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Das süße Messer: Eine Novelle
 
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Das süße Messer: Eine Novelle [Gebundene Ausgabe]

Jochen Jung
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 130 Seiten
  • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (11. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3852186137
  • ISBN-13: 978-3852186139
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 586.191 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Jung ist ein Meister in der Sinngebung des scheinbar Beiläufigen, und er beherrscht sein Handwerk auf klassische Weise. Dazu gehört die leise Ironie, die nicht allein den Text erwärmt, sondern auch den Leser.“ Die Zeit, Ulrich Greiner „Mit leichter Hand zeichnet Jochen Jung eine nicht ganz alltägliche Begegnung.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, Martin Lhotzky „ (…) ein leichtfüssiges Kammerspiel über Zufall, Schicksal und Charakter“ Neue Zürcher Zeitung, Samuel Moser „Das Wichtigste an diesem Buch ist der feine Schwung mit dem Jochen Jung von den Verwirrungen der Liebe und den Gefahren der Leidenschaft erzählt.“ Brigitte „Jung hält dabei ganz selbstverständlich eine Stimmung zwischen Humor und Tiefgang; ergibt sich ganz dem Sinn für Situationskomik und gestattet – was selten genug vorkommt – seiner alternden Protagonistin einen extrem sympathischen, unbeschwerten Ausflug ins Ungewisse, man könnte auch sagen Pubertäre. … Bis zum Schluss gewährt Jung seiner Heldin unbeschwerte Gefühlsimpulse. Wunderbar!“ Die Presse, Julia Kospach „ (…) kunstvoll und mit feinem Humor erzählt! FALTER, Klaus Nüchtern „Jochen Jung erzählt ironisch gelassen und führt die Dramaturgie der Novelle ab wie ein straffes Kammerstück. … Ein feines Bravourstück.“ Tiroler Gegenwartsliteratur, Helmut Schönauer „Ein schönes Buch. … Wie alles an dieser Novelle selbstverständlich erscheint, geplant und geordnet, schwebend, mit leicht elegischem Ton erzählt und vor allem genau – mit beeindruckender Genauigkeit erzählt Jochen Jung die Geschichte multiperspektivisch aus der Sicht von Ute Cantz, ihrer Tochter und des Liebhabers Peter Zumbach.“ literaturhaus.at, Bernd Schuchter Mit feinem Witz und nobler Zurückhaltung wird hier eine Geschichte erzählt, die ganz und gar nicht alltäglich ist.“ Neues Volksblatt „…ein Meister der feinen Ironie.“ Salzburger Woche, Michael Stadler „Eine Frauennovelle, geschrieben von einem Mann, mit viel Einfühlungsvermögen in die weibliche Psyche und in Alltagsrituale (…) Leicht und unterhaltend zu lesen, ein Lesevergnügen für entspannende Stunden.“ bn – Bibliotheksnachrichten, Jutta Kleedorfer

Kurzbeschreibung

Was weißt du denn schon von der Liebe? Mit diesem Vorwurf ihrer Tochter beginnt der Tag für Ute Cantz. Sie wird ihn nicht mehr vergessen, und das nicht nur, weil es der Vorabend ihres fünfzigsten Geburtstags ist. Am Ende dieses Tages wird sie einiges mehr von der Liebe wissen als zuvor.
Durch ein kleines, aber folgenreiches Missgeschick in einer Tiefgarage tritt mit Nachdruck ein Mann in ihr Leben, der dort auch bleiben möchte. Aber da ist schon ein anderer, der sich noch lange nicht zurückziehen wird oder doch? Ute Cantz ist Kunsthistorikerin, offen für das Schöne und Überraschende, und es sieht ganz so aus, als würde sie sich mutwillig auf ein Risiko einlassen, das bedeutet: Soll doch das Leben selbst entscheiden, wo es mit ihr hinwill.
Die Sehnsucht und die Gefährdungen der Liebe fängt Jochen Jung auf, indem er seine Geschichte mit einer staunenswerten Vielstimmigkeit erzählt, leicht und mit Schwung, witzig und einfühlsam und offenbar selber neugierig auf das, was Liebe sein kann.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
zuviel der Klischees 18. Januar 2010
Ich las eine Besprechung des Buches in der Zeit und dachte, klingt spannend. Die Novelle selbst war dann (trotz starken Alkoholkonsums der Beteiligten im Buch) eher ernüchternd. Eine Frau im zweiten Spontanfrühling (Ute), eine nervige unstete Tochter (Ruth), ein bodenständiger Malermeister und ein konstruiert ungewöhnlicher Anwalt - um dieses Vierergespann dreht sich die Geschichte. Für den Autor ist klar, dass der Malermeister (dem er eine intellektuelle Nebennote als Maler gönnt) bodenständig ist, fern des Milieus von Ute - das gilt, wie wir im Fortgang der Geschichte sehen, auch hinsichtlich des sexuellen Lebens. Zumbach, der Malermeister, ist der besonnene Ruhepol, der Ute auf dem Boden der Tatsachen hält. Während so ganz anders, feinsinniger der Herr Doktor (Zotter, der selbstverständlich die korrekte Art des Essens von Austern beherrscht) mit der Professorin (hier Ute Cantz) umgeht, natürlich mit ihr sofort mehr auf Wellenlänge ist und mit dem Ute denn auch ganz spontan den besten Sex ihres Lebens erlebt.
Für meinen Geschmack werden hier arg viele Bildungsbürgerklischees abgedroschen, wenn auch das Buch sprachlich sehr angenehm zu lesen ist.
Viele Grüße
Stephan Peters
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine wundervolle Sprache führt den Leser ohne Umweg in den Vortag von Ute Cantz' 50tem Geburtstag; er steht mit der Protagonistin und ihrer Tochter in der Küche.
Zu keiner Zeit stellt sich die Frage, warum diese zwei Frauen ab hier begleitet werden; beide haben ihre Gründe, den Leser mitzunehmen.
Ute Cantz lebt in einer festen Beziehung, die sehr erfüllt ist, und ist trotzdem von dem Mann, dem sie begegnet, so berührt, dass er zu ihrem Vorgeburtstagsessen miteingladen wird. Wird das eine Liebesgeschichte?
Das Buch ist keine.

Ich gebe zu, ich las es ungefähr in Echtzeit, und ich fühlte mich seltsam verwandt mit der Protagonistin und ihrer gesundheitlich verunsicherten Tochter, mit dem Liebsten der Hauptperson und dessen plötzlichem Nebenbuhler.
Dies
ist ein kleines Goldstück in der Literatur der heutigen Zeit,
denn eigentlich haben wir doch alle nicht mehr genug Muße, um dem echten Leben zu folgen.
Dieses Buch schenkt Dir ein bisschen Zeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur ein Tag... 28. August 2009
Von Beate
Der Tag vor ihrem 50. Geburtstag wird der Kunsthistorikerin Ute Cantz sicher immer in Erinnerung bleiben.
Das zentrale Thema dieses Tages ist die Liebe. Von ihrer Tochter Ruth muss Ute sich den Vorwurf gefallen lassen, sie oft im Leben allein gelassen und nicht genug geliebt zu haben. Ruth ist der Überzeugung, mit dem Älterwerden ginge der Sinn fürs Überwältigtwerden verloren und ihre Mutter könne das Gefühl, sich Hals über Kopf zu verlieben, nicht verstehen.
Ute dagegen erkennt ausgerechnet an diesem Tag, wie wichtig ihr ihre Tochter ist und zudem gerät ihre Gefühlswelt durch eine zufällige Begegnung arg ins Wanken.
Durch ein Missgeschick lernt sie den Anwalt Dr. Achim Zotter kennen, der die attraktive Frau in schwere Gewissenskonflikte stürzt.

Muss und wird Ute Cantz sich zwischen dem charmanten Doktor und ihrem langjährigen Partner, dem bodenständigen, verlässlichen Malermeister Zumbach entscheiden?

Dem in Salzburg lebenden Autoren Jochen Jung gelingt es schnell, den Leser mit seiner Novelle in den Bann zu ziehen. Auch wenn der Plot eine klassische Liebesgeschichte vermuten lässt, ist die Geschichte zu keiner Zeit pathetisch, sondern kurzweilig, locker und teilweise amüsant zu lesen.
Leider bleibt der Leser über das Schicksal der Tochter Ruth im Ungewissen, deshalb nehme ich einen Punktabzug vor.
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