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Das unsichtbare Siegel
 
 
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Das unsichtbare Siegel [Gebundene Ausgabe]

Rainer M. Schröder
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 422 Seiten
  • Verlag: Arena (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401051504
  • ISBN-13: 978-3401051505
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,1 x 13,2 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 412.911 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rainer M. Schröder
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Produktbeschreibungen

Autorenporträt

Rainer M. Schröder, 1951 in Rostock geboren, ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren. Mit seinen bis ins kleinste Detail exakt recherchierten und spannend erzählten historischen Jugendromanen begeistert er seit mehr als zehn Jahren seine Leserschaft. Nachdem er viele Jahre ein wahres Nomadenleben mit zahlreichen Abenteuerreisen in alle Erdteile führte, lebt er heute mit seiner Frau in einem kleinen Ort an der Atlantikküste Floridas.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein großartiges Buch!! 9. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ausgehendes 19. Jh. in den Kohlerevieren an der Ruhr. Der 17-jährige Franz arbeitet wie fast alle in einer Zeche. Doch die Situation der Arbeiter ist wegen der Hungerlöhne und Gefahren schlecht. Schließlich entschließen sich die Arbeiter zum Streik. Während der Auseinandersetzungen begegnet er der gleichaltrigen Lena, die bei ihrem Vormund, seinem Zechendirektor, zu Besuch ist. Um den Weg zueinander zu finden, müssen sie kämpfen und viele Opfer bringen.
Schröder gelingt es hervorragend, die Lage und das Elend der Arbeiter darzustellen. Er führt auf einfühlende Weise die Unterschiede in der Bevölkerung vor Augen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch sehr lehrreich. Spannend erzählt Rainer M. Schröder die Geschichte zweier Menschen deren gegenseitige Liebe ihnen wichtiger ist als alles andere, jedoch wird auch gut geschildert wie schwierig es damals war so unbeschwert zu leben wie wir heute. Wenn man dieses Buch liest ist man froh in der heutigen Zeit zu leben und nicht in der Damaligen. Ich empfehle jedem das Buch, der eine gute Mischung aus Romanze, Spannunge und Geschichte lesen will und jedem der sich nicht länger die Worte der Großeltern anhören will, "Ja früher war sowieso alles ganz anders, da hättet ihr euch umgeschaut! Ja, ja, die Jugend heutzutage!"
VIEL SPASS BEIM LESEN UND LERNEN!
Ein Buch für Leute mit Köpfchen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Das Ruhrgebiet im Jahr 1888:

Erzählt wird die Geschichte der 17jährigen Lena, die schon früh ihre Eltern verloren hat und seither unter der Vormundschaft ihrer Tante Tilly und ihres Onkels Ludwig steht. Ludwig Brüggemann ist Direktor einer Zeche und ermöglicht Lena somit ein finanziell sorgenfreies Leben. Allerdings hat sich Lena in den Institutionen, in denen sie auf ihr späteres gesellschaftliches Leben vorbereitet werden soll, nie wohl gefühlt und mittlerweile erkannt, dass sie nicht wirklich etwas gemein mit anderen jungen Mädchen gleichen Alters hat.

Sie trifft den Entschluss, nach den Weihnachtsferien nicht mehr in das Stift zurückzukehren, in dem sie gerade unterrichtet wird und reist zu einem überraschenden Besuch zu ihren Verwandten. Auf der Fahrt zu dem Anwesen ihrer Tante und ihres Onkels erleidet die Kutsche einen Radbruch, so dass Lena den Weg zu Fuß fortsetzt und hierbei durch die ihr fremde Siedlung der Bergbauarbeiter kommt. Als sie sich dort verläuft, fragt sie einen jungen Mann nach dem Weg, mit dem sie am Ende des Gesprächs in einen Streit gerät. Doch sie kann ihn nicht vergessen und sieht ihn schon bald wieder...

Der junge Mann, der Lena den Weg zum Anwesen ihrer Verwandten beschrieben hat, ist der gleichaltrige Franz, der als Kohlenschlepper im Bergbau tätig ist. Die Arbeit dort ist ihm verhasst und bereitet ihm Angst, aber nach dem Tod seiner Eltern bleibt ihm keine andere Möglichkeit, als dort Geld für seinen Lebensunterhalt und den seiner Schwester Erika zu verdienen. Franz hat durch einen Förderer das Gymnasium besuchen können, doch ist von der Schule abgegangen, um im Bergbau zu arbeiten.

Lena und Franz verlieben sich ineinander und Lena bekommt Einblick in eine Welt, die sie bisher nicht gekannt hat. Eine Welt, in der die Menschen andere Sorgen haben, als die, welches Kleid das richtige für den nächsten Ball ist...

Lena kann nicht glauben, dass ihr Onkel die Augen davor zu verschließen scheint, unter welchen Bedingungen die Menschen im Bergbau arbeiten und was passiert, als tatsächlich die Arbeiter in einen Streik treten...

Rainer M. Schröder, der zu meinen Lieblingsjugendbuchautoren zählt, hat mich mit diesem Buch wieder einmal nicht enttäuscht. Er versteht es glänzend, das harte Leben der Arbeiter in den Bergwerken zu beschreiben, die Gefahren, unter denen sie dort litten, die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfuhren. Er erzählt davon, welche Spuren das damalige Leben bei den Menschen hinterließ und stellt als Kontrast das Leben der Menschen gegenüber, die finanziell keine Sorgen zu leiden hatten.

Ich möchte nicht verraten, was es mit dem Titel des Buches auf sich hat. Am Ende der Geschichte verrät der Autor nämlich, was das unsichtbare Siegel ist...

Ich denke all diejenigen, die gerne anspruchsvolle Jugendbücher lesen, werden Gefallen an diesem Buch finden. Das einzig leicht ermüdende an diesem Buch ist, dass Rainer M. Schröder so ausführlich über den Bergbau erzählt, dass man etliche Fachbegriffe nachschlagen muss. Dafür gibt es in der Bewertung einen Punktabzug von mir.
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