- Plattform: Windows 98 / Me / 2000 / XP
- Medium: CD-ROM
Produktinformation
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Der Schlüssel hierfür ist die "Transfertechnologie". Mit dem beiliegenden Papier und der Tattoo-Folie lassen sich die Ausdrucke auf beliebige Körperteile kleben. Die beiden DIN-A5-Bögen dürften bei den ersten Druckversuchen allerdings schnell verbraucht sein: Eine ausführliche Anleitung zum Gebrauch des Spezialmaterials sucht man im ansonsten eigentlich vorbildlichen Handbüchlein vergebens. Also: Die Motive müssen spiegelverkehrt auf die dunklere Seite des Druckpapiers gedruckt werden. Darauf wird die Tattoo-Klebefolie geklebt. Bis zu zwölf Stunden soll der hauchdünne Klebefilm brauchen um die Farbe vom Ausdruck aufzunehmen. Bevor man die Folie wieder abzieht und an die gewünschte Hautstelle presst, sollte man das Motiv möglichst konturentreu ausschneiden. Nur so sieht das Hautbildchen einem echten Tattoo täuschend ähnlich. Angst vor einem "Kaugummi-Abziehbild-Look" braucht also niemand zu haben.
Mit der Tattoo-Druckerei kommt ein komfortables Programm, das einem die Auswahl der mitgelieferten Motive leicht macht. Zur Verfügung stehen weit über 1.000 Bildchen, sortiert nach Motivnamen oder den Kategorien "Asien", "Bauchnabel-Tattoos", "Celtic", "Classic", "Ethnostyle", "Hieroglyphen", "Indianer", "Kinder", "Mehndi", "Mystik", "Sport", "Tiere" und "Tribals". Bei Bedarf lassen sich aber auch eigene Vorlagen importieren -- sogar über einen Scanner. Wer einen Internetzugang hat, kann sogar über die eingebaute Suchmaschine nach Tattoo-Vorlagen suchen. Mit einigen Basis-Bildbearbeitungsfunktionen lässt sich die Qualität der Motive den eigenen Vorstellungen anpassen.
Am meisten zu schätzen wissen die Nutzer wohl den speziellen Druckmanager. Mit diesem lassen sich die Motive frei skalieren und auf dem Papierbogen platzsparend arrangieren. So wird wirklich jeder Quadratzentimeter ausgenutzt -- was bei einem Tattoofolienpreis von rund vier Mark pro DIN-A4-Bogen eine sehr nützliche Funktion ist.
Fazit: Wer im Sommer schon immer mal ein bisschen mehr zeigen wollte als nur die Haut, aber nicht den Schritt ins Tattoostudio wagte, der kann getrost zur Tattoo-Druckerei greifen. Mit ihr lassen sich so einige Sachen ausprobieren, ohne dass der Tattoo-Träger gleich als Nutzer dieses Produkts entlarvt wird. --Katharina Braun
Pro:
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Für alle, die wie ich, eine Packung ohne Anleitung zum Umgang mit der Druckfolie erwischt haben, gibt es beim Data BeckerSupportforum eine zweiseitige, ausführliche, bebilderte Anleitung zum downloaden.
Trotz allem ist die Tattoo-Druckerei für alle empfehlenswert, die die Blicke anderer auf sich ziehen wollen.
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