Umschlagtext
Das myelodysplastische Syndrom umfaßt eine Gruppe von Krankheitsbildern. die durch eine tiefgreifende Störung der Proliferation und Reifung der Blutbildung gekennzeichnet ist. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht. inwiefern durch eine kombinierte histologische und immunhistochemische Beurteilung des Knochenmarks eine Beurteilung der Prognose myelodysplastischer Patienten möglich ist. Die Arbeit erschließt als neue prognostische Kriterien die Knochenmarkslymphozytose und die Markfibrose. die beide einen günstigen Krankheitsverlauf anzeigten. Weiterhin hat sich die Verlaufskontrolle des Knochenmarksblastengehalt als aussagekräftiges Prognosekriterium erwiesen. Damit fügt die Arbeit dem engen Spektrum prognostischer Parameter bei Myelodysplasie weitere leicht histopathologisch faßbare und prognostisch relevante Kriterien hinzu.
Über den Autor
Jahrgang 1966. studierte Medizin in Köln und Würzburg. Elective study an der University of Edinburgh. danach klinisches Studium im Praktischen Jahr an der Freien Universität Berlin. Zur Zeit arbeitet der Autor am Pathologischen Institut der Medizinischen Universität zu Lübeck bei Prof. Dr. A. C. Feller.