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Das weibliche Gehirn: Warum Frauen anders sind als Männer
 
 
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Das weibliche Gehirn: Warum Frauen anders sind als Männer [Gebundene Ausgabe]

Louann Brizendine , Sebastian Vogel
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 359 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455500269
  • ISBN-13: 978-3455500264
  • Originaltitel: The Female Brain
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.495 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Louann Brizendine
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Warum gebrauchen Frauen 20 000 Wörter am Tag, während Männer nur 7000 schaffen? Warum erinnern sie sich an Konflikte, von denen Männer meinen, es habe sie nie gegeben und das, obwohl ihr Gehirn um 9 Prozent kleiner ist? Erstmals wurde das weibliche Gehirn erforscht. Brizendine zeigt, warum Frauen die Welt so gründlich anders sehen als Männer.

Klappentext

"Diese Autorin weiß, was im Gehirn Ihrer Frau los ist - und wie Sie es als Mann steuern können."
Bild

"Louann Brizendine kann sehr anschaulich komplexe physiologische Zusammenhänge erklären."
Psychologie heute

"Brizendines Thesen lösten unter Hirnforschern, Hormonspezialisten, Psychiatern und Soziologen kontroverse Diskussionen aus und sprengten den Small Talk auf jeder Party."
Handelsblatt -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

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77 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein solches Buch zu besprechen heißt, sich in einem Minenfeld zu bewegen. Es ist ein Tanz zwischen wissenschaftlichen Ergebnissen (die sich durchaus widersprechen mögen), "Politischer Korrektheit", Männer- und Frauenwitzen, Emanzipation und Vorurteilen. Dabei steht in diesem Buch eigentlich nicht viel Neues. Es ist das, was die Autorin aus etwa neunhundert (zitierten) Fachartikeln extrahiert hat.

Louann Brizendine ist Gründerin einer Hormon-Klinik, studierte Neurobiologin und kann eine zwanzigjährige klinische Praxiserfahrung vorweisen. Nach ihren eigenen Aussagen möchte sie Frauen helfen, ihre wechselnden Gefühle und ihr Verhalten besser zu verstehen. Da viele Gefühle sich aus vorhersehbaren Hormonschwankungen ableiten lassen, könne Frau mit diesem Hintergrundwissen ihr Leben besser selbstbestimmen und planen.

Das Buch ist gegliedert in die Lebensabschnitte einer Frau, vom Säugling über das junge Mädchen, vom pubertierenden Mädchen zur Mutter, vom verliebten Mädchen zur Partnerin, den Wechseljahren und dem Leben nach der Menopause. Dass das Gehirn von Frauen in mancher (!) Hinsicht anders funktioniert als das von Männern belegt Louann Brizendine an vielen (fast zu vielen) Beispielen. Vieles wurde beispielsweise bereits von einem der führenden Neurobiologen, Steven Pinker, in seinem ausgezeichneten Buch "Das unbeschriebene Blatt" besprochen. Was ja Unisex-Gehirn-Befürworter oft übersehen ist, dass geschlechtsspezifische Gehirnmuster, Hormonwirkungen und Verhaltensweisen nicht nur auch bei Tieren zu beobachten sind, sondern experimentell bestätigt werden können (beispielsweise durch Übertragung von bestimmten Genen von einer Art zur anderen).

Stärken hat das Buch in den ausführlichen Beschreibungen der Wirkungen der verschiedenen Hormone auf das Gehirn und die entsprechenden Konsequenzen für Gefühle und Verhalten. Allerdings wurde mir bei den vielen Beispielen ganz schwubbelig von den Hormon-Wellen, fast möchte ich mich wundern, wie Frauen mit den Hormon-Tsunamis überleben. Anderererseits, Hormone sind eben (unter anderem) die Signalträger, über die Körperzellen auf die Außenwelt reagieren und miteinander kommunizieren. Verwirrend ist bei solchen Signalsystemen, dass einige wenige Schlüsselsubstanzen eine Reihe von Veränderungen hervorrufen können, die, je nach dem wie die sonstigen Bedingungen sind, ganz verschieden sein können. Ich fürchte, dass ein Teil der Ablehnung dieser Ursache-Wirkungs-Mechanismen daher kommt, dass sie wirklich schwer zu durchschauen sind. Da hilft auch dieses Werk nicht wirklich weiter.

Im Anhang stellt Louann Brizendine Für und Wider von Hormontherapien gegenüber. Dabei hat sie einen gewissen Hang zum "Für". Immerhin, die Gegenargumente breitet sie ebenfalls aus und empfiehlt Frauen, sich von ihrem Körper leiten zu lassen.

Insgesamt scheint mir das Buch etwas Hormontherapie-lastig zu sein (was bei der beruflichen Expertise der Autorin nicht weiter verwundert). Und ein Titel wie etwa "Wirkungen von Hormonen auf das (weibliche) Gehirn" würde den Inhalt besser treffen. Ungenau werden Ausflüge, die über das Gebiet der Hormone hinausgehen. So bestehen, so Louann Brizendine, zwischen den genetischen Informationen von Mann und Frau "nur geringfügige Abweichungen von weniger als einem Prozent". Dies beruhigt mich, da der genetische Abstand vom Menschen zum Schimpansen immerhin etwa eineinhalb Prozent beträgt. Sozusagen halber Schimpansenabstand. Unschön finde ich den immer wiederkehrenden Ausdruck "Verdrahtung" des Gehirns. Wir haben keine Drähte im Gehirn. Normalerweise. Und was bedeutet ein "größeres" Gehirnareal? Mehr Zellen? Mehr Synapsen? Mehr Myelin?

Trotz einiger Schwächen ist das Buch doch lesenswert. Es zeigt, wie sehr die Gemütsverfassung einer Frau (und, in geringerem Maß, die eines Mannes) von Hormonen abhängig sein kann, unabhängig von den äußeren Umständen. Wenn es Frauen hilft, sich mit diesem Wissen besser zu verstehen und sich besser selbst bestimmen zu können, so hätte es einen wichtigen Zweck erfüllt.

Auch Männern sei es empfohlen. Zwar werden Frauen für uns Männer immer noch weitgehend unberechenbar bleiben, aber jetzt wissen wir wenigstens so ungefähr, warum. Und können sie umso mehr lieben.
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132 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ob die Autorin in der Sache Recht hat oder nicht, kann ich als interessierter Laie nicht beurteilen (ich vermute mal, dass es sich so verhält : wenn man Gemeinsamkeiten von Mann und Frau sucht, wird man Gemeinsamkeiten finden; sucht man Trennendes, findet man Unterschiede...). Doch Eines kann ich mit Bestimmtheit sagen : dies ist kein wissenschaftliches Buch, nicht einmal ein populärwissenschaftliches, eher gehört es in die Kategorie der Bestseller von Pease und Pease (Warum Männer ...., und Frauen nicht ...) .
Dazu zwei Beispiele (pars pro toto) : die Autorin sagt an etwa fünf Stellen des Buches: die für Sex verantwortlichen Gehirn-Regionen sind beim Mann doppelt so groß wie bei den Frauen. Sie sagt an keiner Stelle, woher sie diese Info hat (ihr Anmerkungsapparat ist ohnehin ein Graus), und - schlimmer noch - sie benennt diese Regionen nie. Und das hat gute Gründe, denn es gibt diese Sex-Regionen schlicht und einfach nicht. Denn SEX (selbst beim Mann, der für die Autorin oft nicht mehr als ein zweibeiniger Affe ist, nix als Sex und Gewalt im Kopf, ansonsten dumpf und tumb) Sex ist viel zu komplex, als dass man ihm zwei , drei Regionen zuweisen könnte, um deren Neuronen oder Synapsen zu zählen.

Beispiel no.2: Die Autorin erwähnt eine deutsche Studie, bei der es darum ging, dass Männer und Frauen dreidimensionale Objekt im Kopf (mental) drehen mussten. Das Ergebnis dieser Studie : Frauen tun sich dabei signifikant schwerer als Männer. Frau Brizendine sagt dazu : Ein Unterschied im Leistungsbereich sei nicht festzustellen. Fügt dann aber hinzu: Frauen gebrauchen dazu andere Gehirnbereiche als Männer, was dazu führe, dass sie - die Frauen - mehr Zeit für die Aufgaben brauchen. Dazu kann ich nur sagen: wenn Y eine Aufgabe schneller als X erledigt, dann ist das sehr wohl ein Unterschied im Leistungsbereich ! (Man denke nur etwa an Kopfrechnen). Was soll man nun von einer Autorin halten, die sich die Untersuchungs-Ergebnisse so zurechtbiegt, dass sie ins vorgefertigte Schema passen ? Bias in science nennt man das, und dieses Buch ist ein Paradebeispiel für solch eine Wissenschaft mit Schlagseite (zum Thema Weiblicher Orgasmus etwa stützt sie sich auf eine Untersuchung von 1972, die mittlerweile wegen ihrer gravierenden statistischen Mängel - es wurde nur eine Frau untersucht !! - nur noch als abschreckendes Bespiel in der Literatur zitiert wird.)
Ich sollte noch hinzufügen, dass ich - rein intuitiv - durchaus der Meinung bin, dass sich Männlein und Weiblein von Natur aus mehr unterscheiden, als es vielen politisch korrekten Gender-Mainstreaming-Enthusiasten lieb ist. Daher begann ich dieses Buch in der Hoffnung, hier die wissenschafliche Begründung für diese Intuition zu finden. Doch leider wuchs mit jeder Seite eher der Frust als die Einsicht... Ich bin mir sicher, dass in dem Buch viele richtige Dinge stehen, doch wie sollen die Leser sie von den Verfälschungen und Irrtümern unterscheiden ?

Als Fazit: ein ideales Buch für Leute, die provokante Thesen und Themen für den nächsten Party-Smalltalk brauchen. Zudem liest es sich flüssig (obwohl die vielen Anekdoten aus dem Medizin-Alltag der Autorin - sie machen etwa ein Drittel des Buches aus - auf die Dauer nerven). Für alle, die ernsthaft an der Materie interessiert sind, ist es eher eine Enttäuschung
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von friend
Format:Taschenbuch
Meinem Eindruck nach, liegt das Buch, was Wissenschaftlichkeit und Stil anbelangt, nur knapp über "Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einpacken können".

Durch den Aufkleber "Spiegel-Bestseller" war ich glücklicherweise vorgewarnt.
Die Autorin ist bekanntlich Gründerin einer Hormonklinik, entsprechend einseitig sind ihre Erklärungsversuche auf die Wirkung von Hormonen beschränkt (die zweifellos eine wichtige Rolle spielen). Andere Faktoren (Erziehung, andere neurobilogische Einflüße etc.) werden nicht berücksichtig.
Irritierend sind viele Passagen, die auf die Funktionsweise des Gehirns Bezug nehmen. Es ist durchweg von "Schaltkreisen" (wohl das meistgebrauchte Wort im Buch) die Rede, von Verbindungen zwischen Gehirnteilen (die wahlweise mit Landstraßen oder Autobahnen verglichen werden), von fester Verdrahtung oder von "Hormonwellen", die das Gehirn "überschwemmen".
Daß das Gehirn etwas anders funktioniert, als diese naive Ausdrucksweise nahelegt, sollte jedem klar sein, der sich ein wenig mit den neurobiologischen Grundlagen des menschlichen Gehirns beschäftigt hat.
Wissenschaftlichen Studien, die als Quelle dienen, werden oft auf die Schlußfolgerungen, die die Autorin aus diesen zieht, reduziert ("Wie sich in einer Studie zeigte,... Fußnote zur Literaturangabe), selten werden Versuche und Ergebnisse ausführlich wiedergegeben oder gegenübergestellt.

Leider vergibt die Autorin eine Chance, in dem Sie Ihr Buch explizit an ein weibliches Publikum richtet (jedenfall ist das mehrfach ihrer Anrede des Lesers zu entnehmen), denn das Thema geht sowohl Frauen als auch Männer etwas an.

Der Ausdruck ist sehr mangelhaft, Sätze wiederholen sich oft wortwörtlich von Kapitel zu Kapitel (manchmal gar von Absatz zu Absatz).
Oft wird stark generalisiert und polemisiert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Genial
Ich bin Anfang 50 und hätte dieses Buch gern einige Jahre früher gelesen. Die Autorin berichtet anschaulich und gut verständlich über die Hormone und was diese... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karin D. veröffentlicht
Im Dienste der Wissenschaft?!
Dieses Buch reiht sich nahtlos in die lange Reihe an Büchern und "wissenschaftlichen" Ratgebern ein, die durch ihre Aussagen die bestehenden Ungerechtigkeiten zwischen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marie Krüerke veröffentlicht
und Louann hat doch Recht
Frauen besitzen ein unterschiedliches Chromosom gegenüber Männern und das manifestiert sich in allem, Aussehen, Verhalten, Fortpflanzung, die verschiedenen Hormone setzen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Thomas Markert veröffentlicht
Sehr hilfreich (mit Einschränkungen !) - zum...
Ich finde die beiden Bücher von Fr. Brizendine über das männliche und das weibliche Gehirn sehr hilfreich. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jack-in-the-Green veröffentlicht
Wer ist Frau der Lage?!
Die Autorin beschreibt hormonelle Veränderungen im Körper einer Frau, die so in groben Zügen durchaus zu beobachten sind. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ruth Alexiadis veröffentlicht
Das weibliche Gehirn
ich fand das Buch aus der Sicht eines Mannes (im bereits weit fortgeschrittenen Alter) sehr interessant und habe viele neue Erkenntnisse über die Frau im Allgemeinen erhalten. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Hajo veröffentlicht
Enttäuschend unwissenschaftlich
Wirklich enttäuschend, was eine Wissenschaftlerin hier anliefert. Ich kann nur das Wissenschaftsmagazin «Nature» zizieren:«Obschon die Autorin über eine hohe akademische... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von RIM veröffentlicht
Das weibliche Gehirn: Warum Frauen anders sind als Männer
An alle muss ich zuerst sagen da ich Krankenpfleger bin viel es mir natürlich leichter mit manchen Fachbegriffen etwas an zufangen als es warscheinlich anderen fallen wir. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Gregor Helbing veröffentlicht
einfach, mit n bissl witz und informativ...
...aber wenn man sich mit dem thema schon etwas auseinandergesetzt hat, ist es meiner meinung nach nur noch eine aneinanderreihung von "allgemein bekannten" Informationen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von C-Age veröffentlicht
BUCH für Männer? ;-)
Sehr schön finde ich die wissenschaftlich erarbeiteten Inhalte, die uns Männern erklären sollen wie wir mit Frauen umgehen sollten... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Michael Schmidt-ackermann veröffentlicht
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