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Das siebente Siegel

Max von Sydow , Gunnar Björnstrand    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Max von Sydow, Gunnar Björnstrand, Nils Poppe
  • Komponist: Erik Nordgren
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 1.0), Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2005
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00080SK36
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.707 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Mitte des 14. Jahrhunderts durchstreift die Pest ganz Europa. Der Ritter Antonius Block, ist als junger Mann hinaus in das Heilige Land gezogen um seinen Glauben zu festigen. Er kehrt in seine Heimat Schweden zurück, da ihn Zweifel an der Existenz Gottes quälen. Der Schwarze Tod hat auch dort Angst und Schrecken verbreitet. Der personifizierte Tod steht ihm gegenüber. Antonius Block bittet um Aufschub und schlägt ihm eine Partie Schach vor, die die Entscheidung über sein junges Leben fällen soll. Bevor er sterben muß, möchte der Ritter noch eine bedeutende Tat vollbringen: eine herumziehende Schauspielerfamilie, die inmitten aller Leiden ihre Lebensfreude bewahrt hat, möchte er retten. Dieses einzigartige Werk unter der Regie von Ingmar Bergman wurde mit acht Film-Preisen ausgezeichnet, so z. B. 1957 mit dem Sonderpreis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes. Es handelt sich dabei um eine gleichnishafte Darstellung, die außerordentlich konzentriert und von bitterer Skepsis geprägt ist.

Produktbeschreibungen

Mitte des 12. Jahrhunderts kehrt Ritter Antonius Blok von einem Kreuzzug ins pestverseuchte Schweden zurück. Dort wird er bereits vom Tod erwartet, der ihn heimholen will. Doch Blok ist nicht bereit zu sterben, ohne den Sinn des Lebens erkannt zu haben. Er überredet den Sensenmann zu einem Spiel. Der Tod gewährt ihm eine Gnadenfrist Für die Dauer einer Partie Schach darf er Gott suchen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach Erkenntnis (Christ oder Atheist) 17. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Ritter Antonius Block und sein Knappe Jöns kehren vom Kreuzzug zurück; sie finden ihre Heimat von der Pest verwüstet, das Ende der Welt scheint bevorzustehen.

Die Suche nach Erkenntnis hat den Ritter einst ins Heilige Land geführt. Er ist zurückgekommen ohne die Antwort gefunden zu haben. In dem Augenblick, als der Tod an ihn herantritt, benötigt er Aufschub um die Antwort noch zu finden. Aber welche Antwort? Der Ritter quält sich nicht nur mit der Frage nach Gott, es geht ihm vielmehr darum, den Sinn des Lebens zu begreifen - das warum der irdischen Dinge. Er möchte die Geheimnisse erfahren, die durch den Vorhang des Todes verdeckt sind. Vor dem Tod hat er keine Angst, doch quält ihn Lebensangst weil er unwissend ist. Die Schachpartie mit dem Tod ist sein letzter Versuch, um die Geheimnisse von Leben und Tod zu ergründen. Er wendet sich an einen Priester - dieser hat aber das Gesicht des Todes, an eine Hexe - die, vom Teufel besessen, etwas vom Jenseits gesehen haben muß. Die Hexe weiß nichts; er erkennt das und weiß, daß sie nur ein gepeinigtes Opfer ist. Abschließend wendet er sich an den Tod, der, den Auftrag hat ihn zu holen, wissen muß warum. Der Tod antwortet ihm, daß es kein Geheimnis gibt. Auch er weiß nichts; er verrichtet seine Arbeit blind. Er ist der Eingang zum Nichts.

Dieses Nichts hat der Knappe Jöns seit langer Zeit vorausgeahnt, der sich schon keine Fragen mehr stellt. Auch er hat die Erfahrung des Kreuzzuges hinter sich. Er äußert sich nur skeptisch "Der Kreuzzug war so dumm, daß nur ein wirklciher Idealist ihn ausgedacht haben kann ...", "Ich lache über den Tod......

Ingmar Bergmann trifft keine Entscheidung darüber ob der Christ oder der Atheist recht haben. Er sorgt als Regisseur dafür, daß sich die Waage weder zur einen noch zur anderen Seite neigt.

Die Suche nach Erkenntnis geht also weiter! (Lt)

PS: Hoffentlich erscheint diese großartige Film auch noch auf DVD. Lesen Sie weiter... ›

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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1956 - A Chess Odyssey 13. Dezember 2006
Format:DVD
In seiner sechs Jahrzehnte andauernden Karriere hat Ingmar Bergman mehr Meisterwerke geschaffen, als jeder andere Filmregisseur. Möchte man sich seiner Welt nähern und das Kunstschaffen eines der grössten Genies der Welt kennen lernen, eignet sich "Das siebente Siegel" für den Einstieg wohl am Besten. Es ist nicht so experimentell wie "Persona" und drängt den Zuschauer noch nicht so sehr zu neuen Sehgewohnheiten, auch ist es nicht so kühl und nihilistisch wie "Licht im Winter" oder so psychologisch-verstörend wie "Das Schweigen".

Nachdem sich Bergman Mitte der 50er Jahre endgültig von den leichten Komödien seiner Frühphase distanziert hatte, näherte er sich mit "Das siebente Siegel" zum ersten Mal dem düsteren und pessimistischen Stil an, der ihn weltberühmt machen sollte. Dennoch versprüht "Das siebente Siegel" immer wieder eine Lebendigkeit und Frische, die vor allem im thematischen Zusammenspiel mit dem Tod von Brisanz ist, und sich u.a. darin begründet, dass der Film noch nicht dem strengen Perfektionswillen eines bereits gereiften Künstlers untergeordnet ist.

Die Schönheit der atemberaubenden Kinematografie scheint vor allem in ihrer Natürlichkeit zu liegen, scheinbar Zufällige (wie die Bewegung einer Totenmaske im Hintergrund) geben den Bildern mit einem Mal andere Bedeutungen und lassen den Zuschauer glauben, mehr gesehen zu haben, als er in Wahrheit sieht.
... Lesen Sie weiter... ›
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ewige Suche nach Gott und dem Tod 21. Juni 2001
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Der Film ist Bergmans Versuch einer modernen Poesie, der die Lebenserfahrungen eines modernen Menschen in eine Form übersetzt, die sehr frei mit den mittelaterlichen Gegebenheiten umgeht. Er gibt nicht vor, ein realistisches Bild Schwedens im Mittelalter zu sein. So kommen der Ritter und sein Knappe vom Kreuzzug zurück, wie heute ein Soldat aus dem Krieg zurückkehrt.

Im Mittelalter lebten die Menschen in der Furcht vor der Pest. Im Jahr 1956, als der Film gedreht wurde, lebten sie in der Angst vor der Atombombe. >Das siebente Siegel< ist, so sagte Bergman selbst, eine Allegorie mit einem sehr einfachen Thema: der Mensch, seine ewige Suche nach Gott und dem Tod als einziger Sicherheit.

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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film für die Ewigkeit 4. Januar 2006
Format:DVD
Selten hat die Beschreibung "zeitlos" tatsächlich einmal so gut zu einem Film gepasst wie hier. "Das Siebente Siegel" ist ein cineastisches Einzelstück - es gibt keinen einzigen Film, von dem man sagen könnte, dass er so "in der Art wie 'Das Siebente Siegel'" gemacht wäre. Es gibt noch nicht mal ein Genre, in das sich dieses Werk einordnen ließe. Der Film kann also schon deshalb nicht altern, weil man, abgesehen von rein technischen Kriterien, Schwierigkeiten hätte, ihn überhaupt irgendeinem Zeitalter zuzuordnen.

Zeitlos sind Drehbuch und Charaktere: Jeder Satz steht fest wie in Marmor gemeißelt. Selbst in seinen profanen Momenten wirken die Dialoge nicht billig, denn sie werden von Personen gesprochen, die die Archetypen der menschlichen Gemeinschaft repräsentieren: den Schauspieler, den Krieger, den Diener, den Dieb, den Mönch, die Ehebrecherin usw.

Am berühmtesten wurde der Film durch seine mysterienhafte Bildsprache, bei der sich Bergman direkt von mittelalterlichen Kirchenmalereien inspirieren ließ. Erstaunlicherweise erzeugt er damit ein zwar düsteres und einseitiges, aber doch in vielerlei Hinsicht realistischeres Gesellschaftsbild des Mittelalters als es scheinbar realitätsgetreue Großproduktionen jemals vermöchten. "Das Siebente Siegel" zeigt eben nicht nur das Dunkle Mittelalter, es atmet seinen Geist in jeder Szene.

Spricht man von Bergman, so muss auch sein Kameramann Gunnar Fischer erwähnt werden. In Bezug auf Komposition, Tiefenwirkung und Ausleuchtung muss kaum eines der Bilder den Vergleich mit dem Referenzwerk "Citizen Kane" fürchten.... Lesen Sie weiter... ›

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Vielen Dank - es hat wunderbar geklappt. Die Produkt sind so - wie es beschrieben war. Ich bin insofern sehr zufrieden.
Vor 3 Monaten von Jürgen Dieter Ueckert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Film zwingt zum Nachdenken über Gott
Der Film spielt im Mittelalter. Ritter Antonius Block (Max von Sydow) kehrt vom Kreuzzug heim nach Schweden, begleitet von seinem Knappen Jöns (Gunnar Björnstrand). Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christoph Brüser (Kunst und Satire) veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das siebente Siegel
Das ist ein Fim, der die Fragen stellt, die die Menschheit bewegt, seit sie existiert: wohin geht die Reise unserer Toten. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Peter Schrottner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bergmans Schachspiel mit dem Tod
Irgendwann im 12. Jahrhundert: In einem kleinen skandinavischen Städtchen nahe Helsingborg ist der Teufel los. Die Pest zieht übers Land und verbreitet ihren Schrecken. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Mrs. Peel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sinnsuche, die endlich Antworten gibt
Antonius Block ist seines Lebens so müde, daß er gar nicht mehr zu Welt gehört. In seiner Sinnsuche ist er zu einem reinen Beobachter geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Michael Sonntag veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Pest wütet, nur ein Spiel zeigt den Ausweg.
Leben, so lange wie eine Partie Schach andauert ? Der Sinn dieses Spiels, liegt in den von ihm erzeugten Bildern. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Andreas Imhof veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach Erkenntnis (Christ oder Atheist)
Vor mehr als zehn Jahren habe ich die nachfolgende Rezension verfasst und hier bei der VHS-Ausgabe veröffentlicht. Sie ist immer noch aktuell. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Fritze veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Teuflische Komödie
Bloß nicht abschrecken lassen: stoisch oder ernst ist hier herzlich wenig. Dem Film zeichnet weder eine besondere Schwere aus, noch ist er von sperrigen Voraussetzungen... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jürgen Mayer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen klasse
- gut gemachter schwarz/weiss film von i. bergmann
- war u.a. grundlage für wenders/campino's palermo shooting
- sehenswert!!
Veröffentlicht am 10. Mai 2009 von Hans-werner Ihde
2.0 von 5 Sternen Klassiker ...
Da ich aus einer anderen Generation komme, sind meine Sehgewohnheiten anders. Und so komme ich mit diesem Film nicht zurecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2008 von Leonidas
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