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Natürlich handelt es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Polizisten, sondern um Jack Sawyer, den Helden des Romans Der Talismanvon King und Straub. Am Ende jenes Buches hatte der 13-jährige Jack eine strapaziöse Reise durch ein fremdes Reich mit dem Namen "Region" hinter sich, einen geheimnisvollen Talisman gefunden, einen entsetzlichen Feind getötet und das Leben seiner Mutter und ihres Pendants in der Region gerettet. Inzwischen ist Jack in den Dreißigern und er hat den Talisman vergessen. Seine abenteuerliche Reise hält er für die Halluzinationen eines Jugendlichen mit zu viel Fantasie.
Es ist der Fisherman, der Jack unvermittelt in den Fall -- und die Region -- hineinzieht: Er schickt ihm einen Kinderschuh mit dem dazugehörigen Fuß darin. Bald pendelt Jack zwischen French Landing und der Region hin und her, wobei ihm sein Freund Speedy Parker, an den er 20 Jahre lang nicht mehr gedacht hat, zur Seite steht, sowie ein blinder Diskjockey, die wunderschöne Mutter eines der vermissten Kinder und eine Motorradbande mit dem schönen Namen "Hegelianischer Abschaum". Er verfolgt den Fisherman und noch einen viel größeren Fisch: den "Abbalah", den Purpurkönig, der die Achse der Welt zerstören möchte.
Der Talisman war noch ein vergleichsweise geradliniges Fantasy-Abenteuer, Das schwarze Haus ist deutlich vielfältiger und komplexer -- eine Fantasygeschichte in einer Horrorgeschichte in einem Krimi, voller cleverer Anspielungen auf Charles Dickens, Edgar Allan Poe, Jazz, Baseball und Stephen Kings Saga um Der Dunkle Turm. Freunde von Der Talisman werden feststellen, dass sich der selbstsichere Jack gut gehalten hat -- wie auch der Schreibstil von King und Straub, der im Verlauf von zwei Jahrzehnten an Niveau gewonnen hat. --Barrie Trinkle
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Travellin' Jack is back - unbedingt lesen!,
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Taschenbuch)
20 Jahre sind vergangen seit der damals 12-jährige Jack Sawyer durch die Territorien wanderte um den Talisman zu suchen und seine todtkranke Mutter zu retten. Dass er einst zwischen den Welten springen konnte, hat der erwachsene Jack vergessen. Nachdem er seinen Job beim Morddezernat aufgegeben hat, will er vor allem eines: Ruhe. Und die sucht er in French Landing, einem kleinen Städtchen in Wisconsin. Doch ruhig bleibt es nicht lange. In French Landing treibt ein Serienkiller ein Unwesen, der es auf kleine Kinder abgesehen hat. Jack Sawyer wird um Hilfe gebeten und merkt schnell, dass der Mörder nicht aus dieser Welt ist.Das Schwarze Haus wird zwar als Fortsetzung von "Der Talisman" gehandelt, ist es aber nicht wirklich. Die Geschichte ist ziemlich eigentständig und man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um sie zu verstehen. "Das schwarze Haus" spielt nur selten in der Welt, die Jack Sawyer "Die Territorien" getauft hat. Stattdessen konzentrieren sich die Ereignisse auf die Kleinstadt French Landing. Und auch wenn man als Leser den Mörder recht früh kennen lernt, bleibt das Buch spannend. Wie immer entwickelt Stephen King glaubhafte und lebendig wirkende Charaktere, die er dann ein Schreckensszenario nach dem anderen erleben lässt. Als Leser muss man an manchen Stellen einen starken Magen haben, denn wie es aussieht hat King hier einige seiner dunkelsten Fantasien nieder geschrieben. Allein die Erzählperspektive ist zunächst ein wenig ungewohnt. Der Leser schleicht als unsichtbarer Besucher in die Häuser der Charaktere, zusammen mit Stephen King. Zum Beispiel: "Jetzt sehen wir Jack Sawyer, gerade macht er..." Doch man gewöhnt sich daran. "Das schwarze Haus" ist sehr eng mit Kings Romanreihe vom dunklen Turm verknüpft. So kommen zum Beispiel Figuren wie der Scharlachrote König sowie auch Roland und seine Revolvermänner in manchen Nebensätzen vor. Dieses Buch zu lesen lohnt sich auf jeden Fall! Es ist spannend, unheimlich und ein wenig eklig: ein echter Stephen King! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erst gewöhnungsbedürftig, aber dann ...,
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bereits an der Aufmache erkennt man, dass man hier ein sehr ungewöhnliches Buch in Händen hält. Ein bedruckter, durchsichtiger Schutzeinband und ein (dem Titel entsprechender) schwarzer Schnitt - noch bevor man das Buch geöffnet hat, sammelt es erste Pluspunkte.Wenn man dann zu lesen beginnt, tut man sich anfangs etwas schwer. Die Gegenwartsform als durchgehende Erzählzeit und die Art der Autoren, die Leser direkt anzusprechen, sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil ungewöhnlich. Aber wenn man sich nach etwa 50 Seiten erst mal in diesem Werk verstrickt hat, dann kommt man einfach nicht mehr raus. Und dann sind es gerade die Erzählzeit und die Ansprache durch die Autoren, die die Handlung und vor allem die Atmosphäre dem Leser so nahe bringen, wie es in kaum einem anderen Buch geschieht. Aber Vorsicht! Dieser Roman ist zwar eine Fortsetzung von "Der Talisman", wer aber erwartet, das Jack Sawyer wieder einmal die Region von Ost nach West durchwandert, der wird enttäuscht werden. Die Story ist mit der des Talismans nicht einmal annähernd zu vergleichen. Und so ist "Das schwarze Haus" mehr eine konsequente Fortführung von Jack Sawyers Leben als nur ein lauwarmer Aufguss von "Der Talisman". Es ist wesentlich erwachsener, komplexer ... ja, ich finde, sogar besser als der Vorgänger. Der Roman lässt sich zwar ohne weiteres verstehen, wenn man weder Stephen Kings Zyklus vom Dunklen Turm noch "Der Talisman" kennt, allerdings steigert die Kenntnis dieser Werke das Lesevergnügen doch erheblich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
naja....ganz gut.,
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Taschenbuch)
Große Euphorie halte ich nach Lesen dieses Buches leider nicht für geboten, um es gleich vorweg zu nehmen.Es ist ganz gut, aber das war's dann auch schon. Zum Verständnis, zum vollständigen Verständnis, ist es mehr als nur hilfreich den Vorgängerband 'Der Talisman' ebenso gelesen zu haben, wie auch mind. die ersten drei Teile King's Dunkler Turm Saga. Es geht natürl. auch ohne, aber dann mit Fragezeichen. Konkret: Über weite Strecken wirklich langatmig, nicht schlecht geschrieben, aber schier endlos wartet man darauf, daß doch jetzt unbedingt mal passieren solle, worum die ersten 650/700 Seiten eigentlich nur drumrumgeschwafelt wurde! Als es dann endlich soweit ist (es bleiben nur noch gut 100 Seiten übrig!), ist's viel zu kurz. An dem ungeduldig erwarteten Kern der Story (dem Schwarzen Haus an sich) wird im Prinzip vorbeigaloppiert - Und hoppla die hopp ist die Story auch schon zu Ende erzählt (wo war jetzt der große Knall auszukosten?), und zwar sogar recht banal und relativ vorhersehbar im Vergleich zum ausladenden Anfang. Der lang aufgeblasene Ballon ist leider doch nicht in einem wahren Feuerwerk geplatzt, den Autoren zum Finale hin irgendwie die Luft ausgegangen. Gruselig ist's auch nicht wirklich und (das Allerschlimmste!) stellenweise sogar echt kitschig (bei manchen Beschreibungen der ach so göttlichen Hauptfiguren fühlt man sich an einen triefenden Heimatroman erinnert). Ein bischen platt das ganze: Die Guten sind GUT, die Bösen sind BÖSE, die Neutralen bleiben NEUTRAL; Da entwickelt sich nicht viel. Fazit: Das Buch ist ganz gut, trotz aller harschen Kritik. Punkt. Wer was richtig Tolles lesen will, greife bitte zum ersten Band 'Der Talisman', wer sich gut gruseln will zu King's 'Brennen muß Salem' - als Empfehlung. Hier scheint, daß auch die beiden Autoren mit samt Story und Hauptfigur nach 20 Jahren lesbar in die Jahre gekommen sind. Hätte man gleich da begonnen, wo die Story tatsächlich erst ab Seite 650 anlangt, um dann von dort aus 800 Seiten kontinuierliche, packende Spannung durchzustricken, wär's mit Sicherheit ein bomben Buch geworden. Aber, liebe Leser, das Ende ist ohnehin offen gehalten.....;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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