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Das stille Haus: Roman (Literatur) Taschenbuch – 23. Februar 2012

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (23. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596177669
  • ISBN-13: 978-3596177660
  • Originaltitel: Das stille Haus
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,2 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.299 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Recep hat es nicht leicht. Denn der kleinwüchsige Ich-Erzähler muss allein mit seiner 90-jährigen Stiefmutter Fatma ein Haus bewohnen, und die Greisin macht ihm das Leben allzu schwer. Den Tod ihres Mannes Selahatin – ein von seiner Frau unverstandener und ausgebremster Freigeist und Alkoholiker – hat Fatma nie so recht verwunden: Der Geist des Arztes schwebt wie ein unheilvolles Verhängnis über dem Gebäude und den Bewohnern. Jetzt spricht die streng gläubige Frau jede Nacht mit ihrem toten Mann und sagt ihm Dinge, die sie sich früher zu sagen verkniffen hat. Und trotzdem stehen nun, am Rande des Todes, auch das eigene Leben und die eigenen Überzeugungen für Fatma auf dem Prüfstand...

Mit 31 Jahren schrieb der spätere türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk seinen Roman Das stille Haus, und an mancher Stelle merkt man dem Buch die erzählerische Unerfahrenheit seines Autors durchaus an. An anderen – den meisten – Stellen hingegen muss man stauen über die Reife und Souveränität, mit der bereits der junge Pamuk sein Sujet beherrscht, und über die vielen narrativen Kniffe und differenzierten, lebendigen Gestalten, die er wie ein Zauberkünstler aus dem Ärmel zieht.

Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Pamuk nicht bei der Schilderung von Fatmas Innenleben und ihrem schwierigen Verhältnis zu Recep stehen bleibt, sondern die oftmals psychisch recht komplexen Enkelkinder Faruk, Metin und Nilgün, die ihre Großmutter im „stillen Haus“ besuchen kommen, in die Schilderung mit einbezieht. Es ist der Sommer 1980, also die Zeit kurz vor dem Militärputsch in der Türkei; so bekommt die Familiengeschichte, die zwischen alten und neuen Auffassungen hin- und herpendelt, noch eine politisch brisante Position – eine Position, die Pamuk ja bis heute in seiner Heimat so umstritten (und so wichtig) macht. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus und lebte mehrere Jahre in New York. Für seine Romane erhielt er 1990 den Independent Foreign Fiction Award, 1991 den Prix de la découverte européenne, 2003 der International IMPAC Dublin Literary Award, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und in demselben Jahr den Ricarda-Huch-Preis, 2006 den Nobelpreis für Literatur und 2007 die Ehrendoktorwürde der FU Berlin als »Ausnahmeerscheinung der Weltliteratur.«

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Gellermann/Rationalgalerie am 1. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
So viel Tote auf dem Weg zu einem besseren Leben

Darvinoglu nennt sich der Großvater als sich die Türken, auf Geheiß des großen, diktatorischen Modernisierers Atatürk Familiennamen wählen müssen: Sohn des Darwin. Wie rasend macht sich der Arzt Darvinoglu auf, ganz alleine die europäische Aufklärung zu wiederholen, eine Enzyklopädie zu schreiben, um dem "dem gesamten Orient beizubringen, dass es keinen Gott gibt". Orhan Pamuk lässt in seinem Roman "Das stille Haus" den Furor der Europäisierung der Türkei los, den großen Bruch mit dem osmanischen Reich und lässt die Wut mit der Zeit der Enkel wieder auferstehen: Am Vorabend des letzten türkischen Militärputsches im Jahr 1980. Das stille Haus am Marmara-Meer war als Zuflucht gedacht. Denn Dr. Darvinoglu hatte es sich in Istanbul mit Talat Pascha verdorben, jenem Funktionär der Jungtürken, der für den Mord an den Armeniern verantwortlich war und als Regierungschef des untergehenden osmanischen Reichs die Türkei an die Seite der Deutschen in den ersten Weltkrieg führte. Doch für den ersten Darvinoglu und seine Frau sollte das Haus eher eine feuchte Gruft werden.

Immer noch wohnt die steinalte, herrische Frau des längst verstorbenen Arztes in dem alten Haus, als der Autor ihre Enkel aus Istanbul zu Besuch kommen lässt und mit ihnen die Geschichte seines Landes und die scheinbar privaten Verstrickungen zu einem Roman verknüpft, dessen Erzählknoten nach und nach ein Muster voller Melancholie, verlorener Liebe und Gewalt preisgeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Öschelbrunn am 11. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
In "Das stille Haus" versammelt Orhan Pamuk drei Generationen der Familie "Darwinoglu" (= Sohn des Darwin) im Haus der greisen Großmutter Fatma in einer Touristenmetropole am Marmarameer. Die drei Enkel Faruk, Metin und Nilgün besuchen wie jedes Jahr im Sommer ihre Großmutter und werden zu diesem Anlaß mit den Gespenstern ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Die Männer der Familie Darwinoglu sind sich über die Generationen ähnlich geblieben: Als junge Männer mit großen Zukunftshoffnungen ausgestattet, verzweifeln sie mehr und mehr an den alltäglichen Realitäten und geben sich dem Alkohol hin. Der Großvater verstand sich als großer Aufklärer, der seine Mission darin sah, seine Heimat aus der Rückständigkeit des Orients zu befreien, um die Tür in eine strahlende, westliche Zukunft aufzustoßen. Verschrieb er sich zunächst noch der hehren Wissenschaft und lehnte jeglichen Gottesglauben ab, führte die Hoffnungslosigkeit eines zunehmend isolierten Daseins schließlich in den einsamen Tod. Sein Sohn verschrieb sein Leben der Politik und ging an den Realitäten dieses Geschäftes ähnlich zu Grunde. Und auch die Männer der Enkelgenerationen scheinen nur schwerlich ihren Weg im Alltag der Türkei Anfang der 80er Jahre zu finden: Faruk verzweifelt an der Sinnlosigkeit seines Daseins als geschiedener Geschichtsprofessor und Metin träumt von einer Zukunft in den USA, die ihm mangels Geldes aber zu entschwinden droht.

Großmutter Fatma wacht senil und verbittert über dem Geschehen im Hause Darwinoglu.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT am 17. Dezember 2009
Format: Audio CD
Dieser frühe Roman von Nobelpreisträger Orhan Pamuk mag einige erzählerische Schwächen aufweisen; insgesamt ergibt er ein erschütterndes Psychogramm mehrerer türkischer Generationen. Der verzweifelte Kampf des Selahattin Darvinoglu - "Sohn des Darwin" lautet der selbst gewählte Nachname - um Aufklärung seiner Nation, kulminierend in seinem Versuch, eine morgenländische Enzyklopädie des abendländischen Wissens zu verfassen, dem seine kalte, harte Frau Fatma verbittert entgegenwirkt, ist ein zentrales Thema des Buches. Aus den Hasstiraden der alten Fatma, die immer wieder die Erinnerung heraufbeschwört, zeichnet sich das Bild einer fatalen Ehe: Ein weltfremder, im Grunde sympathischer Aufklärer, finanziell abhängig von seiner gefühlskalten, frömmelnden Ehefrau, sucht Trost beim Alkohol und einer mehr oder minder willfährigen Dienerin, die zusammen mit ihren Söhnen dem grenzenlosen Hass der rechtmäßigen Ehefrau ausgeliefert ist.
Selahattin und Fatma repräsentieren die Türkei um das Ende des Ersten Weltkriegs; ihre Enkel erleben eine andere Umbruchphase, jeder auf seine Weise, ohne ihren Platz im Leben zu finden. Faruk, der willenlose Säufer, Metin, der verhinderte Revolutionär, und die schöne, intelligente, leicht beinflussbare Nilgün sind Fatmas Enkel. Ihnen gegenüber steht Hasan, Enkel aus der illegitimen Verbindung Selahattins und von den Faschisten verführt, ebenfalls verzweifelt auf der Suche nach einem wie auch immer gearteten Sinn.
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