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Das rote Kornfeld Taschenbuch – 30. Januar 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 6., Aufl. (30. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293203833
  • ISBN-13: 978-3293203839
  • Originaltitel: Hong gaoliang jiazu
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.919 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mo Yan (was so viel heißt wie »keine Sprache«) ist das Pseudonym von Guan Moye. Er wurde 1956 in Gaomi in der Provinz Shandong geboren und entstammt einer bäuerlichen Familie. Seine Bücher wurden mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet. Spätestens seit Zhang Yimous preisgekrönter Verfilmung seines Romans »Das rote Kornfeld« gilt Mo Yan auch international als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Autoren der chinesischen Gegenwartsliteratur.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niklas Schröder am 22. August 2011
Format: Taschenbuch
'Das rote Kornfeld' von Mo Yan ist schon ein beachtliches Buch: drei Generationen und somit Jahrzehnte chinesischer Geschichte bilden die Handlung, die auch noch gut geschrieben ist. Zwar findet das Leben des Erzählers, im Vergleich zu seinen Vorfahren, weit weniger Beschreibung, und auch über deren Geschichte erfährt der Leser nicht alles, der dichten Atmosphäre tut das aber keinen Abbruch.

Vollkommen begeistert war ich nach der Lektüre dieses Buches trotzdem nicht. Neben den zahlreichen toll zu lesenden Kapiteln gibt es einfach zu viele langatmige Stellen, einige Motive wiederholen sich auffällig oft (vielleicht Absicht, hat mich aber dennoch irgendwann gestört) und die ständigen Orts- und Zeitsprünge in der Erzählung haben mich vor allem am Ende etwas genervt.

'Das rote Kornfeld' ist ein sprachlich und inhaltlich beeindruckendes Buch, was chinesische Literatur angeht, haben mich allerdings (neben anderen) 'Leben!' von Yu Hua, 'Warten' von Ha Jin oder aber auch modernere Werke wie die Geschichten von Zhu Wen deutlich stärker fesseln können.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 6. November 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer ein Buch rezensieren will, nachdem es ausgezeichnet wurde, kann sich dem Einfluss der "Preisautorität" kaum entziehen, sicher eine Schwierigkeit, um die eigene Objektivität noch über Wasser zu halten, vor allem dann, wenn es auch noch um dem den wie hier diesjährigen Nobelpreis 2012 geht. Mon Yans wohl bekanntestes Werk, ist eine Poesie des Grauens, eine Kriegsverarbeitung zwischen China und Japan, eine Traumaverarbeitung von Kriegs- Grausamkeitserlebnissen, das zwar phasenweise wirklich gut geschrieben ist, jedoch durch seine langatmige Zähheit und nie endenwollende Brutalität auf den Leser ermüdend sich auswirkt, wo sich Begeisterung und Enthusiasmus sich längst verabschiedet haben und von der Leserschaft ein gehöriges Durchhaltevermögen und ein dickes Fell in Sachen morden und Blut vergiessen haben muss, ansonsten erreicht diese Lektüre dann eben doch die Schmerzgrenze des Lesers, auf die ein Mo Yan schon längst keine Rücksicht mehr nimmt. Martin Walser meinte kürzlich im Spiegel-Magazin, man würde förmlich "schwindlig geschrieben", wie eben hier gestorben, gehungert wird.

Der Schreibstil ist z.T. gewöhnungsbedürftig, manchmal richtig gut, poetisch, tiefsinnig, dann wieder abflachend, irritierend, brutal, Mo Yan geht mit seinen Schilderungen, wie Menschen bspw. morden bis aufs Ganze. Der Autor scheint es zu lieben, Flüssigkeiten von Menschen zum Fliessen zu bringen, von verspritzenden Gehirnmassen begonnen, bis hin zu Blut in allen nur erdenklichen Schattierungen und farblichen Ausprägungen. Wir sind in den zwanziger und dreissiger Jahren des 20. Jhd., der Enkel Doughuan erzählt die Geschichte von seinen Urgrosseltern und Eltern, in einem chinesischen Dorf namens Gaomi.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Salt&Pepper am 26. März 2013
Format: Taschenbuch
Grausam, ekelhaft, detailverliebt... die drei Gedanken kamen mir schon nach den ersten 50 Seiten des fast 500 Seiten umfassenden Romans. Während die ersten Seiten zwar schon einen eigentümlich packenden und ungewöhnlich scharfen Stil versprachen ("Mit fünf Jahren konnte er tauchen wie ein Entchen, sein kleines rosa Arschloch tanzte über dem Wasser und die Füsse wedelten in der Luft"), wird dieser in der Folge zum schonungslosen Ausdrucksmittel von Grausamkeiten, denen ich in diesem Ausmass an ekelerregender Detailversessenheit noch nie vorher in der Literatur - nicht mal in der KZ-Literatur - begegnet bin : die Enthäutung Louhuans bei lebendigem Leibe, der Leichenfrass streunender Hundemeuten, der langsame Tod eines 3-jährigen Kindes in einem Brunnen, das Ausgraben des Kadavers der Grossmutter nach 2 Jahren - um nur einige zu nennen - werden seitenlang in allen Details inklusive Farbe und Geruch diverser Körperflüssigkeiten, für die der Erzähler offenbar eine besondere Vorliebe hegt, beschrieben.

Sicherlich war der chinesisch-japanische Krieg ein fürchterliches Gemetzel mit grausamer Tötung von Soldaten und Zivilisten, sicherlich war die Einstellung auch der damaligen chinesischen Zivilgesellschaft gegenüber Gewalt eine andere als heute in der westlichen Welt, aber ich habe mich immer wieder gefragt, was das Buch in seiner Aneinanderreihung von abscheuerregenden Szenen eigentlich bezwecken soll.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-o-meter am 6. Februar 2014
Format: Taschenbuch
Literatur-Nobelpreisträger Mo Yan verwebt in seinem berühmtesten und von Zhang Yimou preiswürdig verfilmten Roman eine endlose Reihe von Episoden zu einem monumentalen Gemälde des chinesisch-japanischen Krieges von 1937-45. Der Autor verfährt dabei digressiv und schweift von der Zeitebene der Kriegshandlungen immer wieder ab in die Vergangenheit, gelegentlich auch in die Zukunft, die Zeit des Ich-Erzählers, wobei kurz auch die Kulturrevolution (die tragische Geschichte von »Geng mit den den Achtzehn Stichen«, S. 462ff.) gestreift wird. Heimliche Hauptfigur ist die allgegenwärtige Hirse, die überall auf den Feldern von Nordost-Gaomi (Provinz Shandong), dem Schauplatz der Handlung, wächst und stumme Zeugin der umwälzenden Ereignisse wird.

Im Kern wird die Liebesgeschichte von Yu Zhanao und Dai Fenglian, den Großeltern des Ich-Erzählers, erzählt (der mit dem Autor übrigens einige biografische Gemeinsamkeiten aufweist): ihr Kennenlernen, als Zhanao, einer der Sänftenträger, der Dai Fenglian zu ihrem leprösen Ehemann, dem Erben einer Schnapsbrennerei, trägt, quer durch die leuchtend rot blühende Hirse angrenzender Felder, ihre ersten Blicke, die erwachende Liebe, ihr erster Beischlaf im Hirsefeld und die darauf folgende Ermordung der Familie des Schnapsbrenners durch den verschlagenen Zhanao, der auch gleich die ganze lepraverseuchte Wohnstatt mit abfackelt, sich nach einer angemessenen Wartezeit als Dai Fenglians Ersatz-Ehemann anbietet und später mit ihr und dem dort eingesessenen Onkel Luohan die Hirseschnaps-Brennerei betreibt.
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