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Das wilde Kind
 
 

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Das wilde Kind [Audiobook] [Audio CD]

T.C. Boyle , Boris Aljinovic
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Tier? Dieser Frage geht T.C. Boyle in seiner Erzählung Das wilde Kind nach, das die Geschichte des berühmten „Wolfskinds“ Victor von Aveyron aufgreift, das Ende des 18. Jahrhunderts nicht nur in Frankreich für Aufsehen sorgte.

Jäger fanden den Jungen im Jahre 1797 in den Wäldern Südfrankreichs, wo er sich nackt und völlig verdreckt von Wurzeln und Nüssen ernährte. Er kann nicht sprechen, nur sehr selektiv hören und reagiert völlig unempfindlich auf Hitze und Kälte. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo sich der junge Arzt Dr. Jean Itard seiner annimmt. Itard ist fasziniert von dem wilden Kind, das in völliger Isolierung ohne jegliche menschliche Erziehung aufgewachsen ist. Mit unendlich viel Geduld versucht er, Victor (wie er das Kind nennt) in einen zivilisierten Menschen zu formen. Aber ist das überhaupt möglich? Oder ist Victors Verhalten weniger kulturell als vielmehr biologisch bedingt?

Den Konflikt zwischen Zivilisation und Natur stellt T.C. Boyle in den Mittelpunkt seiner Erzählung, denn so erklärt der US-Autor: „Eines der Themen, die mich über Jahre hinweg beschäftigt haben, ist unser Verhältnis zur Natur, und daher war ich schon immer fasziniert von Geschichten, die vom animalischen Wesen des Menschen handeln.“ Boyle gelingt es, diese Faszination in seiner nicht einmal 100 Seiten umfassenden Erzählung auf den Leser zu übertragen. Eine packende Lektüre und ergreifende Studie über einen Grenzgänger und darüber, was es heißt, Mensch zu sein. -- Alexandra Plath -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Es macht Spaß, mit Aljinovic, der schon früheren Boyle-Gestalten seine Stimme lieh, zu staunen." (hörBücher )

Kurzbeschreibung

Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich: Ein etwa 12-jähriges Kind, verwildert, nackt und unfähig zu sprechen, wird in den Wäldern gefangen. Der Junge, dem man den Namen Victor gibt, ist nicht nur bei der einfachen Landbevölkerung, sondern auch bei Pariser Wissenschaftlern DIE Sensation. Ein junger Arzt beginnt mit dem schwierigen Experiment der "Zivilisierung", das nur bedingt erfolgreich verläuft... Vollständige Lesung. Sprecher: Boris Aljinovic

Über den Autor

T.C. Boyle wurde 1948 in Peekskill, im Hudson Valley, geboren und wuchs in schwierigen Familienverhältnissen auf. Nach ausschweifenden Jugendjahren in der Hippie- und Protestbewegung der 60er Jahre war Boyle Lehrer an der High School in Peekskill und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten in namhaften Zeitschriften. Heute lebt er mit seiner Frau und drei Kindern in Kalifornien. Bis ins Jahr 2012 unterrichtete er an der University of Southern California in Los Angeles 'Creative Writing'. Für seinen 1987 erschienenen Roman "World´s End" erhielt Boyle den PEN/Faulkner-Preis.

Boris Aljinovic, geboren 1967, studierte zunächst Englisch und Französisch an der FU Berlin. Anschließend absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte in Weimar, Schwerin sowie in Berlin am Renaissance-Theater. 1993 gab Aljinovic sein Leinwanddebüt in dem Episodenfilm Flirt, von 1999 bis 2001 gehörte Boris Aljinovic zum Ensemble der Krankenhaus-Soap Klinikum Berlin Mitte - Leben in Bereitschaft. Seit 2001 spielt er im Berliner Tatort. Auf der Kinoleinwand erschien er zuletzt in 7 Zwerge - Männer allein im Wald (2004). Für den Hörverlag spricht er u. a. in den Hörspielen In 80 Tagen um die Welt von Jules Verne und Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier und liest Zähne und Klauen von T.C. Boyle. 2007 wurde er mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret ausgezeichnet.
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