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Das siebente Siegel
 
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Das siebente Siegel

Max von Sydow , Gunnar Björnstrand    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Max von Sydow, Gunnar Björnstrand, Nils Poppe
  • Komponist: Erik Nordgren
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 1.0), Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2005
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00080SK36
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.878 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Nachdem sich Meisterregisseur Ingmar Bergman von den Komödien seiner frühen Schaffensphase abgewandt hatte, widmete er sich zunehmend einem melancholisch-pessimistischen Stil, für dessen Düsternis er noch bekannt werden sollte. Mit "Das siebente Siegel" schuf er ein mittelalterliches Mysterienspiel, das sich mit dem Tod und der menschlichen Urangst vor diesem beschäftigt. Die Verfilmung des 1953 von ihm selbst verfassten einaktigen Theaterstückes präsentiert in all ihrer bildlichen Durchkomponiertheit noch nicht die formale Strenge seiner späteren Werke und wirkt, trotz des düsteren Themas, recht leicht und natürlich. Aber auch hier begegnet uns schon eine mächtige Bildsprache, die sich das filmische Kunstwerk vor allem optisch im Kopf verankern lässt. Geradezu magisch gebannt folgt man dem Treiben des Personals, das, permanent vom Tod verfolgt, vor einem unaufhaltsamen Schicksal zu fliehen scheint. Die Extreme, die der Zuschauer dabei mit durchwandert, reichen von lieblichen Familien- und Naturidyllen über groteske Saufgelage und Possenspiele bis hin zu düsteren Todessymboliken. Aufgrund seiner Vielfalt und Lebendigkeit dürfte sich dieses Monument besonders auch für Bergman-Einsteiger eignen.Fazit DAS Meisterwerk zum Thema "Leben und Tod"!

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Produktion aus dem Jahre 1956 leidet auf monotonen Oberflächen zwar unter sichtbarem Rauschen (Himmel, 00:02:25), das ist aber nur ein kleines Manko der Disc, die sonst eine gute technische Qualität aufweist, da sie präzise Schärfewerte (Stoffstruktur des Oberteils, 00:08:26) mit einem breiten Kontrastumfang paart. Hin und wieder in Erscheinung tretende, milde Kompressionsprobleme in Kameraschwenks (leichtes Zittern der Planwagenoberfläche, 00:07:47) lassen sich weggucken. Akustisch gibt sich das Original in Schwedisch sehr natürlich und lebhaft, während die deutsche Fassung ziemlich aufgesetzt und auch voluminös übertrieben klingt. Die Lebhaftigkeit des Originals wird hier ins Überdeutliche gezogen, so dass man den Lautstärkeregler ein Stück herunter drehen muss, damit einem der Kopf nicht dröhnt. Bei niedriger Lautstärke können dann auch die deutschen Dialoge gefallen. Die Extras bestehen auf Disc eins aus dem Trailer zum Film (2:37 Min.), der Biografie von Ingmar Bergman, Produktionsnotizen auf neun ausführlichen Textseiten und einer Fotogalerie, die als Slideshow abläuft (1:40 Min.). Hinzu kommen ein Booklet und Programmtipps. Das war aber noch lange nicht alles, denn der eigentliche Hauptteil der Extras befindet sich auf der Bonusdisc, die die Dokumentation "Bergman Island" (83:24 Min.) von Marie Nyreröd beinhaltet, welche sich intensiv mit dem Leben und der Arbeit des Regisseurs beschäftigt. Dabei wird Bergmans Biografie abwechslungsreich bebildert und sein Schaffenswerk detailliert beleuchtet. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Mitte des 12. Jahrhunderts kehrt Ritter Antonius Blok von einem Kreuzzug ins pestverseuchte Schweden zurück. Dort wird er bereits vom Tod erwartet, der ihn heimholen will. Doch Blok ist nicht bereit zu sterben, ohne den Sinn des Lebens erkannt zu haben. Er überredet den Sensenmann zu einem Spiel. Der Tod gewährt ihm eine Gnadenfrist Für die Dauer einer Partie Schach darf er Gott suchen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1956 - A Chess Odyssey 13. Dezember 2006
Format:DVD
In seiner sechs Jahrzehnte andauernden Karriere hat Ingmar Bergman mehr Meisterwerke geschaffen, als jeder andere Filmregisseur. Möchte man sich seiner Welt nähern und das Kunstschaffen eines der grössten Genies der Welt kennen lernen, eignet sich "Das siebente Siegel" für den Einstieg wohl am Besten. Es ist nicht so experimentell wie "Persona" und drängt den Zuschauer noch nicht so sehr zu neuen Sehgewohnheiten, auch ist es nicht so kühl und nihilistisch wie "Licht im Winter" oder so psychologisch-verstörend wie "Das Schweigen".

Nachdem sich Bergman Mitte der 50er Jahre endgültig von den leichten Komödien seiner Frühphase distanziert hatte, näherte er sich mit "Das siebente Siegel" zum ersten Mal dem düsteren und pessimistischen Stil an, der ihn weltberühmt machen sollte. Dennoch versprüht "Das siebente Siegel" immer wieder eine Lebendigkeit und Frische, die vor allem im thematischen Zusammenspiel mit dem Tod von Brisanz ist, und sich u.a. darin begründet, dass der Film noch nicht dem strengen Perfektionswillen eines bereits gereiften Künstlers untergeordnet ist.

Die Schönheit der atemberaubenden Kinematografie scheint vor allem in ihrer Natürlichkeit zu liegen, scheinbar Zufällige (wie die Bewegung einer Totenmaske im Hintergrund) geben den Bildern mit einem Mal andere Bedeutungen und lassen den Zuschauer glauben, mehr gesehen zu haben, als er in Wahrheit sieht.

Zwischen dem Tanz des Lebens im Freilichttheater und dem legendären Totentanz scheint scheint sich das eigentliche Wesen des Menschseins zu offenbaren, der Zuschauer wird mit der ewigen und vergeblichen Sinnsuche konfrontiert, ebenso mit der existenziellen Krise, wie sie Kierkegaard, Sartre oder Camus beschreiben (dies hebt den Film sicher am ehesten aus dem zeitlich gebundenen Mittelalter-Kontext heraus).

Neben der unausweichlichen Verzweiflung des Menschen verdeutlicht Bergman, warum der Mensch trotzdem weiterlebt und kämpft, und sich auf ein Schachspiel mit dem Tod einlässt, das er eigentlich nur verlieren kann. "Das siebente Siegel" ist kein durchweg apokalyptischer Film, der dem Menschen seine Vergänglichkeit vor Augen führen möchte, voller Mut stellt er dem Tod das Leben entgegen, wie es etwa Fellini am Ende von "8 1/2" getan hat.

Es ist immer eine abenteuerliche Reise, sich auf Bergmans Kunst einzulassen. Oftmals führt sie zu neuen Erkenntnissen und lässt uns die Welt, in der wir leben, besser verstehen. Fast nie lässt sie uns unberührt.
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58 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Selten hat die Beschreibung "zeitlos" tatsächlich einmal so gut zu einem Film gepasst wie hier. "Das Siebente Siegel" ist ein cineastisches Einzelstück - es gibt keinen einzigen Film, von dem man sagen könnte, dass er so "in der Art wie 'Das Siebente Siegel'" gemacht wäre. Es gibt noch nicht mal ein Genre, in das sich dieses Werk einordnen ließe. Der Film kann also schon deshalb nicht altern, weil man, abgesehen von rein technischen Kriterien, Schwierigkeiten hätte, ihn überhaupt irgendeinem Zeitalter zuzuordnen.

Zeitlos sind Drehbuch und Charaktere: Jeder Satz steht fest wie in Marmor gemeißelt. Selbst in seinen profanen Momenten wirken die Dialoge nicht billig, denn sie werden von Personen gesprochen, die die Archetypen der menschlichen Gemeinschaft repräsentieren: den Schauspieler, den Krieger, den Diener, den Dieb, den Mönch, die Ehebrecherin usw.

Am berühmtesten wurde der Film durch seine mysterienhafte Bildsprache, bei der sich Bergman direkt von mittelalterlichen Kirchenmalereien inspirieren ließ. Erstaunlicherweise erzeugt er damit ein zwar düsteres und einseitiges, aber doch in vielerlei Hinsicht realistischeres Gesellschaftsbild des Mittelalters als es scheinbar realitätsgetreue Großproduktionen jemals vermöchten. "Das Siebente Siegel" zeigt eben nicht nur das Dunkle Mittelalter, es atmet seinen Geist in jeder Szene.

Spricht man von Bergman, so muss auch sein Kameramann Gunnar Fischer erwähnt werden. In Bezug auf Komposition, Tiefenwirkung und Ausleuchtung muss kaum eines der Bilder den Vergleich mit dem Referenzwerk "Citizen Kane" fürchten. Meine Lieblingseinstellung zeigt Max von Sydow, der im Wald seine letzten Züge in der Schachpartie gegen den Tod spielt - in der Tat eines der besten Filmbilder, die ich je gesehen habe. Wie in Bronze gegossen sitzt Antonius Block dort, in voller Rüstung, das Schwert im Schoße. Ein Wahrzeichen der menschlichen Kapitulation vor dem Unvermeidlichen, aber auch des Stolzes, der Unbezwingbarkeit und der ewigen Neugier.

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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mittelalter 17. März 2005
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Ritter und sein Knappe auf einer Odyssee nach Hause. Durch ein Schweden des 13. Jahrhunderts, das Land erlebt die Apocalpyse. Die Pest geht um. Ein Sammelsurium an Szenen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Religion, spirituelle Hingabe, Gottesfurcht auf der anderen Seite die Lust des Menschen an der Sünde, der Sinnesfreude,auch der bösen Seite.
Leben und Tod dicht beeinander.
Dieser Tod begegnet dem Ritter und will ihn abholen. Der Ritter fordert aber vom bleichen Sensenmann ein Schachspiel, so erhält er Aufschub. Aufschub für brennende Fragen, die er noch beantwortet haben möchte. Den Sinn des Lebens, die Existenz Gottes....diese Fragen führen ihn vielleicht zufällig zu einem Paar mit Kind - Gaukler, die fahrend übers Land fahren.
Ingmar Bergman hat zwei der genialsten Filme über das Mittelalter gedreht, das "7. Siegel" und "Die Jungfrauenquelle". Beide Filme wurden Ende der 50er Jahre geradezu von Preisen überhäuft, die Jungfrauenquelle erhielt sogar den Oscar als bester ausländischer Film.
Es sind beides Sternstunden des Films und man kann nur hoffen, dass "Die Jungfrauenquelle" nun auch bald erscheint, weil der Fan beide Filme als zusammengehörend empfindet.
Ingmar Bergman hat wahrlich geniale Filme gedreht.
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klasse
- gut gemachter schwarz/weiss film von i. bergmann
- war u.a. grundlage für wenders/campino's palermo shooting
- sehenswert!!
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das siebente siegel
zentrale Figur des Films ist Ritter Antonius.

desillusioniert von den kreuzzügen im heiligen land strandet Antonius bei seiner heimkehr an der küste... Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 5. Juni 2005 von Stefan Riermaier
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Dieser Film spielt zwar im Mittelalter, könnte aber genauso in der Gegenwart spielen. Das ist auch die Intension des Filmes. Lesen Sie weiter...
Am 26. Mai 2005 veröffentlicht
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