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Chief Inspector Alan Banks und Kommissar Gristhorpe stellen groß angelegte Suchaktionen auf die Beine und grasen das idyllische Yorkshire verzweifelt nach Spuren ab. Ihre Geduld wird auf eine harte Probe gestellt, denn die kleine Gemma scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dann macht eine Wandergruppe in einer Bleimine eine schaurige Entdeckungen, und plötzlich haben die beiden es mit zwei komplizierten Fällen zu tun -- oder?
Peter Robinsons Serienheld Inspector Banks ist ein intelligenter, nachdenklicher, verständnisvoller Polizist. Gelegentlich hegt er Zweifel daran, ob sich Karriere, Ehe und Elternschaft miteinander in Einklang bringen lassen. Einer seiner Vorgesetzten beschreibt ihn als einen guten Kriminalbeamten, trotz seiner antiautoritären Tendenzen und seiner Abscheu für die bürokratischen Rangeleien, die einen immer größeren Anteil seiner Arbeit einnehmen. Aber gerade diese Eigenschaften machen ihn zu einem geduldigen Spürhund und zu einem interessanten Protagonisten. Wer solide Polizeikrimis mit britischem Einschlag mag, wird an Peter Robinson seine helle Freude haben. --Felix Darwin
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"Das verschwundene Lächeln" ist der sechste Band der im englischen Yorkshire spielenden Serie um Chefinspektor Banks. Im vorliegenden Fall spielt jedoch auch sein Vorgesetzter Superintendant Gristhorpe eine größere Rolle, denn in diesem weckt die Kindesentführung unangenehme Erinnerungen und er beschließt, aktiver an der Untersuchung teil zu nehmen. Es war interessant, auch einmal für längere Zeit Gristhorpes Gedankengängen zu folgen und unter anderem dessen Ansichten über Banks zu erfahren. Die Suche nach einem Mörder und dem Entführerpaar gestaltet sich spannend, mit vielen interessanten Details und Nebengeschichten, die Peter Robinson mit fortschreitender Serie immer besser gelingen. Der psychologische Aspekt kommt in Form der aus früheren Bänden bekannten Psychologin Jenny Fuller auch nicht zu kurz, so dass mit "Das verschwundene Lächeln" ein weiterer gelungener Band der Serie vorliegt.
4 Sterne aus dem einfachen Grund, dass die späteren Bände der Serie ("In einem heißen Sommer", "Kalt wie das Grab" und "Wenn die Dunkelheit fällt") noch besser sind.
Für mich einer der spannendsten Banks-Krimis. Robinson schafft es die beiden Ermittlungsstränge geschickt zu verknüpfen und lässt bis zur letzten Seite offen, ob das Kind gerettet werden kann. Sind Banks sonstige Fälle ehr psycho-lastig so wird hier ein heftiges Tempo angeschlagen, dass dem/derLeser/in eine schlaflose Nacht bis zum packenden Finale auf den letzten Seiten des Buches bescheren wird.
Wie immer spielt auch das Privatleben von Alan Banks und seinen Kollegen eine Rolle, doch tritt dies in diesem Roman eher in den Hintergrund. Deswegen auch ein für Banks-Neueinsteiger empfehlenswertes Buch. Doch Vorsicht : Danach ist man süchtig und will die ganze Serie lesen.
Die Handlung wird kontinuierlich voran getrieben und kommt nicht aus dem Takt. Das Handeln der einzelnen Personen ist klar nachzuvollziehen, auch unlogische Stellen sucht man vergebens. Allerdings sind mir die permanenten Selbstzweifel der Mutter manchmal auf die Nerven gegangen. Auch das Ende kam mir zu schnell - hier hätte man sicherlich noch etwas mehr Details einbringen können. Nichtsdestotrotz: ein gutes Buch und für mich nicht das Einzige von Peter Robinson.
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