Das vergessene Pergament: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,20

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Das vergessene Pergament: Roman auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das vergessene Pergament [Gebundene Ausgabe]

Philipp Vandenberg
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,49  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch, Ungekürzte Ausgabe EUR 9,95  
Audio CD, Audiobook --  
Hörbuch-Download, Gekürzte Ausgabe EUR 7,95 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Kurzbeschreibung

2006
Als zu Beginn des 15. Jahrhunderts die großen Kathedralen, Dome und Münster Europas beginnen einzustürzen, gerät die Bevölkerung in Panik. In diesen Zeiten der Unruhe rettet die schöne Bibliothekarstochter Afra durch einen Zufall das Leben des eigenbrötlerischen Dombaumeisters Ulrich von Ensingen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch dann stirbt die Frau des Dombaumeisters, und Afra wird der Hexerei angeklagt. In höchster Not erinnert sich Afra an eine geheime Schatulle, die der Vater ihr hinterlassen hat mit den rätselhaften Worten, der Inhalt könne ihr zwar Reichtum bringen, jedoch das ganze Abendland ins Verderben stürzen Ein leeres Pergament lässt die beiden Liebenden zunächst ratlos zurück. Mit Hilfe eines Alchimisten wird ein lateinischer Text sichtbar gemacht, der sich auf das Constitutum Constantini bezieht. Was aber ist das Constitutum Constantini? Erst allmählich begreifen die Liebenden, welch ungeheuer brisantes Dokument sie in den Händen halten. Schon sind die Schergen des Papstes, die Loge der Abtrünnigen unterwegs, um den Dombaumeister und seine Freundin für immer zum Schweigen zu bringen.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 3 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785722249
  • ISBN-13: 978-3785722244
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 525.616 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Klappentext

Anno Domini 1412: In Köln, Straßburg, Regensburg, Chartres und Amiens stürzen Pfeiler ein, bersten Treppen, lösen sich Schlusssteine aus den Gewölben der Dome und Kathedralen - Strafe Gottes oder Teufelswerk? In einem fulminanten Roman erzählt Philipp Vandenberg die abenteuerliche Geschichte des Dombaumeisters Ulrich von Ensingen und der schönen Bibliothekarstochter Afra, die durch Zufall in den Besitz eines geheimnisvollen Pergaments gelangen. Als die Liebenden begreifen, dass sie mit dieser Schrift ein Dokument in Händen halten, für das der Vatikan zu töten bereit ist, sind sie bereits in Lebensgefahr. Gnadenlos von der Loge der Abtrünnigen verfolgt, beginnt eine wilde Jagd durch die größten Kirchen Europas ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog – Teufelsspuren

Nacht, tiefe Nacht lag über dem Straßburger Münster. Wie der Bug eines gestrandeten Schiffes ragte das Langhaus turmlos in den Himmel. Die Kathedrale war noch immer eine riesige Baustelle. Aus den engen Gassen drang vereinzelt Hundegebell zum Domplatz vor. Selbst der Gestank der Stadt, der während des Tages über den weiten Platz wehte, schien eingeschlafen. Das war die Stunde der Ratten. Fette struppige Tiere krochen hungrig aus ihren Schlupflöchern und huschten durch die Abfälle, die überall reichlich herumlagen. Längst hatten sie zum Inneren des Domes Zugang gefunden durch einen Brunnenschacht im Gebäude. Doch dort, wo die Menschen seelische Labsal suchten, gab es keine Rattenbeute.
Eine halbe Stunde nach Mitternacht versetzte ein mahlendes Geräusch die Domratten in Unruhe. So schnell es ihre fetten Leiber zuließen, verschwanden sie in ihren Verstecken. Nur hier und da ragte ein kahler Schwanz hervor. Das Geräusch kam näher, wurde lauter. Es hörte sich an, als riebe Stein auf Stein. Dann erneutes Schaben, Kratzen, Scharren – es war, als arbeitete sich der Teufel mit spitzen Krallen an den Wänden hoch. Dann wieder Stille. Man hätte Sand hören können, der zu Boden rieselt.
Plötzlich, als rollte ein gewaltiges Gewitter heran, schien es, als rumpelte ein Wagen durch den dunklen Chorraum der Kathedrale, dann hörte man das Krachen und Bersten zerspringenden Sandsteins. Wie bei einem Erdbeben erzitterten die fein gegliederten Pfeiler. Eine riesige Staubwolke drang bis in die entlegensten Winkel vor. Wieder wurde es still, und bald schon krochen die Ratten aus ihren Löchern hervor.
Eine Stunde mochte vergangen sein, als das Mahlen und Kratzen erneut einsetzte, so als ob ein unsichtbarer Steinmetz sich am Dombau zu schaffen machte. Oder versuchte Luzifer den Dom mit einer riesigen Brechstange zum Einsturz zu bringen? Man konnte geradezu fühlen, wie das Mauerwerk in Bewegung geriet. Stundenlang ging es so, bis im Osten das erste Grau des Morgens heraufzog. Noch hatte keiner von den Straßburger Bürgern, deren ganzer Stolz die Kathedrale war, bemerkt, was in dieser Nacht passiert war.
Am frühen Morgen machte sich der Küster auf den Weg zum Dom. Das Hauptportal war verschlossen, so wie er es am Vorabend zurückgelassen hatte. Er rieb sich die Augen, als er das Langhaus des Münsters betrat. Inmitten des Kirchenschiffs, dort wo sich Langhaus und Querschiff kreuzten, lagen Gesteinsbrocken herum, Teile eines geborstenen Quaders, der sich aus dem Gewölbe gelöst hatte.
Beim Näherkommen entdeckte der Küster linker Hand einen Pfeiler, der zur Hälfte in der Luft hing, weil ihm der Sockel abhanden gekommen war. Gesteinsreste lagen im Umkreis verstreut wie übel riechendes Futter, das von einem gefräßigen Ungeheuer zurückgelassen worden war. Fassungslos betrachtete der Küster das Bild der Zerstörung, unfähig, sich von der Stelle zu bewegen. Schließlich stürzte er schreiend und wie von Furien gejagt aus der Kathedrale und rannte, so schnell ihn seine alten Beine trugen, hinüber zur Dombauhütte, um zu berichten, was er mit eigenen Augen gesehen hatte.
Der Dombaumeister, ein Künstler seines Fachs und über die Grenzen des Landes berühmt für sein Können und die Exaktheit seiner Berechnungen, brachte kein Wort hervor, als er sah, was sich in der Nacht ereignet hatte. Von Natur aus eher den Erkenntnissen der Wissenschaft zugetan, der Physik und Arithmetik, stand er jedem Wunderglauben ablehnend gegenüber. Aber an diesem Morgen kamen ihm ernsthafte Zweifel. Nur ein Wunder war in der Lage, die Kathedrale zum Einsturz zu bringen. Und wenn er den sorgfältig herausgetrennten Schlussstein des Gewölbes betrachtete, dann kam dies einem Wunder gleich, einem teuflischen Wunder allerdings.
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, zuerst in der Stadt, schon bald aber im ganzen Land, der Teufel wolle die Kathedrale von Straßburg zum Einsturz bringen, weil sie, ein Menschenwerk, dem Himmel näher komme, als dem Leibhaftigen lieb sein konnte. Und bald darauf meldeten sich die ersten Augenzeugen, die in der fraglichen Nacht dem Teufel von Angesicht zu Angesicht begegnet sein wollten. Unter ihnen der Landvermesser, ein gottesfürchtiger Mann, wenngleich kein Frömmler. Er behauptete öffentlich, er habe des Nachts eine hinkende Gestalt beobachtet mit einem Pferdefuß, die mehrmals mit großen Sprüngen die Kathedrale umrundete.
Seither wagte sich keiner von den Straßburger Bürgern mehr in die stolze Kathedrale, bis Bischof Wilhelm erschien und mit einem Wedel aus feinstem Dachshaar geweihtes Wasser verspritzte im Namen des Allerhöchsten.
Noch während sich die Nachricht rheinabwärts verbreitete, während Maurer, Steinschneider und Steinmetze forschten, ob die Auflösungserscheinungen ihres Domes nicht eine natürliche Ursache haben könnten, geschah auch andernorts das Unfassbare. In Köln, wo Meister Arnold einen Dom errichten wollte nach dem Vorbild der Kathedrale von Amiens, gerieten des Nachts die steinernen Pfeilerfiguren Mariens und Petri, des Apostels, denen der halb fertige Dom geweiht war, in Bewegung. Ächzend, als litten sie unter ihrer eigenen Last, lösten sie sich von ihrem Sockel, drehten sich wie im Tanz um die eigene Achse und stürzten kopfüber in die Tiefe – nicht gleichzeitig wie durch ein Erdbeben verursacht, sondern als hätten sie sich abgesprochen eine nach der anderen in einer einzigen Nacht.
Den Steinmetzen, die nach einer stürmischen Nacht als Erste den Dom betraten, bot sich ein geisterhaftes Bild. Arme, Beine und Köpfe mit jenem Lächeln, das sie unter Anstrengung dem harten Stein abgerungen hatten, lagen am Boden verstreut wie billige Innereien, die auf dem nahen Markt feilgeboten wurden. Obwohl sie bekannt waren für die Härte ihres Charakters, begannen die Männer zu weinen in hilfloser Wut. Andere blickten ängstlich, ob nicht der Satan persönlich hinter einem der Pfeiler hervorträte, mit hämischem Grinsen im Gesicht und krächzender Stimme.
Bei näherem Hinsehen entdeckten die Steinmetze Goldmünzen im Schutt, ein kleines Vermögen wert und für viele der Hinweis, dass der Teufel stets mit barer Münze bezahle. Verächtlich und angewidert blickten die Männer auf das leuchtende Münzgold, und kaum einer wagte sich näher als zehn Fuß an das Teufelsgeld heran.
Endlich traf der Bischof, halb bekleidet und unordentlich, als habe er sich gerade erst aus den Armen einer Konkubine gelöst, am Schauplatz ein. Leise Gebete murmelnd – oder waren es gar Flüche? –, drängte er die Gaffer beiseite und besah sich den Schaden. Als er die Goldstücke erblickte, begann er die Münzen aufzuklauben. Eine nach der anderen verschwand in der Tasche seines Chorrocks. Bedenken der Steinmetze, es handle sich um Teufelsgeld, wischte er mit einer unwilligen Handbewegung beiseite und der Bemerkung, Geld sei Geld, im Übrigen habe nicht der Teufel, sondern er selbst vor Jahr und Tag die Goldmünzen unter dem Sockel des heiligen Petrus einmauern lassen, als Zeugnis für die Nachwelt.
Natürlich glaubte ihm niemand. Denn der Bischof war bekannt für seine Geldgier, und es hätte niemanden erstaunt, wenn er selbst vom Teufel Geld genommen hätte.
Drei Tage später kehrten Kaufleute an den Rhein zurück mit der Nachricht, in Regensburg, wo der Dombau weiter fortgeschritten sei als anderswo, habe der Teufel ebenfalls Einzug gehalten. Die Stadt quelle über von Gerüchten. Angeblich machten die Bürger inzwischen einen großen Bogen um die im Herzen Regensburgs gelegene Kathedrale. Sie fürchteten sogar, am helllichten Tag dem Leibhaftigen zu begegnen. Ja es gab Bürger, die wagten nicht mehr zu atmen, weil sie den pestilenten Gestank, der seit Wochen durch die engen Gassen wehte, für den Atem des Teufels hielten, der, würde er in ihr Innerstes dringen, die Seele zerfräße wie eine beißende Alchimistenlauge.
Auf diese Weise verlor ein Dutzend Regensburger Bürger sein Leben, allesamt gottesfürchtig und im Stand der Sakramente, darunter vier Nonnen des Damenstifts...


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erinnert doch sehr stark... 21. März 2007
Von M. Armer VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
... an "Die Säulen der Erde" von Ken Follett. Die ganze Lokation, das Thema, die Charaktere sind Follett's Roman doch recht ähnlich. Beim Hörbuch hat man sich auch noch für die gleiche Titelmusik entschieden wie beim "Konkurrenz-Roman". Blöder Zufall oder Sparmaßnahme des (übrigens gleichen) Verlags?

Die Story selbst ist zwar ganz interessant, aber wesentlich flacher und linearer als bei den "Säulen der Erde". Oft auch nicht ganz glaubwürdig und die Charaktere verhalten sich unlogisch - selbst mittelalterlichen Bildungsstand vorausgesetzt. (BEISPIEL: Es wird recht bald entdeckt, dass das Pergament beweist, dass ein wichtiges Kirchendokument eine Fälschung ist, aber keiner der Charaktere findet es für nötig oder interessant mal herauszufinden, um was es denn in diesem Kirchendokument eigentlich geht, obwohl offensichtlich alle hinter dem Pergament her sind.)

Die Sprecherin des Hörbuchs macht ihre Sache so weit ganz gut, obwohl ich finde, dass hier ein männlicher Sprecher besser gepasst hätte.

Trotz allem: akzeptable Unterhaltung für ein paar Stunden Autobahnfahrt. Reicht für 3 Sterne. Um 4 Sterne zu erreichen hat die Story einfach zu wenig Tiefgang. Wer's noch nicht kennt sollte lieber zu Ken Follet's "Die Säulen der Erde" greifen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stört nicht beim Autofahren.... 24. Oktober 2006
Format:Audio CD
Die bisherigen Bewertungen waren mir zu einseitig, denn das Hörbuch ist weder herrauragend noch schlecht. Die mittelalterliche Geschichte ist recht nett geschrieben und wem die Epoche gefällt der findet hier eine kurzweilige Unterhaltung. Die recht angenehme Stimme von Katrin Fröhlich lässt so eine lange Autofahrt schnell vergehen, nicht mehr und nicht weniger. Also eine teils spannende, aber (evt. auch durch Kürzungen) nicht immer schlüssiges Hörbuch.

Und mal wieder ein Punkt Abzug für die gekürzte Fassung :-(

Zusammenfassung:

6 CD's mit 424 Minuten

Sprecherin: 4 ****

Inhalt: 3 ***

Aufmachung: 3 ***

Preis/Leistung: 3 ****
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Was mir als erstes beim Lesen dieses Buches in den Sinn kam, war: Düster; düster, deprimierend, beklemmend.
Der Roman ist ohne Zweifel brilliant recherchiert. Man fühlt sich regelrecht ins Mittelalter zurück katapultiert. Mir ist es beim Lesen so ergangen, dass ich das Gefühl hatte, den Gestank auf den Straßen zu riechen, die Städte vor mir zu sehen, als ob ich selber hindurch gegangen wäre.
Das verbohrte Denken der Leute, die Kirche und all das verlogene Handeln was im Namen des Herrn getan wurde. Diese Doppelmoral hat mich beim Lesen fast verrückt gemacht.
Die Angst der Leute, wegen irgend einer Kleinigkeit, eines falschen Blickes oder weil einem vielleicht die Nase nicht passte, der Hexerei bezichtigt zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu landen, wird vom Autor hervorragend herübergebracht. Die Schilderungen der Pest-Szenen in Venedig sind ebenfalls sehr gut gemacht.
Die Protagonistin dieses Romans, Afra, ist gut herausgearbeitet. Sie arbeitet als Magd auf dem Hof des Landvogts Melchior von Rabensteins. Sie hat zwar nichts, führt aber nach dem Unfalltod ihrer Eltern hier zumindest ein sorgenfreies Leben. Doch dann wird sie vom Landvogt vergewaltigt und bringt Monate später heimlich einen Sohn zur Welt. Sie setzt ihn aus und flieht. Ihren wertvollsten und einzigen Besitz nimmt sie mit. Eine Schatulle, die ihr Vater, ein Bibliothekar,ihr hinterlassen hat. Sie soll die Schatulle nur in äußerster Not öffnen, ansonsten könne sie viel Leid bringen. Afra landet in Ulm, wo sie bei einem Fischer-Ehepaar Heim und Arbeit findet. Durch einen Zufall rettet sie kurz darauf dem Dombaumeister Ulrich von Ensingen das Leben und die beiden verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Ulrich ist verheiratet. Afra ist verzweifelt und öffnet die Schatulle. Darin ist ein geheimes Dokument, in Geheimschrift verfasst. Sie macht sich auf den Weg zu einem Alchimisten, mit deren Hilfe sie den Text lesbar machen möchte. Dies gelingt auch, aber Afra hat keine Ahnung, was für eine Lawine sie damit losgetreten hat; enthält der Text doch brisante Informationen, die das Ende der Kirche bedeuten könnten, und für den zahlreiche Personen bereit sind zu morden, um in den Besitz des Dokumentes zu gelangen. Plötzlich sieht sich Afra der Hexerei angeklagt, ihr Geliebter landet im Gefängnis, und sie muss erkennen, dass sie niemanden mehr trauen kann...
Mich stören an diesem Roman einige Sachen, deshalb gibt es von mir auch nur 3 Sterne.
Ich finde die Länge der einzigen Kapitel sehr unglücklich, die teilweise mehr als 80 Seiten umfassen. Das machte es für mich, die ich Bücher immer von Kapitel zu Kapitel lese und ungern zwischendrin aufhöre- sehr schwierig zu lesen.
Dann hätte ich es schön gefunden, wenn der Autor etwas mehr auf jenes geheimnisvolle Pergament eingegangen wäre. Es wurde zwar kurz auf den Inhalt eingegangen, bei mir lässt es allerdings noch viele Fragen offen.
Die Liebesgeschichte zwischen Afra und Ulrich von Ensingen ist für mich viel zu kurz und emotionslos formuliert. Hier hätte man auch mehr rausholen können.
Einige Passagen des Romanes waren für mich schlicht zu unlogisch. Wie es im Mittelalter ohne entsprechendes Werkzeug einer einzigen oder auch zwei/drei Personen gelang schwere Quader aus Gewölben und Pfeilern herauszubrachen und so zum einstürzen zu bringen, ist für mich mehr als weit hergeholt.
Warum ihr vor Jahren von ihr ausgesetzter Sohn auf einmal in der Geschichte auftauchen muss, ist mir auch nicht ganz klar geworden? Oder war er jener geheimnissvolle Mann der ihr prophezeit wurde? Nur mit welchem Sinn und Zweck? Und wo ist das wichtig für den Verlauf der Geschichte?
Auch das Ende des Buches, welches ich hier natürlich nicht verraten werde, hinterlässt einen als Leser-mich auf alle Fälle- unbefriedigt. Mein Gedanke war:"Wie? Das warŽs?"
Fazit zum Schluss: Das Buch hinterlässt bei mir zwiespältige Gefühle. Zum einen Teil ein dickes Lob an den Autor wegen brillanter Recherchen, seiner Fähigkeit, den Leser so in die Geschichte hineinzuziehen, dass er meint, persönlich vor Ort zu sein, und dann auch Unglaube/ Unverständnis darüber wie er in anderen Teilen der Geschichte so unlogisch, bzw. unausgereift, teilweise sogar lieblos schreiben kann.
Aber macht euch am besten selber eine Meinung, es hat nun mal jeder eine eigene Ansicht darüber, wie ein gutes oder auch schlechtes Buch zu sein hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Philipp Vandenberg mit viel Fantasie
gut und spannend zu hören - ein "Historien-ROMAN" mit viel Fantasie und geringer historischer Grundlage.
Aber für Unterhaltung mal geeignet
Vor 3 Monaten von Lars Rebhan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der deutsche Ken Follet
Habe dieses Buch erst zur Hälfte gelesen, absolut fesselnd,sehr gut geschrieben, inhaltlich sehr gut,empfehlenswert für jeden Leser. Der Kauf des Buches hat sich gelohnt.
Vor 5 Monaten von Rolf Scholz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Mittelalterodyssee
Die Bibliothekarstochter Afra ist sowohl ungewöhnlich schön als auch gegen alle Regeln des 15. Jahrhunderts belesen und gebildet. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von W. R. Frieling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Romane von Vandenberg
Ein erstklassiger historischer Roman. Super erzählt, man kann sich richtig in die Zeit reinversetzen. Konnte es gar nicht zur Seite legen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2011 von SoVi
5.0 von 5 Sternen Ein spannender und unterhaltsamer Ausflug ins Mittelalter
Ich habe gerade gestern das letzte Kapitel gehört und werde das Hörbuch vermissen!
Die Geschichte ist spannend und schlüssig - für meinen Geschmack viel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2009 von Endeavour
1.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man schnell vergessen sollte
Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch: Das beste zuerst: Das Buch ist routiniert gelesen - und: Vandenberg verzichtet auf allzu genüsslich ausgewalzte Ekel-,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2009 von F. Suppan
4.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung für Liebhaber historischer Romane
Mit "Das vergessene Pergament" hat Philipp Vandenberg einen durchaus gelungenen Roman verfasst.
Erzählt wird die Geschichte der jungen Afra, die Anfang des 15. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von T. Herwig
5.0 von 5 Sternen Van den Berg ist der Meister der historischen Romane
Dieses Buch kann mit dem besten Gewissen empfohlen werden ein historischer Roman der Extraklasse. VandenBerg ist mir generell schon als toller Autor aufgefallen werde mir alle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von C. Kocevar
1.0 von 5 Sternen Bitte aufhören!
Wann hört Herr Vandenberg endlich mit dem Schreiben auf?
Schlecht recherchiert - schlechter Stil - viel Lärm um Nichts!
Einfach schrecklich!
Veröffentlicht am 17. April 2009 von A. Feuerstein
2.0 von 5 Sternen Nun ja, stört zwar nicht es gelesen zu haben, mehr auch nicht
Schöner Erlebnisroman einer weiten Reise einer Frau im 15. Jahrhundert. Wenn mehr von der Umgebung erwähnt worden wäre, dann wäre es eine Reisedokumentation... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von Peter Lingner
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
spannende Öko-Thriller gesucht 28 Vor 2 Stunden
Der Vollstrecker, Still Missing, Töte mich..gelesen..Wer hat neue Empfehlungen für mich? 4214 Vor 3 Stunden
Suche Liebesromane, die unter die Haut gehen (möglichst ohne Vampire) 3559 Vor 3 Stunden
An Romanleser und -autoren: Vorstellungen neuer Bücher 178 Vor 3 Stunden
Miese Rezensionen oft haltlos und diffamierend 150 Vor 3 Stunden
Interessante Liebesromane mit erwachsenen Protas 1331 Vor 4 Stunden
Was lest ihr denn wirklich so? 110 Vor 4 Stunden
Die besten, spannendsten und auch noch informativen historischen Romane 116 Vor 2 Tagen
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar