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Wer es besser hätte wissen können, aber durch eine -- wie auch immer geartete -- Fahrlässigkeit oder Vorsätzlichkeit sein Halbwissen nicht korrigiert, läuft in Gefahr, von der menschlichen Gemeinschaft zum Verirrten, Verwirrten oder gar zum schlichtweg Irren erklärt zu werden. Dem Irrtum haftet ein Ruch an, der ihn in die Nähe der Dummheit, wenn nicht sogar der Krankheit rückt.
Wieviel besser geht es da doch jenen, die genauer Bescheid wissen, als solche "armen Irren". Sie genießen Hochachtung, gelten als weise, klug und gebildet. Eben dazu will Das neue Lexikon der populären Irrtümer beitragen.
Dieses Lexikon ist bereits ein Nachfolgeband, nachdem die Autoren immer wieder darauf aufmerksam gemacht wurden, mit welchen Irrtümern sie in ihrem ersten Buch noch nicht aufgeräumt hatten. Scheinbar klare Dinge wie Advent, Freddy Quinn oder Zucker und die mit ihnen verbundenen Mißverständnisse, Denkfehler und Vorurteile, die sich oft als vermeintliches Allgemeinwissen festgesetzt haben, werden entlarvt.
"Man erkennt den Irrtum daran, daß alle Welt ihn teilt", lehrt uns das Lexikon schon auf den ersten Seiten und erweist sich vor diesem Hintergrund als ein Buch der permanenten Aha-Erlebnisse, das zum genüßlichen Schmökern verführt und unterhaltsam zur Allgemeinbildung beiträgt. --Reinhard Lenz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Werden die Menschen bewußt belogen?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das neue Lexikon der populären Irrtümer (Gebundene Ausgabe)
Nachdem der erste Band der Autoren sehr erfolgreich war, hoffen diese nun mit dem „neuen" Lexikon der populären Irrtümer noch mehr Leser zu finden, die all dieses glauben sollen, was da aus verschiedenen Quellen abgeschrieben wurde. Auch ich habe dieses Buch fast ohne Pause durchgelesen um dann mein neues Wissen im Bekanntenkreis preiszugeben. Doch meistens erntete ich ein müdes Lächeln, besonders bei geschichtlichen Daten und Fakten wie z. B. die des 3. Reiches (zu Hitler). Besonders die Aussage, daß Hitler kein Faschist und kein Judenhasser sein sollte, kann man nicht so recht glauben. Nicht überzeugen kann auch die Aussage, daß der Kropf nicht durch Jodmangel wächst, sondern daß durch Verabreichung von Jod dieser erst entstehen soll. Demnach betreibt die Industrie vorsätzlich Körperverletzung durch den Verkauf von Jodsalz u.a. Auch schlägt die Abneigung der Autoren gegen alles, was mit „ÖKO" zu tun hat, massiv durch. Auch stelle ich fest, daß die Autoren ihr erstes Lexikon noch nicht kennen, denn dort schreiben sie unter „Spaghetti: sie stammen aus China und Marco Polo hat sie auf einer seinen beiden großen Reisen mitgebracht. Im neuen Lexikon lese ich unter Marco Polo: Marco Polo war nie in China, er hat alles nur erfunden. Was soll ich nun glauben? So werden viele Halbwahrheiten ohne nachprüfbaren Quellenangaben verbreitet. Doch zwischen Wissen und Glauben gibt es ja bekanntlich einen großen Unterschied! Das Buch sollte eher als Anregung zur intensiveren Recherche benutzt werden um mehr Hintergrundwissen zu erlangen. Im Großen und Ganzen eine flüssig zu lesende Urlaubslektüre.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein Irrtum! Naja vielleicht.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das neue Lexikon der populären Irrtümer: Weitere Vorurteile, Mißverständnisse und Denkfehler von Advent bis Zyniker (Taschenbuch)
Alles in allem hat mich das Buch nicht überzeugt. Einige Begriffe werden zwar ganz anschaulich erklärt, bei anderen Frage ich mich dagegen, wie sie Einzug in das Buch gefunden haben. So gibt es etliche Beiträge, bei denen eine Ansicht, die momentan viele Menschen teilen, nur deshalb zum "Irrtum" werden, weil es einen oder wenige Wissenschaftler gibt, die dem widersprechen. Als Beispiel sei hier nur das Stichwort "Mauser" bzw. "Federn" und deren Entstehung genannt. Beides dient laut Aussage des "Lexikon" in erste Linie dazu, giftige Schwefelverbindungen, die durch den Verzehr von Insekten entstehen, abzulagern. Deshalb seien sie auch im Laufe der Evolution entstanden und Fliegen bzw. Wärmeerhalt sind nur ein Nebenprodukt. Da wollte so ein gefiedertes Tier eine Hummel fangen und merkte, dass es mit ausgebreiteten/aufgefächerten Federn bessere Chancen hatte als Kollegen ohne. Also flogen sie irgendwann. So einfach wie es sich die Autoren machen ist es aber sicherlich nicht, denn zum Fliegen gehört mehr, als Federn, die als chemische Müllhalden dienen, und der Wunsch eine Hummel zu fressen. Bei vielen anderen wissenschaftlichen Themen ist leider ein derartiges Vorgehen zu verzeichnen.Auch werden dort angebliche verbreitete Irrtümer genannt, die ich noch nie im Leben gehört habe bzw, die irgendein mir bekannter Mensch vertritt (1 Liter Wasser + 1 Liter Alkohol sind zwei Liter Flüssigkeit, Großbritannien ist das letzte Land mit Linksverkehr) bzw. auch solche Dinge, die man schon im Kindergarten berichtigt bekommen hat (ein Delphin ist ein Fisch, beim Nasenbluten muss man den Kopf in den Nacken legen, im Schatten bekommt man keinen Sonnebrand, etc.). Die Geschichte-betreffenden Abschnitte sind im Verhältnis zu anderen Bereichen sehr lange und auch am langweiligsten. Bei einigen Abschnitten kann man aber definitiv etwas dazulernen, weshalb es von mir immerhin den zweiten Stern gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
55 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Riesen-Enttäuschung,
Rezension bezieht sich auf: Das neue Lexikon der populären Irrtümer (Taschenbuch)
Veranlasst durch die guten Kritiken, die dieses Buch bisher erhalten hatte, habe ich mich entschlossen, es zu kaufen - und bin maßlos davon enttäuscht. Entweder wird über Sachverhalte berichtet, die jedem halbwegs gebildeten Menschen ohnehin bekannt sind, oder der Autor verallgemeinert Tatsachen so weit, dass er sie widerlegen kann ("Fett ist ungesund"). Den Höhepunkt stellt dabei das Korrigieren von Aussagen wie "Blei ist das schwerste Metall" oder "Delphine sind Fische" dar.
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