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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schaurig-schöner Kultgrusel aus den Hammer-Studios,
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Auch die Hammer-Enthusiasten - zu denen ich mich zähle - müssen feststellen, daß die Qualität der Filme, die die legendäre britische Produktionsfirma gedreht hat, durchaus Schwankungen unterworfen ist. Im Fall von "Das schwarze Reptil" darf ich aber über den Tellerrand des Hammer-Fans hinaus festhalten, daß der vorliegende Film jedem gruselgeneigten Cineasten zum Vergnügen wird.Nein, wir wollen uns nichts vormachen: die Story selbst stellt sicherlich nicht den überraschendsten Plot der Filmgeschichte dar. Captain Spalding erbt um 1900 ein kleines Haus in einem abgelegenen Dorf Cornwalls. Die Dorfeinwohner stehen dem Neuankömmling und seiner Frau Valerie ablehnend und mißtrauisch entgegen. Spalding findet nur im Wirtshausbesitzer Tom einen Verbündeten, der ihm hilft, die mysteriösen Todesfälle, die sich im Ort ereignen und denen auch Spaldings Bruder zum Opfer gefallen ist, aufzuklären. Überraschende Wendungen sind es also sicherlich nicht, die "Das schwarze Reptil" auszeichnen. Die Handlung ist klassisch komponiert und nimmt zielgerichtet ihren Verlauf. Was diesen Film auszeichnet und unvergeßlich macht, ist aber seine sorgsam aufgebaute Atmosphäre. Selten wurden die Elemente der gothic novel derart stilvoll filmisch festgehalten, wie in John Gillings Meisterwerk von 1966. Der Regisseur schöpft das Maximum aus den stets engen Hammer-Budgets, er legt seine Liebe zum Detail in der fast schon verschwenderisch anmutenden Ausstattung dar, die durch die farbintensiven Technicolorbilder eine besondere Betonung erfährt. Auch Besetzung und Crew können überzeugen: es zeigt sich, daß es nicht unbedingt der Hammer-Epigonen Cushing/Lee bedarf um einen Gruselfilm zum Erlebnis zu machen. Bei "Das schwarze Reptil" überzeugt vor allem der im Jahr 2000 verstorbene Michael Ripper (hier als Wirt Tom Bailey), der - zwar meistens nur in Neben- und Kleinstrollen - die meisten Hammer-Auftritte zu verzeichnen hat. Doch auch in der Besetzung von Noel William als Dr. Franklyn, Ray Barret als Captain Harry Spalding und Jaqueline Pearce als Anna Franklyn zeigt sich, daß bei Hammer dem Casting immer besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Die brilliante Ausstattung durch Bernard Robinson, der die in der Nähe von London gelegenen Braystudios ins viktorianische Cornwall umwandelte, verdient besondere Aufmerksamkeit. Mit einem sehr englisch-altmodischem Charme erweist sich die DVD-Veröffentlichung von "Das schwarze Reptil" als ein Horror-Highlight des Jahres, das uneingeschränkt empfohlen werden kann. Im besonderen ist dabei das Anolis-Label zu loben, das neben Originalton und Kinotrailer eine weitere Folge der Hammer-Dokumentation "The World Of Hammer" als Bonus mit beisteuert. Ein lohnenswerter Kauf für jeden Filmfreund und ein Fest für Hammer-Fans! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
THE REPTILE,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Harry Spalding zieht mit seiner Frau in den soeben geerbten Kotten seines plötzlich verstorbenen Bruders Charles. Harrys vorrangiges Interesse ist die Aufklärung des mysteriösen Todes seines Bruders. Im Zuge seiner Ermittlungen wird ihm recht schnell klar, dass der Tod seines Bruders nur der letzte einer ganzen Reihe von Todesfällen in der kleinen Ortschaft war. Obwohl es sich bei den Opfern i.d.R. um kerngesunde Leute handelte, waren die offiziellen Todesursachen immer als "natürliche Todesursachen" deklariert - unter den stark verunsicherten Dorfbewohnern spricht man aber nur vom "schwarzen Tod". Leider treffen Harrys Ermittlungsversuche bei den Einheimischen auf wenig Gegenliebe, da man "hier keine Fremden mag". So beschränken sich seine Kontakte auf einen hilfsbereiten Kneipenwirt und die Bewohner eines nahegelegenen Landhauses. Nach einem weiteren mysteriösen Todesfall und der heimlichen Exhumierung des Bruders steht für Harry und den Wirt die tatsächliche Todesursache fest: Der Biss einer Kobra! Die Lösung kann nur bei den seltsamen Bewohnern des Landhauses liegen, einem Anthropologen, seiner Sitar spielenden Tochter und seinem indischen Diener, die sich alle drei mehr als auffällig benehmen...Definitiv einer der besten Hammer- Produktionen, zwar nicht sehr temporeich, sehr blutig oder sehr aufwendig im Bezug auf Bauten oder die Ausstattung, aber typisch für Hammer grundsolide und mit einer Thematik und einem Monster, die ihres gleichen suchen. Gut, über das Aussehen des Monsters kann man streiten, da es aber nur selten und gezielt als Schreckeffekt eingesetzt wird, verfehlt es seine Wirkung nicht. Ich persönlich halte es für eine der gelungensten Tier-/Menschenmonster - krude und phantastisch genug, um zu faszinieren, realistisch genug, um zu überzeugen. Von der filmtechnischen Seite gibt es, wie bei allen Hammerfilmen nichts auszusetzen - gute Beleuchtung, gute Kamera und gute Darsteller. Eines der Highlights ist neben den Monsterszenen und den schwarz anlaufenden Bissopfern die "Sitar-Szene", in der sich die stark bevormundete Tochter des Anthropologen wunderbar in Rage spielt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Triumph der Sorgfalt,
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Einmal mehr empfehlenswertes aus den lange schon zum Kult avancierten "Hammer"-Studios. Zwar watschelt der Film auf den ausgetretenen Pfaden des Genres, weiß aber zu jeder Minute bestens zu unterhalten. Eine stringente Handlung, hervorragendes Production-Design, glänzende Akteure sowie wohldosierte Schockmomente lassen unterm Strich kaum noch Wünsche offen, so daß für (im besten Sinne) altmodisches Gruseln gesorgt ist.Wer jedoch Horror-Unterhaltung über die möglichst häufige Abfolge kruder Splatter-Effekte definiert, sollte dieses Produkt besser meiden und sich besser den X-ten "Scream"-Aufguß einverleiben. Man setzt hier nunmal, der Entstehungszeit angemessen, eher auf Gänsehautbildung, denn auf Ekel. In der heutigen Zeit ist solcherlei jedoch schon beinahe eine Art Wohlfühl-Oase. Zynische Metzeleien und naturalistische Tötungsszenen machen fehlende Atmosphäre eben noch lange nicht wett. Einzig nennenswerte Schwäche ist das Skript, welches die psychologische Motivation der Figuren bisweilen etwas wirr und unlogisch erscheinen läßt. Die Qualität der Anolis-DVD ist mal wieder über jeden Zweifel erhaben, so daß man Genre-Interessierten unterm Strich eine klare Kaufempfehlung aussprechen muß. Da gibt es noch viel mehr zu erforschen. Wünschen wir uns noch haufenweise Veröffentlichungen dieses feinen Labels und dem lieben Ivo den gebührenden Erfolg. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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