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Das rote Band: Roman [Gebundene Ausgabe]

Emma Donoghue , Armin Gontermann
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. April 2013
Mary lernt früh, dass man mit Ehrbarkeit und harter Arbeit nicht weit kommt. Für ein leuchtend rotes Satinband wird sie zur Hure und lernt so eine Freiheit kennen, die den sittsamen Frauen ihrer Zeit vorenthalten ist. Geboren im London des Jahres 1748 in ein Leben voller Armut, Arbeit und Entbehrungen ... Mary Saunders will mehr. Die Tochter einer Näherin gelüstet es nach schönen Stoffen, Spitze, nach einem leuchtend roten Satinband – und sie landet, kaum vierzehnjährig, auf der Straße. Atemlos verfolgt man das Leben des begabten, intelligenten Mädchens aus den Slums, das doch nur einen Platz auf der Sonnenseite des Lebens will ... Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heldin – aber auch eine Geschichte Londons. Es ist die Zeit, in der Buckingham Palace, aber auch die Elendsviertel des East End entstehen. »Farbenfroh, wild und unwiderstehlich. Donoghue malt ein beseeltes Bild – fantastisch.« The New York Times Book Review

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Piper (16. April 2013)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3492055222
  • ISBN-13: 978-3492055222
  • Originaltitel: Slammerkin
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 338.709 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Emma Donoghue wurde 1969 als jüngstes von acht Kindern in Dublin geboren. Sie studierte in Dublin und Cambridge. Nach einem Aufenthalt in London zog sie 1998 nach Ontario in Kanada, wo sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern lebt. Emma Donoghue ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen. Die Übersetzungsrechte wurden in 29 Länder verkauft.

Armin Gontermann arbeitet als literarischer Agent und Übersetzer in Köln.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog
Es war einmal ein Flickschuster namens Saunders, der elf Tage lang starb. So jedenfalls erinnerte es seine Tochter.
Im Jahr 1752 wurde verkündet, dass auf den 2. September der 14. folgen werde. Natürlich ging es hierbei lediglich um die Benennung, die Zeit selbst in ihrem Lauf sollte keinerlei Änderung erfahren. Und was war schon eine kurze Ungelegenheit, ein Augenblick der Konfusion, gemessen an der Tatsache, dass diese kalendarische Reform das Königreich endlich in Einklang mit seinen Nachbarn bringen würde? Die Londoner Zeitungen druckten zwar spöttische Verse über die "Auslöschung der Zeit", doch niemand zweifelte an den gewichtigen Gründen der Regierung. Noch kam jemand auf den Gedanken, sie Menschen ohne jede Bedeutung zu erklären, wie Cob Saunders einer war.
Der jedoch wusste eines immerhin: Das war eine Ungerechtigkeit! Für elf Tage Lederstanzen würde man ihn niemals entlohnen, elfmal würde man ihm das Nachtmahl vom Munde rauben und ihn elf Nächte um die süße Wohltat betrügen, dass er auf seine Strohmatratze sinken konnte.
Am 14. September im "Neuen Stil", wie er genannt wurde wachte Cob Saunders mit dröhnendem Kopf auf und wusste, dass elf Tage seines Lebens verloren waren. Besser gesagt, sie waren ihm gestohlen worden, aus der ihm beschiedenen Zeitspanne herausgeschnitten wie ein Wurmloch aus einem Apfel. Er hatte keine Ahnung, wie man ihm diese Tage abspenstig gemacht hatte oder wie er sie vielleicht zurückbekommen könnte. Ihm wollte schier der Kopf zerspringen, wenn er versuchte, es zu ergründen. Er war nun ein Mann, der seinem Tod um elf Tage näher gerückt war, und nichts konnte er dagegen tun.
Oder vielleicht ja doch. Cob hatte zwar keinen Anteil am Ausbruch der Kalenderunruhen, doch als sie einmal begonnen hatten, beteiligte er sich mit voller Lungenkraft daran und ergoss seine Wut in das kollektive Fegefeuer. Der Ruf erscholl: Gebt uns unsere elf Tage wieder!
Die Regierung ließ Gnade walten. Cob Saunders wurde nicht hingerichtet. Er starb am Kerkerfieber.
Weihnachten kam in diesem Jahr elf Tage früher. Das Gedröhn der Kirchenglocken spannte die Luft so stramm wie Katzendärme, und die fünfjährige Tochter des Schusters kniete sich vors Fenster und hielt Ausschau nach Schnee, der nie fiel.
Elf Jahre später war Mary Saunders wieder auf Knien und selbst im Kerker.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Der Schlafsaal im Kerker von Monmouth war gut einundzwanzig Fuß lang und knapp fünfzehn Fuß breit. Sie hatte ihn abgeschritten, an ihrem ersten Abend. Vier Mauern, keine Fenster. Die Männer und Frauen, die hier darauf warteten, dass ihnen im Frühjahr der Prozess gemacht wurde, lebten wie Ratten. Manche wurden nach Einbruch der Dunkelheit angekettet, aber nicht unbedingt die Mörder. Ein System konnte Mary dahinter nicht erkennen. Doch sie lernte, dass im Dunklen alles Mögliche geschehen konnte. Vergewaltigungen, begleitet nur von einem Keuchen, oder Schläge, deren einziges Geräusch ein Klatschen auf Fleisch war. Stroh wurde keines bereitgestellt, deshalb häufte sich in den Ecken der Kot an. Die Luft hätte man zerschneiden können. Eines Morgens fand man einen alten Waliser, mit dem Gesicht nach unten lag er reglos da. Aber das konnte Mary Saunders schon nicht mehr erschüttern. Sie ließ nichts mehr an sich heran.
Im September war es noch schlimmer gewesen, als die Mücken durch die nächtliche Hitze surrten und die Wachen kein Wasser brachten. Einmal hatte es vor Sonnenaufgang so heftig geregnet, dass durch die rissige Decke Wasser gesickert war. Die Gefangenen hatten schrill wie Geisteskranke gelacht und die Wände abgeleckt.
Jetzt war es kurz vor Weihnachten, und Mary Saunders hockte im Tagessaal des Gefängnisses da wie eine Schnitzfigur, Stunde um Stunde. Solange sie sich nicht rührte, würde sie auch nichts empfinden. Ihre Hände ruhten auf dem groben braunen Kleid, das ihr die Kerkerwächter vor drei Monaten gegeben hatten. Es fühlte sich an wie Sackl

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realistische Frauenschicksal im 18. Jahrhundert 29. April 2013
Von Hamlet TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Emma Donoghue hat sich für ihren Roman "Das rote Band" vom Schicksal einer realen Figur, Mary Saunders, inspirieren lassen. Die biografischen Eckdaten sind anscheinend verbürgt, die dazwischenliegenden Zeitspannen hat die Autorin mit fiktionalen Beschreibungen des Lebens einer jungen Frau im 18. Jahrhundert gefüllt.

Mary Saunders, geboren im London des Jahres 1748, kommt aus bitterarmen Verhältnissen. Sie ist die Tochter einer Näherin und lebt mit Mutter, Stiefvater und Bruder in einem dunklen, feuchten Kellerraum. Ihr leiblicher Vater hat sich mit der Obrigkeit angelegt und wird daraufhin ins Gefängnis geworfen, wo er auch verstirbt - aber nicht, ohne vor seinem Tode seiner Frau das Versprechen abzunehmen, Mary eine ordentliche Schulbildung zu ermöglichen, was für diese Zeit sehr untypisch ist. Wissen erweitert ihren Horizont, und so will Mary mehr vom Leben, als sich für ein paar Penny die Finger blutig zu stechen. Ihr Sehnen und Verlangen richtet sich vordergründig auf Materielles, auf edle Stoffe und schöne Kleider, und auf ein schmückendes Band aus rotem Satin. Und dieser Wunsch wird ihr Leben für immer verändern. Aber nicht zum Positiven, was bereits aus dem Prolog hervorgeht - sie wird dieses Verlangen schlussendlich mit ihrem Leben bezahlen.

Donoghue hat keinen "reinen" historischen Romans geschrieben, dafür sind ihre Schilderungen viel zu realistisch und eher im Stil einer Sozialreportage gehalten. Die Lebensbedingungen schildert sie sehr eindringlich, wobei sie den Schwerpunkt auf die Überlebenskämpfe und -strategien der Frauen, exemplarisch vertreten durch Mary Saunders, legt. Allerdings wirkt das nie romantisierend - im Gegenteil.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvoll, realistisch, deprimierend 11. April 2013
Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die 14-jährige Mary Saunders hat Träume. Eigentlich bescheidene Träume - ein schönes Kleid, ein buntes Haarband, lauter Dinge, die für die Tochter einer armen Näherin im London des 18. Jahrhunderts Träume bleiben müssten. So schön wie die bunten Prostituierten der Seven Dials möchte sie aber auch sein, und ihre Naivität macht sich ein schmuddeliger Hausierer zu Nutze, der sie im Dunkel einer Seitenstraße vergewaltigt und ihr dafür ein Haarband überlässt. Als sie ihre Schwangerschaft nach fünf Monaten nicht mehr verheimlichen kann, wirft die Mutter sie auf die Straße, wohl wissend, dass ihre Tochter dort eigentlich keine Chance hat zu überleben.

Dass sie es trotzdem schafft, hat sie Doll zu verdanken, einer Prostituierten, die sie bei sich aufnimmt und von der sie sehr schnell lernt, dass ihre einzige Chance darin besteht, es ihr gleich zu tun. Trotz der erniedrigenden und unappetitlichen Begleitumstände ihres Berufs fühlt Mary sich zum ersten Mal frei und Herrin ihrer selbst. Dass dies eine gefährliche Illusion ist, ist ihr in ihrem immer noch kindlichen Gemüt allerdings nicht bewusst, und sie sieht sich plötzlich gezwungen, London schnellstmöglich zu verlassen. Sie findet sich in Monmouth wieder, der Stadt ihrer Eltern, als Hausmädchen bei einem wohlhabenden Schneider. In der Situation also, in der sie trotz aller Annehmlichkeiten nie sein wollte, und dass es auch hier kein gutes Ende nehmen würde, erfährt man bereits im Prolog.

Emma Donoghue zeichnet ein drastisches, ernüchterndes und mit Sicherheit sehr realistisches Bild des Lebens im 18. Jahrhundert, natürlich mit besonderem Blick auf die Situation der Frau.
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5.0 von 5 Sternen Jedes Mädchen für sich allein 21. April 2014
Von Jean Ignace Isidore Gérard TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
London, 1748: Mary möchte es besser haben, als ihre Mutter. Sie möchte jemand sein, nicht in einem miefigen Keller ihr Leben als Näherin verdingen. So verbringt sie die Zeit, neben harter Arbeit, vor allem mit Tagträumen. Ein rotes Band im Haar einer Dirne verändert ihr Leben nachhaltig.

Dies ist der zweite Roman von Emma Donoghue, der ins deutsche übersetzt wurde. Im Original erschien das Werk bereits im Jahr 2000 unter dem Titel "Slammerkin". Der erste in Deutschland veröffentliche Roman der Autorin heißt "Raum", 2011.

Bei historischen Romanen ist das ja immer so eine Sache. Schafft es der Autor wirklich in die von ihm dargestellte Zeit abzutauchen und den Leser mitzunehmen in diese fremde Welt, in die fremde Zeit? Denn oft versteht es der Autor nicht, die passende Stimmung zu erreichen. Entweder sind die Bücher staubtrocken, zu modern oder die passende Stimmung kommt nicht auf. Donoghue hat es in diesem Roman geschafft die Zeit und das Lebens damals sehr genau zu beschreiben und ich möchte fast sagen bis ins kleinste Detail realistisch zu beschreiben. Man kann den Gestank riechen, den Schmerz, die Scham und die Trostlosigkeit fühlen. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und schafft es das alte London bzw. das alte England auferstehen zu lassen. Besonders die Lebenswelt der Frauen. Es gibt nur ein kleines Problem: Mary Saunders.

Die Hauptfigur, deren Leben der Leser begleitet, ist zumindest mir nicht sonderlich sympathisch gewesen. Oft wollte ich sie schütteln und fragen, warum sie sich so dumm anstellt. Man ärgert sich über sie, an vielen Stellen leidet man auch mit ihr, aber am Ende blieb ich, als Leser, dann doch auf Abstand.
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