Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das waren die Grünen: Abschied von einer Hoffnung
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das waren die Grünen: Abschied von einer Hoffnung [Restexemplar] [Englisch] [Taschenbuch]

Jutta Ditfurth
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, Restexemplar --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 387 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Oktober 2000)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3548750273
  • ISBN-13: 978-3548750279
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 346.010 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jutta Ditfurth
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Jutta Ditfurth auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jutta Ditfurth hat ein neues Buch geschrieben. Das waren die Grünen heißt es, und im Untertitel nimmt sie Abschied von einer Hoffnung. Das klingt irgendwie wehmütig, doch Wehmut ist noch das Wenigste, was man dem Buch nachsagen kann. Eine schonungslose Abrechnung mit den Grünen und den Weggefährten von einst ist es geworden. Voller Wut und Polemik.

Vor neun Jahren trat die Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende der Grünen aus der Partei aus. Warum sie so lange mit dem Buch gewartet habe? Weil der Abstand erst jetzt groß genug sei, sagt Jutta Ditfurth. Aber wohl noch immer nicht groß genug, mag man angesichts der Lektüre entgegnen, denn von emotionalem Abstand ist wenig zu spüren. Besonders hart trifft es die Realo-Fraktion um Josef "Joschka" Fischer, dem "grünen Flakhelfer einer inhumanen neuen Weltordnung". Er und seinesgleichen hätten aus einer rebellischen, ökologischen und emanzipatorischen Partei einen "neoliberalen und charakterlosen Haufen" geformt, deren einstiges Symbol, die Sonnenblume, heute so verfault und vergiftet sei, "dass sie nicht einmal mehr als Kompost zu gebrauchen ist".

Nun, solche Sätze haben schon einen gewissen Unterhaltungswert, was man bekanntlich nicht von allen literarischen Ergüssen unserer Politiker sagen kann, und wer sich, wie Jutta Ditfurth, längst von der Partei abgewandt hat, wird sie sicherlich mit einiger Häme lesen. Das eigentlich Interessante aber steckt im Detail. Es betrifft vor allem jene grünen Politiker, die das Bündnis mit der CDU suchen. "Schwarz-grün hat braun-grüne Flecken", warnt Ditfurth, und offenbart einige überraschende personelle und inhaltliche Verflechtungen, die diese Spielart neu-grüner Politik in ein zumindest diffuses Licht tauchen. --Stephan Fingerle

Autorenportrait

Jutta Ditfurth, geboren 1951, lebt in Frankfurt am Main. Publizistin und politische Aktivistin in neuen sozialen Bewegungen und in der "Ökologischen Linken", Mitglied des Frankfurter Stadtparlaments für "ÖkoLinX". Autorin zahlreicher Bücher. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unheimlich 28. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jutta Ditfurth beschrieb in Ihrem polemischen Stil, die neoliberale Politik von Rot-Grün, die auf seit dem 11. September in unheimlicher Weise bestätigt wird.

Gerhard Schröder und Joschka Fischer als Kriegstreiber. Otto Schily als Zerstörer des Grundgesetzes.

Vor dem 11. September 2001 hätte ich dies alles für Quatsch gehalten, aber leider hat Jutta Ditfurth mit ihrer mutigen Analyse der politischen Situation in Deutschland mehr als Recht behalten.

Ein aufklärerisches Werk, dass jeder Lesen sollte, der von Rot-Grün bzw. der Politik enttäuscht ist.

Vorsicht für alle anderen, dieses Buch zerstört die Illusion der friedlichen, umweltfreundlichen sowie pazifistischen GRÜNEN und zeigt das wahre menschenverachtende, unsoziale Gesicht der SPD/GRÜNEN Regierung

War diese Rezension für Sie hilfreich?
20 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Darstellungen über die Vorgeschichte der grünen Partei fassen in konzentrierter Form und gelungen die Entwicklung nach dem Krieg zusammen, vieles aus Frau Ditfurths Archiv war neu und aufschlußreich. Der Kernpunkt wird faktenreich untermauert, man hat es bei der mittlerweiligen Mehrzahl grüner Parteigänger mit gnadenlosen Opportunisten zu tun. Auch wenn es für den Inhalt des Buchs keine Rolle spielt, der Stil erinnert wohltuend an die Unverschraubtheit und Klarheit der Texte der klassischen revolutionären Linken. Was auch naheliegt, da linke Systemopposition aus nachvollziehbaren Gründen die einzige gesellschaftlich Kraft ist die nicht verwässern muß um zugrundeliegende Motive zu vernebeln. Herrschaft basiert nach wie vor nicht auf klaren, sondern auf verbogenen Theorien als strategischer Grundlage, und der Grad der objektiven Entwicklung läßt sich auch am Grad der Heuchlerei ablesen, die erforderlich ist um die Rücken zu beugen und die Hirne zu halbieren. Hier wirkt Frau Ditfurth machtvoll entgegen.

Zu den Ausführungen hinsichtlich der Rolle der Technologien kann man teilweise zustimmen, insbesondere in Bezug auf die Feststellung daß nach dem Ende der kapitalistischen Wirtschaftsweise nicht alles 1:1 wird übernommen werden können da - wie etwa die Reproduktionstechnologie - einiges menschenfeindlichen Quellen entspringt. Trotzdem ist einiges dazu ergänzen. Ganz allgemein gesagt ist Technik vom Wesen her zunächst ein Mittel um die zur Produktion notwendige Arbeitszeit zu reduzieren. Würde nicht für den Profit sondern für den sozialen Fortschritt produziert, müßte sich verglichen am Stand der 50er Jahre die Arbeitszeit heute auf ein Achtel verkürzt haben, da die Produktivität im gleichen Maß gestiegen ist. Hohe Produktivität (die erst durch den Kapitalismus aus dem Boden gerammt wurde) als notwendige Voraussetzung für eine geringe notwendige Arbeitszeit ist die wesentliche Grundlage, um das Leben für alle lebenswert zu machen, sprich ein gesamtheitliches, an den fundamentalen menschlichen Bedürfnissen orientiertes Leben mit kultureller und demokratischer Betätigung überhaupt erst führen zu können. Nicht Wissenschaft und Technik sind die Quelle der gesellschaftlichen Verfaulung, sondern deren Nutzung unter der Leitlinie der Profitmaximierung. Diesen wichtigen Hinweis vermisst man in 'Das waren die Grünen'. Allen Wissenschaften die ihre Fortschritte und Erfolge ihrer historisch-dynamischen Untersuchungsmethode verdanken, inklusive dem Marxismus als ernsthafteste Gesellschaftswissenschaft, hat das Bürgertum in Konsequenz darauf mit dem Angriff auf jede Art des historischen, kausalen und insbesondere des nach Interessen forschenden Denkens geantwortet und durch unzählige ideologische Spielarten diese drei Fragestellungen mit Tabu und Erdrosselung belegt. Wie die letzten 10 Jahre zeigen ist dadurch die Verblödung und Infantilisierung großer Teile ihrer sogenannten Intelligenz glänzend gelungen, was übrigens auch die zunehmende Gehirnerweichung der Studenten in den fortgeschrittensten Ländern zeigt. Der Kampf für den Marxismus als 'Entlarvungswissenschaft' wird dadurch neben seinen entscheidenden politisch-materiellen Aspekten auch zu einem Kampf für die Wissenschaft überhaupt, die bei noch längerer Dauer der bürgerlichen Herrschaft in einem ähnlichen Dunkel zu versinken droht wie die antike Wissenschaft im Mittelalter. Es ist nicht nur kein Trost, sondern bestimmender Teil dieser Entwicklung daß die Anwendbarkeit der für die Kapitalverwertung interessanten Teile der Wissenschaft dabei erhalten bleibt. Das dabei entstehende moderne Mittelalter wirft seine Schatten bereits kräftig voraus, Folter und Vernunftverachtung, Scholastik und Zynismus sind im Zuge des Verfalls der bürgerlichen Ordnung schon längst zurückgekehrt. Es ist die Abkehr von der Aufklärung als ehemaliger kultureller Waffe des Bürgertums neben der historisch bestimmenden materiellen Durchschlagskraft, mit Marx als geradliniger Fortsetzung und konsequentem Ausbau ihrer fortgeschrittensten Positionen. Dürre Bruchstücke wahrheits- statt anpassungsmotivierter linker Theorie ragen noch einige Zeit in die Buch-, Artikel- und Redenlandschaft, bevor sie schließlich zu formlosem Geröll werden, was man in 'Neusprech' wohl Pluralität der Meinungen in Verwechselung mit Klarheit und Verbindlichkeit nennt. 'Das waren die Grünen' ist ein Beitrag dazu, diese Entwicklung zu bremsen.

Die historische Entwicklung nach der Oktoberrevolution kommt im Text sehr kurz weg, obwohl hier der wesentliche Schlüssel zum Verständnis des letzten Jahrhunderts bis heute liegt. Frau Ditfurth erwähnt kurz, daß es ihr nicht zukomme das materielle Niveau und die damit verbundenen politischen Folgen nach der Oktoberrevolution zu beurteilen. Stalin 'die Flüsse rückwärts fließen lassen wollte' (was zutrifft). Nun war der Stalinismus nicht die Folge der relativen Rückständigkeit der Sowjetunion, sondern der politische Schatten der Interessen privilegierter Schichten. Nicht Stalin hat die Bürokratie gefunden, sondern sie ihn. (Nebenbei gesagt war der entscheidende Unterschied zwischen den Bolschewiki und den Kämpfern der RAF, seinen Verstand darauf zu verwenden die jeweiligen Zwingherren wirksam anzugreifen. Alle Bemerkungen zum Terrorismus greifen zu kurz, wenn sie nicht von diesem Blickwinkel ausgehen). Die enorme politische Desorientierung derer, die nichts verschachern können als ihre Arbeit, wurzelt vor allem in dem nach wie vor wirkenden Einfluß von Sozialdemokratie und Stalinismus, und das ist der wesentliche Beitrag der das Profitsystem zu einem festen Pflock im Hirn der unterdrückten Mehrheit macht.

Die Systemfeinde lauern zunehmend auch von rechts, und allein das ist ein Grund nicht nachzulassen. Ein wachsender Teil der Leute möchte tatsächlich „Flüsse rückwärts fließen lassen", Sehnsüchte nach einer mittelalterlichen Produktionsweise treten in vielen Gesprächenauf, nationalistische Ansätze feiern facettenreich ihre Renaissance.

Abschließend ist zu sagen, daß Jutta Ditfurth als linke Systemoppositionelle hoffentlich noch recht lange und aktiv erhalten bleibt.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
entlarvend 8. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
endlich beschreibt die ehemalige grünen-mitgründerin wie einige der heutige "anchormen" der regierungspartei DIE GRÜNEN zu dem machten, was sie heute sind. mit karrieregeilheit und opportunismus deformierten die fischers, trittins, kuhns, ströbeles und auch einige frauen-an-der-sptize wie vollmer die vormals demokratische, pluralistische und v.a. politisch mit alternativen werbende partei. danke jutta ditfurth!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar