'Bird' Parker, ein New Yorker Cop, der sich eine Mitschuld an dem bestialischen Tod seiner Frau und seiner Tochter gibt, quittiert den Polizeidienst, um den 'Totenkünstler' zu suchen. Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich. Einzelne Mosaiksteinchen, die scheinbar bedeutungslos sind, werden wichtig. Auf seinem Weg auf der Suche nach der Wahrheit, begegnet er vielen unterschiedlichen Charakteren und es wird klar, daß er nicht zufällig in dieses diabolische Spiel geraten ist. Und das Böse ist immer in seiner Nähe, erahnt und verfolgt jeden seiner Schritte und ist ihm häufig voraus. Diejenigen, die 'Bird' Parker helfen, befinden sich auf einmal in Gefahr und sie wissen es. "Du wirst es wissen, bevor ich bei dir bin." Zwischenzeitlich meint man, man hätte die Lösung der ganzen Geschichte gefunden, doch dann nimmt diese eine überraschende und trotzdem logische Wendung.
Der Autor spielt mit unserer Vorstellungskraft. Die Geschichte nimmt plastische Gestalt an. Ich war des öfteren versucht, das Buch wegzulegen, weil die Bilder zu deutlich wurden, wurde aber immer wieder magisch angezogen. Es war wie eine Sucht, ich mußte einfach wissen, wie es ausgeht. Ich habe es an drei Abenden, allerdings bei verschlossenen Türen und Fenstern, zu Ende gelesen. Das ist jetzt ein halbes Jahr her, aber das Buch beeindruckt mich noch heute. Auch wenn ich heute noch weiß, wer das Böse verkörpert, werde ich das Buch sicherlich bald ein zweites und drittes Mal lesen. Es übt eine eigentümliche Faszination aus. Starke Nerven sollten vorhanden sein. Die Belastung ist ähnlich der, beim "Schweigen der Lämmer".