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Das weiße Rauschen
 
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Das weiße Rauschen

Daniel Brühl , Anabelle Lachatte , Hans Weingartner , Tobias Amann    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn man Hans Weingartners Das weiße Rauschen, diesen Trip in die Innenwelten eines paranoiden Schizophrenen, zum ersten Mal sieht, ist man zunächst überrascht, vielleicht sogar etwas entnervt angesichts seiner Kompromisslosigkeit und Radikalität. Ein Debüt wie dieses -- Weingartner hat mit dem Film sein Studium an der Kölner Hochschule für Medien abgeschlossen -- passt irgendwie kaum in unsere Zeit und noch viel weniger in die momentane deutsche Filmlandschaft. Eher denkt man schon an die Anfänge des New Hollywood, an die frühen Filme Martin Scorseses und John Cassavetes'. Es sind die filmischen Techniken dieser damals unerbittlichen Kino-Erneuerer, die Weingartner hier konsequent anwendet und die er mittels der neuen DV-Kameras sogar noch weiter radikalisieren kann.

Wie im Kino der 60er-Jahre, in den Exploitation-Produktionen Roger Cormans oder Richard Rushs, ist es auch bei Weingartner ein psychedelischer Drogentrip, der alles Weitere ins Rollen bringt. Aber was dann folgt, ist eben kein sensationalistischer Thriller, sondern eine eindringliche Krankheitsstudie. Der junge, aus der Provinz nach Köln gekommene Student Lukas (Daniel Brühl) nimmt bei einem Ausflug ins Bergische eine Droge, die einen Schalter in seinem Bewusstsein umlegt. Von diesem Moment an kann er nicht mehr in die Wirklichkeit, den ganz normalen Alltag zurückkehren. Seine Wahrnehmung verzerrt sich; überall wird er von Stimmen verfolgt. Schließlich sieht er nur einen Ausweg: einen Sprung aus dem Fenster, der ihn in eine psychiatrische Anstalt bringt. Nach seiner Entlassung gewinnt er durch die Psychopharmaka, die er schlucken muss, zeitweilig die Kontrolle über sein Leben zurück. Doch irgendwann hört er auf, die Medikamente zu nehmen.

Nach Benjamin Quabecks Nichts bereuen ist Das weiße Rauschen der zweite Film, in dem Daniel Brühl an die Grenzen schauspielerischer Einfühlung zu gehen scheint. Die Eindringlichkeit, mit der er die Symptome von Lukas' paranoider Schizophrenie erfahrbar macht, hat fast etwas Unheimliches. Man ist entsetzt von diesem zunächst noch ganz normal erscheinenden, eher schüchternen jungen Mann, den Kleinigkeiten von einem Moment auf den anderen völlig ausrasten lassen. Aber zugleich wird man von Daniel Brühls Darstellung geradezu magnetisch angezogen. Obwohl man eigentlich -- schon um sich selbst zu schützen -- auf Distanz zu Lukas gehen will, involviert Brühl einen immer stärker. Die fast schon selbstzerstörerische Intensität seines Spiels gibt Hans Weingartners stilistisch eher kühler, sich selbst filmisch ständig reflektierender Studie die letztlich unerlässliche emotionale Dimension. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

Wer das weisse Rauschen sieht, der wird sofort wahnsinnig. Ausser wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal! Lukas zieht mit 21 Jahren in die Großstadt, in die WG seiner Schwester. Er hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Sofort stürzt man sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigenlich eine Menge Spaß. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Die Stimmen beschimpfen ihn und er fühlt sich verfolgt. Paranoide Schizophrenie lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt für Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf. Am Ende einer Reise, die ihn bis an die spanische Atlantikküste führt, scheint er etwas gefunden zu haben, das aus dem Wahnsinn herausführen könnte: Das weisse Rauschen.

VideoMarkt

Lukas zieht vom Land zu seiner Schwester Kati nach Köln. Abenteuerhungrig stürzt sich der 21-Jährige in sein neues Leben und nimmt vom Kiffen mit den WG-Bewohnern bis hin zu exzessiven Disconächten alles an Entertainment mit, was die Stadt zu bieten hat. Bis er eines Tages einen Trip einwirft, der sein Leben von Grund auf umkrempelt. Er beginnt, Stimmen in seinem Kopf zu hören und leidet unter Verfolgungswahn. Paranoide Schizophrenie heißt die Krankheit, deren langwierige Bekämpfung Lukas bis an Spaniens Küste führen wird.

Video.de

Hans Weingartner zeichnet in seinem Abschlussfilm der Kölner Kunsthochschule das einfühlsame Porträt eines Ertrinkenden, dessen Hilfeschreie vor lauter Partygedröhn nicht wahrgenommen werden. Ausnahmetalent Daniel Brühl verkörpert den eisern gegen die Krankheit ankämpfenden Lukas äußerst intensiv. Weingartner führte seine Digitalkamera selbst und schafft mit den schnörkellosen Bildern eine fast dokumentarisch anmutende Nähe zu seinem Protagonisten, die besonders beim jungen Arthouse-Publikum Anklang finden dürfte.

Blickpunkt: Film

Als Folge von Drogenkonsum beginnt der 21-jährige Lukas Stimmen zu hören und unter Verfolgungswahn zu leiden. Der Kampf gegen die Krankheit führt ihn bis nach Spanien. Das einfühlsame Porträt entstand als Hans Weingartners Abschlussfilm an der Kölner Kunsthochschule.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Berührende Geschichte eines jungen Mannes, der an psychotischen Schüben leidet, mit der DV-Kamera eerzählt.

Kurzbeschreibung

Wer das weisse Rauschen sieht, der wird sofort wahnsinnig. Ausser wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal! Lukas zieht mit 21 Jahren in die Großstadt, in die WG seiner Schwester. Er hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Sofort stürzt man sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigenlich eine Menge Spaß. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Die Stimmen beschimpfen ihn und er fühlt sich verfolgt. Paranoide Schizophrenie lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt für Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf. Am Ende einer Reise, die ihn bis an die spanische Atlantikküste führt, scheint er etwas gefunden zu haben, das aus dem Wahnsinn herausführen könnte: Das weisse Rauschen.

Produktbeschreibungen

"Wer das weisse Rauschen sieht, der wird sofort wahnsinnig. Ausser wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal."

Lukas (Daniel Brühl) zieht mit 21 Jahren in die Großstadt, in die WG seiner Schwester. Er hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Sofort stürzt man sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigentlich eine Menge Spaß. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Die Stimmen beschimpfen ihn und er fühlt sich verfolgt. Paranoide Schizophrenie, lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt für Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf. Am Ende einer Reise, die ihn bis an die spanische Atlantikküste führt, scheint er etwas gefunden zu haben, das aus dem Wahnsinn herausführen könnte: DAS
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