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Das schwarze Blut: Roman [Gebundene Ausgabe]

Jean-Christophe Grangé , Barbara Schaden
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (147 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

6. März 2006
Marc Dupeyrat ist Journalist bei einem Pariser Boulevardblatt. Schon immer übten Morde eine seltsame Faszination auf ihn aus. Sein neuester Fall ist die Geschichte des Serienmörders Jacques Reverdi, der in Südostasien mehrere junge Frauen umgebracht hat und nun in Malaysia auf sein Todesurteil wartet. Der ehemalige Weltmeister im "free-diving" verweigert jede Aussage - eine Herausforderung für den Sensationsreporter Dupeyrat. Mit einer Finte gelingt es ihm Kontakt aufzunehmen: Er bedient sich der Identität einer fiktiven, jungen Frau, die angeblich eine Magisterarbeit über die Psychogramme von Mördern schreibt. Reverdi fängt Feuer und lässt sich auf einen Briefkontakt ein. Er verliebt sich in "Elisabeth" und bittet um ein Foto. Ohne zu Zögern schickt Dupeyrat das Bild des Fotomodells Kadidscha, einer Bekannten. Als er genug Material für sein Buch zusammen hat, das in Frankreich ein Bestseller wird, bricht er den Kontakt zu Reverdi ab. Doch Reverdi gelingt unerwartet die Flucht aus dem Gefängnis: Er kommt nach Paris und sucht "Elisabeth"/Kadidscha, deren Gesicht überall in Paris auf Werbeplakaten zu sehen ist. Und für Dupeyrat und Kadidscha beginnt ein Albtraum ?


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 541 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth); Auflage: 3 (6. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431036767
  • ISBN-13: 978-3431036763
  • Originaltitel: La ligne Noir
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (147 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.801 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Pariser Gerichtsreporter und Sensationsjournalist Mark Dupeyrat hat schon einiges in seinem Leben gesehen. Doch nicht die oberflächlichen Boulevardgeschichten und falschen Zeitungswahrheiten nagen an seinem Gewissen, sondern der unerklärliche Mord an seiner Geliebten Sophie, die vor Jahren während eines gemeinsamen Sizilienurlaubs Opfer einer genauso sinnlosen wie brutalen Bluttat geworden war. Seither lässt ihm die Frage nach dem wahren Wesen des Bösen keine Ruhe mehr.

Als ihm angeboten wird, über den berühmten Tiefseetaucher Jacques Reverdi zu berichten, der inzwischen als Serienmörder in einem malaysischen Gefängnis auf sein Todesurteil wartet, wittert er die große Story. Doch bald realisiert Mark, dass er sich mit den gewöhnlichen Mitteln des Journalismus der „Bestie“ nicht wird annähern können. Deshalb erfindet er in einer teuflischen Eingebung „Elisabeth“ und schlüpft damit in die Rolle einer wissbegierigen jungen Frau, die zu Reverdi mit viel subtileren Mitteln Kontakt aufnehmen kann. Mit einigem Einfallsreichtum verleiht er „Elisabeth“ eine eigene Identität und mit der gestohlenen Fotografie eines befreundeten Models, der jungen Khadidja, zudem auch eine sehr reizvolle Authentizität.

Und die Falle schnappt zu. In einem wahren Katz-und-Maus-Spiel führt der Serienmörder nun aus dem Gefängnis heraus Mark mit geheimen Botschaften in sein makabres Universum des Bösen ein. „Elisabeth“/Mark folgt der Blutspur seiner bizarren Ritualmorde quer durch Südostasien. Doch Marks kaltschnäuziger Plan hat unerwartete Folgen. Reverdi durchschaut sein Lügenspiel, und während Mark in Paris bereits an seinem Bestseller schreibt, sieht Reverdi in Kuala Lumpur keineswegs dem Tod in die Augen, sondern schafft es in einer waghalsigen Aktion, aus dem Gefängnis zu entkommen ...

Das schwarze Blut ist die tragische Geschichte eines Journalisten, der von der Faszination des Bösen geradezu verzehrt wird. Und angesichts der Verve und kaltblütigen Ironie, mit der Jean-Christophe Grangé seinen Reporter des Satans beschreibt, möchte man dieses Buch auf das Kopfkissen so manchen Sensationsjournalisten legen. Sein Blick in den Spiegel am nächsten Morgen wäre sicher aufschlussreich.

Jean-Christophe Grangé legt mit Das schwarze Blut erneut einen subtilen und intelligenten Psychothriller vor. Das wirkt routiniert. Dennoch sollte man über seine rasante Handlung, die sich teilweise ziemlich überschlägt, nicht die versteckten Qualitäten des Autors übersehen: Grangé ist nicht nur ein Meister der Hochspannung, sondern bietet hier wie schon in Der Flug der Störche oder Das Imperium der Wölfe beeindruckende Milieuschilderungen und tiefgründige Erzählwelten. Kurz: Konzentrierte Hochspannung à la française! --Robert Schmidt

Pressestimmen

Warum wird ein Mensch zum brutalen Killer? Was geht in ihm vor, wenn er ein hilfloses Opfer zu Tode quält? Mark Dupeyrat will es wissen: Der Pariser Journalist kontaktiert Jacques Reverdi, der wegen Mordes an mehreren Frauen in einem Gefängnis in Malaysia sitzt. Um sein Vertrauen zu gewinnen, gibt Mark sich als junge Studentin aus und schickt ihm sogar ein Foto - von Khadidscha, einer flüchtigen Bekannten. Überraschend lässt Reverdi sich auf einen Briefwechsel ein und offenbart in verschlüsselten Botschaften seine Geheimnisse. Doch als Mark seine Fragen beantwortet weiß, bricht er den Kontakt ab; ein Fehler, den er schon bald bereut. Denn Reverdi entkommt seinem Gefängnis und macht sich auf die Suche nach der Person, die ihn hintergangen hat. „Für Mark und Khadidscha beginnt ein Alptraum", fasst der Klappentext die folgenden Ereignisse zusammen. In der Tat: Die letzten Kapitel von „Das schwarze Blut" beinhalten eine geballte Ladung blutigen Horrors. Die Stärke des Thrillers aber liegt in den 400 Seiten davor. Detailverliebt beschreibt Grangé, wie Mark Dupeyrat die Spuren Reverdis verfolgt, wie er mit Hingabe dessen grausames Tötungsritual ergründet und langsam beginnt, den leidenschaftlichen Blutdurst des Mörders zu verstehen. Das liest sich erschreckend real - und verschafft genau die Gänsehaut, die wohl jeder Autor des Genres seinen Lesern wünscht. (jul) -- kulturnews.de

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, spannend, abseits des Gewohnten 3. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Auch wenn "Das schwarze Blut" nicht ganz an die "Purpurnen Flüsse" heranragt, ist es doch einer der besten Thriller, der mir in letzter Zeit in die Hände gefallen ist. Wer Gewalt in Büchern ablehnt oder seine Probleme damit hat, sollte allerdings besser die Finger davon lassen.

Fast schon poetisch schildert Jean-Christophe Grange die Gewalttaten seines Protagonisten Jacques Reverdi vor exotischer Kulisse und die Faszination des Bösen auf den Sensationsjournalist Mark Dupeyrat. Dieser versucht mittels einer fiktiven Person Reverdi möglichst viele Informationen zu entlocken, macht sich in Südostasien auf dessen Spur und wird nach Reverdis Ausbruch aus dem Gefängnis selber zum Gejagten.

Wie detailliert Jean-Christophe Grange die verschiedenen Zustände des Blutes und die Gedankenwelt eines Psychopathen beschreibt, lässt einen schon bald Angst um seine Angehörigen entwickeln...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Durchgehender Handlungs- und Spannungsbogen, interessante und glaubhafte Protagonisten, faszinierende Kulissen, die Details bezüglich der Apnoe-Tauchgänge sind gut recherchiert und wiedergegeben. 5 Sterne nach Frankreich!
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man liebt ihn oder man hasst ihn... 2. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Die Rede ist von Jean-Christophe Grangé und seinen Werken.

Man liebt ihn,wenn man

- viele verschiedene,stimmungsvoll dargestellte Schauplätze weltweit mag

- trotz Brutalität in Büchern nicht das Lesen einstellt

- bedingungslose Spannung sucht

- mnicht alles immer wieder hinterfragt

- überraschende Wendungen mag

Man hasst ihn,wenn man:

- Alpträume bekommt

- alles sehr rational sieht

- exzessive Gewalt an sich in Büchern abstoßend findet und eher auf blutlose Psychothriller steht

Ich liebe Grangés Bücher aus oben genannten Gründen. Er ist ein hervorragender Autor,der teilweise sogar poetisch die Gewalttaten seiner Protagonisten schildert und in jedem Kapitel von neuem Spannung pur erzeugt und zu schockieren weiß. All jene,auf die oben genannte Kriterien zutreffen,sollten sich seine Werke nicht entgehen lassen,denn man verpasst wirklich unglaubliche,nervenzerfetzende Spannung! Andere Kunden würden auf biedere-überkritische Art den Autor und seine Leser als pervers einstufen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs schleppend, aber nicht schlecht 18. April 2007
Von sarah
Format:Gebundene Ausgabe
Die ersten 100 Seiten waren etwas quälend und haben mich nicht so sehr gefesselt. Doch je näher Mark dem Geheimnis Reverdis auf die Spur kommt, umso spannender wird es. Die Story ist sehr intelligent, manchmal aber etwas langatmig, wenn von Kindheitserinnerungen u.ä. erzählt wird. Das wirklich spannende an dem Roman ist aber, dass Grangé dem Leser immer nur kurze Einblicke in das Leben des Mörders und seine Motive gewährt. Man will unbedingt erfahren, was ihn zu solchen Taten treibt.

Marks Reise nach Asien, um Reverdis Blutspur zu folgen, wirkt manchmal doch sehr übertrieben. Anhand verschlüsselter Botschaften findet Mark immer und immer wieder auf Anhieb die Orte bzw. erkennt die Hinweise und gelangt so "ganz schnell und einfach" immer näher an Reverdi und damit in die Nähe des Bösen. Das erschien irgendwie zu einfach und ließ die Story manchmal plump wirken.

Im Großen und Ganzen gefiel mir "Das schwarze Blut" allerdings doch ganz gut, Grangé erzählt sehr detailliert, die Story ist immer wieder durchsetzt mit blutrünstigen, perversen Erzählungen. Also nichts für schwache Nerven!

Ich vergebe 3 Sterne für eine spannende Unterhaltung, wäre die Spannung jedoch von Anfang an größer gewesen, wären es auch 4 Sterne geworden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Hintergehen Sie ihn niemals, er würde es Ihnen nie verzeihen!"
Wieder einmal ein Jean-Christophe Grange, wie ich ihn mag. DAS SCHWARZE BLUT lässt sich flott und flüssig lesen, und obwohl die Handlung einerseits nur langsam in Fahrt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von T. Renzer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grangé - bei mir die Chance vertan
Ich hatte mir dieses Hörbuch zu Geburtstag gewünscht, um als Fan spannender Thriller mal mit einem für mich neuen Autoren einzusteigen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Michael Gippert veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Im Vergleich zu seinen anderen Büchern sehr enttäuschend
Ich war von den purpurnen Flüssen und dem Buch "Das Herz der Hölle" begeistert.
Dieses Buch ist jedoch nicht mal ansatzweise so interessant! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Rene veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ungenügend...
Ich bin kein amtlich beglaubigter Literaturkritiker, aber ich hoffe, dass Sie sich für meine Kritik erwärmen können und so vielleicht ein bis zwei Personen vom... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von LO-OK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend, brutal, faszinierend!
Wer spannende, brutale Hörspiele liebt, wird mit diesem Buch sein Freude haben. Als Fan von Granges Büchern, halte ich dieses Werk als das Beste!
Vor 11 Monaten von djakonda veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Intelligenter Thriller
Schon lange hat mich ein Thriller nicht mehr so gefesselt, wie dieses Exemplar.

Wortgewand, intelligent und mit bildreichen Metaphern gelingt es dem Autor, nicht nur den... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von "Buecher-Wahn-Sinn" veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannend, gut erzählt mit ein paar Wendungen
Die Geschichte ist sehr gut erzählt und ich konnte den "roten Faden" immer erkennen. Das Hörbuch ist durch die Erzählerstimme glaubwürdig. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von M. Paehler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend, Exotisch, bis zum Ende offen!
Ich habe damals mit 14 meinen ersten Grangé gelesen, damals das Imperium der Wölfe.
Ich war damals, wie heute von diesem Autoren begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Michelle veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut und Fessellung
Sehr guter Thriller.

Mich hat das Buch nach den ersten Seiten in seinen Bann gezogen und ich habe es recht schnell durch. Für jeden Thrillerfan zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Dominik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch
Habe dieses Buch zu Weihnachten verschenkt.
Meine bekannte hat es schon gelesen und war begeistert.
Sie mag diesen Schriftsteller sowieso. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Wolfgang Ebert veröffentlicht
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