Meine Meinung
Da mir schon das erste Buch (Mein Weg führt nach Tibet) von Sabriye Tenberken über die Anfänge der Blindenschule in Tibet sehr gut gefallen hat, musste ich das neue Buch natürlich unbedingt lesen.
Sabriye Tenberken erzählt darin, wie sich die Blindenschule seit dem letzten Buch entwickelt hat. Außerdem erfährt man die Geschichten einzelner Schüler, über ihre Kindheit, über die Zeit in der Blindenschule und über ihren jetzigen beruflichen Weg.
Der Abschluss des Buches ist die Besteigung des Lhagpa Ri im Himalaya. Dieses Abenteuer unternehmen Sabriye und Paul zusammen mit 6 Schülern und dem blinden Bergsteiger Erik Weihenmayer - begleitet von weiteren Bergsteigern und einem Filmteam. Der Film wurde wohl im Herbst 2006 der Öffentlichkeit präsentiert. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, ob man ihn hier in Deutschland auch irgendwann sehen kann...
Nach Cover und Klappentext ist die Bergtour das Highlights des Buches, vom Umfang her macht die Tour etwa ein Viertel aus. Mir war das sehr recht, denn mich haben die Geschichten der Schüler weit mehr interessiert.
Über Sabriye und Paul erfährt man eher weniger, die Schüler und die Projekte stehen im Vordergrund.
Das Buch liest sich angenehm, den Schreibstil habe ich "runder" empfunden als beim ersten Buch.
Gut gefallen hat mir auch, dass es einige Fotos gibt.
Alles in allem: lesenswert!