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Das private Leben der Impressionisten Gebundene Ausgabe – 19. Juni 2007

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Parthas Verlag Berlin (19. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866016646
  • ISBN-13: 978-3866016644
  • Originaltitel: The Private Lives of the Impressionists
  • Größe und/oder Gewicht: 16 x 3,7 x 20,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 599.279 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sue Roe, Literaturwissenschaftlerin, Autorin, Lyrikerin, Essayistin und Herausgeberin lebt in Brighton.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Karolyi am 19. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Kaum eine Gruppe von Künstlern wurde jemals so verhöhnt und verkannt wie Manet, Monet, Cézanne, Pissaro, Renoir, Degas, Berthe Morisot, Bazille, Sisley und Mary Cassat. Dieses Buch nun widmet sich dem langen Weg, den die Gruppe zu gehen hatte, und legt den Schwerpunkt auf den privaten Aspekt: auf die Freundschaften und Animositäten unter ihnen, auf ihre Liebschaften, Ehen und Familien, auf ihre finanziellen Schwierigkeiten und ihre Wahl von Motiven und Modellen.
Da sie sich nicht der rückwärtsgewandten, jedoch meinungsbildenden Ecole des Beaux-Arts anschlossen, hatten sie nur geringe Chancen, für die Ausstellung "Salon des Beaux-Arts" zugelassen zu werden, die damals praktisch die einzige Möglichkeit für Künstler darstellte, Käufer zu finden.

In "Das private Leben der Impressionisten" lernt der Leser die zum Teil recht unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründe dieser recht skurrilen Persönlichkeiten kennen; die meisten, wie Manet, stammten aus "guten" und "sehr guten" Familien, andere aus etwas einfacheren Verhältnissen. Praktisch alle unter ihnen blieben lange Zeit von den Zuwendungen ihrer Eltern und Familien abhängig. Alle litten sie unter den Schmähungen des Publikums, das die Motive und die Technik der Impressionisten nicht akzeptierte, produzierten sie doch keine Historienbilder mit einer klar verständlichen, moralischen Botschaft, sondern ihre Werke spiegelten scheinbar flüchtige Eindrücke von alltäglichen Begebenheiten wider und beinhalteten vor allem das Leben einfacher Menschen, die das vornehme Publikum möglichst zu übersehen gewohnt war.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Schlöter am 27. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ich möchte den beiden obigen Rezensionen nicht sehr viel hinzufügen, nur dies: das Buch liefert fundierte Informationen und ließe sich gut lesen, wenn...ja wenn es nicht eine unverschämte Menge an Rechtschreibfehlern gäbe, die einen immer wieder stolpern lassen. Tatsächlich hat man kurzzeitig das Gefühl, ganze Abschnitte seien nicht Korrektur gelesen worden. So gut das Buch selbst auch ist, der Verlag sollte auf seinen Umgang mit dem Text nicht allzu stolz sein - eher peinlich berührt...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bookjockey am 17. Juli 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Was sich der Bourgeois als Nachfolger des Adels unter schöner und echter Malerei vorstellte, musste ihm in der Auswahl der Motive und in der Art der Ausführung bei den Impressionisten missfallen. Das war Skandal, Stümperei, Scharlatanerie, so der Tenor der Reaktionen auf die erste große Ausstellung der Impressionisten im Paris der 70er Jahre des 19.Jahrhunderts.
Hier trat in der Malerei das für den Bürger erschreckend Neue und Unerwartete auf, das doch nur die gesellschaftlich-ökonomischen Umwälzungen der sogenannten Industrialisierung widerspiegelte. Die Welt hatte sich gründlich verändert, sie zitterte in ihren Fundamenten und in ihren Umrissen wurde sie unscharf, nichts war mehr an seinenm angestammten Platz. Es brauchte seine Zeit, bis diese Einsicht allgemein wurde.
In der Neuen Welt hatte man weniger Vorbehalte und einen unvoreingenommenen Blick für die in der eigenen Hemisphäre für so gut wie nichts geltenden Propheten einer modernen Kunst.
Die Autorin hat dem Buch folgende Fragen unterlegt: Wer waren diese Künstler? Wo und wie sind sie zusammengekommen? Wie haben sie gelebt und überlebt?
Sie geht diesen Fragen nach, indem sie dem Leser die Geschichte der Impressionisten erzählend nahe bringt und sich dabei auf umfangreiches Quellenmaterial stützt, wobei der Zeitraum von 1860, dem Jahr des ersten Zusammentreffens, bis 1886, als der Kunsthändler Durand-Ruel mit 380 Werken der Impressionisten in New York landete, um dort deren erste Ausstellung in der Neuen Welt zu veranstalten, im Zentrum des Buches steht.
Immense Fleißarbeit, in der das Material, thematisch geschickt arrangiert, zu einer kurzweiligen und interessanten Erzählung verdichtet wird.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Wort "Genuss" verwende ich selten für Literatur aber hier passt es 100%. Sehr schön geschrieben, informativ aber nicht belehrend und man wird von der ersten Seite an in die Zeit mitgenommen. Phantastische Ergänzung: die beschriebenen Bilder im tablet gleich anschauen. Es ist evtl. etwas zeitraubend und "nervig" aber es lohnt. Einziger Minuspunkt des Buches: es sind leider nicht alle Bilder bunt gedruckt, bei dem Preis wäre es wünschenswert und heut zu Tage sicher machbar...
Buch für jeden Kunstliebhaber oder Einsteiger in das Thema "Impressionissmus" ein Muß. Mehr Bücher von dieser Qualität.
TIPP bis 21.06.2015: Ausstellung im Städel Frankfurt Monet und der Beginn des Impressionissmus!!!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch, das private Leben der Impressionisten kann ich sehr wohl empfehlen. Es war sehr spannend in das Privatleben der einzelnen Maler zu schauen.
Die Autorin Sue Roe hat sich grosse Mühe beim recherchieren gemacht.
Das Buch ist jeden Cent wert.
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