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Das rote Jahrzehnt: Unsere kleine deutsche Kulturrevolution 1967-1977
 
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Das rote Jahrzehnt: Unsere kleine deutsche Kulturrevolution 1967-1977 [Taschenbuch]

Gerd Koenen
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Existenzialismus des Extrems

Gerd Koenen über die «kleine deutsche Kulturrevolution»

Widerstandslos, so dichtete Hans Magnus Enzensberger über die siebziger Jahre, haben sie sich selbst verschluckt. – Doch Jahrzehnte sind Wiederkäuer. Wie schwer dasjenige «nach 68» noch immer sich selbst im Magen liegt, war in Deutschland vor einigen Monaten zu beobachten: Des grünen Aussenministers Vergangenheit als Frankfurter street-fighter kam – nicht zum ersten Mal – ans medial grelle Tageslicht. Die Gelegenheit wurde professionell, also ohne allzu grossen Aufwand an Intelligenz, zur Abrechnung genutzt, zur Anklage und zur Selbstverteidigung, kaum aber – um ein altertümliches Wort zu bemühen – zur Selbstbesinnung. Letztere mag im politischen Handgemenge unmöglich sein; erst recht, wenn die Hauptakteure von heute auch damals schon welche waren (bloss, dass sie ihr Operationsgebiet auf der anderen Seite der Barrikaden hatten, die es nun nicht mehr gibt).

Zeitzeugen sind nicht auch schon gute Historiker, Handelnde nicht immer die besten Interpreten ihres eigenen Tuns. Gleichwohl müssen nicht alle Geschichten, die von Beteiligten und Betroffenen erzählt werden, Mythen sein oder Verklärungen, Lebenslügen oder systematische Geschichtsklitterungen. Gerd Koenen hat einige Übung im Demontieren ideologischer Überbauungen. In bedeutenden Büchern hat er sich die kommunistischen «Führerkulte und Heldenmythen» (1991) und die – wiederum kommunistische – «Utopie der Säuberung» (1998) vorgenommen. Seine Erfahrungen als Historiker kommen ihm nun, da er sich an die Historisierung der eigenen Lebensgeschichte macht, zustatten.

Chimären

Der Autor, Jahrgang 1944, war einst selbst Monteur, Koarchitekt eines kolossalen Gebäudes, dessen Errichtung nicht gelang. «Weltrevolution» hätte es heissen sollen. Der revolutionäre Bautrupp, in dessen vordersten Reihen er während der siebziger Jahre agierte, war einer unter vielen und naturgemäss zunächst mit Abrissarbeiten im real existierenden Kapitalismus beschäftigt. Koenens Exkursionen in das «rote Jahrzehnt» der «kleinen deutschen Kulturrevolution» erschöpfen sich allerdings nicht etwa in einer staubigen Archäologie des Kommunistischen Bundes Westdeutschlands (so hiess der Trupp). Sie wollen Aufschluss geben über einen «dramatischen Zyklus von Stimmungen, Losungen, Bewegungen und Aktionen», in dem eine ganze politische Generation Gestalt angenommen hat. Sie sollen, jenseits von Denunziation und Apologie, Antworten auf die Frage finden, was «so viele» damals motiviert habe, sich eine Zeitlang als «Akteure einer chimärischen Weltrevolution» zu fühlen.

Für die kurzatmige Debatte um Joschka Fischer, mit deren (vorläufigem) Verebben das Erscheinen des Buches in Konjunktion trat, wäre dessen hermeneutischer Impetus gewiss von Nutzen gewesen. Ihm verdankt sich auch die Rahmenthese, die eine geläufige «Epocheneinteilung» korrigiert: Die siebziger Jahre lassen sich nicht einfach als Zeit doktrinärer Erstarrung und mental-militanter Aufrüstung gegen den kurzen Sommer unreglementierten, verheissungsvollen Aufbruchs – 1967 und 1968 – abheben. Einerseits waren jene Jahre mit ihrer Vielzahl von Parteigründungen am linken Rande des politischen Spektrums und, vor allem, mit der folgenreichen kulturellen wie sozialen Umwälzung des Alltagslebens in verschiedenen Milieus – Stichwort «Säkularisierung der Wohngemeinschaftsidee» – durchaus bewegte Jahre; Koenen spricht von der «Lust» an der Gründung. Andererseits war «68» kein Ringelreihen pazifistisch gesinnter Blumenkinder; die Phantasie, die einem Pariser Graffito gemäss an die Macht strebte, war nicht beiläufig auch eine Gewaltphantasie.

Gewalt markiert das «rote Jahrzehnt», das Koenen in Erinnerung ruft. Die Toten an seinem Beginn und an seinem Ende: der Student Benno Ohnesorg, der am 2. Juni 1967 durch Schüsse aus einer Polizeiwaffe stirbt; Hanns Martin Schleyer, der Repräsentant der deutschen Unternehmer, der im Oktober 1977 von seinen Entführern durch Genickschuss «hingerichtet» wird, während die in Stammheim inhaftierten RAF-Terroristen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe, die hätten freigepresst werden sollen, sich selbst das Leben nehmen.

Gewalt und die Phantasien, die sich mit ihr verknüpfen, führen in das Geheimherz der – deutschen – Revolte: Diesen roten Faden lässt Koenen bei seinen quellennahen, ergiebigen Ausflügen in die linken Milieus, Organisationen und Mentalitäten nie aus der Hand. Und wirklich: Es frappiert die Bereitschaft wenn nicht zur Gewalt, so doch zur Gewaltphantasie, die in den späten sechziger Jahren aus Verlautbarungen «studentenbewegter» Zirkel, Kollektive und Individuen – unter ihnen heute zum Justemilieu gehörende Schriftsteller – hervorleuchtet. (Freilich war auch die Gegenseite, Koenen kommt darauf nur marginal zu sprechen, von solchen Phantasien nicht unberührt.) Der Analytiker sieht da einen sich radikalisierenden Existenzialismus und Dezisionismus am Werk. Entzündet habe er sich an einem Konflikt, durch den die Kriegs- und die Nachkriegsgeneration «verkettet» seien. Die Crux: Die Rebellierenden versuchten sich von der nazistisch «kontaminierten» Elterngeneration abzunabeln; zugleich aber näherten sie sich den Verfemten, indem sie an ihrer Statt und nachholend den «Faschismus» bekämpften. Dass einige sich bei dieser von apokalyptischen Zügen nicht freien Selbstreinigung der eliminatorischen Methoden der «Nazieltern» bedienten, mutet auf verquere Weise folgerichtig an.

Generationen

Koenen wandelt, wenn er dem Gegen- und Ineinander der Generationen nachspürt, zwischen historischer und sozialpsychologischer Deutung auf einem Grat, der nicht schon darum weniger schmal geworden ist, weil ihn vor ihm einige andere gegangen sind (unter ihnen auch Klaus Theweleit, von dem Koenen sich in manchen Aspekten weiter entfernt wähnt, als er tatsächlich wohl ist). Wie viel erklärt oder verstanden ist, wenn man auf eine latent existenzialistische Logik aufmerksam macht, die eine Generation geprägt habe, ist schwer zu sagen. Das Muster der – radikalen – «Selbstentbindung» und Selbstermächtigung immerhin lässt sich unschwer im gesamten Spektrum der kleinen deutschen Kulturrevolution nachzeichnen.

Der Austritt der «Protestgeneration» aus der Gesellschaft entsprach zwar, wie Koenen schreibt, dem Zug der Zeit auch andernorts, in Deutschland aber war ihm eine besondere «Virulenz» eigen. Darum leuchtet es ein, wenn der Autor den Entschluss der angehenden Terroristen, in den Untergrund zu gehen, als nachgerade «paradigmatische Form» aller damaligen Sezessionsbewegungen charakterisiert. – Vom Extrem her offenbart sich die Wahrheit. – Astrid Proll, frühes Mitglied der Roten-Armee-Fraktion, sprach denn auch im Rückblick auf ihren Kampfverband einmal von der «Selbstanmassung einer ganzen Generation». Dass der Gestus, einen scharfen Schnitt zu machen, der diffusen Gemütslage nicht nur eines kleinen Segments der bundesrepublikanischen Gesellschaft korrespondiert haben mag, legt eine Meinungsumfrage aus dem Jahre 1971 nahe. Ermittelt wurde unter anderem, dass jeder vierte Bürger unter dreissig Jahren «gewisse Sympathien» für die RAF hege.

Vor diesem Hintergrund interpretiert Gerd Koenen seine Organisierung in einer neoleninistischen Gruppe allerdings nicht einfach als Ausdruck einer – zugegebenen – «abstrakten Gewaltbereitschaft». Die Installation eines rigiden, parteiförmigen «Über-Ichs» erscheint ihm im Nachhinein, nicht undialektisch, zugleich als ein «instinktiver Akt» der Selbstkontrolle und des Selbstschutzes: des Schutzes vor den eigenen destruktiven Regungen. – Was aus der organisierten Selbst- und Weltrettung wurde? Die «Wiederaufführung einer historischen Tragödie als Farce»; und dies nicht nur im Falle des KBW, der die bizarre revolutionäre Tat vollbrachte, mit den polnischen Dissidenten zu konspirieren und gleichzeitig den Massenmörder Pol Pot zu hofieren.

Was auf der Theaterbühne der Welt eine Farce war, ähnelt in der erzählenden Rückschau in manchen Partien einem Bildungsroman, verfasst mit der «anteilnehmenden Ironie» eines gereiften Charakters. Einige Generationsgenossen (gewiss nicht nur solche, die einst einer konkurrierenden Kaderpartei angehörten) haben dies dem Autor bereits vorgehalten. Wie aber liesse sich eine entwicklungsgeschichtliche Perspektive vermeiden, wo es um das eigene Leben geht? Und darf man es jemandem verübeln, froh zu sein, von keinen «Wahnideen» mehr heimgesucht zu werden? Allerdings fragt sich dennoch, ob es triftig (und psychohygienisch vernünftig) ist, die «weltrevolutionäre» Projektemacherei von ehedem restlos in grössenwahnsinnige, narzisstische Halluzinationen aufzulösen. Bei den Unruhen in den USA, in Polen und anderswo, überall, so gibt Koenen zu verstehen, sei es um etwas gegangen, um «wirkliche» Probleme – nur in Deutschland nicht, wo existenzialistische Bodenlosigkeit in den Realitätsverlust geführt habe. Zumindest der Generationenkonflikt, wird man einwenden dürfen, war aber doch etwas «Wirkliches».

Könnte es sein, dass Gerd Koenen doch noch zu viel zu wissen glaubt vom Weltenlauf? An einer Stelle tritt jedenfalls ein neues historisches Grosssubjekt auf, das nur um einen Buchstaben – das grosse «R» – kleiner ist als das alte. Die «soziale Evolution», so lesen wir, «brauchte», um voranzukommen, «offenbar» die kulturrevolutionären Eruptionen jenes Jahrzehnts als «Anstösse». (Die soziale Evolution hätte demnach mit dem R zugleich die siebziger Jahre verschluckt?) Mit diesem spontanen Rückfall in geschichtsphilosophisches Arkanwissen und mit der einen oder anderen nachträglichen Selbstgewissheit darf man nachsichtig verfahren. «Das rote Jahrzehnt» ist, alles in allem, ein differenziertes und reflektiertes, unsentimental und plastisch geschriebenes Buch. Eine aufschlussreichere soziologische Erkundung der gärenden siebziger Jahre wird man derzeit vergeblich suchen.

Uwe Justus Wenzel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das "rote Jahrzehnt" begann in der Bundesrepublik mit den Schüssen in Westberlin am 2. Juni 1967 und endete mit Schüssen in Stammheim und der Ermordung Schleyers im "deutschen Herbst" 1977. Das sind die Eckdaten dieser erstmalig zusammenhängend beschriebenen Generationengeschichte. Jetzt, da die "68er" an der Macht sind, für Jüngere wie für Ältere eine aufschlußreiche Lektüre.

Der Autor über sein Buch

Auszug aus dem Vorwort zu meinem Buch:
Sich zum Historiker seiner eigenen Lebensgeschichte zu machen, wenn man selbst Akteur gewesen ist, ist ein zweifelhaftes, wenn nicht unmögliches Unternehmen. Das vorliegende Buch ist denn auch keine wissenschaftliche Darstellung, sondern ein aus Texten, Szenen, Berichten und Erinnerungen gemischtes Bild jenes eigentümlichen "roten Jahrzehnts". Was soll das gewesen sein - dieses "rote Jahrzehnt"? Sicherlich nichts, das sich sich in den Geschichtsbüchern findet. Trotzdem dürfte der Begriff allen, die diese Jahre bewußt erlebt haben, etwas sagen. Die Schüsse vom 2. Juni 1967 in Westberlin und vom 18. Oktober 1977 in Stammheim markieren unzweifelhaft einen dramatischen Zyklus von Stimmungen, Losungen, Bewegungen und Aktionen, die eine "politische Generation" geformt haben, auch wenn nur ein kleiner Teil der Altersgenossen tatsächlich aktiv involviert war. Aber es gab wohl kaum jemanden, den das völlig unbeteiligt ließ. Und es war die Farbe Rot, die dieses Jahrzehnt noch einmal (Wenn auch trügerisch) dominiert hat. Dieses Buch, das ich vor circa zwei Jahren in Angriff genommen habe, sollte vor allem etwas Licht in den inneren Kern dieser Bewegung(en) werfen, auf jenes oft hermetisch abgeschlossene Segment der politisch Hochaktiven und Hochmotivierten, zu denen ich selbst gezählt habe. Kein grelles Licht der "Enthüllung" allerdings auf Zeiten eines finsteren Extremismus, für den seine heute prominenten oder in verantwortlicher Position befindlichen Träger noch Rechenschaft abzulegen hätten; sondern eher ein sachlich scharfes, persönlich mildes Licht der Selbstaufklärung, die wir (so fand ich) uns selbst und anderen noch schuldig seien - den Kindern, Eltern und Geschwistern, Freundinnen und Freunden. Was genau hat so viele damals motiviert, sich eine Zeitlang als Akteure einer chimärischen Weltrevolution zu fühlen, und das mit einer Konsequenz, die manchen weit hinaus getrieben hat? Um ein Stück reflektiver Selbsterforschung also sollte es gehen, bei dem unsere eigenen generationellen Anteile am Geschehen mir tatsächlich als das eigentlich aufklärungsbedürftige Element erschienen. Denn aus den objektiven (politischen, ökonomischen, sozialen) Zeitumständen heraus ist weder die internationale Jugendbewegung um 1968 schlüssig erklärbar, noch für die Bundesrepublik der gesamte Krisenzyklus dieses "roten Jahrzehnts". So liegt der Akzent der Darstellung vor allem auf den sozialpsychologischen Verkettungen von Kriegs- und Nachkriegsgeneration - und hier besonders wieder auf unserer eigenen Seite. Wir können uns nicht immer im Schatten der angeblich so allgegenwärtig gewesenen "alten Nazis" verstecken. Wir müssen auch über uns selbst reden - unsere unbewußten Affekte und Zwangsgedanken, unsere eigenen Größenphantasien und narzißtischen Gewinne. Kurz vor Abschluß des Manuskripts brach die "Fischer-Debatte" über dieses Buch herein. Ihren Auslöser bildeten, charakteristisch genug, nicht jene kaum aufregenden Enthüllungen vom "Mann im schwarzen Helm" - die nur visualisierten, was ohnehin längst bekannt war. Sondern es war eine bestimmte Konstellation von Umständen: daß es gerade eine Tochter von Ulrike Meinhof war, die sich als Rächerin auf den Kriegspfad begeben hatte - zur gleichen Zeit, als der Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland vor einem Frankfurter Gericht über den Ex-Terroristen und Szenegenossen Hans-Joachim Klein aussagte, der ihm als Schatten seiner eigenen Geschichte gegenübersaß. Immerhin hat die Debatte gezeigt, wie dicht alle diese scheinbar längst abgelegten Erfahrungen noch unter der Oberfläche liegen und wie tief sie die Einstellungen und den Habitus der heute politische Aktiven geprägt haben. Ein durchsichtiger, generationell geprägter Revanchismus der Kritiker aus dem schwarz-gelben Lager traf dabei auf eine ähnlich generationell geprägte Verteidigungsfront im rot-grünen Lager, das gerade in dieser Frage allerdings eine erstaunliche Mehrheit der Bundesbürger hinter sich hatte. Die Republik verteidigte ihren endlich gewonnenen inneren Frieden nun gerade in einer Person wie Joschka Fischer - mit allem, was darin an Ironie und tieferer Bedeutung liegen mag. Um diese, vielleicht gar nicht so erstaunliche, aber doch recht paradoxe Entwicklung abmessen und würdigen zu können, braucht es allerdings ein geschärftes, facettenreicheres Bild jener Zeiten und ihrer Akteure. Ohne das bleibt ein blinder Fleck in der Mentalitätengeschichte und intellektuellen Biographie der deutschen Nachkriegsgesellschaft, deren Wege der Selbstzivilisierung gewunden und kompliziert genug waren. Dieses Buch (...) hat im Laufe des Schreibens mehr an Umfang und "Gewicht" gewonnen, als ursprünglich geplant war. Aber diese Ausdehnung resultiert gerade aus der Verbindung von Analyse mit Erzählung, die dieser Thematik einzig angemessen erschien und die das Buch, wie ich hoffe, nicht schwerer, sondern leichter, zugänglicher macht. (...)

Frankfurt/Main, März 2001 Gerd Koenen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Gerd Koenen wurde 1944 in Marburg geboren. Er hat Geschichte und Politik in Tübingen und Frankfurt/Main studiert und dabei vom SDS 1967 bis zu den maostischen Zirkeln und Parteiinitiativen der 70er Jahre das volle Programm des linksradikalen Aktivismus absolviert. Er hat als Verlagslektor, Zeitschriftenredakteur, Journalist, wissenschaftlicher Mitarbeiter Lew Kopelews sowie als freier Schriftsteller gearbeitet und lebt in Frankfurt am Main.
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