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am 10. April 2010
Bezüglich des Inhaltes und der Übersicht des Buches verweise ich auf die Rezension von "Kulturmanagement Network". Präziser bekomme ich das sicher nicht hin!

Im Gegenteil: Gerade auf S. 131, habe ich Mühe, Ordnung in die bisher dargebotenen Gedanken zu bringen.

Wie von anderen Rezensenten bemängelt, finden sich tatsächlich einge Allgemeinplätze wieder. Allerdings sind diese - anders als z.B. bei Eckart von Hirschhausen - interessant eingebettet in weit darüber hinausgehende Überlegungen. Diese bleiben - sozusagen zentriert zwischen Glückscomedians wie Hirschhausen einerseits und staubtrockenen, elfenbeinernen philosophischen Fakultäten andererseits - immer gut nachvollziehbar und dank Querverweise bei Belieben auch vertiefbar.

Im Grunde folgen Satz für Satz Denkanstöße. Ebendies macht für mich die Ordnung der Gedanken so schwer, drängt doch gleichzeitig der flotte Schreibstil zum Weiterlesen. Und zur Auseinandersetzung und Diskussion mit anderen. Dies und die ansprechende Aufmachung machen das Buch übrigens auch zu einem guten Geschenktipp.

Die Beschreibung auf dem Klappentext, "Für sich genommen, leuchtet jeder dieser vier Entwürfe ein, untereinander aber widersprechen sie sich", trifft voll und ganz zu. Wobei sich bei schon beim Lesen des ersten, in sich herrlich schlüssigen und hoffnungsvollen Entwurfes (dem der Physiker, der "naturwissenschaftlichen Ingenieure des Glücks") unterschwellig Bedenken einstellten.

Ein les- und fühlbares Buch also.

Ich werde es aufgrund seiner Komplexität wohl zweimal lesen müssen (und gerne tun).

Weil es tatsächlich "zieht". Ein paar Tage liegen gelassen, kurz zur Hand genommen - und schon fühlte ich mich wieder im Fluss.

"Das vollkommene Glück. Vier Meditationen über das Glück" - Tatsächlich ein anregender Versuch, dem Glück ein wenig mehr auf die Spur zu kommen. Und gleichzeitig ein Versuch, der Spaß macht.
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am 7. April 2011
Um die Lage seines Büros könnte man Michael Hampe beneiden: nebenan das Schauspielhaus, schräg gegenüber das Kunsthaus, Zürichsee und Hochschulquartier beide nur einen Spaziergang entfernt. Über das Glück zu philosophieren, scheint hier nicht allzu schwer. Pragmatisch dagegen ist die Büroeinrichtung, die sich kaum von der eines anderen ETH-Professors unterscheidet. Zum Philosophieren laden in der eher nüchternen Umgebung der genormten Bundesmöbel ein zerschlissener Ledersessel und ein Stehpult ein. Daneben behauptet sich ein Kaktus als einzige Zimmerpflanze.

«Es ist schon merkwürdig, dass hier philosophiert wird», bemerkt Michael Hampe, «wenn man bedenkt, dass dies früher eine Bank war.» Etwas daran scheint ihm zu gefallen, ohne dass er es näher ausführt. Hampe begnügt sich mit der leisen Irritation, die der Gedanke auslöst und einem Lächeln. Dabei könnte es für einen wie ihn durchaus ein Grund zum triumphieren sein, wenn dort, wo früher das Geld verwaltet wurde, nun der philosophische Geist wirkt. Denn tatsächlich ist Hampe der Meinung, dass heute der Philosophie, der Kunst und der Literatur zu wenig Beachtung geschenkt wird im Vergleich zu anderen Welterklärungsmodellen, wie er später im Gespräch sagen wird. Doch das laute Triumphieren ist seine Sache nicht. Das sanfte Irritieren schon eher, indem er auf das, was er vorfindet, reagiert und ihm den philosophischen Spiegel vorhält - höflich, unaufdringlich, aber nachhaltig. Philosophieren in sokratischer Tradition nennt es Hampe.

Vielstimmiges Panorama

«Ich bin leider kein Gärtner», bemerkt Michael Hampe lächelnd mit Blick auf seinen Kaktus. Dabei hat er in der Rahmenhandlung seines neuesten Buches «Das vollkommene Leben. Vier Meditationen über das Glück» ausgerechnet einen Gärtner zur Utopie eines geglückten Lebensentwurfs gemacht. Genauer besehen handelt es sich um einen philosophischen Dropout, der aus Protest gegen akademischen Leerlauf zum Gärtner ' und glücklich wird. Der die Handlung des Buchs eigentlich vorantreibende Part hingegen, ein eher trübseliger Berufs-Philosoph, einsamer Betreuer eines philosophischen Essaywettbewerbs über das Glück, stürzt am Ende des Buches über eine Bergklippe zu Tode. Dem Glück, man sieht es bereits an dieser Rahmenhandlung, ist nicht leicht beizukommen.

Dazwischen falten vier Essays fiktiver Wettbewerbsteilnehmer unterschiedliche Perspektiven des Glücksverständnisses auf. Am meisten Platz räumt Hampe der Perspektive des Physikers ein, der die Technik und den Fortschritt als die eigentlichen Schrittmacher des Glücks sieht. Am Ende dieses Beitrags steht die Vision eines Engineerings der Emotionen, eine Radikalisierung dessen, was wir heute bereits in Anfängen unter Neuro-Enhancing kennen. Es folgen Beiträge einer jungen Philosophin aus religiös-esoterischer Perspektive, eines radikalen Skeptikers in Gestalt eines Psychoanalytikers und eine soziologisch gefärbte Darstellung zu den Bedingungen menschlichen Glücks. Insgesamt entfaltet sich so ein vielstimmiges Panorama von Glück und Unglück.

«Einfache Rezepte gibt es nicht»

Hampe selbst enthält sich jeder explizit wertenden Stellungnahme. Er plädiert für die Vielstimmigkeit der Glückserfahrungen und gegen einfache Rezepte. Warum philosophiert jemand ausgerechnet an einer technischen Hochschule über das Glück? Für den Philosophen ist dies naheliegend. «Wir leben in einer Kultur, in der man vom Glauben an die Machbarkeit und die technische Lösbarkeit von Problemen geprägt ist.» Den gleichen Glauben durchziehe die heutige, geradezu uferlose Ratgeberliteratur zum Thema Glück. «Diese Ratgeber gehen alle ganz unreflektiert davon aus, dass das Streben nach Glück technisch bewältigbar ist. Man muss etwa bestimmte psychologische und soziale Techniken beherrschen, dann klappt es schon.» Dass es ausserhalb der Ingenieurstechnik ein ganzes Arsenal von Techniken gibt, mit dem Ziel, das Glück als machbar zu begreifen, so dass man eine technische Einstellung zum eigenen Leben bekommt, irritiert und fasziniert ihn zugleich. «Wenn Sie an die Machbarkeit des Glücks glauben, dann sind Sie relativ schnell bei dem Schluss, dass es dann auch Experten für das Glück geben muss.» Die aktuelle Expertenliteratur der Machbarkeit über das Glück verdränge jedoch andere Stimmen zum Thema wie die schöne Literatur oder die philosophische Literatur. Dabei findet Hampe: «Wenn man Eheprobleme hat, kann man entweder einen Beziehungsratgeber lesen oder «Stiller» von Max Frisch. »In seinem neuesten Buch hat Hampe gleich beide Stimmen versucht: 'Das vollkommene Leben' ist philosophische Literatur und in Ansätzen auch ein Roman.

Die Kunst und das Glück

«Ich habe meine Zweifel, ob die technische Einstellung der Lebenshilfeexperten wirklich die richtige ist,» betont Hampe. 'Ich möchte den Lesern den Gedanken der Praxis, wie Aristoteles sie versteht, nahebringen.» Was bedeutet: Man kann einerseits etwas tun, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, dann denkt man über die Mittel nach, die man braucht, um ans Ziel zu kommen. Das nennt Aristoteles Technik. Wenn wir dagegen Flöte spielen oder über etwas nachdenken und dabei ganz auf das Tun konzentriert sind, weil es uns Freude bereitet, dann verfolgen wir nach Aristoteles eine Praxis. Liegt das Glück also einfach in der Praxis? Fast muss der Philosoph lachen: «Einfach ist da leider nichts!» In einer seiner Vorlesungen ging es um die Frage, ob man diese beiden Handlungsweisen tatsächlich scharf voneinander unterscheiden kann: «Wenn jemand Fenster putzt, würde man auf den ersten Blick sagen, das ist eine Technik um Geld zu verdienen. Es kann aber auch sein, dass ihm das Fensterputzen Spass macht ' das also wäre Praxis. Umgekehrt kann jemand Musik machen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um als Virtuose reich und berühmt zu werden. Dann würde Aristoteles von einer Technik sprechen. Es ist nicht einfach, Technik und Praxis voneinander abzugrenzen, weil es im Grunde von der inneren Einstellung abhängt, mit der man einer Tätigkeit nachgeht,' erläutert Hampe. Damit sei man einer Form des Glücks doch schon recht nahe. --- Martina Märki für Kulturmanagement Network
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Das Buch ist der Lektüre wert. Die eigentliche Behandlung des Themas ist eingebettet in eine leicht zu lesende Rahmenhandlung. Damit gewinnt das Buch für den nichtakademischen Leser, für den es wohl in erster Linie geschrieben ist. Diese Rahmenhandlung zieht den Leser zwar neugierig ins Buch und ist nett, aber für das eigentliche Thema nicht notwendig.

Die eigentliche Stärke des Buches liegt in der ausführlichen Vorstellung verschiedener Glücksvorstellungen:
1. Das Erreichen des Glückes ist nicht möglich. Wir können nur das Unglück minimieren - und zwar alleine durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt
2. Glück besteht in der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit hin zur Seelenruhe
3. Glück ist in einer Kultur unmöglich zu ereichen mit besonderem Bezug auf Freud
4. Glück bedeutet in erster Linie, intensive Erfahrungen erleben zu können (dies wird am Kürzesten abgehandelt)

Aus den Argumenten des Buches habe ich viel gelernt, insbesondere, wenn ich die vorgestellte Position - wie die erste - nicht teilen kann. Das Buch regt sehr zum Nachdenken über die eigene Vorstellung des Glückes an.

Der Autor lässt dann aber alle Positionen nebeneinander stehen, weil sich für jede von ihnen gute Argumente finden ließen. Das ist zwar richtig, aber darum geht es nicht, wenn ich eine Haltung hierzu einnehmen soll. Es geht nämlich nicht um eine bloße theoretische Reflexion, sondern jeder lebt notwendig schon in einer Grundeinstellung zum Glück und zum gelingenden Leben. Es kommt dann darauf an, sich diese philosophisch-lebensnah vor Augen zu führen und vielleicht zu ändern. Mit anderen Worten: jedes Leben entwirft sich im Licht einer Glücksvorstellung. Der Mensch sucht sich nicht aus den Positionen eine heraus, sondern er lebt bereits in einer. Das Hauptproblem des Ansatzes von Hampe besteht darin, dass es keine eigene Lebenshaltung expliziert, mit der sich der Leser auseinandersetzen könnte. Am Ende schreibt er selbst in Bezug auf seinen Sohn: "Doch wenn ich mit ihm etwas unternehme, denke ich nicht mehr berufsmäßig über die Welt und mich selbst nach, sondern komme in der Welt vor." So wie der Autor im Leben vorkommt, so komme ich in ihre vor und Sie auch. Und gerade dies bedeutet, dass wir je eigene Glücksvorstellungen haben. Diese können übereinstimmen oder auch nicht. Aber wenn sie auch sehr unterschiedlich sind, heißt das noch lange nicht, dass ich mich nicht entscheiden müsste. Es wäre Aufgabe einer Philosophie, diese im eigenen Leben erworbene und Glücksvorstellung zu explizieren und auf ihr zu beharren oder sie abzulegen. Der Autor beharrt schließlich auf seinem "Vorkommen in der Welt" und lebt damit seine Glücksvorstellung. Dann sollte er diese unter Bezug auf philosophische Texte entfalten und verteidigen können.
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am 20. Oktober 2013
Dieses Buch war sehr interessant zu lesen. Es lieferte mir einige sehr gute- und vor allem "andere" (perspektivisch gesehen) Denkanstöße für das heikle Thema "Glück"! Ich kann es nur weiterempfehlen!
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am 13. März 2015
Für mich als philosophisch interessierter Mensch ist dieses Buch, auf das ich eher zufällig gestoßen bin, ein echter Glücksfall. Ich habe die Lektüre sehr genossen und werde gerne wieder darauf zurückgreifen, mich mit den vier Meditationen noch einmal einzeln befassen, weil einfach so viel drin steckt, dass ein einmaliges Lesen kaum ausreicht. Auch sprachlich ist das Buch ein Genuss, obwohl die Sätze zuweilen lang sind, und ich manche zwei Mal gelesen habe. Vielen herzlichen Dank an den Autor, es steckt eine Menge Arbeit in diesem Buch, was man spürt. Nicht-akademische Hobby-Philosophen wie ich sind auf solche Werke angewiesen, wenn man philosophische Erkenntnisse das eigene Leben integrieren möchte.
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am 16. November 2013
Ein sehr anregendes buch, in dem in einer mischung aus erzählung und essay auf verschiedene konzepte des glücks und der suche danach eingegangen wird. Unbedingt empfehlenswert.
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am 16. Juli 2012
Viel muss man zu diesem Buch nicht sagen: klug, sehr schön geschrieben. Lustig, die Idee, plausibel vier (sich auch widersprechende) Standpunkte zum Glücklich- (oder Unglücklich)-Sein darzustellen. Zeigt die Vielfalt des Denkens und Lebens. Und wie wichtig es dennoch ist, sich überhaupt für einen Standpunkt zu entscheiden.
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am 23. September 2009
Die fiktive philosophische Abhandlung über das Glück und das Glücklichsein ist sehr spannend geschrieben. Das originelle Buch regt zum weiteren Denken über dieses uralte menschliche Problem an.
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am 19. November 2011
komplexe sprache, aber sehr tiefgehende darstellung, so kommt wirklich was bei der lektüre um. vieles erschließt sich auch erst beim nochmaligen lesen, aber das kennt man ja.
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am 25. Februar 2010
Dieses Buch ist eine öde Ansammlung von Platitüden und Pseudoweisheiten, für Jeden mit einigen Jährchen Lebenserfahrung komplett überflüssig und nutzlos. Aufgrund der beiden euphorischen Rezensionen habe ich mich zum Kauf verleiten lassen. Habe mich noch selten beim Lesen eines Buches sooo gelangweilt. Ein Stern ist da noch zuviel.
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