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Das wilde Kind: Erzählung Gebundene Ausgabe – 8. Februar 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 2 (8. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446235140
  • ISBN-13: 978-3446235144
  • Originaltitel: Wild Child
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 1,4 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138.587 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tom Coraghessan Boyle wurde 1948 in Peekskill/New York geboren. Er promovierte 1977 an der University of Iowa mit einer Kurzgeschichtensammlung und lehrt heute Creative Writing an der University of Southern California. Boyle lebt in Santa Barbara.

Produktbeschreibungen

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Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Tier? Dieser Frage geht T.C. Boyle in seiner Erzählung Das wilde Kind nach, das die Geschichte des berühmten „Wolfskinds“ Victor von Aveyron aufgreift, das Ende des 18. Jahrhunderts nicht nur in Frankreich für Aufsehen sorgte.

Jäger fanden den Jungen im Jahre 1797 in den Wäldern Südfrankreichs, wo er sich nackt und völlig verdreckt von Wurzeln und Nüssen ernährte. Er kann nicht sprechen, nur sehr selektiv hören und reagiert völlig unempfindlich auf Hitze und Kälte. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo sich der junge Arzt Dr. Jean Itard seiner annimmt. Itard ist fasziniert von dem wilden Kind, das in völliger Isolierung ohne jegliche menschliche Erziehung aufgewachsen ist. Mit unendlich viel Geduld versucht er, Victor (wie er das Kind nennt) in einen zivilisierten Menschen zu formen. Aber ist das überhaupt möglich? Oder ist Victors Verhalten weniger kulturell als vielmehr biologisch bedingt?

Den Konflikt zwischen Zivilisation und Natur stellt T.C. Boyle in den Mittelpunkt seiner Erzählung, denn so erklärt der US-Autor: „Eines der Themen, die mich über Jahre hinweg beschäftigt haben, ist unser Verhältnis zur Natur, und daher war ich schon immer fasziniert von Geschichten, die vom animalischen Wesen des Menschen handeln.“ Boyle gelingt es, diese Faszination in seiner nicht einmal 100 Seiten umfassenden Erzählung auf den Leser zu übertragen. Eine packende Lektüre und ergreifende Studie über einen Grenzgänger und darüber, was es heißt, Mensch zu sein. -- Alexandra Plath

Pressestimmen

"Es macht Spaß, mit Aljinovic, der schon früheren Boyle-Gestalten seine Stimme lieh, zu staunen." (hörBücher) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Esther TOP 1000 REZENSENT am 12. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Einige Männer aus Laucane haben ihn zuerst zu Gesicht bekommen, mit ihrer Beute auf dem Rückweg von der Jagd. Dreizehn Jahre war er alt, als er sich schließlich in die Fänge der Gesellschaft verirrt hatte. Gehetzt, gefangen, eingesperrt wie ein Tier, doch das Gesicht hinter dem Wulst aus Haaren, verriet menschliche Gestalt. Er schlief auf hartem Grund, ernährte sich von Bucheckern, Eicheln und Wurzeln, verspeiste Kartoffel roh und macht keine Halt vor Kröten, die er ohne zu Zögern in einem Satz verschlang. Als kleiner Junge vom familiären Mittagstisch verstoßen, ist er mit einer Narbe am Hals seiner Stiefmutter großen Dank verpflichtet, die es nicht übers Herz brachte, dem Jungen die Kehle durchzuschneiden und ihn stattdessen im Wald verloren wusste. Bald ist er die große Attraktion von Paris 1799. Seiner moralischen Unzivilisiertheit wegen, fühlte sich nun der Klerus verantwortlich für das gottlose Wesen ohne Seele.

T.C.Boyle beschreibt in dieser bestechend nüchternen Erzählung die Zivilisierung eines ausgestoßenen Kindes nach Ansichten und Methoden einer Zeit anderer Moralvorstellungen - und dennoch ist diese Geschichte nicht so fern, wie das Jahr 1799. Unvorstellbar eindringlich ist die trockene Berichterstattung, trifft einerseits die Ader maßloser Bestürzung und Betroffenheit und schürt andererseits einen Ekel, eine Abscheu mit Seltenheitswert.

Keine typischen Boyle'schen Charaktere, wohl aber seine ureigenen Elemente von Realitäten, die einem das Hinsehen nicht einfach gestalten. Unbeschreiblich nachhaltig, eindrucksvoll und in nur wenigen schlichten Worten auf den Punkt gebracht!
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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Öschelbrunn am 20. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Zur besseren Einordnung meiner Rezension möchte ich zwei Anmerkungen vorwegschicken:
a) Ich bin ausgesprochener Fan der Romane von TC Boyle.
b) Ich bin Romanleser und kann mich nicht wirklich für Kurzgeschichten begeistern. Dass ich denoch "Das wilde Kind" von TC Boyle gekauft habe, lag vor allem am Autor und der Tatsache, dass die knapp 110 Seiten dieser Erzählung Romancharakter versprachen.

In "Das wilde Kind" erzählt TC Boyle von einer wahren Begebenheit: Victor von Aveyron hat es tatsächlich gegeben. Als sogenanntes Wolfskind wurde er im nachrevolutionären Frankreich des späten 18ten Jahrhunderts von Jägern in einem Wald entdeckt und wenig später gefangen. Nach diversen Fluchten wurde das völlig verwilderte Kind schließlich in einer Anstalt zur Erziehung taubstummer Kinder untergebracht, wo sich der Arzt Itard mehrere Jahre der "Zivilisierung" des Kindes widmete. TC Boyle schmückt diese realen Begebenheiten, die im Detail bei Wikipedia nachzulesen wären, in seinem typisch spöttischen Stil aus, ohne die Tragik des victorschen Lebens zu unterschlagen.
Wie es im Wesen der Erzählung (im Gegensatz zum Roman) liegt, bleibt nicht genug Raum, um die handelnden Figuren (jenseits von Victor) im Detail zu entwickeln. "Das wilde Kind" ist eine gut lesbare Erzählung, die aber eigentlich nicht die Tiefe und Bedeutung hat, um ein eigenes Buch zu rechtfertigen. Und genau in dieser Erkenntnis liegt die Wurzel meiner Verärgerung über dieses Buch.

"Das wilde Kind" ist die Titelerzählung aus TC Boyles neuestem amerikanischen Erzählband "The wild child".
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es ist ein alter Satz von mir - das wichtigste erlebt der Mensch vor seinem 15. Lebensjahr.
Hermann Hesse

Was passiert mit einem Menschen, der als Kleinkind einen Mordversuch überlebt und für Jahre im Wald sich selbst überlassen bleibt? Ist der Mensch von Natur aus "gut" und lebensfähig, oder ist er geprägt von Zuwendung, Erziehung, von der Vermittlung von Werten und in der Summe derjenige, welcher frühkindliche Prägung in Verbindung mit individuellen Anlagen werden ließ?

T. C. Boyle nimmt sich in der Novelle "Das wilde Kind" fiktionalisiert einer vielleicht wahren Begebenheit an. Im Jahr 1797 fangen Jäger in einem französischen Waldgebiet ein kleines, nacktes Kind, das kaum menschliche Verhaltensweisen besitzt. Es ist ein unter zehn Jahre altes Wesen, das völlig sich selbst überlassen das Leben eines kleinen Tiers in der freien Natur fristet. Es ernährt sich von den Früchten des Waldes, von kleinem Getier und von rohen Kartoffeln, die es auf entlegenen Äckern findet. Fast alles Menschliche ist ihm fremd. Seine Sinne sind ausschließlich auf das Befriedigen momentaner Bedürfnisse ausgerichtet. Schlafen, trinken, fressen, fressen vor allem, was sich später bei ihm zur Obsession entwickeln wird. Hitze und Kälte spürt es kaum, Kleidung und den Aufenthalt in Häusern hasst es. Die sensationelle Entdeckung spricht sich herum, und nachdem sich das kleine Wesen noch mehrmals der Zivilisation entziehen kann, wird es für lange Zeit der Obhut eines jungen Pariser Arztes überlassen, der äußerst engagiert mit Liebe, aber vor allem mit unnachgiebiger Strenge versucht, "Victor" elementare menschliche Verhaltensweisen und Fähigkeiten beizubringen.
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