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Das mechanische Klavier: Roman [Taschenbuch]

William Gaddis , Marcus Ingendaay
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

2005
Er weiß, dass er bald sterben wird. Doch noch auf dem Krankenbett kreisen die Gedanken eines Schriftstellers unablässig um das Buch, das er noch zu vollenden hoffte: ein Werk über die Mechanisierung und den Niedergang der Kunst in unserer Zeit. Schwankend zwischen Wut und Resignation geht er mit einer Welt ins Gericht, die wenig Sinn für künstlerische Großtaten hat. Zugleich gerät ihm sein Buch zu einer illusionslosen Rückschau auf das eigene Leben und Werk.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 123 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442458560
  • ISBN-13: 978-3442458561
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 148.870 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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In einem einsamen Krankenzimmer eines Hospitals liegt ein alter Mann, ein kranker Schriftsteller, und wartet auf den Tod. Dass er sterben wird, weiß er, doch wann, das weiß er nicht. Um ihn herum stapeln sich zahllose Aktenordner voller Papiere, Dokumente, Aufzeichnungen, Entwürfe, und Notizen; das schier erdrückende Ergebnis Jahrzehnte langer Sammelwut und akribischer Recherche über den Aufstieg der Populärkultur und den Niedergang der hohen Kunst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Ein unabgeschlossenes Lebenswerk, das der Künstler, den Tod vor Augen, in seinem, im wahrsten Sinne des Wortes atemlosem Monolog verzweifelt zu ordnen versucht: "Ordnung ist jetzt ganz entscheidend. Hilft außerdem Stress zu vermeiden, ich kriege schon kaum noch Luft, alles der Stress."

Im Mittelpunkt der bitteren und zugleich ironischen Abrechnung mit dem modernen Kulturbetrieb steht das mechanische Klavier: Jene Erfindung, mit der die Misere der Kunst anfing, weil es die Illusion vermittelte, jeder könne ein Künstler sein und zugleich, keiner bräuchte mehr einer zu sein, weil ja die mit Lochstreifen bespielten Maschinen viel genauer, schneller und zuverlässiger der breiten Masse Vergnügen bereiten konnten. Den Siegeszug der programmierten Kunst als Unterhaltung der breiten Masse setzt sich nach dem Untergang des mechanischen Klaviers mit Fernsehen und digitalen Medien fort. Am Ende steht eine Kultur der Kopie, die selbst im Menschen nur noch genetisches Material zum Klonen optimierter Körper sieht.

Das mechanische Klavier ist der letzte Roman des amerikanischen Schriftstellers William Gaddis, der noch vor der Veröffentlichung 1998 verstarb. Obwohl Gaddis zwischen 1955 und 1994 nur vier Romane publizierte, gelten Die Fälschung der Welt, JR, Die Erlöser und Letzte Instanz nicht nur in den USA als Schlüsselwerke der zeitgenössischen Literatur. Gaddis fand erst spät ein breiteres Publikum, was sicher auch an einem charakteristischen Stilelement seiner Erzählweise liegt, der minutiösen Darstellung gesprochener Sprache in endlos ineinander verschachtelten Dialogen und Monologen.

Das gilt auch für Das mechanische Klavier, das jedoch mit knapp 100 Seiten eher ein kurzes Werk darstellt, was den Zugang erheblich erleichtert. Und in der Tat bereitet diese zwischen Thomas Bernhard und Samuel Beckett angelegte Tirade auf den modernen Kunstbetrieb nicht nur erhebliches Vergnügen, sondern erweist sich am Ende trotz ihrer Kürze als eine beeindruckende Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens und der Kunst. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Ein furioser Rundumschlag!"
Die Presse

"Ein knapper, schneller, radikaler Abgesang. Eine große Lesefreude."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Mit diesem Buch kommt eine Art Hintertürchen ins spöttische Universum von Gaddis' Werk, eine Bilanz der Verluste, die Sehnsucht und der Schmerz in dem Blick auf den Lebensmoment, 'als alles möglich war'."
Basler Zeitung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen 13. Juli 2007
Von hot spot
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der Spaß an einem Intelligenten, gut geschriebenen Roman hat.Bedauerlicherweise ist der Roman so kurz, daß man in in einer Nacht durchlesen kann.Also zugreifen und viel Spaß bei dieser hochkarätigen Lektüre!!
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