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Das tropische Millennium.
 
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Das tropische Millennium. [Taschenbuch]

Norman Spinrad
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 430 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453188357
  • ISBN-13: 978-3453188358
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.623.598 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Gesicht der Erde des 21. Jahrhunderts hat sich dramatisch gewandelt: Wüsten weiten sich aus, die Polkappen schmelzen und der Wasserspiegel der Ozeane steigt. Schuld daran ist die "fortschrittliche" Klimatechnik einiger profitgieriger Konzerne, die nichts Besseres zu tun haben, als überall auf der Erde willkürliche klimatische Veränderungen vorzunehmen. Seit langem schon warnen Wissenschaftler vor der irreversiblen globalen Erwärmung, dem so genannten "Venuseffekt", der die Erde in einen unbewohnbaren Wüstenplaneten zu verwandeln droht.

Monique Calhoun, Bürger-Aktionärin des Syndikats "Brot und Spiele", ist verantwortlich für die Organisation eines internationalen Umweltkongresses in Paris. Dort soll ein Klimamodell vorgestellt werden, das den drohenden Venuseffekt endgültig beweisen und zu Sofortmaßnahmen zur Rettung der Erde aufrufen will. Unerwarteterweise stößt Monique jedoch auf geheime Informationen, die eine ungeheuerliche Tatsache ans Licht bringen und den Erfolg des Kongresses gefährden. Sie gerät in ein Netz von Verschwörungen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal betreffen, sondern das der ganzen Welt.

Ohne erhobenen Zeigefinger und auf ebenso spannende wie humorvolle Weise gelingt es Norman Spinrad, mit Das tropische Millennium einen Science-Fiction-Thriller zu schreiben, der nach der Verantwortung des Menschen für seine Umwelt fragt. Dabei erweckt er mit viel Liebe zum Detail das Paris der Zukunft und seine Bewohner zum Leben. Seine Figuren sind keine Helden -- sie werden dem Leser allerdings gerade durch ihre Fehler und Schwächen sympathisch. Monique Calhoun und ihre Mitstreiter haben im Verlauf des Romans eine Bewährungsprobe zu bestehen, in der sie ihren Mut zu eigenverantwortlichem Handeln unter Beweis stellen müssen.

Immer wieder halten die unerwarteten Wendungen des Romans Überraschungen für den Leser bereit. Das Romanende fällt nur allzu realistisch aus -- und bleibt vielleicht gerade deshalb ein wenig unbefriedigend. Dennoch gelingt es diesem Öko-Thriller eines der renommiertesten Autoren amerikanischer Science Fiction, den Leser bis zur letzten Seite in Atem zu halten. Denn jene zukünftige Welt und ihre Probleme scheinen nur einen Schritt weit von unserer Gegenwart entfernt. --Sara Schade


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Nicht nur eine Klimakatastrophe, 14. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Das tropische Millennium. (Taschenbuch)
Das Klima auf der Erde hat sich noch schlimmer entwickelt, als man es heutzutage bereits befürchtet. Etliche Teile der Erde sind nahezu unbewohnbar geworden. Viele Menschen leiden unter den Veränderungen. Und einige Wissenschaftler arbeiten an einem System, mit dem sich die Erdatmosphäre wieder regenerieren könnte. Doch es gibt Gegenspieler, Personen und Institutionen, die von dieser Katastrophe profitieren.
Nun ja, der Aufhänger des Romans wurde unseren aktuellen Nachrichten entnommen. Es besteht sicherlich keine Frage, daß wir wohl tatsächlich auf einen Klimaumschwung, vielleicht sogar auf eine derartige Katastrophe hinsteuern. Doch der Autor verstrickt sich zu sehr in Einzelheiten. Er ergießt sich absatzweise bzw. seitenlang in Beschreibungen von Äußerlichkeiten, die die eigentliche Handlung kaum voranbringen. Es werden nicht die Charaktere beschrieben, sondern wie die Personen gekleidet sind, oder wie das Zimmer aussieht, in dem man sich gerade aufhält. Daher wirkt das ganze Buch sehr oberflächlich, und durch diese Oberflächlichkeit wird es auch langatmig. Die Handlung kommt dadurch kaum voran und die Hintergründe und Begebenheiten werden somit ziemlich an den Rand gedrückt. Es ist deshalb recht schwer, wenn man das Buch bis zum Ende durchlesen will.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unerwartet und keineswegs unlustig, 30. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das tropische Millennium. (Taschenbuch)
Der Treibhauseffekt hat in der Mitte des einundzwanzigsten Jahrhunderts voll zugeschlagen. Das Buch bietet detaillierte Beschreibungen über ein Paris, welches sich durch den Klimawandel stark verändert zeigt. An der durchdachten Geschichte störten mich allenfalls die etwas zu ausführlichen Sexszenen, die in dieser Menge etwas überflüssig waren. Und wenn die beiden Hauptpersonen nicht gerade ein Mafioso (mit einem falschen Prinzentitel und dem öligen Charme eines zweitklassigen Eintänzers) sowie eine Public-Relations-Tussi (und gelegentliche Luxusnutte) wären, hätte ich vielleicht sogar jemanden in diesem Buch gefunden, der mir symphatisch wäre. Das Ende ist jedenfalls unerwartet und keineswegs unlustig...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Viel Füllwerk, wenig Inhalt, 9. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das tropische Millennium. (Taschenbuch)
Die Story spielt in einem typischen James Bond Milieu (ohne dessen Witz), mit einer Prise Detektiv-Beiwerk; in etwa so, wie sich Lieschen Müller "big business" gerne vorstellt. Der Aufhänger "Klimakatastrophe" wirkt etwas hilflos und wird IMHO nicht besonders anregend aufgearbeitet, so daß sich das Buch eher dem Thriller als der Science-fiction zuordnen läßt. Der Autor hat sich zwar sichtlich Mühe gegeben und aufwendig konstruierte Handlungsebenen aufgebaut - aber dazwischen ist aufgepumpte, heiße Luft.

Das Buch hätte auf wenige Seiten reduziert werden können, wenn das ganze Füllwerk nicht wäre. Es kann ja sein, daß es ein besonderes Stilmerkmal des Norman Spinrad ist, der Beschreibung des Settings viel Aufmerksamkeit zu widmen. Leicht wird er dabei jedoch auch langatmig. Beispielsweise beschreibt er die Speiseauswahl während eines Abendessens bis ins kleinste Detail - Vorspeisen, Hauptspeisen, Nachspeisen, Weinauswahl. Die einzige Intention dabei scheint gewesen zu sein, dem Leser mitzuteilen, daß sich das Dinner in einem Nobelrestaurant abspielt. Mir ist sonst nicht aufgefallen, daß die Essensauswahl irgend einen Einfluß auf den weiteren Verlauf des Buchs gehabt hätte. Die Beschreibung ist also reines Füllwerk. Ein Meisterautor wie etwa Hemmingway hätte die message in zwei Sätzen transportiert, Spinrad braucht ewig dafür. Und so reicht es bei diesem Buch häufig, einzelne Wörter aus einem Absatz aufzugreifen, nur um festzustellen, daß noch immer nichts passiert ist und die handelnden Personen noch immer bei der Speiseauswahl sind und noch immer kein Wort gesagt haben und man also weiter springen kann.

Wer Lust hat, sich eine 007-artige Welt in allen Details auszumalen, mag an dem Buch Freude haben. Wer Science-fiction sucht, sollte zu einem anderen Buch greifen.

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