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Das wissen nur die Götter
 
 
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Das wissen nur die Götter [Gebundene Ausgabe]

Reinhard Pohlke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Artemis & Winkler (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3760819648
  • ISBN-13: 978-3760819648
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Reinhard Pohlke
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Immer öfter müssen sich die -- inzwischen selten gewordenen -- Schüler oder gar Studenten der Altertumswissenschaften mit der gedankenlos gestellten und vor 30 Jahren noch undenkbaren Frage: "Was lernt Dir das?" herumschlagen. Die hintergründige Motivation dieses versteckten Fast-Vorwurfes rührt aus einer oft kompletten Unkenntnis der Grundlagen eigener Kultur, die sich, unter anderem, häufig in einer blinden, wurzellosen Sprachverwendung niederschlägt. Gesunde Halbbildung, mit der man sich über den Plebs erhebt, feiert fröhliche Urständ, das Klientel ist ein immer wiederkehrender Gast in den Feuilletons selbst angesehener Zeitungen, unklar im Kopf umherschwirrende Redewendungen werden prokrustischer Manier in rudimentär vorhandene Sprachgerüste gezwängt, Bildung, und das heißt auch Sprachbildung, geht die Lethe 'runter und beißt allzu oft -- aber dazu später. Eine kleine Philippika, die übertrieben, und gemäß ihrer Natur, auch provokant klingen mag, doch ganz sicher liegt in der Übertreibung auch ein Körnchen Wahrheit. Doch Abhilfe naht! Mit seinem Werk Das wissen nur die Götter, einem Buch über deutsche Redewendungen aus dem Griechischen, lädt uns Reinhard Pohlke, seines Zeichens Pädagoge für die Horror-Fächer Latein und Griechisch (Pohlkes Schüler sind dennoch zu beneiden: Mit so einem Lehrer muss man einfach Spaß haben!) dazu ein, die Antike und ihr Erbe auf unterhaltsame Weise und ganz ohne elitäres Gehabe kennen zu lernen. Schon das Cover weckt vorfreudige Erwartungen -- die dann auch bei näherer Betrachtung des Buchinhaltes nicht enttäuscht werden.

Herr Pohlke berichtet in kurzen, alphabetisch geordneten Artikeln über die oft uralte Herkunft gängiger Redewendungen unserer Sprache. Er tut das in einem sehr angenehm unprätentiösen Stil, ohne wichtige Informationen zu unterschlagen, ohne erwachsene, auch geübte Leser vor Langeweile -- jetzt kommt es -- "in's Gras beißen zu lassen" (vgl. Homer, Ilias, II, 416-418) und ohne Jugendliche zu überfordern.

Die Literaturhinweise am Ende der Artikel sind, wie der Autor selbst zugibt, nicht vollständig, führen aber in jedem Fall die wichtigsten Quellen an, inklusive ihres Nachlebens in der Weltliteratur. Man spürt überall die Freude des Autors am Sujet, an der Sprache, deren Herkunft und ihrer heutigen Verwendung, und fühlt sich am Ende der Lektüre beinahe, aber natürlich nur beinahe, versucht, Ludwig Wittgenstein zu widersprechen, wenn er sagt: "Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache." Fazit: Eine Lektüre, die Freude bereitet, wozu nicht zuletzt auch die ebenso respektlosen wie einfühlsamen Illustrationen von Honoré Daumier beitragen. --Burkhard Steinmüller

Kurzbeschreibung

Beim "Pyrrhussieg" verrät schon der Name die Herkunft aus dem Griechischen. Wie aber steht es mit "Glück im Unglück", "auf Rosen gebettet sein" oder "Zeit ist Geld"? Auch bei weiteren geläufigen Redensarten wird der Leser über den griechischen Ursprung überrascht sein. Reinhard Pohlke erklärt in seinem Buch deutsche Redensarten, die ihre Herkunft im Griechischen haben. Er liefert ausführliche Informationen zur ursprünglichen Bedeutung und Entstehung sowie zur Verwendung im Deutschen und schließt mit Textbeispielen und Hinweisen in anderen modernen Sprachen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Herr Pohlke schaffte es, meine durch den Griechisch-Unterricht hervorgerufene Aversion gegen die griechische Sprache vergessen zu machen. Fundiert recherchiert und amüsant geschrieben weist er den griechischen Ursprung vieler unserer heutigen Redewendungen nach. Sein Schreibstil ist unterhaltsam, entbehrt jedoch nicht der nötigen Ernsthaftigkeit. Der Ursprung der meisten Redewendungen war mir vorher gar nicht bekannt. Herr Pohlke ordnet sie jedoch so gekonnt in einen Zusammenhang ein, daß das Lesen dieses Buches ein reines Vergnügen war.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Lesen dieses Buches war das reinste Vergnügen. Auf unterhaltsame Art und Weise werden hier Redensarten und Worte erklärt, die zwar allen geläufig sind, deren Herkunft jedoch für mich bisher zum größten Teil unbekannt war. Und dies geschieht, ohne zu lehrerhaft zu wirken. Die Illustration finde ich ebenfalls sehr gelungen. Das Lesen des Buches ist rundherum ein Vergnügen und ich hoffe, daß bald eines für die lateinischen Wörter folgt.
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