User zugeschnittenes Werbebanner einblenden können. "Cookies" sind keine leckeren Kekse, sondern eine Art Erkennungsdienst, der zum Beispiel einen Stammkunden im Online-Shop erkennt und ihm dann sofort einen teureren Preis als beim letzten Besuch auf der Seite vor die Nase hält, berichtet Martin Klaus. "Digitale Selbstverteidigung" ist angesichts der Horrorszenarien vom "gläsernen Kunden" also ein nicht zu vernachlässigendes Thema, meint Klaus.

© Perlentaucher Medien GmbH

Telepolis

Die Autorin das, was man von ihr, die binnen weniger Jahre zu einer der profiliertesten Fachjournalistinnen rund um das Internet avanciert ist, gewohnt ist:
- Sie beobachtet aufmerksam, analysiert gründlich und beschreibt präzise
- Sie schreibt für ein anspruchsvolles Fachpublikum und für den "Ich-bin-drin-Leser" gleichermaßen
- Übertreibungen und sensationelle Aufmachungen wird man in ihrem Buch vergeblich suchen, die Realität ist aufregend genug

Deutschlandradio, 11.1.2002

Christiane Schulzki-Haddouti erklärt das englisch-deutsche Kauderwelsch der Netzwelt - geduldig genug für Einsteiger und knapp genug, damit auch Fortgeschrittene sich nicht langweilen. Sie vollbringt dabei das Kunststück, aus Computertechnik, Software-Finessen und Datenschutzrecht eine richtig spannende Sache zu machen.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, sich selbst und seine Daten im Netz zu schützen: Verschlüsselungsprogramme sichern das Postgeheimnis beim E-mail-Austausch, anonymisierende Server schützen beim Surfen vor Rückverfolgung, Firewalls halten Eindringlinge fern. Das Buch stellt sie alle vor, erklärt ihre Funktionsweise und erörtert ihre Praxistauglichkeit für Anwender mit unterschiedlichen Ansprüchen und Fähigkeiten. Doch auch wenn einzelne Nutzer ihren privaten Datenschutz aufrüsten: Grundrechte müssen durch Gesetze gewährleistet werden. Denn die Anschaffung einer Handfeuerwaffe ist ein schlechter Ersatz für das Vertrauen in einen funktionstüchtigen Rechtsstaat.

Süddeutsche Zeitung, 24.12.2001

Beim Lesen vergisst man, dass man gerade dabei ist, komplexe juristische und computertechnische Sachverhalte aufzunehmen, von denen man bisher vielleicht glaubte, sie bloß zur Hälfte verstehen zu können. Hier begreift man jedenfalls, auf welcher Ebene sich die Angriffe im Netz abspielen und wie die gerichtliche Argumentation dazu verläuft.

taz, 20.12.2001

Der Vorzug dieses Buches besteht nun aber darin, dass es aus solchen [Datenmissbrauchszenarien] keinen Sensationsgewinn schlägt. Es steht in der Tradition der Netzpioniere, die meinen, das Internet gehöre immer noch seinen Nutzern. Schon die Frage, wer denn ein Interesse an der Überfülle an Datenspuren habe, die wir auf Millionen Rechnern hinterlassen, führt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Staat und Industrie verfolgen mitunter einander ausschließende Interessen. Vermutlich zu Recht möchte sich die Autorin darauf aber nicht verlassen. Ausführlich erläutert sie die Methoden, mit denen wir uns schützen können. Nicht der Ruf nach dem Staat wird das Netz sicherer machen, sondern - Computerprogramme. "Die Bürger verfügen über Rechte, die sie auch per Technik verteidigen und durchsetzen können."
‹  Zurück zur Artikelübersicht