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Das wilde Leben
 
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Das wilde Leben

Natalia Avelon , Matthias Schweighöfer , Achim Bornhak    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,95 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Natalia Avelon, Matthias Schweighöfer, David Scheller
  • Regisseur(e): Achim Bornhak
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 3. August 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000RF11ZQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.888 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Das wilde Leben beleuchtet das Leben von Uschi Obermeier, Sex Ikone, Model, Femme Fatale, Freiheitskämpferin.

Uschi Obermeier war und ist eine freiheitsliebende Frau, und dabei unheimlich attraktiv – eine explosive Mischung, schon immer. Es geht also um Sex, Drugs and Rock´n Roll, um das volle Programm. Und es geht, wieder einmal, um die sechziger Jahre, um Popkultur, Aufbruch, Emanzipation – eine Zeit, die in der Rückbetrachtung gesellschaftspolitisch derart aufgeladen wurde, dass es sehr schwer fällt die allgegenwärtigen Bilder und Klischees zu überwinden. Aber das muss man womöglich gar nicht. Deutlich einfacher und vielleicht sogar effektiver ist es sich ihnen schlichtweg mit Haut und Haaren auszuliefern..

Es beginnt mit Uschis Herkunft, der spießig-erdrückenden Atmosphäre, die über allem wabert was man sich unter dem Deutschlandbild der s/w Fernsehära so vorstellt. Da bedarf es keines Kommentars, dass die attraktive, aufgeweckte Uschi da raus muss. Den Kommentar bekommt man dennoch nachgeliefert. Dann geht es nach Berlin, in die Hochburg der sexuellen Befreiung, dorthin, wo sich Menschen mit esoterischen Weltanschauungen und absurden Mähnen verzogen, und sei es nur auf der Flucht vor der Einberufung. Uschi gerät „in Kontakt“ mit Langhans und den Kommunarden. Aber Berlin ist bei hellem Lichte betrachtet auch recht muffig. Es geht hinaus, in die große Welt, dorthin wo der Puls der Zeit schlägt. Uschi verliebt sich in Mick Jagger, dann in Keith Richards - eine „intensive“ Beziehung. Jetzt wird deutlich warum sie als Ikone der sexuellen Befreiung gehandelt wird. Die Männer liegen ihr zu Füssen, sie jedoch lässt sich von niemandem einfangen. Sie zieht weiter, landet beim Kiezkönig auf St.Pauli, bereist mit ihm jahrelang die Welt, lebt das Leben, dass sie leben will. Wer kann das schon von sich behaupten.

Regisseur Achim Bornhak inszeniert Das wilde Leben als Fotopose, reduziert das ohnehin schwierige Genre des Biopics auf ein Abschreiten altbekannter Bilder. Uschi auf der Demo, Uschi als Covergirl, Uschi mit Mick und natürlich Uschi mit Keith. Nur konsequent, dass auch das „legendäre“ Nacktfoto der Langhansschen „Kommune 1“ vom Stutti nachgestellt wird. Man fragt sich manchmal, wer in diesem Film älter aussieht: die durchweg jungen Schauspieler oder die Methodik der Inszenierung. Alles in allem ist Das wilde Leben nicht wirklich an Zeitgeschichte interessiert. Es ist ein Film über Eitelkeiten und Narzissmus geworden. Ob der Titel in diesem Zusammenhang als Sarkasmus zu begreifen ist, sei dahingestellt. Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Die wilden Sechziger: Der Münchner Teenager Uschi Obermaier (Natalia Avelon) verdreht den Männern den Kopf, brüskiert sie aber auch mit ihrem selbstbestimmten Auftreten. Über eine Musikgruppe lernt Uschi die freie Liebe in der legendären Berliner "Kommune 1" kennen: Sie beginnt eine Beziehung mit dem Kommunarden Rainer Langhans (Matthias Schweighöfer). Schnell merkt sie jedoch, dass die lauthals geforderten neuen Ideale der linken Szene wenig mit der Realität zu tun haben: Der für eigene Seitensprünge immer empfängliche Langhans reagiert eifersüchtig, als sich auch Uschi diese Freiheiten nimmt. Uschi steigt zum begehrten Top-Model auf und wird zur Ikone der jungen Generation: Sie erscheint als Cover-Girl auf dem Playboy und dem Stern, und selbst die Superstars dieser Zeit, darunter Mick Jagger (Victor Norén) und Keith Richards (Alexander Scheer), liegen ihr zu Füßen. Der berühmte italienische Produzent Carlo Ponti will sie zum Filmstar machen. Doch Uschi lehnt ab: Die Freiheit ist ihr wichtiger. Selbst in der intensiven Beziehung zu Keith Richards spürt sie bald: Die Kehrseiten des Ruhms, nämlich die Isolation der Stars und die Groupie-Existenz in anonymen Hotelzimmern, lassen sich mit ihrem Lebensentwurf nicht vereinbaren. Der Afrika-erfahrene Abenteurer Dieter Bockhorn (David Scheller) eröffnet ihr eine neue Welt. Er herrscht als Kneipenwirt auf dem Hamburger Kiez über ein Milieu, in dem Frauen nur nach ihrem Stundenumsatz bewertet werden. Doch in Uschi verliebt Bockhorn sich unsterblich, und er gibt sein bisheriges Leben auf, um mit ihr in einem luxuriös ausgebauten Bus auf Weltreise zu gehen. Etliche Jahre vagabundieren sie durch Asien und Amerika. Beide sind

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Vor Jahren habe ich mal einen Bildband mit Biografieteilen über Uschi Obermaier gelesen und war sofort fasziniert von dieser Frau, einer Ikone der Hippi-Generation! Umso mehr freute ich mich, nun eine Verfilmung ihres Lebens zu sehen! Und: Der Film ist einfach klasse! Uschi Obermaier hätte keine andere besser spielen können, die Ähnlichkeit ist verblüffend! Was für eine Frau! Wunderbar fand ich auch die tolle Filmmusik, die so richtig Lust auf Freiheit macht (besonders der Ohrwurm "Summerwine" - genial). Das tragische Ende hat mich echt berührt. Habe später einen Artikel gelesen, dass Uschi den Wohnwagen immer noch hat und teilweise darin wohnt, mit allen Erinnerungen an ihren Liebhaber.
Hach...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das wilde leben eben.... 4. Februar 2011
Von JottHa
Format:DVD
so wie es sein sollte. Losgelöst von einengenden konventionen und sich selbst entdecken. Solange es eben geht. Genau das gefühl hat mir dieser film vermittelt.
Gesellschaftskritische interpretationen der damaligen zeit haben schon andere filme gezeigt; dieser hier ist unterhaltung und ein spiegelbild der damaligen verhältnisse in denen Uschi O. lebte. Und das hat sie auch nach ihrer fasson getan.Leben und genießen. Das kann man sehen wie man will.
Rosa oder grau.
Respekt dem regisseur und allen beteiligten. Sie haben eine glaubhafte und sehenswerte interpretation der buchvorlage abgeliefert. Gewünscht hätte ich mir eine nachblende der folgejahre. Das hätte das ganze "rund" gemacht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Am 7. Januar 2007 rezensierte ich Uschi Obermaiers Buch " Mein wildes Leben " und titelte " Eine der erotischsten Frauen des letzten Jahrhunderts ". Heute Abend nun sah ich mir endlich den auf diesem Buch basierenden Film an und bin begeistert, wie hervorragend die Schauspielerin Natalia Avelon die schöne 68er Ikone dargestellt hat. Der Film thematisiert nicht alle Erinnerungen , die im Buch fixiert sind aber wohl die wesentlichsten.

Die Anfangsszenen zeigen das spießig kleinbürgerliche Münchner Vorstadtmilieu, welches das freiheitssehnsüchtige Mädchen Uschi Obermaier hinter sich lassen möchte. Ungebildet ist sie und sie wird ihr Leben lang ohne intellektuelle Ambitionen bleiben, dennoch steht ihr die Welt offen, nicht zuletzt wegen ihrer Schönheit, ihrer Freiheitsliebe und ihrer unkonventionellen Art zu leben.
Diese Frau ließ sich weder kaufen, zwingen noch einbinden. Ein freies Leben war von Anfang an ihr höchster Wert. Das machte sie natürlich interessant für viele Männer, deren Jagdtrieb dadurch gefordert war.

Man sieht Obermaier bei ihren frühen Diskothekenbesuchen, dem Einstieg in die Drogenwelt und man sieht sie auf Titelblättern des " Twen ", einer ehemaligen Jugendzeitschrift, mittels derer ihre Karriere als Fotomodell ihren Anfang nahm.
Mit der Musikkommune Amon Düül reist sie nach Berlin und lernt Rainer Langhans ( Mathias Schweighöfer) kennen, mit dem sie eine Zeitlang in der damals berühmt berüchtigten " Kommune 1 " in Berlin gelebt hat.

Wie im Film deutlich wird, akzeptiert man sie dort nicht, weil sie intellektuell nichts zu bieten hat. Dennoch lebt sie wie keine andere Person in der Kommune jene Unkonventionalität, die die anderen im Grunde bloß fordern. Gezeigt werden Demos in Berlin und die Gier der Presse diese Kommunardenbewohnerin bei solchen Angelegenheiten abzulichten. Thematisiert wird Obermaiers sexuelles Verhältnis zu Mick Jagger und Keith Richards, die Eifersuchtsszenen seitens Langhans und das Ende der langjährigen Beziehung mit dem Kommunarden.

Obermaier ist eine völlig körperbezogene Frau, die Freude am Sex hat und fähig ist diesen hemmungslos zu genießen.Sie lernt Hamburgs Kiezgröße Bockhorn kennen , behält aber ihre sexuelle Beziehung zu Mick Jagger und Keith Richards bei, wobei sie, wie der Film deutlich macht, offensichtlich zu Richards eine emotionalere Bindung hatte wie zu Jagger.

Ähnlich wie das Buch unterstreicht auch der Film ihre Ablehnung gegenüber dem Prostituierten- und Ludenmilieu, in welchem sich Bockhorn aufhält.Anstelle eines 10 Jahres-Film-Vertrag mit Ponti zu unterschreiben, geht Obermaier mit Bockhorn im Wohnmobil auf Abenteuerreise nach Asien, wo sie diesen Mann nach indischem Ritual heiratet.Die Eheschließung ist der farbliche Höhepunkt des Films. Hier erfreuen den Zuschauer Bilder wie aus Tausendundeiner Nacht.

Während einer anderen Reise, die die beiden nach Mexiko führt, kommt Bockhorn ums Leben und Keith Richard, den sie genau in der Nacht zuvor in Mexiko erneut trifft , eröffnet ihr, dass er heiraten wird.Vordergründig ein trauriges Filmende, doch wer die Vita von Uschi Obermaier kennt, weiß, dass diese Frau daran nicht zerbrochen ist. Sie ist eine bodenständige Bayerin, die in einem Interview im Alter von 60 resümierte:" Ich weiß alles kann mir genommen werden, Männer, Liebe, Geld, aber nicht mein Talent und mein Handwerk."

Ein gut gemachter Film, mit dem Soundtrack " Sommerwine " und fetziger Musik von den Stones im Hintergrund .

Empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ganz guter Film
Ich mag den Film sehr gerne, auch um einfach mal zu sehen, wie jemand einfach das tut, was er will. Man muss den Film mögen und für den Preis kann ich ihn nur empfehlen.
Vor 4 Monaten von N. Mehne veröffentlicht
Die wilde Leere...
Ich fand den Film rundum schlecht. Das fängt bei den unfassbar schlechten Darstellern an (besonders hervorgehoben gehört hier der vollständig fehlbesetzte Matthias... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sascha Wort veröffentlicht
Lieblos hingerotzter Film
Die echte Uschi Obermeier (gespielt im Film von Natalia Avelon) hatte in der Tat ein aufsehenerregendes Leben. Leider zerstört der Film den Mythos einer Ikone. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Heinz Ketchup veröffentlicht
Ja, so war es! Aber nicht für alle.
Bis letzte Woche hätte ich abgewinkt bei dem Namen Uschi Obermeier - nach dem Motto: unpolitischer Groupie! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Wolfgang V. Lüttichau veröffentlicht
Flache Kommödie
Ein wenig enttäuscht bin ich schon, der Film hat meine Erwartungen bezüglich Rolling Stones nicht erfüllt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von C. Mayr veröffentlicht
Uschi wie sie wirklich war
Der Film begeistert. Man fühlt sich in die 70er zurückversetzt. Auch das wilde Leben hat viel Gefühl. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Arrucha veröffentlicht
Nicht wirklich authentisch
Dieser Film beleuchtet nur die bekannte Oberfläche. Die idealistische politische Botschaft wurde gekonnt durch die US-amerikanische Zensur "Warner Brothers" zugunsten des... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Hulk veröffentlicht
Toller Film
Mir gefällt dieser Film sehr gut. Ich habe Spaß gehabt, ihn anzusehen und es gab auch keine Stellen, in denen es sich hingezogen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Freakin veröffentlicht
Eine Frau, die ihrer Zeit voraus war
Liegt es an der Frau? Liegt es am gelungen Drehbuch? Nach "Falco" ist es dem deutschen Film gelungen, erneut ein gelungenes Biopic über eine interessante Person zu drehen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von S. Simon veröffentlicht
Mehr als ich erwartet habe!
Der Titel sagt ja eigentlich schon alles. "Das wilde Leben" der Uschi Obermaier, einem wunderschönen Model (gespielt von Natalia Avelon, gleicht dem Original fast wie ein Ei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von Daniela Denise
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