oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das zweite Leben des Monsieur Manesquier
 
Größeres Bild
 

Das zweite Leben des Monsieur Manesquier

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 5 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Mein bester Freund EUR 10,94

Das zweite Leben des Monsieur Manesquier + Mein bester Freund
Preis für beide: EUR 20,93

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Das zweite Leben des Monsieur Manesquier

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Mein bester Freund

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Künstler: Patrice Leconte
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 16. Juni 2006
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FMH9KC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.346 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Patrice Lecontes mehrfach ausgezeichnete Fantasykomödie über die ungewöhnliche Freundschaft eines Bankräubers und eines älteren Lehrers.

Produktbeschreibungen

Ein mysteriöser Fremder steigt als einziger Reisender in einem verschlafenen französischen Dorf aus dem Zug. Sein Name ist Milan (Johnny Hallyday) und er hat vor, die örtliche Bank zu überfallen. Kurz nach seiner Ankunft begegnet er zufällig Manesquier (Jean Rochefort), einem pensionierten Lehrer, der kurz vor einer Herzoperation steht. Zwischen den beiden unterschiedlichen Männern entsteht eine Art Freundschaft. Während sie sich immer besser kennen lernen, wird klar, dass jeder sich wünscht, er hätte das Leben des anderen führen können. Der Lehrer, der davon träumt, ein Abenteurer zu sein, und der Abenteurer, der sich nach einem friedlichen Leben sehnt. Die Frage, was gewesen wäre, wenn jeder der beiden den Weg des anderen eingeschlagen hätte, wird für die beiden Männer immer existentieller. Sie haben drei Tage Zeit, dies herauszufinden - drei Tage, um sich vorzustellen, dass ein anderes Leben möglich gewesen

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Patrice Leconte erzählt die ruhige Geschichte zweier völlig gegensätzlicher Männer, die sich zufällig begegnen. Beide stellen schnell fest, dass jeweils der eine das Leben führt, das der andere gerne hätte. Geborgenheit und Sicherheit gegen Sex and Crime. Trotz zahlreicher, beidseitiger Versuche etwas vom Leben und Wesen des Anderen zu übernehmen und die eigene Persönlichkeit zu wandeln, bleiben beide in ihrem bisherigen Leben stecken- sie können nicht aus ihrer Haut. Im Grunde eine großartig dargestellt und inszenierte Parabel über die zutiefst menschliche Sehnsucht etwas zu sein was man nicht ist. In der frei interpretierbaren Schlusssequenz überläßt Patrice Leconte es seinem Publikum individuell zu entscheiden, ob der Wechsel doch noch gelingt. Oder aber, ob es sich hierbei nur um die Visionen zweier Menschen handelt, die konsequent den falschen Weg zu Ende gingen, obwohl sie immer gewusst haben, welches der richtige Weg gewesen wäre.

Der französische Romancier Claude Klotz schrieb das Drehbuch für Johnny Hallyday und Jean Rochefort. Da der Autor seine Figuren optisch bereits kannte, sind die Rollen buchstäblich auf den Leib geschrieben. Entsprechend perfekt interpretieren beide Schauspieler ihre Rollen.

Ein stilles Meisterwrk von Patrice Leconte. Allein die Eröffnungsequenz, in der ein Mann allein an einem menschenleeren Bahnhof ankommt und dann wie ein lonesome Cowboy die Stadt betritt, deren Geschäfte die Rollläden herunterlassen, ist Lehrmaterieal für jede Filmschule.

Der französische Altrocker Johnny Hallyday erhielt für seine Darstellung im Alter von fast 60 Jahren den Preis als bester Nachwuchsschauspieler. Wer etwas über die Wandlungs- fähigkeit eines Schauspielers lernen möchte, sollte direkt nach dem Film die Konzert- DVD "100% Johnny" einlegen. Der Effekt ist völlig verblüffend.

Jean Rochefort,einer der ganz großen Charakterdarsteller des französischen Kinos, liefert, wie üblich, seine Bestleistung. Das Gespann Rochefort/Leconte ist mittlerweile ein Garant für hohes Niveau und die gelungene Umsetzung schwierig verfilmbarer Themen (der Mann der Friseuse). Großes, französisches Kino mit obendrein noch gutem und umfangreichem DVD-Bonusmaterial. Dass jedoch die französischen Kommentare des Regisseurs nicht deutsch untertitelt wurden ist ein Jammer.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Haut des anderen. 11. Oktober 2006
Zunächst wirkt es für den Zuschauer wie das konspirative Treffen zweier Agenten in einer Apotheke in der hintersten französischen Provinz. Aber es ist tatsächlich Zufall, die beiden Männer kennen sich nicht. Manesquier ist Lehrer im Ruhestand und lebt hier. Milan, deutlich jünger, ist ein schwerer Junge und will an diesem Ort die Bank überfallen.

Die beiden kommen ins Gespräch und Manesquier lädt Milan zu sich nach hause und später gewährt er ihm Quartier. Es ist Mittwoch und beide Männer quält ein Termin am kommenden Samstag. Manequier muss sich einer schweren Operation unterziehen und Milan hat für diesem Tag seinen Banküberfall geplant.

Beide erkennen schnell was mit dem anderen los ist und bewundern einander. Keiner ist so richtig unglücklich mit seinem Leben, aber die Rolle des anderen übt auf beide eine Faszination aus. Als Manesquier beim Friseur ist, erliegt Milan der Versuchung als Nachhilfelehrer einzuspringen und einem jungen Menschen Balsac näher zu bringen. Manesquier ergeht es ähnlich, es gefällt ihm mit einer Waffe zu schießen und in einem Lokal sich lauthals zu beschweren.

Der Termin rückt näher. Am Freitagabend hat Manesquier noch Besuch von einer alten Freundin. Fast zeitgleich werden Manesquier operiert und Milan bei seinem Überfall gestellt. Für beide endet das Schlüsselereignis tödlich. Doch das Drehbuch hat anscheinend Freude an den beiden und schenkt ihnen in einem surrealistischem Part noch einige Meter Film.

Der Film kommt leise daher, hat ausgezeichnete Dialoge, ist fern jeden Klischees und bietet dem Kenner höchsten anspruchsvollen Genus. Eine Perle aus der französischen Filmwerkstatt, die in jüngster Zeit einige dieser niveauvollen Filme hervorbringt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Gottwald TOP 1000 REZENSENT
... nur in unseren Träumen und Fantasien. Das macht Patrice Leconte in dem sehenswerten Interview-Zusammenschnitt, der ihn, Drehbuchautor Claude Klotz sowie die beiden wunderbaren Hauptdarsteller Johnny Hallyday und Jean Rochefort zeigt, deutlich, als er sagt, dass dieser Film zwei Menschen zusammen bringt, die sich im wirklichen Leben nie begegnen würden.

Interessant finde ich dass der französische Originaltitel "L'homme du train" die Geschichte aus der Sicht von Johnny Hallydays Figur, dem Bankräuber Milan beschreibt, während sich der etwas umständliche und aus meiner Sicht auch nicht recht passende deutsche Titel auf Jean Rocheforts Figur, den pensionierten Französischlehrer Monsieur Manesquier bezieht.

Laut Leconte entstand die Geschichte aus Hallydays Wunsch, sich von Leconte einmal filmen zu lassen. In Leconte entstand das Bild von dem Mann, der im Zug in einer kleinen Stadt ankommt. Hallyday ist in Frankreich ein Riesenstar. Das wäre, wie wenn hier Westernhagen oder Grönemeyer zu Dietl kämen und mit ihm filmen wollten. Klar baut man dann den Film um diese Figur herum. Von daher war es logisch, dass Hallyday auch die titelgebende Figur ist. Passend allerdings für die in Deutschland nie erfolgreich verlaufende Karriere Hallydays, dass ihm selbst diese Ehre in deutschen Kinos versagt blieb und an Rochefort ging, der hiesigen Komödiengängern sicher noch als Oberkellner in "Mr. Bean macht Ferien" in frischer Erinnerung sein dürfte.

Autor Klotz schrieb das Drehbuch in Lecontes Auftrag um die beiden Charaktere herum, wie ein begabter Schneider ihnen Maßanzüge verpasst hätte. Pascal Esteve schrieb eine wunderbare Musik, die dem Film tatsächlich eine gewisse Western-artige Stimmung verleiht und die ein unverwechselbares Merkmal dieses in Venedig mit dem Publikumspreis ausgezeichneten Kinoereignisses von 2002 darstellt.

Lakonisch erzählt läuft die Geschichte ganz wie im tragischen Western auf das Ende der beiden Hauptpersonen hinaus, die in einer etwas surreal aber nicht durchweg konsequent erzählten Schluss-Sequenz im Sterben die Rollen tauschen. Der Schluss fällt leider etwas gegenüber dem ansonsten wunderbaren und von der Präsenz der Darsteller und dem Wortwitz des Drehbuchs lebenden Hauptteil der Geschichte ab, weshalb ich einen Stern abziehe. Nichts desto trotz sehe ich in diesem Film eine melancholische Mahnung, sein Leben vollständig zu leben und keine halben Sachen zu machen. Ganz bezaubernd ist da die kleine Szene mit Manesquiers Schwester, die nach einigem gutem Zureden endlich erstmals in ihrem Leben zugibt, ihren Mann für einen Trottel zu halten.

Fazit: Kein Film der großen Worte, eher der kleinen Gesten. Auf jeden Fall lohnenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de