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Das unbeschriebene Blatt [Gebundene Ausgabe]

Steven Pinker
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1. September 2003
Bei unserer Geburt sind wir wie unbeschriebene Blätter, auf die dann unsere Erfahrungen in der Welt geschrieben werden; und diese Erfahrungen definieren letztlich, wer wir sind. Dies ist die vorherrschende Meinung über das menschliche Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Sie bestimmt wahrscheinlich - ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht - die Art und Weise, in der wir über uns selbst und andere denken. Sie ist falsch.
Der Mensch sei nach seiner Geburt wie ein "unbeschriebenes Blatt", auf dem dann die prägenden Erlebnisse seines Lebens festgehalten werden. So zumindest sah John Locke im 17. Jahrhundert den Menschen und bezeichnete ihn als Erster als eine Tabula rasa.
In seinem neuen Buch "Das unbeschriebene Blatt", das international bereits für Furore gesorgt hat, kommt Steven Pinker, weltweit bekannter Kognitionspsychologe und Bestsellerautor, zu dem Schluss, dass Lockes Vorstellung vom Menschen nach wie vor - auch in Wissenschaftskreisen - weit verbreitet ist. Aus Pinkers Sicht überschätzt diese Haltung jedoch maßlos die Bedeutung der "Umwelt", und sie leugnet geradezu die Existenz einer menschlichen Natur, die in den Genen gründet. Etliche verquere Vorstellungen von Sexualität, Rasse, Kindererziehung, Intelligenz, Kriminalität und Geschlechtsunterschieden und vielen anderen Lebensaspekten gehen laut Pinker auf dieses einseitige Menschenbild zurück. Er erforscht die Geschichte des zu Grunde liegenden Denkfehlers ebenso wie die kulturellen Vorurteile, die dazu geführt haben, dass wir die Rolle der Gene systematisch unterschätzen.
"Das unbeschriebene Blatt" ist Pflichtlektüre in unserer heutigen Zeit, in der wir zunehmend verunsichert und fasziniert sind angesichts der unglaublichen Entdeckungen über das menschliche Denken, die Evolution und unser genetisches Erbe. Pinker legt erneut ein Standardwerk vor, das nicht nur durch seine wissenschaftlichen Erkenntnisse und Thesen besticht, sondern durch seine Intelligenz und seinen Witz vor allem eines ist: ein großartiges Lesevergnügen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827005094
  • ISBN-13: 978-3827005090
  • Originaltitel: The Blank Slate. The Modern Denial of Human Nature
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 465.511 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Steven Pinker, geboren 1954, leitet das Center for Cognitive Neuroscience am Massachusetts Institut of Technology (MIT). Er ist Fellow verschiedener wissenschaft- licher Gesellschaften und schreibt u.a. für die New York Times, Time und den New Yorker. Für seine Forschungen zur visuellen Wahrnehmung und zum kindlichen Spracherwerb erhielt Pinker von der National Academy of Science und der American Psychological Association mehrere Auszeichnungen. Zuletzt erschienen auf Deutsch “Wie das Denken im Kopf entsteht” (nominiert für den Pulitzer -Preis) und “Der Sprachinstinkt”. Steven Pinker lebt in New York.

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55 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein 4. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Zwei Jahre nach Erscheinen der Originalausgabe dieses Buches ("The Blank slate") wurde der Sprach- und Kognitionsforscher Steven Pinker vom Time Magazine in die Gilde der gegenwärtig "100 einflussreichsten Menschen der Welt" gewählt (Time Magazine, April 26, 2004). Zuvor wurde er bereits von den renommierten Wissenschafts-Institutionen "National Academy of Sciences" und der "Royal Institution of Great Britain" ausgezeichnet. Er ist also kein Leichtgewicht.

Als der frühere Präsident der Harvard Universität, Larry Summers, im Januar 2005 "angeborene Unterschiede zwischen den Geschlechtern" als Ursache dafür ausmachte, dass Frauen unter den Professoren der Natur- und Ingenieurswissenschaften weit unterrepräsentiert sind, fegte ein Sturm der Entrüstung über den Campus (und letztlich den Präsidenten hinweg). Der Harvard Professor Steven Pinker wurde zu einer öffentlichen Debatte mit der Harvard Professorin Elizabeth S. Spelke zum Thema "Frauen in der Wissenschaft" eingeladen. Wie kaum zuvor wirbelten die geballten wissenschaftlichen Argumente durch den Saal. Im "Das unbeschriebene Blatt" hatte Steven Pinker seine kühnen Analysen zu diesem Thema bereits leidenschaftlich präsentiert.

Auch zu weiteren aktuellen Themen, wie die Nutzung von Stammzellen und die Frage, ob der Mensch wirklich einen freien Willen besitze, hat Steven Pinker in diesem Buch wissenschaftlich Stellung bezogen. Seither sind Details dazugekommen, aber nichts wesentlich Neues.

Das Buch.
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84 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk 19. April 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Steven Pinker wird von manchen Leuten, vor allem in Deutschland, als "Schreiberling" oder "Popularisator" abqualifiziert. Dieses Urteil ist sehr, sehr deutsch und es wird ihm überhaupt nicht gerecht. Pinker ist nämlich ein kluger Mann, der viel weiß und viel kann: Er kann lesen, er kann denken, er kann schreiben. Die Harvard University wird schon gewusst haben, warum sie ihn (wahrscheinlích nicht nur mit Geld!) vom MIT abgeworben hat.
Das vorliegende Buch habe ich in der englischsprachigen Originalfassung gelesen, manche Kapitel zwei oder gar drei mal. Es räumt sehr gründlich, aber ohne Fanatismus mit einer Ideologie auf, die schon sehr viel Schaden angerichtet hat, nämlich mit der Ideologie, dass der Mensch eine tabula rasa ist, die beliebig beschrieben werden kann.
Wenn der Mensch eine solche tabula rasa wäre, könnte es kein Unrecht sein, auf ihr nach Belieben herumzukratzen. Dementsprechend haben Diktatoren und Massenmörder wie Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot keinerlei Skrupel gehabt, Menschen terroristisch umzuerziehen und sie bei Erziehungsresistenz verhungern zu lassen oder sie direkt abzuschlachten. Die Ideologie der tabula rasa, des unbeschriebenen Blattes, lädt geradezu dazu ein. Kommt der Mensch dagegen als kleines Buch auf die Welt, mit seiner eigenen Würde, seiner eigenen Story, seiner eigenen Epik, wäre es ein Sakrileg, zumindest aber eine grobe Fälschung, den Text umzuschreiben.
Das ist eine der wichtigen moralischen und ideologiekritischen Botschaften dieses Buches.
Dieses Buch ist aber nicht nur ein moralischer Appell, sondern auch eine sehr umfassende und gründliche Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neurologischer Tausendsassa 27. Oktober 2003
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der in New York lebende und am MIT lehrende Neurobiologe hätte es in Europa wohl nicht ganz leicht, einen Lehrstuhl von Bedeutung zu ergattern. Dazu sind seine Auftritte zu schrill, sein Marketingdenken zu ausgeprägt, seine Kollegenschelten zu forsch und sein Appetit, unter dem Gartenzaun zu fressen, zu gross. Aber Steven Pinker gibt es nun mal ebenso wie seine Bücher mit Bestsellerstatus. Und je nach eigenem Standort werden sie mit fünf oder einem Stern beurteilt. Ich wollte mich zuerst gut eidgenössisch mit 2 1/2 auszeichnen, entschied mich aber für deren vier, weil das Phänomen Pinker alleweil die Lektüre lohnt.
Selbst seine schärfsten Kritiker bescheinigen Steven Pinker, dass er schreiben kann. Und das ist bei vielen Akademikern noch immer ein rares Gut. Der Inhalt des dicken und grossen Wälzers ist rasch zusammengefasst: Die real existierende menschliche Natur ist kein unbeschriebenes Blatt, sondern mehrheitlich genetisch geprägt, was sich auf unser Verständnis von Kultur auswirken sollte. Mit der Materie vertraute Leser werden solche Thesen nicht in ihren Grundfesten erschüttern. Seit Biologen und Neurologen in den Nanobereich vorgestossen sind, gibt es keine ernsthaften Wissenschaftler mehr, die Gegenteiliges behaupten würden. Bei den verbliebenen Streitereien unter Fachkollegen geht es nur noch um Flügelkämpfe und Prozentzahlen. Was also ist das Neue, das Pinkers Buch zum Renner macht und die Gemüter so erregt? Ganz einfach: Steven Pinker masst sich an, neurobiologisches Wissen auf humanistische Weltbilder und die grossen Religionen loszulassen.
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5.0 von 5 Sternen Präzise & überzeugend
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Veröffentlicht am 7. Mai 2012 von Heinz Bauer
5.0 von 5 Sternen Generalabrechnung mit einem Dogma der 'Political Correctness'
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Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von Knöppler, Andreas
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Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 von gerda
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Steven Pinker (Harvard) ist einer der bekanntesten Sprach- und Kognitionswissenschaftler der Gegenwart und sicher der einflussreichste Erneuerer und Fortführer der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2010 von Paul Natterer
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