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Das zweite Leben des Herrn Roos: Roman - Ein Fall für Inspektor Barbarotti [Taschenbuch]

Håkan Nesser , Christel Hildebrandt
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

18. Juli 2011
Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe – bis eines Tages ein kleines Wunder geschieht. Er gewinnt im Toto. Doch anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Schon bald wird die Idylle gestört – und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären …


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Das zweite Leben des Herrn Roos: Roman - Ein Fall für Inspektor Barbarotti + Eine ganz andere Geschichte + Mensch ohne Hund: Roman
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Produktinformation

Interview mit dem Autor Hakan Nesser: Jetzt reinlesen [593kb PDF]
  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (18. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442742439
  • ISBN-13: 978-3442742431
  • Originaltitel: Berättelse om Herr Roos
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.410 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nach Mensch ohne Hund und Eine ganz andere Geschichte legt der erfolgreiche schwedische Krimiautor Håkan Nesser mit Das zweite Leben des Herrn Roos seinen dritten Fall für Inspektor Barbarotti vor. Erneut erweist sich Nesser als Meister der psychologischen Beschreibung und hat einen subtilen Kriminalroman geschrieben, der nicht von Action und Kriminalistik lebt, sondern von seinen überzeugend dargestellten Psychogrammen und seinem Gespür für Sprache und Charaktere.

Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als Sonderling: „Ich bin nur ein alter Kerl. Ich bin langweilig wie ein Felsen und mache keinen Menschen froh.“ Er ist in seiner Ehe und seinem Job tot unglücklich und hadert mit dem Leben. Als er im Toto gewinnt, sieht er endlich einen Ausweg, aus seiner trostlosen Existenz auszubrechen und seinem Leben einen Sinn zu geben. Ohne seine Familie zu informieren, kauft er sich ein Häuschen im Wald, kündigt seinen Job und kann sich so endlich seinen Lebenstraum erfüllen: „Ich will auf einem Stuhl vor meinem Haus im Wald sitzen und mich umschauen. Vielleicht ab und zu einen Spaziergang machen. Hineingehen, wenn es kalt wird. Ein Feuer anzünden.“ Doch dann wird sein Idyll gestört und Anna taucht auf, ein junges Mädchen, das aus einem Heim für Drogenabhängige abgehauen ist. Und bald darauf liegt eine Leiche im Wald....

Nesser lässt sich viel Zeit, ehe die Handlung an Fahrt aufnimmt. Auf den ersten 250 Seiten werden die Protagonisten Valdemar und Anna ausführlich porträtiert und der Leser erhält Einblick in deren Gedanken und Gefühlswelten. So hat Inspektor Gunnar Barbarotti auch erst nach der Hälfte des Romans seinen Auftritt, überzeugt dann aber wieder durch seinen schrägen Humor und sein sympathisches Wesen. Der Leser muss also Geduld und Interesse an tiefsinnigen Beobachtungen und psychologischen Betrachtungen mitbringen, die diesen Roman auszeichnen. Wer Krimi-Fastfood sucht, sollte nicht zu diesem Buch greifen, dafür ist es aber Freunden der leisen, psychologisch tiefgründigen Geschichten umso mehr zu empfehlen. -- Alexandra Plath -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

„Eine schöne, für dieses Genre eher ungewöhnliche Geschichte.“ (Der Standard)

„Nesser gelingt es, große Gefühle ohne Kitsch und Pathos zu schildern." (Hannoversche Allgemeine)

„Håkan Nessers Beschreibungen sind mal nüchtern, mal brillant, gehen in die Tiefe der Psyche. Groß!“ (Express)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hakan Nesser - Das zweite Leben des Herrn Roos 21. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Rezension zu HÅKAN NESSERS: Das zweite Leben des Herrn Roos

In diesem Jahr ' 2009 ' erschien bei btb die deutschsprachige Ausgabe des dritten Falls von Inspektor Barbarotti.

Ein Krimi ' da erwartet man einen im Büro arbeitenden Inspektor, er erhält einen Anruf, eine Leiche ist gefunden und die Maschinerie der Polizei setzt sich in Gang.
Aber so geschieht es nicht im dritten Roman um den halb schwedischen, halb italienischen Polizisten Gunnar Barbarotti in der Stadt Kymlinge.
Er erscheint erst nach ungefähr der Hälfte des Romans auf Seite 249. Bis dahin geht es in zwei zunächst getrennten, dann sich vereinigenden Handlungssträngen um den mit seinem Leben unzufriedenen Ante Valdemar Roos und der einundzwanzigjährigen Anna Gambowska, die aus einem Heim für drogenabhängige Mädchen ausgerissen ist. Roos, ein Mann Ende 50, lebt ein extrem langweiliges Leben, ist verheiratet in zweiter Ehe und lebt mit Alice und zwei Stieftöchtern, bis er im Toto gewinnt. Er verrät dies niemandem, kündigt seine Stelle und kauft eine Hütte im Wald, ca. 70 Kilometer entfernt, wo er fortan seine Tage verbringt und Aphorismen schreibt. Gleichzeitig flieht Anna aus einem Heim, landet in der Hütte von Roos und erstaunlicherweise freunden sich beide an. Hier endet der erste Teil, im zweiten erfahren wir von Inspektor Barbarotti, der sich einen Fuß gebrochen hat und im Krankenhaus liegt. Durch einen Zufall erfährt er von Roos und dass dieser verschwunden ist und fängt mit Eva Backmann an zu ermitteln.
Im zweiten und dritten Teil des Krimis wird deutlich, dass es sich nicht um einen klassischen Kriminalfall handelt, sondern dass es um Beziehungen geht, die ein Leben lebenswert machen. Gemeint ist damit nicht nur die klassische Mann-Frau-Beziehung, sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung, die Beziehung zwischen Freunden. Und diese Beziehungen bestimmen den Verlauf der Handlung, sodass vielleicht sogar ein drittes Leben für einige der Protagonisten möglich ist.
Wer einen typischen Krimi erwartet, wird eventuell enttäuscht sein, wer sich aber auf einen Roman einlässt, der sich intensiv und tiefsinnig mit dem Leben beschäftigt, wird vielleicht das Buch nachdenklich und zufrieden aus der Hand legen.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Bleis VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die "Nordlichter" (Dahl, Edwardson, Fossum, Nesser, Mankell ...) schreiben selten nur Krimis bzw. Thriller. Ganz im Sinne ihrer sie prägenden Vorgänger Sjöwall/Wahlöö ist damit immer auch ein Blick auf das gesellschaftliche Geschehen und/oder die psychologische tiefgründige Betrachtung der Hauptfiguren verbunden.

Jeder der genannten Autoren hat seinen eigenen Stil. Nesser schreibt in der Regel ruhige, psychologisch fundierte Betrachtungen der Gesellschaft, die sich meist um einen rätselhaften Kriminalfall ranken. Nach 10 Krimis mit dem Maardamer Kommissar Van Veeteren, liegt hier nur der dritte Fall des Inspektors Barbarotti vor. Während sich die ersten beiden Fälle durch die sehr rätselhafte und sich erst am Ende auflösende, spannende Ausgangssituation auszeichnen, ist der dritte Fall "Das zweite Leben des Herrn Roos" vollkommen anders.

Der Mordfall, der erst in der Mitte des Buches geschieht, spielt eher eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund stehen zwei gesellschaftlichen "Loser" und ihre Gedanken und Sichtweisen, die die Gesellschaft und das Leben an sich thematisieren. Es sind ein fast 60-jähriger "Buchhalter", der die Inkarnation der Langeweile für seine Umgebung ist und ein 20-jähriges Mädchen, das bis vor kurzem drogenabhängig und gerade auf Entziehungskur ist. Bis zum Mord finden die beiden nicht nur sich auf eine sehr ungewöhnliche Art und Weise, sondern auch einen Weg (oder besser einen Ansatz), das bzw. ihr Leben zu genießen.

Diese Episode liest sich wunderbar ruhig und sehr schön. Man hat fast Angst vorm Weiterlesen, weil die drohenden Schatten sich immer mehr vergrössen, die dieses kleine Glück dieser beiden bedrohen. Wie subtil Nesser diese Angst immer mehr schürt zeigt eine Facette seiner schriftstellerischen Meisterschaft.

Natürlich kommen auch die wichtigen Hauptfiguren um Inspektor Barbarotti ins Spiel, wenn auch erst Mitte des Buches. Marianne, seine nunmehr geehelichte Frau, seine und ihre Familie, die Inspektorin Eva Backmann und viele mehr, die man aus den ersten beiden Fällen kennt.

Zu knobeln gibt es aber in diesem dritten Fall von Inspektor Barbarotti nicht wirklich viel. Einzig der Nebenstrang der ungelösten Grafitti-Schmierereien ist eine kleine, aber lösbare Nuß.

Wer einen Krimi, der klassischen Art erwartet, wird hier nicht bedient. Es ist eine wunderbar zu lesende, psychologisch fundierte Betrachtung der Vorgeschichte eines Mordfalles, die übergeht in die Jagd nach den Tätern. Derweil stellen die Protagonisten Überlegungen über die Gesellschaft und das Leben an, die einen immer wieder innehalten lassen und zum Nachdenken anregen.

Den Schluß des Buches fand ich sehr gelungen.

Insgesamt ein köstliches Lesevergnügen!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das zweite Leben des Herrn Roos 25. August 2011
Format:Taschenbuch
Ich denke, dass die durchschnittliche Bewertung von 4 Sternen zu hoch angesetzt ist.
Über weite Strecken des Kriminalromans ensteht der Eindruck, dass es sich überhaupt gar nicht mehr um einen Kriminalroman handelt. Positiv daran ist, dass die Figuren sehr detailliert charakterisiert und vor allem psychologisiert werden. Allerdings könnte dies meiner Meinung nach auch in einem geringeren Umfang der erzählten Zeit geschehen, denn zum Teil sind die zu langatmig geratenen ca. ersten 250 Seiten zu langweilig für einen Kriminalroman.
Insgesamt finde ich außerdem, dass es unterschwellig zu viele Brüche in dem Buch gibt, die zwischen Banalitäten und Tiefe bestehen. So ist zum Beispiel der eigentliche Mordfall, als er dann eintritt, an sich eher banal und vorhersehbar. Dadurch, dass der Leser ca. 200 Seiten vor Ende des Romans eigentlich weiß, welche Motive dem Mord zu Grunde lagen und was wahrscheinlich passiert ist, kommt es durch die nun einsetztenden Ermittlungen der Polizei um Inspektor Barbarotti zu zahlreichen Wiederholungen.
Tiefe erlangt er wiederum durch die intensive Psychologisierung der Hauptfiguren und deren z.T. interessanten Gedankengängen und Fragen so z.B. bei der Schilderung der Art und Weise der polizeilichen Ermittlungen oder in den voneinander abweichendenden Charakterisierungen der Hauptfiguren durch weitere Charaktere.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Nicht das, was ich erhofft hatte....
Nachdem ich von Hakan Nesser nun schon einige Bücher gelesen habe und stets überzeugt war, muss ich hier leider mal eine negative Kritik abgeben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von B. Strickling veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein richtiger Krimi ist das ja nicht
aber insgesamt ist das Buch gut lesbar mit interessanten Personenbeschreibungen. Die lange Autofahrt am Schluß hätte gerne etwas kürzer und glaubwürdiger... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von hannahh veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das zweite Leben
Das zweite Leben war super und sehr spannend zu lesen, das hat dazu geführt, das ich auch weiter Bücher von Ihm besorge.
Vor 2 Monaten von gresiak peter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Wie (fast) jedes Buch von Hakan Nesser: super und spannend und nachvollziehbar und einfach nur zu empfehlen! Unbedingt sofort lesen...
Vor 3 Monaten von G. Lesen veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Tiefenpsychologie mit schweren logischen Brüchen
ACHTUNG: DIESE REZENSION VERRÄT DETAILS AUS DEM PLOT!

Eigentlich war ich immer ein Fan von Nesser, der seinen Romanen stets eine sonderbare Stimmung der Sehnsucht... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hans De Roos veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer Barbarotti...
Gut, aber nicht sehr gut. Dafür mit zuvielen Längen. Und warum kann ein Ermittler dem Täter nicht einfach so auf die Spur kommen und muss stattdessen hinterher... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Simon & Manuela Hörsch veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Bemüht!
Der dritte Barbarotti,ist nach "Mensch ohne Hund" und "eine ganz andere Geschichte", mit Abstand der bemühteste. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Detlef.H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zufrieden!
Es war ein Reibungsloser Ablauf und ein guter Service, der Artikel ist genau so, wie er beschrieben wurde
Danke schön
Vor 4 Monaten von Sase veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein echte Hakan Nesser,
sehr gute aufgebaute Geschichte und er beschrebt auch die Landschaft so schön. Mann hat das Gefühl, selbst schon mal da gewesen zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ans Muijsers-Smith veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Das langweilige Buch des Herrn Nesser
Dieses Buch wird nicht zu Ende gelesen. Ich hab echt versucht, es zu lesen und bin bis Seite 150 gekommen. Es sollte ein Krimi sein, es soll ein Inspektor Barbarotti Buch sein. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Miss Waikiki veröffentlicht
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