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Das verborgene Wort: Roman (dtv Unterhaltung) Taschenbuch – 1. März 2008

4.6 von 5 Sternen 70 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Ulla Hahn, aufgewachsen im Rheinland, arbeitete nach ihrer Germanistik-Promotion als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband, "Herz über Kopf" (1981), wurde zu einem großen Leser- und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk wurde u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman "Das verborgene Wort" (2001) erhielt sie den ersten Deutschen Bücherpreis. 2009 folgte der Bestseller "Aufbruch", der zweite Teil des Epos, und auch Teil drei, "Spiel der Zeit" (2014), begeisterte Kritiker wie Leser.

Produktbeschreibungen

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Im Wettstreit um das katholischste Milieu einer Romanhandlung hat sie dem unerreichbar führenden Heinrich Böll einige Punkte abgenommen: Ulla Hahn, Rheinländerin wie Böll, schildert in Das verborgene Wort eine Nachkriegskindheit, die so bedrückend katholisch ist, dass man Mühe hat, sich ins Gedächtnis zurückzurufen: Ja, genauso war es. So wird der Ich-Erzählerin Hildegard als Kleinkind nach ihren ersten vier Worten ("Mama", "Wauwau", "Bäbä" und "Hamham") gleich ein Gebet beigebracht; die Nachbarin rechnet sich derweil aus, dass sie dreieinhalb Jahre lang täglich einen schmerzensreichen Rosenkranz und fünf Vaterunser beten muss, um ihrer Schwiegermutter, die ohne letzte Ölung gestorben war, aus dem Fegefeuer in den Himmel zu helfen. Es fällt schwer, das zu glauben, aber so ging es wohl wirklich mal zu in Deutschland.

Das heranwachsende Mädchen, ein neugieriges, aufgeschlossenes Kind, wird beinahe erdrückt von dieser muffigen Enge. Die Verständnislosigkeit der Eltern und die unnachgiebige Strenge der gottesfürchtigen Großmutter lassen Hildegard fast zerbrechen -- wäre da nicht der Großvater, der ihr mit verwunschenen Geschichten das Tor zum Reich der Fantasie öffnet. Sie tritt ein in die Welt der Bücher und in dieser Welt findet sie ihr Zuhause, hier ist sie so frei, wie sie es im echten Leben nicht sein kann.

Ulla Hahn, als Lyrikerin eher die knappe literarische Form gewohnt, lässt beim Erzählen dieser (ihrer?) Kindheitsgeschichte alle Selbstbeschränkung fahren -- durch fast 600 Seiten hat man sich zu kämpfen. Das ist nicht immer einfach, denn die sehr poetische Sprache und vor allem der Versuch, den rheinischen Dialekt wiederzugeben, verlangen dem Leser einiges ab. Doch es lohnt sich: Das verborgene Wort ist eine wunderschöne emotionsgeladene Hymne auf die Kraft der Fantasie. --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»>Das verborgene Wort< spiegelt wie kaum ein anderer Zeitroman die kulturelle Atmosphäre der fünfziger Jahre.« (Die Zeit)

»Eine ganze Generation wird sich darin wiederfinden und später Geborene verstehen, warum Eltern und Lehrer so sind, wie sie sind.« (Focus)

»Ein phantasievoll und schön geschriebenes Buch. Verletzlich, anrührend und komisch.« (Stern)

»Was bleibt ist Bewunderung!« (Neue Zürcher Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Format: Gebundene Ausgabe
"Lommer jonn", so beginnt und endet eines der wichtigsten, interessantesten, farbigsten und sprachlich gelungensten Bücher aus der Feder einer deutschen Autorin der letzten Jahre.

"Auf gehts", und es geht wirklich heftig los, nicht in die weite Welt, sondern in das bunte, aber muffige, repressive Leben der 50iger Jahre in der frisch etablierten Bundesrepublik Deutschland.

Geschildert wird die Kindheit und Jugend Hildegards. Sie reift zur jungen Frau, entdeckt ihre Liebe zur Literatur und beginnt sich gegen alle Widerstände zu emanzipieren.

Hildegard, laut der Oma ein "Teufelsbraten" und ein "Traumtopf", tatsächlich ein phantasiebegabtes Kind, wird einer eisernen Disziplin und religiöser Gehirnwäsche unterzogen. Sie erlebt an sich und an anderen körperliche und seelische Mißhandlung und handfeste Bedrohungen. Als Teenager erträgt sie den gesamten bigotten religiösen Wahn ihrer Herkunftsfamilie und des Dorfes, in dem sie groß wird. Fast scheitert sie, befreit sich jedoch mit Hilfe u.a. ihres Opas aus den Fesseln ihrer Herkunft und besiegt sogar ihren Alkoholismus.

Man kann dieses Werk als Biographie lesen, die eindrucksvoll eine Sozialisation im katholischen Unterschichtsmilieu beschreibt.

Man fragt sich , wieviele junge Menschen wohl an einer solchen "Erziehung" zu Bruch gegangen sind.

Aber der Roman macht letztlich auch Hoffnung; er ist gleichzeitig ein aufkärerisches und höchst poetisches Werk, das uns zeigt, warum Widerstand möglich war und ist: nämlich weil es um Freiheit geht und darum, einen Weg zur Aktivierung von Kreativität zu finden.

Ein Drama mit wunderbaren Passagen, einer grandiosen Prosa. Ein Buch voller Emotion, warmherzig erzählt und wirklich jedem zur Lektüre nahegelegt, der eine lebhafte und eindringliche Geschichte zu schätzen vermag.
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Format: Gebundene Ausgabe
Welche Kraft und welch' Ausdruck die deutsche Sprache besitzen kann! Es ist schon erstaunlich, wie eine Schriftstellerin aus für Außenstehende Banalitäten des Alltags eine Sinnesraubende Wortzauberei erschafft. Der Roman ist über große Strecken an Poesie kaum zu übertreffen und sucht in der zeitgenössischen Literatur vergleichbares!
In das Mädchen Hildegard habe ich mich sofort verliebt! So unkonventionell wie sie wollte ich als Kind bzw. Jugendlicher auch sein. Gelungen ist mir dies bis heute nicht!
Der Roman erinnert mich sowohl an meine Kindheit und Jugend, als auch an mein Dasein als Vater einer Tochter, welche etwa so alt wie Hildegard gegen Ende des Romans ist. Viele Verwandte erschienen plötzlich in einem völlig neuen Licht! Alles war schon einmal da: Bei jedem anders und doch gleich! Die Eigenarten der Verwandten und Bekannten konnte ich in meiner eigenen Familie wiedererkennen. Ulla Hahns Roman ist eine wunderbare, über Strecken schmerzhafte, Beschreibung des Lebens, Fühlens und Denkens eines Kindes der 50er Jahre. Geht oder ging es mir in den 60er Jahren, der heutigen Generation, anders?
Das bisschen Kölsch stört nicht! Ganz im Gegenteil: Die Wortklaubereien manch anderer, oftmals preisüberhäufter, Schriftsteller/innen werden ad absurdum geschrieben! Ich bin wieder stolz auf die Sprache der Dichter und Denker, welche andere ach so arg geschmäht!
Ein wunderbarer Roman! Auf diesem Wege mein Dank für viele Stunden intensiven Lesens, verstehen Lernens und der Genugtuung, endlich eine der deutschen Sprache mächtigen Schriftstellerin gefunden zu haben.
Liebe Ulla Hahn: Wann folgt die Fortsetzung? Mit 14 oder 15 Jahren fängt das Leben doch erst an!
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Von M. Bötig am 27. September 2005
Format: Gebundene Ausgabe
sagt der Großvater immer, wenn er seine Enkeltochter mitnimmt zum Rhein-Spaziergang, wo er ihr Buch-, Märchen- und Wutsteine zeigt und damit ihre Fantasie beflügelt, ganz ohne PC und anderen modernen Schnickschnack, denn den gab es noch nicht im Nachkriegsdeutschland. Und selbst, wenn es ihn gegeben hätte, für eine arme Arbeiterfamilie wie die Palms in Dondorf bei Köln wäre er unerschwinglich und vor allem auch Teufelszeug gewesen, denn hier beherrscht noch der „wahre Glaube", der Katholizismus, den gesamten Alltag. Alle Andersgläubigen („Müppen") alles Fremde, Ungewohnte strikt ablehnend, versucht die Familie, ihr schwarzes Schaf, die bildungswütige Tochter Hildegard, teils mit brutaler Gewalt in die althergebrachten Normen zu zwingen, die da sind Glaube, Ehe, Kinder, Haushalt. Hilla, wie sie sich selbst nennt, um die Verschandelung ihres Namens ins Kölsche („Heldejaad") zu vermeiden, liebt schöne Wörter und Sätze, die sie in ihrem kleinen Kabüffchen der Literatur entnimmt und ehrfürchtig in einer Kladde sammelt. Dieses Abweichen von der Norm macht sie zur Ausgestoßenen in der eigenen Familie und in der Dorfgemeinschaft. Ein Mädchen, das lieber ein Lexikon als neue Kleider möchte, Hochdeutsch übt und dafür vom Vater eine Tracht Prügel kassiert, die ihrem heiß geliebten Schiller ein Altärchen baut - so was hat das Dorf noch nicht gesehen: Die hält sich für was Besseres! Und als wäre all dies nicht Unglück genug, gerät Hildegard in die Irrungen und Wirrungen der Pubertät und findet nirgendwo - nicht einmal in ihrer geliebten Literatur - die ersehnten Antworten.Lesen Sie weiter... ›
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