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Das war der Hirbel: Wie der Hirbel ins Heim kam, warum er anders ist als andere und ob ihm zu helfen ist (Gulliver)
 
 
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Das war der Hirbel: Wie der Hirbel ins Heim kam, warum er anders ist als andere und ob ihm zu helfen ist (Gulliver) [Taschenbuch]

Peter Härtling , Eva Muggenthaler
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Das war der Hirbel: Wie der Hirbel ins Heim kam, warum er anders ist als andere und ob ihm zu helfen ist (Gulliver) + »Das war der Hirbel« im Unterricht: Lehrerhandreichung zur Erzählung von Peter Härtling (Klassenstufe 3-5, mit Kopiervorlagen) (Beltz Praxis / Lesen - Verstehen - Lernen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 72 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: 7. Aufl. (15. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407782187
  • ISBN-13: 978-3407782182
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.016 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter Härtling
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Härtling stellt ganz sachlich und genau fest, wie Kinder leben müssen, die man vergisst, weil die Heime sie uns abnehmen." Südwestfunk "Man müsste dieses Buch zur Pflichtlektüre machen und es über Eltern und Grundschullehrer an die Acht- und Zehnjährigen im Land verteilen. Wie hier ohne falsches Mitleid und Rührseligkeit um ein Verständnis geworben wird, das ist beispielhaft." Stuttgarter Nachrichten

Kurzbeschreibung

Kinder wie Hirbel gibt es viele. Nur sind sie den meisten unbekannt. Peter Härtling macht in seinem berühmten Roman hautnah die Welt eines behinderten und elternlosen Jungen verständlich. Neuausgabe mit Bildern von Eva Muggenthaler.

Hirbel ist anders als andere, denn bei seiner Geburt ist etwas falsch gemacht worden. Er ist krank, hat oft Kopfschmerzen und auch Bauchweh von den Tabletten, die er dauernd nehmen muss. Manchmal schreit er dann und tut Dinge, worüber die anderen lachen. Hirbels Mutter hat ihn weggegeben, seither wandert er zwischen Pflegeeltern und Heimen hin und her. Trotzdem ist Hirbel kein trauriges Kind. Mit den Psychologinnen spielt er ihre Spiele, die Tests, die er alle schon kennt. Er hat eine wunderbare Singstimme, und das Singen bereitet ihm Freude, solange er sich dabei nach seinen eigenen Regeln richten darf. Und Hirbel kann Haken schlagen wie ein Hase, wenn man ihn einfangen will. Als er einmal wegläuft aus dem Heim, schläft er zwischen Schafen, aber er denkt, dass es lauter Löwen sind, die ihn nachts wärmen. Immer wieder läuft Hirbel fort, weil ihn niemand richtig versteht und weil er in ein anderes Land möchte. Dorthin, wo die Sonne gemacht wird auf den Bäumen.



In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
Der Hirbel ist der Schlimmste von alien, sagten die Kinder im Heim. Lesen Sie die erste Seite
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Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht nur für Kinder !!! 16. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich kam nicht von alleine zu diesem Buch, sondern ich sollte es von der Uni aus lesen.
Ich bereue es überhaupt nicht, denn es ist ein sehr schönes Buch. Es erzählt über den kleinen Hirbel, der von kaum jemanden verstanden wird, da er anders ist...da er viele Medikamente nehmen muss, und oft Kopfschmerzen hat.

LEIDER ist das Buch viel zu kurz (finde ich)...gerade wenn man beginnt den Hirbel zu verstehen und ihn lieb zu gewinnen, ist man schon am Ende...

Ansonsten ist es wirklich zu empfehlen!!! 5 Sterne!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eltern genießen aus Kindersicht einen außerordentlichen Status. Wie Superhelden beschützten sie ihre Kinder vor den Gefahren der Welt. Erst im Laufe der Zeit wird den Kindern bewusst, dass auch Eltern Grenzen gesetzt sind und das Erwachsene nicht immer alles nur zum Wohle der Kinder tun.

Hirbel hat da ganz andere Erfahrungen. Bereits bei seiner Geburt machten Erwachsene einen Fehler. Seit dem ist er geistig behindert. Seine Mutter will sich nicht um ihn kümmern, sondern schiebt ihn in ein Heim ab. Hirbel hat andere Probleme, als viele seiner Altersgenossen. Denken diese vielleicht daran, welche Kleider sie nachmittags ihrer Barbie anziehen wollen oder ob man die Carrera-Bahn aufbaut, so muss er wieder und wieder die immer gleichen Test freundlich lächelnder, im Grunde aber gleichgültiger, Psychologinnen über sich ergehen lassen. Er muss eklige Tabletten nehmen, von denen im schlecht wird. Und trotz der ganzen Medizin bekommt er plötzlich Kopfschmerzen. Dann wird er wütend und will nur seine Ruhe haben. Doch in Heimen für behinderte Kinder lässt man diese nie alleine oder aus den Augen. Und keiner versteht, was in ihm vorgeht, denn die Erwachsenen sind gesund und möchten am liebsten, dass sich Hirbel wie ein gesundes Kind benimmt. Sein einziger Zufluchtsort ist sein Schrank. Hier ist es dunkel. Keiner stört ihn, keiner stellt Forderungen an ihn und hier muss er auf niemanden Rücksicht nehmen.

Manchmal läuft Hirbel weg. Er trifft nette Menschen, die für ihn Verständnis haben, sich kurzzeitig um ihn sorgen und helfen und die immer nur das Beste für ihn wollen. Für die Erwachsenen heißt dass, ihn wieder ins Heim zurück zu bringen. Keiner fragt danach, was Hirbel will. Dabei möchte er nur echte Freunde, ein bisschen Liebe, Wärme und Zuneigung. Doch im kalten Heimalltag ist es gerade das, was ihm verwehrt wird.

Keine Feindbilder

Peter Härtling schildert ohne Effekthascherei die Geschichte eines behinderten Jungen. Größten Wert legt er dabei auf die detaillierte Darstellung des Heimalltages. Damit will er gegen den häufig noch existierenden romantisch verklärten Blickwinkel des aufgeklärten Erwachsenen anschreiben. In vielen Werken, in denen es um Heimkinder geht, werden die herrschenden Verhältnisse nur als „Gut“ oder „Böse“ dargestellt und dienen häufig nur als Staffage oder auslösendes Element. In „Das war der Hirbel“ erfährt der Leser sachlich nüchtern über die wirklichen Verhältnisse in solch einer Einrichtung. Dabei ist keiner der Psychologinnen, Betreuer oder Kinder gut oder böse, sondern einfach nur Menschen mit allen Problemen, die man sich vorstellen kann. Und diese sind oft auch noch überfordert mit den Anforderungen, die einzelne Kinder an sie stellen. So haben sie selten Gelegenheit, näher auf ein Kind einzugehen oder so gar eine emotionale Bindung einzugehen. Nicht dass sich die Erwachsenen kalt, gemein, gefühl- oder mitleidslos stellen. Doch gerade Mitleid ist etwas, was Hirbel nicht will. Er will einfach nur das Gefühl haben, dass mit den Zuwendungen ER gemeint ist und dass seine Person nicht einfach austauschbar mit jedem x-beliebigen anderen Heimkind ist.

Bis heute Aktuell und Dringlich

Wer einmal eine Vorlesung von Peter Härtling gehört hat, wird diese so schnell nicht wieder vergessen. Nicht jeder Autor besitzt die Fähigkeit, auch ein begnadeter Sprecher zu sein. Doch in diesem Fall dürfte es keinen Zweiten geben, der diesem Text auch über 20 Jahren nach Erscheinen noch eine solche Aktualität und Dringlichkeit verleiht. Dabei setzt er nicht auf theatralische Wirkung, vermeidet gekonnt Pathos und Kitsch und verfällt auch nicht in ein kleinkindhaftes Lispeln, Nuscheln oder Überakzentuieren. Vielmehr erzielt seine Lesung ihre Wirkung gerade durch das völlige fehlen von Effekthascherei und hält sich wohltuend im Hintergrund. Dadurch kann sich der Hörer völlig auf das Geschehen konzentrieren ohne durch Überpräsenz des Sprechers abgelehnt zu werden.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wichtig! 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In diesem Buch geht es um die Schwierigkeiten eines geistig behinderten Kindes, in seiner Welt zurecht zu kommen. Es geht auch um die Schwierigkeiten seiner Umwelt, mit dem Behinderten umzugehen. Das Thema wird von Peter Härtling sensibel aufgegriffen und realistisch umgesetzt. Er vergißt auch nicht zu zeigen, daß auch geistig behinderte Menschen in ihrer ganz eigenen Welt Glück und Heiterkeit empfinden können. Die Altersgrenze für dieses Buch mag vielleicht etwas niedrig angesetzt erscheinen, aber man sollte Kindern wohl einfach früh genug vermitteln, wie viel Gutes sie Behinderten geben können, indem sie versuchen zu verstehen, wie sie empfinden und mit der richtigen Mischung aus Rücksicht und Normalität auf sie zugehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
ein bewegender Kinderbuchklassiker
Wärme, Schutz, Güte ' das ist für Hirbel ein unerfüllter Wunsch.

Dieses Buch umfasst gerade mal 66 Seiten und schafft es in dieser Kürze eine so... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Isabell Brehme veröffentlicht
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Sehr gut - sehr ernst !
Es ist eine ernste Geschichte. Die ans Herz geht.

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Veröffentlicht am 10. Oktober 2007 von Rijke Herrmann
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Veröffentlicht am 7. April 2007 von sternentaumel
Die Welt ist ein Jammertal
Leider musste ich dieses Buch lesen, nicht in der Schule, sondern an der Uni.

Wie immer bei Härtling ist die ganze Welt ein Jammertal, Behinderte werden schlecht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2007 von Nadine1978
Eine brillante Hörbuchfassung eines Kinderbuchklassikers
Kein verklärter Kinderblick

Eltern genießen aus Kindersicht einen außerordentlichen Status. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 23. Januar 2006 von Wolfgang Haan
Brilliante Hörbuchfassung
Die ganze Familie war von diesem Hörbuch sehr angetan. Immer wieder lauschten wir der beeindruckenden Stimme des Autors, wie er uns einfühlsam in die Welt des kleinen,... Lesen Sie weiter...
Am 15. Dezember 2005 veröffentlicht
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