Gott sei Dank habe ich zunächst nur die 30-Tage-Testversion installiert. Die bei Amazon gekaufte Vollversion geht wieder zurück.
Die Gründe:
- eine Leistungsteigerung war auf meinem erst 6 Monate alten PC (Win 7, 64-bit)nicht
zu verbuchen, hatte ich unnötige Autostartprogramme ohnehin schon deaktiviert.
- leider wurde der Systemstart mit Twin 7 2.0 verlangsamt und brauchte ca. 1/3 länger (von rd.8500ms auf 11.700ms).
- bei der Registrierungssäuberung gibt es keinerlei Möglichkeiten zu prüfen, was das
Programm löschen möchte. TuneUp gibt wesentlich mehr Hinweise und erleichtert
Entscheidungen.
- Die Optimierung deaktiviert dermaßen viele, für die meisten User notwendige
Dienste, dass die Optimierungen wieder rückgängig gemacht werden müssen. Z.B wurde
der Dienst zur Synchronisation der Windows-Uhr deaktiviert.
- das Program zeigte einen Defragmentierunggrad der Festplatte von mehr als 13% auf
und empfahl die Defragmentierung. Das sehr gute Windows7-Defragmentierungstool
zeigte 0,3% Defragmentierung an.
- Ich habe daraufhin alle Änderungen rückgängig gemacht - auch einen Snapshot. Der
Effekt: der Windows-Papierkorb war weg.
- Nach Deinstallation und einer System-Wiederherstellung durch Windows (unbedingt vor der Installation des Programms einen Wiederherstellungszeitpunkt setzen und/oder ein Backup machen!)das Problem: viele Funktionen der Norton Internet Security (2012) waren
abgeschaltet. Das System war schutzlos. Mühsam musste alles wieder richtig
eingestellt werden.
- Zudem bleibt nach der Deinstallation des Programms viel Müll übrig. Daher am besten
ein Deinstallationsprogramm (Revo oder Smarty) benutzen.
Fazit: wie dieses Programm bei Computerbild Testsieger werden konnte, ist nicht nachvollziehbar. Es ist zwar halbwegs übersichtlich, aber aufgrund der fehlenden Informationen durch das Programm ist man eigener Entscheidungsmöglichkeiten beraubt.
Es gibt bessere und günstigere Programme. Übrigens: TuneUp Utilities zeigte den Defragmentierunggrad der Festplatte mit 3,2% an.