Kurzbeschreibung
Der aus Sansibar stammende Abdulrazak Gurnah erzählt in seinem Roman "Das verlorene Paradies" von vielen miteinander konkurrierenden afrikanischen Kulturen und vom Erwachsenwerden des jungen Yusuf. Im Alter von zwölf Jahren wird Yusuf von seinen Eltern dem reichen Händler Aziz übergeben. Bei ihm verbringt er seine Jugend, die ein Ende findet, als er von Aziz auf eine Karawane ins Landesinnere mitgenommen wird. Auf dieser Reise begegnet Yusuf vielen Gefahren, Enttäuschungen, Krankheit und Tod. Er erlebt eine Welt, die dem Untergang geweiht ist; die Kolonialisierung durch die Europäer beginnt gerade Spuren zu hinterlassen.
Klappentext
Abdulrazak Gurnah fängt in "Das verlorene Paradies" ein aufregendes, fremdes Afrika ein: eine Welt im Übergang, in der die Kolonialisierung durch die Europäer eben erst beginnt, Spuren zu hinterlassen. Yusuf, der Protagonist, pflegt einen Garten, der das Paradies sein könnte, wären da nicht die Menschen, die ihn betreten, und seinen Frieden stören, Afrikaner, Inder, Araber und Europäer gleichermaßen. "In "Das verlorene Paradies" begegnet man ständig dem Unerwarteten; eine verlorengegangene Welt wird auf das Fesselndste wieder zum Leben erweckt."
The Sunday Times