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Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod
 
 
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Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod [Gebundene Ausgabe]

Sogyal Rinpoche , Thomas Geist , Karin Behrendt
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Barth O.W.; Auflage: Völlig überarb. Neuausgabe. (Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502611130
  • ISBN-13: 978-3502611134
  • Originaltitel: The tibetan Book of Living and Dying
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.798 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sogyal Rinpoche
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einer auf den westlichen Menschen abgestimmten Auslegung der buddhistischen Lehren, auf denen das berühmte 'Tibetische Totenbuch' basiert, führt Sogyal Rinpoche an eine Lebenspraxis heran, durch die der Tod seinen Schrecken verliert und der Alltag an Authentizität und Lebensfreude gewinnt.
Mit Hilfe von jahrtausendealten, bewährten meditativen Übungen lernen wir, uns unserer eigenen Vergänglichkeit zu stellen, das Sterben schon mitten im Leben zu lernen und dadurch die Furcht vor dem Tod zu verlieren.

Auszug

1. Im Spiegel des Todes

Meine erste Begegnung mit dem Tod hatte ich im Alter von sieben Jahren, als wir uns eben darauf vorbereiteten, das östliche Hochland zu verlassen, um nach Zentraltibet aufzubrechen.

Samten war einer der persönlichen Betreuer meines Meisters, ein wunderbarer Mönch, der immer gütig zu mir gewesen war. Er hatte ein strahlendes, pausbäckiges Gesicht, immer bereit zu einem Lächeln. Jeder im Kloster liebte ihn, weil er so gutmütig war. Mein Meister lehrte jeden Tag, gab Initiationen und leitete Rituale und Übungen. Gegen Ende des Tages versammelte ich dann meine Freunde und spielte mit ihnen die Ereignisse des Tages in kleinen Theaterstücken nach. Samten besorgte mir dafür immer die Gewänder, die mein Meister zu den verschiedenen Anlässen getragen hatte. Niemals hat er mir etwas ausgeschlagen.

Doch eines Tages wurde Samten plötzlich sehr krank, und bald war klar, daß er nicht mehr lange leben würde. Wir mußten unsere Abreise verschieben. Die folgenden zwei Wochen werde ich niemals vergessen. Der strenge Geruch des Todes hing wie eine Wolke über allem, und immer, wenn ich an damals zurückdenke, kommt mir dieser Geruch wieder in Erinnerung. Das Kloster war durchdrungen von einem intensiven Gewahrsein des Todes, das jedoch niemals morbide oder beängstigend war. In der Gegenwart meines Meisters gewann Samtens Tod eine besondere Bedeutung. Er wurde zu einer Lehre für uns alle.

Samten lag auf einem Bett am Fenster eines kleinen Tempels in der Residenz meines Meisters. Ich wußte, daß er im Sterben lag, und ab und zu ging ich zu ihm und saß an seiner Seite. Er konnte schon nicht mehr sprechen und die Veränderung in seinem Gesicht, das jetzt hager und eingefallen war, machte mich sehr betroffen. Ich begriff, daß er uns verlassen mußte und wir ihn niemals wiedersehen würden. Ich fühlte mich unendlich allein.

Samten hatte keinen leichten Tod. Die Laute seines mühevollen Atmens verfolgten uns überallhin, und wir konnten den Verfall seines ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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173 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Wahrheit fühlen 2. September 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Immer mehr Menschen auch aus dem westlichen Kulturkreis erkennen, dass das Leben mehr zu bieten hat als nur materiellen Reichtum und grenzenlosen Konsum. Ärzte, Psychologen, Philosophen, Theologen, Meinungsforscher und nicht zuletzt unsere eigenen Erfahrungen bestätigen zunehmend, dass der Materialismus alleine nicht glücklich macht.

Für diejenigen, die dies erkannt haben oder auch nur erahnen, ist dieses Buch von Sogyal Rinpoche ein Geschenk mit unschätzbarem Wert. Einsichtig und verständnisvoll führt er auch den mit tibetischem und anderem buddhistischen Gedankengut wenig vertrauten Leser in die hoffnungsfrohe Welt der Wahrheit über das Leben und den Tod ein. Er enttarnt die Absurdität des westlichen Lebensstils ohne einen dabei zu überfordern oder einen in der Luft hängen zu lassen. Mit Liebe und Mitgefühl vermittelt er eine Ahnung von der unendlichen Geborgenheit, die sich uns erschließen kann, wenn wir anfangen, uns der Wahrheit von Leben und Tod zu stellen und uns für die Praxis der Meditation zu öffnen.

Im Gegensatz zur Original-Übersetzung des so genannten Tibetanischen Totenbuchs eignet sich dieses Buch auch für Menschen mit geringen Vorkenntnissen und ohne intensives Detail-Interesse an den Lehren des tibetischen Buddhismus. Während das zweifellos ebenfalls faszinierende Original den unvorbereiteten Leser durch seine Exaktheit und die Tiefe der Einsichten leicht überfordert und dadurch langweilt, ist das Buch von Sogyal Rinpoche jedem an tieferen Einsichten über sich selbst und das Leben interessierten Leser zugänglich. Alleine schon durch die Schönheit seiner Worte vermittelt er eine Vorstellung und ein Gefühl dafür, was es heißt, die Wahrheit zu erkennen, und macht damit Mut, sich für sie zu öffnen.

Dieses Buch ist religionsunabhängig für Menschen von Wert, die sich selbst erkennen möchte, und bietet gerade in Krisenzeiten Trost und Hoffnung.

Mögen alle Wesen glücklich sein.
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113 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Als ich dieses Buch empfohlen bekam, habe ich nicht daran geglaubt, dass es etwas bringen könne, ein Buch über eine Lebensweisheit/Religion zu lesen, welches sich mit dem menschlichen Handeln und den Lehren des Umgangs befaßt. Doch schien mir dieses Buch bereits nach den ersten Seiten des Lesens sehr vertraut und es machte Spaß, die Erfahrungen und Schilderungen zu assimilieren. Desweiteren merkt man, läßt man sich auf den Text und die Weisheit des Werkes ein, wie man selbst zugänglicher wird für Selbsterkennung und Veränderungen in seinem Leben. Es ist wie eine Initialzündung, die man erfährt, wenn man sich darauf einläßt. Ich möchte das Buch daher jedem empfehlen, der sich in einer anschaulichen Weise über den Buddhismus informieren möchte, aber auch jenen, die an der Philosophie des fernen Ostens interessiert sind. Auch kann ich das Buch Menschen empfehlen die sich zur Gattung "nie zufrieden" zählen oder denen, die durch irgendetwas Unglück erfahren haben. Schaut es euch an, es kann nicht schaden!
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99 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dank Menschen, wie Sogyal Rinpoche, wird hoffentlich zukünftig auch das Schweigen im Westen zum Thema "Sterben" in einen Dialog übergehen. Ein Buch, dass unvoreingenommen nicht nur Buddhisten, sondern auch Christen anspricht, ohne wertend auf die verschiedenen Prägungen der Gläubigkeit einzugehen. Das Buch hat mich die letzten Monate an verschiedenste Orte begleitet und ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Die positive Ausstrahlung, die von den einzelnen Seiten ausgehen, wird wohl die Lebensfreude weit über den Tod hinaus tragen. Komisch, dass wir uns im Westen mit enormen Anstrengungen dem reinen Leben widmen, ohne nur einen Funken der Gedanken dem Sterben. Ist es die Angst vor dem Sterben, die uns mehr und mehr zur "Geiz-ist-Geil-Gesellschaft" verkommen, uns an all den weltlichen Dingen anhaften anhaften lassen, die nur von kurzer Dauer bestand haben? Für mich bin ich froh, dass ich dieses Buch bereits mit 30 Jahren lesen durfte und wünsche mir, dass es mir auch noch die nächsten 30 Jahre als Begleiter zur Seite stehen wird. Bestimmt kein Buch, dass man in wenigen Tagen verschlingt, eher ein Wegbegleiter auf Lebzeiten.
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Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben ist ein ganz fantastisches Buch. Es ist voll von tiefen Weisheiten und Hilfmitteln zur Lebensführung und Todesvorbereitung, denn... Lesen Sie weiter...
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