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Das verlorene Labyrinth
 
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Das verlorene Labyrinth (Broschiert)

von Kate Mosse (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 752 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (1. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342663161X
  • ISBN-13: 978-3426631614
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 94.663 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Rasche Schnittfolge: Im Juli 2005 entdeckt Dr. Alice Tanner bei Ausgrabungen in Südfrankreich einen versteckten Höhleneingang. Darinnen, zwei Skelette, ein Ring mit eingraviertem Labyrinth. Dann wirds zappenduster und sehr mystisch! Einige Kilometer weiter in Carcasonne sieht ein alter Mann die Lösung eines uralten Rätsels gekommen. Ein geheimes Tunnelsystem unter den Gassen der mittelalterlichen Stadt Chartres. Glöckchen bimmeln, Mönche brummen. In einem unheimlichen Ritual mit Kapuzenmännern und einer Hohepriesterin werden wir Zeugen der Hinrichtung eines Verräters. Ein Stein mit eingraviertem Labyrinth rollt zu Boden!

Alice, inzwischen auf dem Weg ins Wunderland, wird durch Raum und Zeit geschleudert wie weiland Dorothy im Lande Oz. Ein dünnes, jenseitiges Stimmchen ertönt: Alaïs ... Alaïs! -- Ende der Fahrt! Alles aussteigen! Wir sind in Carcassona angekommen, man schreibt den Juli 1209! Nach diesem furiosen Vorspiel bremst Kate Mosse ihre labyrinthische Gral-Saga abrupt ab. Geschichtsstunde: Die „Chevaliers“ aus Carcassona und Umgebung sind beunruhigt. Eine riesige Kreuzritterarmee hat sich im Norden formiert, bereit, auf Geheiß Papst Innozenz III. das Languedoc von den Katharern zu befreien, einer christlichen Sekte, die der katholischen Kirche ein Dorn im Auge ist. Alaïs, eine junge Heilerin und Pflanzensammlerin, gerät ins Zentrum des Geschehens, als sie in den Besitz des „Buchs der Wörter“, gerät, dem Schlüssel zum Verständnis des Heiligen Grals.

Von nun an teilen Alice und ihre Namensvetterin aus alten Zeiten ein fast identisches Schicksal, dargestellt in hin- und herspringenden Kapiteln. Spätestens seit Indiana Jones weiß man, die Gier nach dem Becher weckt Weltherrscherfantasien. Erschrocken muss Alice Tanner feststellen, dass selbst in unseren „aufgeklärten“ Zeiten ungezählte sinistre Figuren (und davon gibt es jede Menge im Roman), vom ewigen Leben träumen. Doch da sei die reine Lehre vor. Die Spreu trennt sich vom Weizen, spätestens im großen Showdown -- just in der Höhle, in der alles begann. Gutes Mittelalter-Feeling, viel Historie, viel Personal, etliche Spannungstäler. Echte Gralshüter werden deswegen nicht mit der Wimper zucken. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

historische-romane.de, November 2006

Kate Mosse ist ein absolut lesenswerter Roman gelungen, der die wunderbare, verlorene Welt des Languedoc sehr farbenfroh und historisch detailgenau für ihre Leser zum Leben erweckt.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mehr Lebensspiegel als labyrinthisches Rätsel, 20. Januar 2006
Von Jaun Hans-peter "hanspeterjaun" (Steffisburg / Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension übernommen von: Das verlorene Labyrinth (Gebundene Ausgabe)
Dan Brown hat mit seinem Bestseller "Sakrileg" der Templer-Thematik einen kräftigen Schub versetzt. Es darf uns demnach nicht erstaunen, wenn es diesem Titel gelingt, die tragische Geschichte der Katharer ins Rampenlicht einer breiteren Öffentlichkeit zu führen!
Der ominöse Gral, der dramatische Untergang der Katharer und eine archäologische Ausgrabung im Languedoc stehen u.a. im Zentrum dieses Romanes. Langsam verweben sich die Ereignisse auf zwei Zeitebenen, eingebettet in die warmen Farben Südfrankreichs. Nicht nur das Schicksal von Alaïs, einer Heilerin, sondern auch jenes von Alice Tanner und weiterer Personen finden spiegelbildliche Parallelen, jedoch getrennt durch rund acht Jahrhunderte. Die Lebenswege von Alaïs und Alice sind geprägt durch den Schutz, die Suche und den Kampf um drei geheimnisvolle Bücher, die sich als "Türöffner" eines alten, rätselhaften Labyrinths erweisen.
Der Autorin gelingt es, ein gewaltiges, farbiges Gemälde, eingerahmt von zwei Zeitachsen, zu entwerfen, das uns durch Dramatik, Tragik, Intrigen und Völkermord auf seltsame Art zu fesseln vermag. Sie hat es jedoch versäumt, die mit dem Labyrinth verbundene Mystik des Grals bis in letzter Konsequenz aufzubauen. Das Ziehen der philosophischen Schlussfolgerungen bleibt so der Leserschaft überlassen. Diesem Manko wird der fünfte Stern geopfert.
Es wäre zu hoffen, wenn es dieser tragisch-romantischen Lektüre gelingen würde, die Leserschaft zu einem vertieften Studium der Geschichte der Katharer zu motivieren, welche sowohl Opfer eines arroganten Glaubens wie einer haltlosen Sucht nach wirtschaftlichem Reichtum geworden sind.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen wieder auf der suche nach dem heiligen gral, 24. August 2005
Von Peter Goebel (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension übernommen von: Das verlorene Labyrinth (Gebundene Ausgabe)
Bücher mit dem Thema der Gralssuche haben nach "Sakrileg" wieder Hochkonjunktur. Kate Mosse hat eine interessante Geschichte geschrieben die auf 2 Zeitebenen in Südfrankreich spielt. Von 1209 bis 1244 ist das Schicksal der jungen Alais geprägt als Hüterin und Beschützerin des Labyrinths und der 3 geheimen Bücher die zum Gral führen sollen. Das Buch der Wörter, der Zahlen und der Arzneien. In der heutigen Zeit wird die Engländerin Alice Tanner bei Ausgrabungen in Südfrankreich auch in den Sog des verlorenen Labyrinths gezogen. Spannend springt Kate Mosse zwischen den beidenen Zeitebenen hin und her und die Lösung kommt immer näher. Wer historische Romane liebt wird hier mit Kreuzzügen, Geschichte der Katharer, Schlachten, Liebe, Intrige, Verrat und Geheimnissen bestens bedient. Wer Rebecca Gable mag, dem wird auch Das verlorene Labyrinth gefallen. Toll gemacht ist auch die Website zum Buch mit vielen Infos und sogar extra aufgenommenen Filmaufnahmen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Zwei Bücher in einem..., 21. Januar 2006
Von o_ton - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension übernommen von: Das verlorene Labyrinth (Gebundene Ausgabe)
...was will man eigentlich mehr? Doch, so manches...
Kate Mosse bemüht in ihrem Roman zwei Frauen als Protagonisten, um diese in zwei verschiedenen Zeitebenen ein altes Geheimnis entdecken zu lassen: das Geheimnis um den Gral, um das ewige Leben. Dazu tritt im Frankreich des 13. Jhdts. Alais in den Vordergrund, eine junge, selbstbewusste Frau, welche in den Kriegswirren um Macht und Religion nach und nach an die immense Bedeutung dreier geheimnisvoller Bücher herangeführt wird. Und da ist Alice Tanner, Hobbyarchäologin, intelligent, aber unsicher. Sie entdeckt als Charakter der Gegenwart eine Höhle und damit ein Geheimnis, ja "das" Geheimnis, was die beiden Frauen fortan wie durch ein unsichtbares Band in Handlung und Seele literarisch zusammenwachsen lässt.
POSITIV ist, dass die Autorin dem Leser in ihrem Roman ein atmosphärisch sehr dichtes und gut recherchiertes Werk anbietet. Die Idee, zwei Zeitebenen als Handlungsrahmen zu stricken, die Charaktere dort einzubinden und die mittelalterliche Historie zu bemühen, wurde handwerklich gut umgesetzt. Die Zeitsprünge wirken harmonisch und die Querverbindungen der Protagonisten zueinander glaubhaft.
NEGATIV wirkt jedoch, dass Mosse sich zu sehr in Detailverliebtheit und Atmosphäre ergeht: sie unterlässt es schlichtweg, auf den "ersten" 400 Seiten die Handlung voranzutreiben, um stattdessen die fränzösische Kräuterkunde zu erklären oder mittelalterliche Bauten und Kleidung en détail darzustellen. Obendrein viele okzitanische Redewendungen und Wörter...nein, dies alles hemmt in diesem Buch eher, als dass das offensichtliche Bemühen der Autorin um Atmosphäre und Authentizität dies aufwiegen könnte. Auch das Ende ist eher "Hollywood" als feine Mystik.
FAZIT: Eine feine Darstellung der Protagonisten, dichte Atmosphäre, handwerklich guter Sprachstil und ein interessanter historischer Background...man könnte meinen, dass dies Werk alles hat, um als rundum gelungen zu gelten. Dem ist nicht so, denn weniger wäre hier mehr gewesen: die Detailverliebtheit und die erst ab der Hälfte des Buches als unterhaltsam zu bezeichnende Handlung fallen zu schwer ins Gewicht. Kate Mosse wirft allerorten zu schweren, manchmal unnötigen sprachlichen Ballast auf den Leser, so dass erst die letzten 350 Seiten angesichts des besser dosierten Tempos und der "höheren" Spannung versöhnen können. Dies Buch schickt einmal eine andere Variante der Gralslegende ins Rennen, so dass Liebhaber des Mittelalters hier wirklich gut unterhalten werden. Eine andere Erwartungshaltung muss angesichts des historischen Anspruchs jedoch zwangsläufig enttäuschen und der "anstrengende" Stil verlangt nach Konzentration.
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4.0 von 5 Sternen Geht schon.
Ist so gar nicht mal so schlecht, nur leider manchmal etwas zu langatmig.
Und manchmal etwas verwirrend, weil man in der Zeit hin und her springt.
Veröffentlicht am 17. März 2008 von Seni

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