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- Schon seit 1890 kursierte in England eine Landkarte (sie wurde zuerst im auflagenstarken Wochenblatt Truth veröffentlicht), die die Grenzen Europas nach dem II. Weltkrieg zeigte - einschließlich der Abspaltung des Ostblocks!
- Bereits 1919 nach Abschluß der Versailler Verträge stellte ein Mitglied des amerikanischen Morgan-Bank-Konsortiums genüßlich fest: "Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns Krieg in zwanzig Jahren garantiert." Mächtige Leute können eben genaue Propheten sein!
- 1929 - zu einer Zeit, als Hitler noch ein kleiner Gefreiter war und in seiner Freizeit in Lederhosen durch die Alpen wanderte (weil er die ihm zugedachte Rolle noch nicht kannte), traf nachgewiesenermaßen das britische Außenministerium die ersten Vorbereitungen für den künftigen Bombenkrieg!
- Schon in den zwanziger Jahren hatte sich der große Europäer und Menschenfreund Winston Churchill in seinen Memoiren gewünscht, die deutsche Bevölkerung "mit unglaublich bösartigen Giftgasen" gänzlich auszurotten,
- jener Winston Churchill, Träger des europäischen Karlspreises und erklärter Liebhaber von Dumdum-Geschossen, der bereits 1936 (als viele, viele Europäer Hitler noch irrtümlicherweise für einen großen Politiker hielten) erklärte: "Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht!",
- Noch merkwürdiger, daß es auf der anderen Seite des politischen Spektrums nicht besser aussah: Karl Radek, Lenins engster Vertrauter warb in Berlin mit Geldern aus Moskau für Hitler und die NSDAP,
- Obwohl die Westmächte 1917 ein Embargo gegen die junge Sowjetunion verhängten, stammten 95 % der industriellen Struktur aus den Vereinigten Staaten - kein Wunder, schließlich waren es ja Bankiers wie Thompson, Morgan und Robins (Direktor der amerikan. Bundesbank!), die die bolschewistische Revolution finanziert hatten!
- So wundert es auch niemanden mehr, daß England, das doch 1939 Deutschland wegen des Überfalls auf Polen den Krieg erklärte, sich keinen Deut um Stalins Polen-Feldzug kümmerte, erstrecht nicht nach 1945, als Polen gänzlich dem "kommunistischen Experiment" einverleibt wurde,
- Und schließlich entgeht den gelehrtesten Historikern ein so wichtiger Umstand, daß während auf den grauenhaften Schlachtfeldern des II. Weltkrieges Hunderttausende Soldaten aller Seiten wie Schlachtvieh verreckten, englische, amerikanische, französische und deutsche (!!!) Bankiers in der Schweiz an einem Tisch saßen, um die fetten Kriegsgewinne aufzuteilen,
- wo die Brüder Dulles als Vertreter fast sämtlicher Nazi-Banken eine herausragende Rolle spielten, jene Dulles-Brüder, die nach Kriegsende Tausende von Nazi-Größen ins Ausland schmuggelten und selbst nur kurze Zeit später zum CIA-Chef und amerikanischen Außenminister avancierten!
Tja, wie lange muß man diese Lister "zufälliger" Ungereimtheiten wohl fortsetzen, um zu merken, daß ein Sumpf am Gebirge dahinzieht, wie Shakespeare es treffend bemerkt. Ein Sumpf aus skrupellosen Politikern, geldgeilen Bankiers und machtgierigen Geheimorganisationen, die nur aus dem Hintergrund agieren und für die Staaten und ganze Völker nichts weiter als Spielbälle sind. In deren Plänen wir alle, Sie und ich, bestenfalls nur Bauern in einem Schachspiel darstellen und die es nicht versäumen, uns über 24-stündige multimediale Echtzeitverblödung zu manipulieren, wie es im Buche steht.
In welchem Buche? In Carmins "Das schwarze Reich" natürlich! Das Erscheinen dieses Werkes in Taschenbuchform ist und bleibt die Sensation des deutschen Buchmarktes. Wenn Sie sich dieses Jahr vorgenommen haben, nur ein Buch zu kaufen, dann kaufen Sie Carmin! Hier schreibt kein journalistischer Politik-Firlefanz, sondern jemand, der in der Materie steht und offensichtlich wie kein Zweiter hinter die Kulissen der Weltgeschichte geschaut hat. Dies untermauert er mit einem Anmerkungsapparat von 1300 Zitaten, Literatur- und Belegstellen in dem 800-seitigen Buch. Dies ist kein kalter Weltgeschichte-Kaffee von gestern, wie sie ihn in jeder Buchhandlung bekommen (suchen Sie doch mal Carmin in einer normalen Buchhandlung!), sondern führt in seiner Brisanz bis in die Wirklichkeit eines jeden von uns - Bundestag, Euro, Irak, Jugoslawien, Vatikan ...
Es fällt zwar auf, daß der Autor seinen eigenen Standpunkt so gut wie gar nicht einfließen läßt und perspektivischen Alternativen keinen Platz einräumt, trotzdem bleibt der Wert dieses Buches unbestritten. Schließlich will ja auch ein Herr Carmin (dessen Name wohl ein Pseudonym ist) weiter Bücher schreiben und an irgendeinem Platz dieser Welt sein Leben fristen - im buchstäblichen Sinn des Wortes! Vor der Bundestagswahl im Herbst ist "Das schwarze Reich" nichts mehr oder weniger als Pflichtlektüre.
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