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Produktinformation
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Spätestens als die Regisseurin des Films Sabriyes Schützlinge gönnerhaft wohlwollend auf den hohen Besuch einstimmt und die sich wenig beeindruckt zeigen - wird ihr klar, wie selbstbewusst ihre Sorgenkinder von einst inzwischen sind. Bevor das Filmabenteuer Climbing Blind seinen Lauf nimmt, blickt Sabriye Tenberken noch einmal zurück auf die Früchte einer siebenjährigen Arbeit. Auf ihren Ausbruch aus dem engen Marburg, das Studium der Tibetologie, die Entwicklung einer tibetischen Brailleschrift. Als wäre dies nicht beeindruckend genug, verwirklichte sie 1998 zusammen mit Freund Paul ihren Lebenstraum: Den Aufbau einer Blindenschule in Tibet, das aufgrund erhöhter UV-Strahlung und Mangelernährung einen hohen Prozentsatz an blinden Kindern aufweist. Um einen Eindruck zu vermitteln, wie diese, Aussätzigen gleich am Rand der Gesellschaft dahinvegetieren, lässt Sabriye ihre Schüler selbst zu Wort kommen. Tashi, Tendsin, Kyila, Gyendsen. Erschütternde Lebensberichte.
Die pragmatische junge Frau, die vor Jahren in Deutschlands Talkrunden auf sich und ihr Projekt aufmerksam machte, schuf Bewundernswertes. Gegen alle Behördenwidrigkeiten, korrupte Heimleiter und tiefverwurzelten Dämonenglauben setzte sie beharrlich auf Bildung und Ausbildung. Den Schlussakkord ihres herzerwärmenden Berichts bildet der spannende Anstieg auf den Lhagpa Ri. Nicht alle schafften ihn und doch war es wider Erwarten! - ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein diesmal gänzlich unironisch! -Ravi Unger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder ein großartiges Buch von Sabriye Tenberken!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das siebte Jahr: Von Tibet nach Indien (Gebundene Ausgabe)
Wie schon in ihrem ersten Buch "Mein Weg führt nach Tibet" nimmt Sabriye Tenberken uns auch mit ihrem neuen Buch wieder mit auf abenteuerliche Reisen in Tibet. Sie läßt uns die raue tibetische Landschaft und die Menschen erleben, indem sie z.B. tagelang auf dem Rücken eines Pferdes unterwegs ist und uns ihre Eindrücke als Blinde schildert. Mal ist ihr sympathischer Lebenspartner Paul Kronenberg dabei, mal nicht. Sie fördert und fordert ihre blinden Schülerinnen und Schüler und kommt mit ihnen bei einer Besteigung eines Nebengipfel des Mount Everest bis auf eine Höhe von 6.400 Meter. Und sie stellt fest, dass es des sportlichen Ruhms nicht bedarf, wenn man bereits ein viel größeres und wichtigeres Ziel erreicht hat: Mit Sabriyes verantwortungsvoller Hilfe haben einst von ihren Eltern mehr oder weniger schamhaft versteckte Kinder (wir erfahren in dem Buch von den inzwischen Jugendlichen selbst davon) mittlerweile beruflich Karriere gemacht! Ein Buch, das vorbildlich Mut macht, trotz eines Handicaps zu versuchen, im Leben etwas zu erreichen. So spannend und interessant wird das erzählt, dass man das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und sicherlich nicht umsonst wurde Sabriye Tenberken für ihr Engagement bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesenswert!,
Von Eva "Eva" (Fellbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das siebte Jahr: Von Tibet nach Indien (Gebundene Ausgabe)
Meine MeinungDa mir schon das erste Buch (Mein Weg führt nach Tibet) von Sabriye Tenberken über die Anfänge der Blindenschule in Tibet sehr gut gefallen hat, musste ich das neue Buch natürlich unbedingt lesen. Sabriye Tenberken erzählt darin, wie sich die Blindenschule seit dem letzten Buch entwickelt hat. Außerdem erfährt man die Geschichten einzelner Schüler, über ihre Kindheit, über die Zeit in der Blindenschule und über ihren jetzigen beruflichen Weg. Der Abschluss des Buches ist die Besteigung des Lhagpa Ri im Himalaya. Dieses Abenteuer unternehmen Sabriye und Paul zusammen mit 6 Schülern und dem blinden Bergsteiger Erik Weihenmayer - begleitet von weiteren Bergsteigern und einem Filmteam. Der Film wurde wohl im Herbst 2006 der Öffentlichkeit präsentiert. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, ob man ihn hier in Deutschland auch irgendwann sehen kann... Nach Cover und Klappentext ist die Bergtour das Highlights des Buches, vom Umfang her macht die Tour etwa ein Viertel aus. Mir war das sehr recht, denn mich haben die Geschichten der Schüler weit mehr interessiert. Über Sabriye und Paul erfährt man eher weniger, die Schüler und die Projekte stehen im Vordergrund. Das Buch liest sich angenehm, den Schreibstil habe ich "runder" empfunden als beim ersten Buch. Gut gefallen hat mir auch, dass es einige Fotos gibt. Alles in allem: lesenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Drastisch gekürzte Lesung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das siebte Jahr: Von Tibet nach Indien. Lesung (Audio CD)
Dieses Hörbuch besticht mit seiner Verpackung und seiner Aufmachung. Leider ist die Lesung drastisch gekürzt und wird deshalb der Geschichtekaum gerecht. Wer lediglich eine Autorenlesung mit verteilten Rollen hören will, mag mit diesem Hörbuch gut beraten sein. Wer auf die Geschichte in ihrer Gesamtheit Wert legt, hält sich lieber an die Printausgabe. Blinde- und sehbehinderte Leser seien an die Hoer- und Punktschriftbücherei ihres Vertrauens verwiesen. Ein Hinweis in Punktschrift darauf, dass diese Lesung gekürzt ist, wäre wünschenswert, da dieses Hörbuch nicht mit Blindenschriftinformationen spart. Wegen der drastischen Kürzungen nur drei von fünf Sternen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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