Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das postmoderne Wissen. Ein Bericht
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das postmoderne Wissen. Ein Bericht [Taschenbuch]

Jean-François Lyotard
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch --  
Taschenbuch, Juni 2005 --  
Pappbilderbuch --  

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 193 Seiten
  • Verlag: Passagen Verlag; Auflage: 5., unveränd. A. (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3851656830
  • ISBN-13: 978-3851656831
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 806.757 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jean-François Lyotard
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Jean-François Lyotard auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In deutscher Sprache erstmals 1982 in einer Zeitschrift veröffentlicht, avancierte Das postmoderne Wissen – wie zuvor schon in Frankreich, Amerika und Italien – zum entscheidenden Schlüsseltext für die gerade erst beginnende Diskussion um die Postmoderne. Ausgehend von Wittgensteins Theorie der Sprachspiele entwickelt Jean-François Lyotard Ansätze zu einem völlig neuen, philosophischen Begriff der Postmoderne. Mit der Verwendung des Begriffs in der Architektur hat Lyotards philosophischer Postmoderne-Begriff nur noch den Namen gemein. Er versucht vielmehr, den zu Ende des 20. Jahrhunderts einsetzenden, fundamentalen Umbruch der Gesellschaftstechnologien zu erfassen. Das prognostizierte Ende der „großen Erzählungen“ von Freiheit und Aufklärung erschüttert den eingefahrenen Glauben an Konsens und Wissenschaft als interessefreien Raum und führt konsequent die Aporien des „Projekts Aufklärung“ vor. Das Werk Jean-François Lyotards bestimmt auch gegenwärtig eine der wichtigsten philosophischen Diskussionen um Ethik und Handlungsfähigkeit im neuen Jahrtausend.

Über den Autor

Jean-François Lyotard (1924–1998) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der 1982 erschienene Bericht "Das postmoderne Wissen" von Jean-Francois Lyotard ist eines der Gründungsdokumente der philosophisch-kulturellen Postmoderne. Erstmals wurde dieser Begriff nicht nur auf den Bereich der Architektur beschränkt, sondern auch auf gesellschaftliche Phänomene angewandt. Dabei geht es Lyotard vor allem um das Wissen und um die Frage, wie unser Wissen, unsere Wahrheiten, entstehen und legitimiert werden. Der Philosoph spricht von sogenannten Metaerzählungen, die unser Wissen konstituieren und unserem Leben die normativen Randbedingungen geben: "[D]as war die Erzählung der Aufklärung, worin der Heros der Wissenschaft an einem guten ethisch-politischen Ziel, dem universellen Frieden, arbeitet. Man sieht daran, daß die Legitimierung des Wissens durch eine Metaerzählung [...] zur Frage über die Gültigkeit der Institutionen führt, die den sozialen Zusammenhang bestimmen: Auch sie verlangen, legitimiert zu werden. So sieht sich die Gerechtigkeit ebenso wie die Wahrheit auf die große Erzählung bezogen" (14).

Die Postmoderne zeichne sich dadurch aus, dass diese großen und sinngebenden Erzählungen in einer Krise seien und nicht mehr als Legitimationsbasis unseres Wissens akzeptiert werden. Das postmoderne Wissen, so Lyotard, "ist nicht allein das Instrument der Mächte. Es verfeinert unsere Sensibilität für die Unterschiede und verstärkt unsere Fähigkeit, das Inkommensurable zu ertragen. Es selbst findet seinen Grund nicht in der Übereinstimmung der Experten, sondern in der Paralogie der Erfinder" (16). Sprich, Wissen wird nicht mehr durch die großen Erzählungen legitimiert, sondern durch den Einzelnen, der sich seinen eigenen Bezugsrahmen konstruiert. Dies führt zu einer Vielzahl von Werten und Wahrheiten, die charakteristisch für die Postmoderne sind.

In seiner Darstellung untersucht Lyotard unter anderem den Unterschied zwischen dem narrativen und dem wissenschaftlichen Wissen. Auch das wissenschaftliche Wissen, welches in unserer Gesellschaft oftmals als objektive Wahrheit betrachtet wird, sei von externen Faktoren abhängig. Allen voran seien da die Institutionen zu nennen, die die Konstruktion dieses Wissens bedingen. Um eine bestimmte Wahrheit zu entdecken, brauche es heute vor allem die nötige finanzielle Unterstützung, die häufig nur bewilligt werde, um ein bestimmtes Ergebnis, eine bestimmte Wahrheit, zu Tage zu fördern: "Eine Gleichung zwischen Reichtum, Effizienz und Wahrheit zeichnet sich ab" (131).

Neben Lyotard war es vor allem Michel Foucault, der die Konstruiertheit unseres Wissen sowie dessen Abhängigkeit von den Institutionen herausgearbeitet hat. So verschiedene Themenkomplexe wie Sex, Psychiatrien und Gefängnisse sind Bestandteil von Foucaults Forschungen, die gezeigt haben, wie unser heutiges Wissen und unsere heutige Einstellung gewissen Dingen gegenüber das Ergebnis einen langen Konstruktionsprozesses sind. Wer die Postmoderne verstehen will, kommt an den Texten von Lyotard und Foucault nicht vorbei!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:













Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar